Style

Schönheiten mit echten Kurven

Die Modebranche verkündet wieder einmal das Ende der Magermodels. Vielleicht ist dieses Mal was dran - die Plus-Size-Models stehen jedenfalls schon in den Startlöchern.

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Die Nacktfotos von Plus-Size-Modellen sind derzeit in aller Munde. In der Septemberausgabe publizierte «Glamour» bereits einige Fotos von Plus-Size-Models.
Glamour

   

Während der Herbstmodeschauen ist der Kampf gegen den Schlankheitswahn wieder voll entfacht. Die Macher der Londoner Fashion Week haben die Designer dazu aufgerufen, ihre Kollektionen mit Models verschiedener Konfektionsgrössen zu präsentieren. In Frankreich sollen Fotos von Models, die am Computer im Nachhinein verschlankt oder mit genehmen Pölsterchen ausgestattet werden, eine Kennzeichnungspflicht bekommen.

«Wir werden ab 2010 nicht mehr mit Profi-Models arbeiten», sagte auch «Brigitte»-Chefredakteur Andreas Lebert. Er präsentiert dazu einige Proben von Mode- und Kosmetikfotos, aufgenommen mit Laien-Models. Damit will die nach eigenen Angaben meistgelesene deutsche Frauenzeitschrift ein Zeichen setzen gegen den Zwang zur Magersucht in der Modebranche. «Jeder schiebt sich gegenseitig den schwarzen Peter zu, aber bisher ist noch nichts geschehen», so Lebert.

Von sogenannten Plus-Size-Models ist immer häufiger die Rede. Einige von ihnen sind inzwischen regelrechte Stars. Etwa die Amerikanerin Crystal Renn. Mit ihren wohlgeformten Rundungen ist sie zum bekanntesten und bestverdienenden Plus-Size-Model der Branche avanciert: Grosse Modemagazine wie «Vogue», «Elle» und «Harper's Bazaar» reissen sich um sie, Designer und Fotografen schwärmen von ihrer sinnlichen Ausstrahlung.

Crystal Renn und weitere bekannte Plus-Size-Models sehen Sie in der Bildstrecke. (phz)

Erstellt: 07.10.2009, 14:58 Uhr