Wirtschaft

Indien öffnet Börse für ausländische Privatinvestoren

Aktualisiert am 01.01.2012

Neu-Delhi Zur Liberalisierung seiner Wirtschaft öffnet Indien seine Börse künftig auch für ausländische Privatinvestoren.

Um den Kreis der Anleger zu vergrössern, mehr ausländisches Kapital anzulocken und die Marktvolatilität zu reduzieren, sind ab dem 15. Januar auch «qualifizierte ausländische Investoren» zugelassen.

Das teilte die Regierung in Neu-Delhi am Sonntag mit. Im vergangenen Jahr hatte Indiens Leitindex Sensex erhebliche Verluste verzeichnet. Bislang war es ausländischen Privatanlegern nur auf indirektem Weg über Investmentfonds oder über institutionelle Finanzvehikel möglich, an der indischen Börse präsent zu sein.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die drittgrösste Volkswirtschaft Asiens schrittweise für ausländische Investitionen geöffnet. Nach einem jährlichen Plus des Bruttoinlandsproduktes um die acht Prozent war das Wachstum aber zuletzt ins Stocken geraten. Für das Fiskaljahr, das am 30. März zu Ende geht, erwarten viele Ökonomen ein Wachstum von unter sieben Prozent.

Erstellt: 01.01.2012, 12:06 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.