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Sogar der russische Präsident gratuliert Feuz
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 11.02.2012
Der Stand im Weltcup
Männer. Gesamt (nach 28 von 44 Wertungen): 1. Ivica Kostelic (Kro) 943 Punkte. 2. Beat Feuz (Sz) 893. 3. Marcel Hirscher (Ö) 825. 4. Didier Cuche (Sz) 661. 5. Aksel Lund Svindal (No) 651. 6. Bode Miller (USA) 612. 7. Romed Baumann (Ö) 606. 8. Hannes Reichelt (Ö) 585. 9. Ted Ligety (USA) 578. 10. Klaus Kröll (Ö) 547. Ferner: 21. Didier Défago (Sz) 298. 23. Carlo Janka (Sz) 292. 30. Patrick Küng (Sz) 213. 33. Silvan Zurbriggen (Sz) 185. 43. Sandro Viletta (Sz) 146. 51. Marc Gisin (Sz) 114. 79. Ambrosi Hoffmann (Sz) 54. 82. Markus Vogel (Sz) 50. 84. Reto Schmidiger (Sz) 49. 99. Tobias Grünenfelder (Sz) 24. 103. Vitus Lüönd (Sz) 18. 107. Marc Berthod (Sz) 17.
Abfahrt (nach 9 von 11 Rennen): 1. Didier Cuche (Sz) 495 Punkte. 2. Klaus Kröll (Ö) 469. 3. Beat Feuz (Sz) 468. 4. Bode Miller (USA) 383. 5. Romed Baumann (Ö) 336. 6. Hannes Reichelt (Ö) 331. Ferner: 11. Adrien Théaux (Fr) 218. 13. Didier Défago (Sz) 182. 14. Patrick Küng (Sz) 171. 17. Benjamin Thomsen (Ka) 157. 20. Carlo Janka (Sz) 133. 22. Marc Gisin (Sz) 114. 26. Silvan Zurbriggen (Sz) 77. 30. Ambrosi Hoffmann (Sz) 48. 40. Vitus Lüönd (Sz) 18. 48. Tobias Grünenfelder (Sz) 6.
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Der Triumph war in mehrerer Hinsicht wertvoll für den Emmentaler. Feuz gewann nicht nur die Hauptprobe für Olympia 2014, sondern verbesserte seine Situation in Sachen Disziplinenwertung und Gesamt-Weltcup erheblich. Kein Wunder, strahlte der neue Stern am Schweizer Speed-Himmel. «Das ist ein perfekter Tag. Besser geht es einfach nicht. Es hat alles zusammengepasst», erklärte der Sieger gegenüber dem Reporter der Schweizer Agentur «Sportinformation». Für Feuz war es bereits der dritte Streich in diesem Winter nach den Erfolgen im Super-G von Val Gardena und der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen. Mit dem heutigen Triumph in Krasnaja Poljana klassierte sich das Geburtstagskind nunmehr insgesamt viermal auf Rang 1 in einem Weltcup-Rennen.
Feuz überzeugte auf der von Bernhard Russi konzipierten Strecke «Rosa Chutor» mit seinem unwiderstehlichen Finish. Ab der Rennhälfte sei es ihm wie gewünscht gelaufen, erklärte der grosse Sieger nach der Weltcup-Feuertaufe auf der neuen Olympia-Strecke, «noch besser als im letzten Training».
Dem Weltcup-Leader einheizen
Nach der Abfahrt in der Region von Sotschi hat sich die Ausgangslage für Feuz in den Weltcup-Wertungen gewaltig verbessert. In der Spezialwertung liegt er hinter Teamkollege Didier Cuche, der auf heute nur Zwölfter wurde, noch 27 Punkte zurück. Und im Gesamt-Weltcup beträgt der Rückstand auf den führenden Routinier Ivica Kostelic noch 50 Zähler. Er hoffe, dass er mit seinem heutigen Sieg den Leader wenigstens etwas nervös machen würde, meinte der Emmentaler, der grossen Respekt vor den Fahrkünsten des Kroaten hat, schmunzelnd.
Feuz dürfte diesen 11. Februar 2012 auch aus einem anderen Grund nicht so schnell vergessen. Bei der Siegerehrung gratulierte ihm niemand geringerer als Dimitri Medwedew, seines Zeichens Präsident Russlands. Medwedew schüttelte dem Schweizer anerkennend die Hand. Feuz: «Der Sieg auf der Piste, auf der in zwei Jahren die Olympia-Abfahrt stattfindet, dazu die Gratulation durch den Präsidenten bei der Siegerehrung – das alles war schon sehr speziell.»
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.02.2012, 16:37 Uhr

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