Ackermann warnt nach Dubai vor weiteren «Zeitbomben»

Die Krise an den weltweiten Finanzmärkten ist nach Meinung des Deutsche-Bank-Chefs noch nicht ausgestanden.

Es gibt neben der Dubai-Krise und den bereits bekannten Finanzproblemen in Griechenland «noch einige Zeitbomben»: Josef Ackermann.

Es gibt neben der Dubai-Krise und den bereits bekannten Finanzproblemen in Griechenland «noch einige Zeitbomben»: Josef Ackermann.
Bild: Reuters

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat auf dem Konjunkturgipfel bei Kanzlerin Angela Merkel nach Angaben aus Regierungskreisen vor weiteren Erschütterungen der weltweiten Finanzmärkte gewarnt. Es gebe neben der Dubai-Krise und den bereits bekannten Finanzproblemen in Griechenland «noch einige Zeitbomben», sagte Ackermann bei dem Treffen am Mittwochabend nach Angaben eines Teilnehmers vom Donnerstag.

Es gehe da vor allem um kleinere Länder, deren Finanzprobleme aber durchaus noch zu Erschütterungen führen könnten. Auch die Immobilienkrise in den USA sei noch nicht gelöst, habe Ackermann betont. Im Mittelpunkt des Treffens stand die drohende Kreditklemme in Deutschland. Geprüft wird jetzt ein Vorschlag Ackermanns zur Schaffung eines Kreditfonds der Finanzwirtschaft. (cpm/sda)

Erstellt: 03.12.2009, 11:38 Uhr


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