Wirtschaft

Wo sterben am meisten Bauernhöfe?

Von Romeo Regenass. Aktualisiert am 20.01.2010

Das Bauernhofsterben ist seit Jahren ein Faktum, das man je nach Optik begrüssen oder bedauern kann. In der Schweiz ist von 1997 bis 2007 gut ein Fünftel der Höfe verschwunden, wie die Statistik des Bundesamts für Landwirtschaft zeigt. Leicht höher ist der Rückgang mit 21,3 Prozent in Österreich, dessen Agrarstruktur sich von den EU-Ländern noch am ehesten mit der Schweiz vergleichen lässt. Deutlich grösser ist der Aderlass bei den Bauern in Frankreich, Italien und Dänemark, wo 27 bis 29 Prozent der Höfe eingestellt wurden. Am schnellsten verlief der Strukturwandel in Deutschland, wo über 30 Prozent der Bauern aufgaben. Mit Abstand am wenigsten Betriebsschliessungen verzeichnete mit 13,6 Prozent Spanien. Das Land gilt als Gemüsegarten Europas und hat aufgrund der traditionell grossen Anbauflächen der landwirtschaftlichen Betriebe auch weniger Anpassungsbedarf. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.01.2010, 08:43 Uhr

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