Wirtschaft

Wirtschaftskrise schwächt Forbo

Aktualisiert am 18.08.2009

Der Belag- und Klebstoffhersteller hat im ersten Halbjahr 2009 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet.

Der Belag- und Klebstoffhersteller leidet unter der Krise: Forbo.

Der Belag- und Klebstoffhersteller leidet unter der Krise: Forbo. (Bild: Keystone)

Der Reingewinn sank im ersten Halbjhar um 47,1 Prozent auf 28,5 Millionen Franken, wie Forbo am Dienstag mitteilte. Der Nettoumsatz reduzierte sich, wie bereits früher mitgeteilt, um 7,8 Prozent auf 886,1 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel um 42,1 Prozent auf - ebenfalls wie erwartet - 46,7 Millionen Franken. Frühzeitig eingeleitete Massnahmen hätten dabei einem noch deutlicheren Ergebnisrückgang vorgebeugt, heisst es in der Unternehmensmitteilung weiter.

Währungseinflüsse haben sich in den ersten sechs Monaten mit 3,8 Prozent negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt, während die im Jahr 2008 getätigten Akquisitionen mit 9,7 Prozent einen positiven Beitrag leisteten. In wichtigen Marktsegmenten und verschiedenen Ländern habe sich der Umsatz positiv entwickelt und so eine weitere Stärkung der Marktanteile in allen drei Geschäftsbereichen ermöglicht.

Forbo zeigte sich optimistisch für den Rest des Jahres. Sofern sich das wirtschaftliche Umfeld nicht weiter verschlechtere, werde für die zweite Jahreshälfte ein ähnlich hoher Umsatz wie im ersten Semester und dank der Strukturanpassungen ein leicht höheres Betriebsergebnis erwartet. Allerdings dürften die Finanzierungskosten deutlich höher liegen. (mbr/sda)

Erstellt: 18.08.2009, 10:30 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.