Wirtschaft
Was fliegt denn da im Basler Bahnhof?
Von Joel Gernet. Aktualisiert am 17.03.2010 1 Kommentar
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Die «Sbach 342» in Aktion
Quelle: YouTube
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Dienstag, kurz nach 22 Uhr, staunende Passanten im Basler Bahnhof SBB: Ein lachsrotes Kleinflugzeug liegt mitten in der Schalterhalle. Zerlegt in seine Einzelteile. Bis das 400 Kilogramm schwere Akrobatikflugzeug über den Köpfen der ersten Pendler schweben wird, muss noch einiges an Präzisionsarbeit verrichtet werden.
«Es war eine lange Nacht, wir haben bis 4.30 Uhr gearbeitet», sagt ein Mitarbeiter des Uhrenherstellers Hamilton am Morgen danach. Just auf den Start der Uhren- und Schmuckmesse, hat die auf Fliegeruhren spezialisierte US-Firma ihr Maskottchen an prominenter Stelle im Bahnhof Basel platziert, der momentan einer Seilbahnstation in einem Nobelskiort gleicht: Uhren- und Schmuckwerbungen soweit das Auge reicht. Ein teurer Spass? «Nur soviel: die ganze Aktion kostet weniger als die Plakate der Konkurrenz», erklärt der Hamilton-Mitarbeiter. «Schliesslich bringt eine solche Attraktion auch dem Bahnhof etwas.»
Fehlende Schrauben, Strom gegen Tauben
Es sei das erste Mal, dass der Flieger des Typs «Sbach 342» öffentlich aufgehängt wird. Deshalb habe der Aufbau etwas länger gedauert als geplant. Zu Schaffen gemacht haben den Arbeitern vor allem der Propeller, der ohne die richtigen Schrauben aus Deutschland geliefert wurde, und die Verstrebungen an der Bahnhofdecke. Diese stehen wegen der Tauben unter Strom.
Eine Woche wird das Flugzeug im Basler Bahnhof hängen. Wohin es den Flieger danach verschlägt, ist noch unklar. Eines ist jedoch sicher: Wie ein richtiges Akrobatikflugzeug (siehe Videobox) wird sich die «Sbach 342» nie durch die Luft schrauben – sie ist nur ein Prototyp. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.03.2010, 17:24 Uhr
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Michael Trümmer
Und dann fällt das Ding runter auf eine Person, welche eine Querschnittlähmung davonträgt - wie vor ein paar Jahren im HB Züri? Antworten