Wirtschaft

SAS wegen Spanair-Pleite in den roten Zahlen

Aktualisiert am 08.02.2012

Stockholm Die Pleite der spanischen Fluggesellschaft Spanair hat ihren früheren Mutterkonzern SAS im abgelaufenen Jahr erneut tief in die roten Zahlen gerissen.

Zwar konnte die skandinavische SAS ihren Verlust nahezu halbieren, allerdings betrug das Minus noch immer 1,7 Milliarden Schwedische Kronen (rund 230 Millionen Franken).

Wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, entsprach dieser Verlust fast exakt jenem Betrag, den SAS auf seine verbliebene Beteiligung an der spanischen Fluglinie abschreiben musste.

Für die Skandinavier war dies besonders ärgerlich, weil das Unternehmen sonst schwarze Zahlen geschrieben hätte. Seit 2007 hat SAS keinen Gewinn mehr erzielt. Der Umsatz legte 2011 um ein Prozent auf 41,4 Milliarden Kronen (rund 5,7 Milliarden Franken) zu.

Die Zahl der Fluggäste wuchs um knapp acht Prozent auf 27,2 Millionen. Unterdessen verschärft die Unternehmensführung den eingeschlagenen Sparkurs. Die Kosten sollen in den Jahren 2012 und 2013 um fünf Milliarden Kronen sinken. In der Verwaltung sollen dazu 300 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Erstellt: 08.02.2012, 16:20 Uhr

Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre


Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.