Wirtschaft

Die neue Steuerwalze

Die USA wollen ihr Steuernetz in einem bisher nicht gesehenen Ausmass ausweiten. Damit provozieren sie weltweit scharfe Proteste von Bürgern, Regierungen und Banken.

Will die weltweite Kontrolle über US-Steuerpflichtige: Doug Shulman, Chef der US-Steuerbehörde IRS.

Will die weltweite Kontrolle über US-Steuerpflichtige: Doug Shulman, Chef der US-Steuerbehörde IRS.
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Die Pläne sind die bisher letzte, aber mit Abstand schärfste Folgewirkung des Steuerbetrugs der UBS. Die US-Regierung will ab diesem Jahr in mehreren Schritten ein dichtes Informationsnetz für Bankkunden aufziehen. Ähnlich wie dies bereits für die Schweiz gilt, sollen Regierungen und Banken weltweit zu Handlangern der US-Steuerbehörde gemacht werden. Ob die Proteste der Betroffenen fruchten, ist fraglich.

Die Tragweite des Foreign Account Tax Compliance Act (Fatca) haben jene mehrere Zehntausend Kunden von Schweizer Banken, die in irgendeiner Form eine Beziehung zu den USA haben, bereits schmerzhaft zu spüren bekommen. Die Banken lösten ihnen kurzerhand Depots und Konti auf, um den harschen amerikanischen Vorschriften zu entgehen. Was aber Amerikaner in der Schweiz und Schweizer in den USA an Schikanen und finanziellen Verlusten einstecken mussten, wird dem Rest der Welt erst langsam klar. Noch ist das in dieser Form einmalig weitreichende Gesetz nicht in allen Punkten geklärt. Sicher ist aber, dass es ab diesem Jahr in mehreren Etappen eingeführt wird und schliesslich zu einem globalen Informationsnetz über US-Steuerpflichtige führen soll.

Ausser Kontrolle geraten

«Der Kongress griff zum Vorschlaghammer, um die steuerflüchtigen Amerikaner zu treffen», sagt David Rosenbloom von der Kanzlei Caplin & Drysdale in Washington. «Die US-Kunden von Schweizer Banken ahnen bereits, wie weit die Vorschriften übers Ziel hinaus schiessen», erklärt der früher für das Finanzministerium der USA tätige Anwalt dem TA. «Doch die Banken, die Steuerzahler und die Regierungen im Rest der Welt realisieren erst jetzt, wie schwer auch sie betroffen sein werden.»

Das Gesetz fordert von sämtlichen Auslandbanken und -firmen, die US-Wertschriften in Kundendepots halten oder an denen Amerikaner (und Schweizer in den USA) beteiligt sind, sich ab 2012 bei der Steuerbehörde IRS registrieren zu lassen. Damit verbunden ist die Pflicht, über sämtliche Kontoinhaber Erkundigungen einzuziehen und sicherzustellen, dass sie ihre Finanzerträge der IRS deklarieren.

Kleinere Banken in den Konkurs

Weigert sich eine Bank, drohen harte Strafen. Sie muss unter anderem eine Rückhaltesteuer von 30 Prozent einziehen und der US-Steuerbehörde überweisen. Kleinere Banken könnten laut Experten gar in den Konkurs getrieben werden, sofern sie sich nicht dem Steuerdiktat unterziehen. In der Schweiz haben kurz vor Jahresende mehrere Banken noch einmal eine Runde mit Zwangskündigungen von Konti durchgeführt, um den US-Bestimmungen zu entgehen. Selbst Pensionskassenguthaben wurden gnadenlos aufgehoben. Auch deutsche und italienische Banken haben begonnen, sämtliche Dienstleistungen an US-Kunden einzustellen.

In den letzten Wochen und Monaten allerdings ist der Protest gegen das Ansinnen der USA, die Banken zu Spitzeln der IRS zu machen, stark gewachsen. Brasilianische Banken forderten vor Weihnachten rundweg, von der Regelung ausgenommen zu werden. Begründung: Brasilien habe höhere Einkommenssteuern, damit sei der Anreiz zur Steuerflucht aus den USA gering.

Missverhältnis Aufwand - Ertrag

Auch Japans Bankiervereinigung wies das Gesetz zurück, da der Vollzug «extrem mühsam» sei. Japanische Bankkunden halten meist mehrere Konti mit kleinen Beträgen, es wären somit rund 800 Millionen Konti zu prüfen – mit nicht absehbaren Kosten. Die Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer geht von Fatca-Kosten von 100 Milliarden Dollar aus. Das Institute of International Bankers in New York bezifferte den Aufwand für den Vollzug der neuen Vorschriften auf mindestens 250 Millionen Dollar, und zwar für jede Grossbank.

Proteste hagelte es auch seitens der EU-Kommission und von Banken in Südostasien und Australien. Am lautesten war der Aufschrei in Kanada, das mit dem Bankensystem der USA eng verbunden ist. Für viele kleinere Finanzhäuser sei das Gesetz «der letzte Nagel im Sarg», befürchtet die kanadische Investment Industry Association. Was Finanzinstitute und Regierungen weltweit erbost, ist auch das Missverhältnis von Aufwand und Ertrag: Während die USA über zehn Jahre hinweg auf zusätzliche 8,7 Milliarden Dollar Steuern hoffen, müssen die Banken im Ausland ein Mehrfaches davon aufwenden, um diese Mittel beschaffen zu helfen.

Auch US-Banken unter Druck

IRS-Direktor Doug Shulman gibt sich in- des ungerührt. Der Kongress habe einen Auftrag erteilt; er werde ihn umsetzen, und zwar «mit unverminderter Härte». Der Steuerfeldzug habe nie nur einem Land (der Schweiz) und nie nur einer Bank (der UBS) gegolten, sagte er Mitte Dezember. Das Risiko, erwischt zu werden, «wird nur noch zunehmen». Er habe die weltweiten Proteste gehört und wolle den Bedenken punkto Übergriff auf ausländische Gesetze und bürokratischem Aufwand Rechnung tragen, so Shulman. Der Direktor der Steuerbehörde versprach, in Kürze präzisere Regeln vorzulegen, die «verantwortlichen Bürgern erlauben, einen gangbaren Weg durch die verwirrenden Probleme zu finden».

Dass die USA das Gesetz überarbeiten könnten, erscheint trotz dessen grober Mängel unwahrscheinlich. Die Grossbanken in den USA halten sich still, um nicht in den Verdacht der Beihilfe zur Steuerflucht zu geraten. Sie aber wären die Einzigen, die genug Druck machen und den Kongress umstimmen könnten. Zudem stecken sie in einem Dilemma, weil das Finanzministerium ihre Meldepflicht ausweiten will.

«Eine sehr, sehr üble Idee»

Es geht vor allem um Banken in Florida, Kalifornien und Texas, die hohe Auslandvermögen von Mexikanern und Südamerikanern verwalten. Sie hatten diese Mittel wegen der innenpolitischen Risiken in die USA verschoben und genossen bis anhin die Vorteile eines Sonderabkommens, das die erzielten Zinszahlungen nicht meldepflichtig machte. Dies wollen die USA nun ändern. Damit aber werde man zur Komplizin der IRS, so die Florida Bankers Association, und dies «ist eine sehr, sehr üble Idee».

«Alle schreien und poltern, aber die Steuerwalze aufzuhalten, ist im heutigen Umfeld unmöglich», so Rosenbloom. Hinzu kommt, dass internationale Anleger US-Staatsanleihen trotz der extrem tiefen Zinsen in rauen Mengen kaufen. Damit aber verliert der Einwand der Banken an Schärfe, das zunehmend aggressive Steuerregime könnte die US-Papiere weniger attraktiv machen. Der IRS kann das nur recht sein. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 03.01.2012, 06:31 Uhr

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90 Kommentare

Larry Schlitt

23.01.2012, 21:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Verstehe nicht ganz warum die meisten hier gegen USA motzen? Es geht ja nur darum das Steuerhinterziehung bestraft wird. Was intressiert Sie ob die USA harte Gesetze hat? Solange Sie ihre Steuern zahlen wie jeder "Buetzer" auch muessen Sie die Herren in Schwarz und Sonnenbrillen und Chevy Suburban nicht fuerchten! Falls Sie halt immer noch unsauberes Geld verwalten wird der Tag kommen... Antworten


claudio bernasconi

15.01.2012, 17:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Jetzt wo auch die "Andere" betrifft, wird es kritik geben an die Amerikaner......
Wieso dir Schweiz muss immer Ja sagen an jeder? ... inkl. die USA?
Lustig ist da auch die Deutsche und Italienische Banke wie die schweizerischer reagieren,..... weil auch dort unversteuerte Geld in Grosse Menge Liegt?
Den Fiskus im land sagt nicht dazu??
...Hi, Hi
Antworten


Werner Ahlers

03.01.2012, 23:18 Uhr
Melden

Wenn ich die Komentare lese, sieht jeder nur das Negative. Hier geht es aber teils um unversteuertem Geld was versteckt wird, was der Staat braucht für Strassen, Bildung, Sicherheit, Gesundheit usw. Wenn jeder sein Teil, wie er kann/muss beisteuert geht es. Aber es kann nicht sein, das sich wenige, die sich das leisten kann, sich von der Verantwortung drücken, aber Staats-Leistung fordern ! Antworten


Andres Müller

06.01.2012, 00:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ich sage ja -Doppelmoral so weit das Auge reicht -der gesamte Westen hat sich zu einem korrupten Demokratie Scherben -Haufen entwickelt. Am Silverster unterschrieb der Friedensnobelpreisträger Obama ein Gesetz mit dem man Menschen verschwinden lassen kann, zweifelslos ein Sinnbild für den Zustand der westlichen Gesellschaften und hier versteht man noch immer nicht was Steuergerechtigkeit bedeutet.


Markus Thommen

03.01.2012, 20:38 Uhr
Melden

Manager mit Spitzenlöhnen klagen über die Kosten, Volkswirtschaftlich könnte man das auch als Arbeitsplatzförderung sehen. Irgendeiner muss ja die Programme schreiben und die Ausführung überwachen. Gerechtigkeit war eigentlich noch nie gratis. Darüber sehen auch Unternehmen, die sich aus "plus-minus-fairen Hochlohnländern" in Richtung Asien verabschiedet haben, gerne hinweg. Antworten


Pierre Nussbaumer

03.01.2012, 18:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Da seht ihr wieder wie dringend es ist für die Schweiz Kampfjets zu kaufen mit Bevorzugung der Amerikanischen Antworten


Michael Meienhofer

03.01.2012, 20:56 Uhr
Melden 4 Empfehlung

...und dies als Dank für das US-Schnüffeln in unserem Staatswesen. Wann rufen die ersten Politiker zum US-Warenboykott auf ! Militärfreaks im Bundeshaus: seid ihr Eigenständig und Frei oder immer noch von Uncle Sam's Ideologie abhängig?


Michael Meienhofer

03.01.2012, 16:48 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Die ganze US-Regierung ist ausser Kontrolle geraten, im friedlichen wie im kriegerischen Sinn.Es wäre an der Zeit,dass Weltweit die Völker über die Zusammenarbeit mit den USA endlich mal neue Wege einschlagen. Die Zeit der USA ist in spätestens 10 Jahren auf dem internationalen Parkett abgelaufen.Wie lange muss die Welt noch auf jerder Ebene das US-JOCH dulden ? Antworten


Andreas Moser

04.01.2012, 00:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Genau, Sie haben Teilaspekte erkannt!
Die US-Finanz-Elite ist sich offenbar ihrer eigenen Sicherheit nicht mehr gewiss:
Hat die FEMA (Federal Emergency Management Agency) über 800 Camps errichtet, um Millionen von Bürgern einzusperren, die Särge stehen auch schon bereit. Die Georgia Guidestones erörtern die Ziele der Elite.


Fred Büchi

03.01.2012, 20:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Sie und ich und ein paar Andere haben das in unseren Händen, wenn wir wollen. Tun wir, was zu tun ist und beginnen mit dem Beiseitelassen amerikanischer Produkte. Wetten, dass das wirkt?


Tom Reute

03.01.2012, 15:39 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Nun sollte es doch dem letzten bewusst werden, dass die US kein Partner sein kann. Entweder bomben sie Länder nieder oder dann werden Länder erpresst. Das Beste was man tun kann ist alle US Papiere zu verkaufen und keine US Investments mehr zu tätigen. Das würde der US weh tun und nur so werden Sie merken, dass es nicht nur um die US geht. FATCA ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen! Antworten


Ron Siegenthaler

03.01.2012, 16:38 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Das werden die Chinesen übernehmen, wenn sie die USA als Absatzmarkt nicht mehr brauchen. Wenn diese alle ihre US-Staatsanleihen auf dem Markt werfen, ist in Amerikal Lichterlöschen angesagt. Das kommt möglicherweise schneller, als wir annehmen.


Stefan Flüeler

03.01.2012, 15:37 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Die Steuerhoheit eines Staates endet an dessen Staatsgrenzen. Die USA können zwar in ihre Steuergesetze schreiben, sie seien auf der ganzen Welt gültig, Papier ist geduldig. Heisst aber noch lange nicht, dass diese dann auch in der Schweiz gelten. CH-Recht geht vor ausländischem Recht. Ich würde der Schweiz sogar raten, explizit in ihre Verfassung zu schreiben, dass auf CH-Boden nur CH-Recht gilt. Antworten


Joe Suter

04.01.2012, 10:51 Uhr
Melden

Der erste Satz sagt eigentlich schon alles. Wenn immer möglich sollte nach diesem Grundsatz gehandelt werden und wir hätten es sehr viel einfacher.


Andreas Moser

03.01.2012, 15:23 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Total arrogant und imperial!
Für Nicht-Amerikaner gibt es eine Lösung: kein US-Wertpapier halten. Das werden ohnehin bald unsere Banken machen, denen der Aufwand zu viel ist;. US-Papiere werden in Europa einfach nicht mehr angeboten werden.
Es wird der Tag kommen, an dem die Amis froh sein werden, wenn jemand noch deren Schrott kauft!
Besser physisches Gold und Silber kaufen, geht nie pleite!
Antworten


Martin Fischer

03.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Steuerwalze in den USA, Fiskalunion in Europa: Die Politik braucht Geld. Antworten


Willi Schweizer

03.01.2012, 14:17 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Dies ist sicher eine (weitere) Anmassung des Imperiums. Einen grösseren Vorwurf mache ich allerdings den Regierungen (z.Bsp. der schweizerischen), welche sich solches gefallen lassen. Antworten


Benno Raeber

03.01.2012, 14:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung

FATCA wird zu einer generellen Umleitung der Finanzströme führen. In den USA ist man sich nicht bewusst, wie viel Gelder aus Fernost in die Emerging Markets fliessen und zwar nicht via USA. Das FHA mit Kolumbien rettete der Kongress gerade noch, bevor die Chinesen in die Lücke sprangen. Unter FATCA will kein Unternehmen mehr in den USA börsengelistet sein. US Securities sind nicht mehr en vogue. Antworten


josef meier

03.01.2012, 13:34 Uhr
Melden 13 Empfehlung

wir sollten in die usa mal endlich usa sein lassen. ich hoffe schwer, dass wir uns schnell aus den usa zurückziehen, sei es banken, wertschriften, etc. mit diesen deperados bekommt man nur ärger, kosten und noch mher ärger und sie biegen jedes recht für sich zurecht. wir und unsere regierungen sollten mal ein wenig hart mit den coboys sein und werden Antworten


Erich Meier

03.01.2012, 13:21 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Solche Gesetze werden nicht nur bewirken, dass kleinere Bankinstitute kaputtgehen, sondern auch dass Vermögen in Zukunft vermehrt in bar oder in Form von Sachwerten gehalten werden, weil Spesen für Bankkonten wegen Überwachungskosten höher werden könnten als die (minimalen) Zinsen, selbst für ehrliche Steuerzahler. Damit erweist sich der Übereifer der US-Steuerbehörden nur als kontraproduktiv. Antworten


Sacha Meier

03.01.2012, 13:04 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Das Problem der US-Steuerflucht ist ein Doppeltes: Einerseits geht dem Fiskus (etwas) Geld verloren. Das grössere Problem ist, dass ausser Landes gebrachte Vermögen die Liquiditätsbasis der US-Banken schwächen. Für ein Land, das sich fast 100% aus der Notenpresse finanziert, ist das desaströs. Die Politker anderer Länder (ausser China) sind viel zu schwach, um dem IRS Einhalt zu gebieten. Antworten


Robi Gasser

03.01.2012, 12:23 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Ausgerechnet Solche, die es am wenigsten nötig hätten, Steuern zu sparen, begehen auch noch Steuerflucht, Milliardäre und Multimillionäre, für deren unanständige Einkommen wir schuften und bezahlen! Im Ansehen stehen sie weit unter jedem Klempner, der seine Arbeit verrichtet und Steuern bezahlt von seinem kargen Einkommen. Asoziale Gier muss gebändigt werden, sonst bricht die Gesellschaft. Antworten


Thierry Linder

03.01.2012, 16:23 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Im Prinzip hat R.Gasser nicht ganz unrecht. Er muss aber wissen, dass in den USA die Steuergesetze katastrophal sind. Es ist durchlöchert mit unzähligen Schlupflöchern, die es Milliardären erlaubt einen kleineren Steuersatz zu haben als dessen Sekretärinnen, oder Grosskonzerne wie GE gar keine Steuern zahlen. Es ist einfacher, das Ausland zu erpressen als die US-Politik zur Realität zu bringen.


Walter Mayer

03.01.2012, 15:27 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es ist schon beschämend, wieviele Dollars den USA wegen Steuerflucht verloren gehen, wo der Staat damit doch viel besseres anfangen könnte. Beispielsweise mehr Militätausgaben, um schönere Kriege zu führen. Oder vielleicht noch mehr in die Erforschung des Weltalls, statt in Schulen oder Gesundheitswesen zu investieren. Spass beiseite. Ein US-Steuerdollar ist für das US-Volk ein verlorener Dollar.


Peter Fricker

03.01.2012, 11:28 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Die Amerikaner sind vollends verzweifelt. Sie haben den höchsten Schuldenberg weltweit angehäuft und finden keinen echten Ausweg. Es ist einfach, die Steuerflüchtlinge, die ich auch nicht schätze, zu jagen und an die schnelle Kohle ran zu kommen. Die Politik ist dermassen zerstritten, dass ein Verfolgen eines gemeinsamen Ziels für die Stärkung der US-Konjunktur nicht mehr möglich ist. Antworten


Peter Isler

03.01.2012, 11:20 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Wenn man gelesen hat, wie einige Grossunternehmen in den USA die Steuernvomn Milliarden Dollar umgehen und Vergünstigungen vom Staat einziehen, ist diese Steuereinzieher-Kultur der USA nicht zu verstehen. Sie sollten zuerst einmal im eigenen Land für Ordnung sorgen bevor sie die Welt verrückt machen. Antworten


Carlo Schnydrig

03.01.2012, 11:16 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Länder und deren Banken, welche in diesem "grössewahnsinnigen und allmächtigen" Vorhaben nachgeben und zustimmen, gehören in den gleichen "Sack" und sind durch den Rest der Weltbevölkerung und Staaten zu meiden! "Dass die Welt durch die AMIS kontrolliert und an den Pranger gestellt werden, ist doch einfach lächerlich und primitif zu werten". Erbärmlicher ist noch die Befürwortung der Machtspiele! Antworten


Beat Tschannen

03.01.2012, 10:58 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Die USA müssten endlich zuerst im eigenen Land die Möglichkeiten für Steuerhinterziehung bekämpfen ! Antworten


Rudolf Elmer

03.01.2012, 10:48 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Diese US Massnahmen werden nicht nur die Steuerhinterziehung sondern auch die Geldwäscherei erschweren und im US Dollar einschränken. Fast jede Geldwäscherei hat mit Steuerhinterziehung zu tun und hier greift die USA mit der Hilfe des Auslands zwei grundsätzliche Problemkreise der Welt aufwendig, aber erfolgsversprechend an. Gewisse Anpassungen werden notwendig sein, doch der Ansatz ist richtig. Antworten


Rolf Gunz

03.01.2012, 11:51 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Einfach keine Geschäftsbezihung mehr halten - das bedeutet für die Bank weniger zukünftige unkalkulierbare Risiken und weniger Aufwand für sowiso wenig Ertrag. Ueberlassen wir die USA ihren Bedingungen und case-law's


Andres Müller

03.01.2012, 10:39 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Es wäre mir lieber wenn es eine internationale "IRS" geben würde welche dafür sorgt dass Bürger dort Steuern bezahlen wo sie ihren Wohnort haben. Das Problem dabei, es gibt dutzende von korrupten oder diktatorischen Regime die man nicht unterstützen sollte Steuern einzutreiben. Auch die Entwicklung in den USA gibt Anlass zur Sorge, es gibt die Tendenz zum Totalitarismus. Antworten


Andre Fantini

03.01.2012, 10:31 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Das neue Steuernetz - wie SCHEINHEILIG!!! Durch Lobbying von heimischen Industrien werden zig Steuer Millarden VERSCHENKT und der Betrag ist WEITAUS höher als das neue Steuernetz JEMALS einbringen würden aber die AMIS suchen die schuldigen IMMER bei den anderen!!! Antworten


Caroline Egger

03.01.2012, 10:28 Uhr
Melden 51 Empfehlung

ich besitze Aktien einer bekannten US-Firma, die vor einigen Jahren einen Merger eingegangen ist. Seither sind meine Aktien, ebenso wie die anderer ehemaliger CH-Angestellter der Firma trotz zahlreicher Rückfragen "unauffindbar". Man weiss natürlich, dass es für Ausländer, die nicht in den USA leben, fast unmöglich ist, den Rechtsweg zu beschreiten. Soviel zur Ehrlichkeit der US in Finanzdingen. Antworten


Dieter Isler

03.01.2012, 13:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ich besass auch Aktien einer in die USA verkauften Firma. Nachdem ich zu den Informationen kam, dass ich auch mit all meinen anderen Guthaben in den Staaten steuerpflichtig sei, veräusserte ich die Anteile der US-Firma. Das war vor vielen Jahren - lange vor Obama, der übrigens nur auslöffelt, was ihm die Republikaner eingebrockt hatten.


Kurt Blaser

03.01.2012, 10:10 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Es ist interessant zu sehen wie die USA gegen steuerflüchtige Amerikaner vorgeht und die selben Leute mit dem selben Vorschlaghammer gegen Steuererhöhungen für Super-Reiche vorgeht, doch die Doppelmoral (wenn überhaupr Moral) der Amerikaner hat ja schon Tradition. Die USA braucht dringen Geld um nicht wie Italien oder Portugal da zu stehen und da ist Fantasie gefragt und jedes Mittel recht. Antworten


Thomi Horath

03.01.2012, 13:08 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Herr Blaser, wenn die USA Geld brauchen, drucken sie es. Die USA stehen im Prinzip schon längst schlimmer da als z.B. Griechenland. Hier geht es nicht um Steuern sondern um Kontrolle und Macht. ... :/


Jean Claude Simonin

03.01.2012, 09:42 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Die Abwehr ist einfach: Jeglichen handel mit amerikanischen Produkten und Banken und Wertschriften einstellen. Wenn jeder weltweit das tut, ist das probelm gelöst.
Nichts und niemand ist unersetzbar. Die U.S.A. steuert direkt in die faschistische Diktatur und es ist an der Zeit, seine Distanzen zu nehmen.
Antworten


Xaveer Inderbitzin

03.01.2012, 09:39 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Verstehen tue ich ja das Anliegen der USA.
Auch als Schweizer finde ich es störend, dass ch-Mitbürger ihr Geld in Monaco oder auf den Bahamas parken, um Steuern zu hinterziehen. Am Schluss bezahlt der ehrliche Steuerzahler, für den solche Auslandgelder aufgrund des bescheidenen Vermögens und Einkommens nicht rentieren, den Schaden.
Antworten


Heiner Müller

03.01.2012, 11:00 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Was gibt es daran zu verstehen, Herr Inderbitzin, dass ein US-Büger, der nie in den USA gelebt hat, in den USA Steuern bezahlen muss? Dass er nicht mal ohne Probleme seinen Pass zurückgeben kann, um sich so von der Steuerpflicht zu befreien?


Marcel Palfner

03.01.2012, 09:35 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Raus aus US Staatsanleihen, US Wertschriften, US Immobilien und so weiter. Banken sollte sich endlich aus dem unrentablen und risikoreichen US Geschäft zurückziehen. US Kunden können auch von US Banken bedient werden. Besser wir investieren hier bei uns und brngen unsere Wirtschaft voran. Wir müssen die bankrotte USA ja nicht finanzieren. Können die dann gleich selber machen. Antworten


Patrik Leimgruber

03.01.2012, 09:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das Problem wird sich so nicht lösen. Die USA gehen mit aller härte vor wie Sie dies immer tun, (kriegs-treiben). Die USA ist am zerfall, und das sehen zumindest die oberen 10'000 sowie Politiker klar auf sich zukommen. Aber statt kooperation wird weiterhin mit befehlen und Regeln gearbeitet. Antworten


Kurt Frueh

03.01.2012, 09:32 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die USA schiessen sich damit bloss ins eigene Bein. Wer will denn noch US-Anleihen kaufen? Die Chinesen und Japaner? - Wohl nicht. Wie wollen die USA dann noch das Budget finanzieren und die Schulden tragen? Es ist halt eben schon so, dass 95% der Amis keinen blassen Durchblick haben. - Die IRS-Leute und der Kongress gehören wohl zu dieser Mehrheit. Antworten


Louis Kramer

03.01.2012, 09:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Vorschlaghammer, Bomben, Drohnen und und. Der Wilde Westen hat nie augehört zu existieren - andere Methoden kennen sie nicht und zum Finden intelligenterer Lösungen sind sie überfordert. Man schaue nur, wie sie inkompetent und hilflos sie ihr Schuldenschlamassel angehen - anstatt weiter Geld zu drucken, fällt ihnen nichts ein. Antworten


Kurt Amacher

03.01.2012, 09:21 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Wer auf dem letzten Loch pfeift, muss sich das Geld überall zusammenkratzen, wo es noch zu finden ist. Nur sind die Amis zu dämlich, es dort zu holen, wo es am meisten zu holen gäbe: Bei ihren eigenen Banken und Konzernen, denen Obama AberSteuermilliarden schenkt und bei den Superreichen, die solche kaum bezahlen. Aber im Ausland auf Beutezug zu gehen und den Colt zu zücken, macht ihnen mehr Spass Antworten


Daniel Meier

03.01.2012, 09:15 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich frage mich ob die USA auch so "entschlossen" vorgehen würden wenn sie nicht so viel Schulden hätten.
Ich hoffe sie fallen auf die Nase.
Antworten


Erich Meier

03.01.2012, 09:09 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Eins ist sicher: Solange die USA da keinen Rückzieher machen, werde ich keine US-Wertpapiere kaufen und niemals in die USA reisen. Wenn das genug andere auch so machen, werden finanzielle Einbussen die US-Regierung zunehmend unter Druck setzen. Antworten


John Clark

03.01.2012, 09:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Absoluter Schwachsinn. Wenn die Schweizer Banken sich aus Amerika zurückziehen, werden Tausende ihren Job verlieren (gut bezahlte Jobs) was wiederum für die Amerikaner ein Schlag ins Gesicht wäre. Unsere Kuschelpolitiker geben den Amis ja eh was sie wollen. Reklamieren bringt nix. Antworten


Philippe Latscha

03.01.2012, 09:06 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Wann begreift die Welt bzw. Weltwirtschaft endlich, dass die USA ihre Führungsrolle verloren haben. Jetzt ist wohl jedes Mittel recht zur eig. Rettung. Wir in Europa dürfen uns von einem aussenpolitisch untergehenden Staat nicht gängeln lassen. Dass sich z.B. Brasilien wehrt, ist klar und lustig. Das Land handelt nur mit USD u. €, ist aber nicht in der Lage im eigenen Land Steuern einzutreiben. Antworten


Ralph Kern

03.01.2012, 15:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung

... dass die USA ihre Führungsrolle verloren haben (bzw. diese in Tat und Wahrheit gar nie hatte oder ihr je gewachsen war), hat inzwischen jeder begriffen, ausser unserem kuschenden Bundesrat und den Amis selber. Aber selbst dort scheints zu dämmern - deshalb diese Vorschlaghammer-Methoden...


Hans-Joachim Hartens

03.01.2012, 10:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@latscha: Brasilien ist sehr wohl in der Lage, Steuereinnahmen zu generieren. Wir zahlen hier neben der IPTU (Liegenschaftssteuer) auch jede Menge Steuern und Zölle auf Importartikel, Benzin, Bankzinsen etc. Der Dollar ist hier leider immer noch sehr wichtig. Aber so langsam löst sich Brasilien vom Rockzipfel der USA und ist Gott sei Dank stolz darauf!


Daniel Hauser

03.01.2012, 09:55 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Wir leben in einer egoistischen Welt. Jeder schaut nur für seine eigenen Interessen! Wie die USA, so auch unsere Banken und Vermögensverwalter. Gerechtigkeit ist etwas für Weicheier! Jetzt kommt es bei diesem Spiel einfach nur noch auf die Hebellänge an. Und hier ist derjenige der USA einfach noche etwas länger!


Jack Meier

03.01.2012, 09:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die USA sind eine der wenigen noch wirklich "souveränen" Staaten der Welt. Sie verfügen über eine militärische, politische und finanzielle Potenz (Markt Amerika), die ein solches Gebaren erst möglich machen. Ein "Rückzug der Schweizer Banken" aus den USA ist illusorisch, weil damit wohl auch ein Verbot für US-Firmen und Pensionskassen einherginge, mit Schweizer Firmen zu geschäften. Antworten


Eufemio Bernasconi

03.01.2012, 12:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung

kaum herr meier, denn die CH-Banken würden sich ja "freiwillig" aus dem US-Geschäft zurückziehen. wenn die USA dann ihren firmen verbietet mit CH-Firmen zu geschäften verstösst das in krasser weise dem Recht "Wirtschaftsfreiheit", "Freie wahl der vertragspartner, evtl sogar "Berufsverbot", also international anerkanntem Recht. wenn die USA dies brechen müssten sie aus der UNO und allen gremien geh


Kurt Gehrig

03.01.2012, 08:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Höchste Zeit, dass das Bankgeheimnis auch in der Schweiz in Frage gestellt wird. Ehrliche Bürger haben doch nichts zu verbergen...? Wie viele Mia Franken an Steuern für die Schweiz zusätzlich anfallen würden? Antworten


Juerg Suter

03.01.2012, 08:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Die Welt ist noch zu gierig, sonst würde man schon lange auf Geschäfte mit US Bürgern verzichten. Antworten


Eufemio Bernasconi

03.01.2012, 08:47 Uhr
Melden 5 Empfehlung

also nach dem allerseits so beliebten VERURSACHERPRINZIP sollten dann also Banken die entstandenen Kosten (im Artikel auf 100'000'000'000.- resp. 250'000'000 pro Bank geschätzt) in einer Rechnung im Couvert mit farbigem Schläufchen dem IRS zustellen...gut dass die USA bald bankrott sind und in 20 jahren kein Hahn mehr nach den USA krähen wird und sie sich wirtschaftl. ein 2. bis 3. weltland sein w Antworten


Parvaneh Ferhadi

03.01.2012, 08:37 Uhr
Melden 146 Empfehlung

Offensichtlich läuft sich der Gestapo-Staat in den U.S.A. nun so richtig warm. Zusammen mit anderen kürzlich verabschiedeten Gesetzen (unbegrenzte Inhaftierung von U.S. Bürgern auch ohne Anklage, Verfahren und Urteil), dürfte in den nächsten paar Monaten etlichen die Augen aufgehen worum es dich bei den U.S.A. wirklich handelt. Wer die Beziehungen einstellt ist im Vorteil. Antworten


Roman Meier

03.01.2012, 16:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Und wessen Schuld ist die faschistisch-religiöse Gesetzgebung im Iran?


Mark Stenzler

03.01.2012, 09:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Obama hat das NDAA Gesetz am letzen Freitag unterschrieben.
Er hat vorher immer gesagt dass er dieses Gestez verbieten wurde.


Hansjürg Meier

03.01.2012, 09:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@Meier: Obama unterschrieb am 31.12.2011 den "National Defense Authorization Act". Das neue Gesetz gibt dem Militär die Macht US-Bürger auf der ganzen Welt gefangen zu nehmen und unbeschränkt gefangen zu halten, ohne dass deren Schuld in einem fairen Gerichtsverfahren beurteilt würde. Das gab's in Deutschland auch, so um 1933 bis 45. Ja ich weiss, wer sich nichts vorwerfen muss, muss auch nichts..


Laura Brander

03.01.2012, 08:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Werden die Amerikaner in der ganzen Welt nicht schon genug gehasst? Irgendwann wird sich das Blatt gegen diese serbelnde Nation wenden. Antworten


Lothar Kersten

03.01.2012, 14:41 Uhr
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Das tut es bereits bzw es hat sich schon... Schauen Sie sich nur mal die Verhältnisse von Pro und Contra Postings hier an. Das Image der Amis ist weltweit so kaputt und am Rumpf wie sie es als Nation sind. Game over.


Alfred Gfeller

03.01.2012, 08:27 Uhr
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Zum guten Glück bleibt alles schon seit tausenden von Jahren immer gleich: Das Recht ist nämlich immer das Recht des Stärkeren. Antworten


Peter Neumann

03.01.2012, 08:27 Uhr
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Wer mit Wertschriften und Geldanlagen spekuliert, ohne sich über deren rechtliche Relevanz in allen massgebenden Belangen im Klaren zu sein oder dies schlicht ignoriert, muss doch nachher gar nicht jammern wenn ihn die rechtlichen Relevanzen knüppeldick einholen. Ein Dieb/Raser/Mörder kann doch nachher auch nicht sagen "oh tut mir leid, ich wusste ja gar nicht dass ich das nicht darf", oder...?! Antworten


Peter Haller

03.01.2012, 08:26 Uhr
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Wieso sollte man mit diesem Finanzimperium überhaupt noch Risikogeschäfte eingehen.
Wer sich da zu sehr engagiert, wird dieses Jahr Abschreibungen um die 30% hinnehmen müssen.
Stichwort Derivatenblase. Offensichtlicher geht es wirklich nicht mehr.
Antworten


Romano Rheinberger

03.01.2012, 08:23 Uhr
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Guten Morgen lieber Tagi !
Fatca spukt schon seit längerer Zeit in den Banken herum und betrifft dann auch Fonds, Versicherungen etc.!
Einziger Ausweg wäre wenn eine Bank auf US Investments und vermutlich sogar auf USD-Konti völlig verzichtet.
Dass die CH-Banken schon brav am vorbereiten sind ist normal, die sind mental jetzt darauf eingespurt, der verlängerte Arm des Fiskus zu sein..
Antworten


Thomas Bosshard

03.01.2012, 08:10 Uhr
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Meiner Meinung nach ist es unerhört, wie sich die Amerikaner gegenüber den anderen Staaten aufführen. Ich verurteile dieses Verhalten der USA, die einmal mehr glauben, Weltpolizist spielen zu können, aufs Schärfste. Hoffentlich lässt sich der Rest der Welt nicht auf der Nase herumtanzen und verweigert ganz einfach die Zusammenarbeit. Antworten


Franziska Fakel-Hahn

03.01.2012, 08:08 Uhr
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Wenn eine Empire Konkurs macht dann greift sie wild um sich um irgend wie an Geld zu kommen auch mit unfairen Taktiken und das ist genau was wir jetzt sehen. Antworten


Luzius Meisser

03.01.2012, 08:06 Uhr
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Und schon scheint Ron Pauls Ziel, das IRS abzuschaffen, gar nicht mehr so unvernünftig. Antworten


Matthias Erzinger

03.01.2012, 08:05 Uhr
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Endlich gehen die USA den Steuerbetrügern und den Abzockern an der Gesellschaft an den Kragen. Gut so. Antworten


Josef Saner

03.01.2012, 08:03 Uhr
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Kapitalverkehr kennt keine Grenzen, Waren- und Personenverkehr schon. Resultat sind Blasen, Krisen, zunehmend ungerechte Vermögensverteilung, soziale Spannungen, Schwarzgeld, Korruption, um ein paar Beispiele zu nennen. Auch für 'mehr Steuergerechtigkeit' begrüsse ich es, wenn die USA ihre Marktmacht nutzen, um ihr Steuersubstrat weltweit zu erfassen. Dadurch sinken die Steuern für die Ehrlichen! Antworten


Stefan Schneider

03.01.2012, 10:16 Uhr
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Herr Saner, in der Theorie schon, in der Praxis aber leider kaum. Wie der Artikel aufzeigt, verursachen die neuen Gesetze v.a. Kosten, die ein Vielfaches der erwarteten Steuereinnahmen sind. Diese Kosten werden letztendlich wieder von jedem einzelnen zu tragen sein.


Victor Heldner

03.01.2012, 09:51 Uhr
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J. Saner: Die Ehrlichen sind die mit einem Lohnausweis. Folglich hat der Gesetzgeber bis dato nur die grosse Masse gezwungen ehrlich zu sein.


Arnold Ganz

03.01.2012, 08:21 Uhr
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Josef Saner 08:03: Die USA als Hort von Moral und Gerechtigkeit? Ich weiss nicht!


Robert Marek

03.01.2012, 07:49 Uhr
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Es werden alle ein bisschen protestieren, sich dann aber schlussendlich der (über-)macht der usa beugen. schade, es wäre jetzt wirklich an der zeit sich gegen diesen rechtsimperialismus des un-recht-staates usa zur wehr zu setzen. die schweiz alleine ist zu klein und zu exponiert, aber die starke (?) eu, china, japan, russland, etc. hätten durchaus gewicht und könnten paroli bieten. Antworten


Helmut Josef Weber

03.01.2012, 07:37 Uhr
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So ist das eben in Diktaturen, wenn am Ende des Geldes immer noch so viel Jahr über ist.
Sind doch "die Guten" sie wollen doch nur "unsere Bestes" -- äh- Geld.
Sonst kommt das Militär; die dürfen jetzt jeden ohne Gerichtsverfahren unendlich einsperren.
Viele Grüße
H. J. Weber
Antworten


Franz Steiner

03.01.2012, 07:30 Uhr
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Wann werden sich die Schweizer Banken endlich aus USA zurückziehen? Antworten


Ernst Dittmar

03.01.2012, 07:25 Uhr
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Wer weiss denn schon, dass alle, die US-Wertschriften halten, in den USA Erbschaftssteuerpflichtig sind? Für das ganze Vermögen, nicht nur für die paar Wertschriften. Auch Schweizer in der Schweiz, die einfach den Fehler machen, US-Wertschriften zu halten. Die Schweizer Regierung lässt es zu, dass ein ausländischer Staat von Schweizern in der Schweiz Steuern einfordet! Antworten


Ruthild Auf der Maur

03.01.2012, 09:00 Uhr
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Stimmt nicht ganz. Die Kundschaft sowie Wertschrifteninhaber wurden von den Banken entsprechend informiert. Mit dieser Information kann jeder selbst entscheiden, wo und wie er sein Geld anlegt.


Schorsch Baschi

03.01.2012, 07:18 Uhr
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Schon abstrus das Ganze. Die sollen die Millionäre und Milliardäre endlich recht besteuern, ebenso die Firmen, dann kommt genug Geld in die Kassen. Aber dort wollen die Politiker nicht ansetzen, vor allem die Republikaner stellen sich quer und Obama zeigt sich machtlos. Antworten


Hans P. Grimm

03.01.2012, 07:14 Uhr
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Unsere Regierung wird dem Neokolonialen, erpresserischem Verhalten der USA mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachgeben und alle Bankdaten, alle Daten aller Strafregister, alle Daten aller Einwohnerämter, alle Daten des VBS, alle Daten aller andern Bundes- und Kantonsdepartementen preisgeben und das ohne den kleinsten Gegenwert! Antworten


Hans Herbst

03.01.2012, 07:14 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Im Grunde ist es ein sehr glückliches Ereignis, wenn ausgerechnet aus dem Land, das massgeblich zu diesem weltweiten System von Spekulation, Korruption und Steuerbetrug beigetragen hat, nun entschlossene korrektive Massnahmen kommen. Alle Trittbrettfahrer der vergangenen Jahrzehnte müssen sich zuerst an die eigene Nase fassen. Und wenn sie das jetzt viel Geld kostet, ist das nur konsequent Antworten


giovanni bernasconi

03.01.2012, 10:28 Uhr
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Dem ist nicht so. Haben sie Schwarzgeld? Gehen sie nach Delaware: da fragt kein Hund wer eine ganz anonyme Gesellschaf gruendet.
Ja, eins habe ich noch vergessen: Delaware ist ein Staat der USA.
Die interessierten Laendersollten sich zusammen machen und massiv gegen die USA vorgehen: das Land versteht nur Geld und Machsprache.
Es ist Zeit das man das Gleiche gegen die USA benuetzt.


David Stoop

03.01.2012, 10:05 Uhr
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Allerdings ist es auch US-Politik nachwievor Schwarzgelder in den USA selber zu fördern mittels neuer Gesetze. Die Anti-Schwarzgeldhaltung ist exklusiv für Steuern, welche in den USA fällig sind! Selbst will die USA nachwievor Schwarzgeldhafen Nummer Eins bleiben!


Robert Marek

03.01.2012, 08:42 Uhr
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@herbst: ich fürchte, sie haben nicht ganz verstanden, um was es hier eigentlich geht. das hat nicht mehr "nur" mit steuerhinterziehung zu tun, sondern hier geht es um viel schwerwiegendere eingriffe in die privatsphäre von bürgern und in die souveränität von drittstaaten.


Heiner Müller

03.01.2012, 07:50 Uhr
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Überlegen Sie etwas tiefer, bevor Sie von "korrektiven Massnahmen" schreiben. Überlegen Sie vor allem mal, was Sie sagen würden, wären Sie Schweizer Bürger, wohnten Sie seit Ihrer Geburt in Australien und müssten in der Schweiz Steuern bezahlen... Das ist eine Ungehörigkeit, eine Frechheit, eine Ungerechtigkeit.


Dan Horber

03.01.2012, 07:06 Uhr
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Im Prinzip gibt es nur eine Lösung: Keine Bankbeziehungen zu US-Bürgern und keine US-Titel mehr in Wertschriftendepots, was zwangsläufig dazu führen wird, dass die Börsenkurse in den USA massiv unter Druck geraten und die USA im Ausland keine Geld mehr aufnehmen kann. Ob das die Absicht der US-Regierung ist. Leider wird unsere (und weitere) Regierung(en) gegenüber den USA nicht standhaft sein... Antworten


Gaby Hübscher

03.01.2012, 10:22 Uhr
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Dann müssen wir unsere Regierung gegen eine standhaftere austauschen! Und das wird mittelfristig auch geschehen, denn die Bevölkerung hat bald die Nase von solchem imperialistisches Gehabe gestrichen voll!


Karl Müller

03.01.2012, 09:51 Uhr
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Und auf US-Banken-lautende Karten (Visa, Mastercard usw) keine Transaktionen mehr ermöglichen (Bankomatmeldung: Diese Karte wurde in den USA ausgestellt. AUfgrund der Regulatorien ist keine Transaktion möglich). Strandende US-Bürger werden ihrer Regierung dann schon etwas erzählen.


Herbert Willi

03.01.2012, 09:14 Uhr
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Es geht nicht nur um US-Buerger sondern auch um Auslaender, die voruebergehend oder seit vielen Jahren in USA leben und z.B. die AHV oder Firmenpension im Heimatland auf ein Konto ueberweisen lassen



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