Sport
«Die Herzoperation ist den Versuch wert»
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 16.02.2011
Links
Dossiers
Artikel zum Thema
- «Habe Positives von Janka gehört»
- Braucht Janka eine Herzoperation?
- Janka reist nach Hause
- «Ist der Wurm drin, bleibt er auch drin»
- Granges Triumph und ein Schweizer Debakel
- Swiss-Ski: «Wir sind sehr enttäuscht»
Stichworte
Das Bild des völlig erschöpften Carlo Janka nach dem Super-G ging um die Welt. Der Bündner verzichtete deshalb auf die Abfahrt und die Kombination, erholte sich zu Hause fernab des WM-Orts und trainierte in den letzten Tagen in Oberjoch im Allgäu. Nun kehrt er wieder nach Garmisch-Partenkirchen zurück und «freue mich auf den Riesenslalom vom Freitag».
Vor allem aber schreibt Janka in seinem Blog auf «Skionline» auch über seine Probleme in diesem WM-Winter. «Diese mysteriöse Virus-Erkrankung hat mir mehr zugesetzt, als ich vielleicht wahrhaben wollte», gibt er zu. «Ich hoffe natürlich, dass der Eingriff am Herzen im Frühling meine Probleme beseitigen wird. Die Ärzte glauben, eine Möglichkeit gefunden zu haben, die helfen sollte. Sicher ist es nicht, aber in meiner Situation ist es sicher den Versuch wert.»
Janka erzählt auch, was er – «ausgebrannt» – in den letzten Tagen vornehmlich gemacht hat: «In Obersaxen habe ich vor allem die Beine hochgelagert. Ab und zu ging ich auch an die frische Luft», schreibt er. Die WM-Rennen habe er am TV mitverfolgt. Erst am Sonntag «war fertig mit Faulenzen». Am Montag stand er dann erstmals wieder auf den Skis. Er sei zuversichtlich, dass er den Riesenslalom «kräftemässig gut durchstehe». Das sei nicht anstrengender als ein Weltcuprennen. «Und da hatte ich vor zehn Tagen in Hinterstoder ja auch keine Probleme», verbreitet er Zuversicht. Bei jenem Riesenslalom wurde er Dritter. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.02.2011, 09:50 Uhr

Sportbilder