Wirtschaft
Diskussion
Das bringt die Zukunft für Griechenland
Anfang Oktober wird die Troika den neusten Bericht über das marode Land vorlegen. Je näher der Termin rückt, desto wilder werden die Spekulationen darüber, was dann folgen wird. Sechs plausible Szenarien. Mehr...
Von Marc Kalpidis, dapd.
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30 Kommentare
Die Griechen müssen sich selber helfen können. Die Ausgaben müssen den Einnahmen angepasst werden. So lange das nicht funktioniert sollte kein Euro mehr nach Griechenland fliessen. Alles wird sonst verloren sein da nichts mehr zurückkommt. Antworten
Paradox: Sicher, die Griechen müssen nun sparen, aber dies auch nur, weil sie in den letzten 15 Jahren weit über ihren Verhältnissen gelebt haben. Vereinfacht ausgedrückt: Ein griechischer Rentner (ex Beamter) erhält immer noch mehr Geld aus ein slowakischer Rentner. Der Slowake muss also indirekt den Griechen finanzieren, der dann auch noch mehr erhält als er selber. Ist das gerecht? Antworten
Warum nicht Erhöhung der Eigenleistung! In typisch linker Manier wird fabuliert von "Schuldenschnitt": das ist nichts anderes als Betrug am Kreditgeber. Oder Zinsreduktion: Der Kreditgeber wird um den Zins geprellt. Mehr Zeit zum Sparen: den beabsichtigen Betrug verschleiern. Warum nicht Förderung von KMUs? Privatisierung unrentabler Staatsbetriebe? Vereinfachung der Administration? Linke Zokke! Antworten
Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Laut Umfrage wuerde eine Mehrheit der Deutschen keine weitere Milliarden zur Rettung ausgeben. Europa ist auf dem besten Weg das Gegenteil zu erreichen , was es wollte. Es wollte Wohlstand und Frieden. Unterdessen verarmen Länder, aber den Banken hat man Geld gegeben, Antworten
Und wo sind all die Kommentare, die das Ende des Euro fordern? Was ist denn hier für ein Durcheinander? Nur ein Kommentar zu diesem Artikel? Das glaubt ja eh keiner! Wer wird denn hier in Schutz genommen? Wer übt hier Zensur aus? Warum werden so viele Leserbriefe unterdrückt? Zwei Leserbriefe beim vollen Artikel, und nur einer insgesamt? Unglaubwürdig! Antworten
@Dittmar: Vielleicht schlafen, die die ständig ihre Standardposts gegen den Euro absondern noch. Gebetsmühlenhaft schreiben sie ständig überall die gleichen Schlagworte hin, wie ein Hahn der ständif "kikerikii" schreit. Keine Argumente, nur Behauptungen, kein eigenes Denken einfach Abschreiben was man aufgeschnappt hat. Es geht hat nicht darum einfach alle Kommentarspalten mit Parolen zu füllen
Wenn es wirklich so ist, das Griechenland selbst bei vollständigem Erlass aller seiner Schulden, bereits am nächsten Tag wieder am Kreditschalter stehen würde, frage ich mich schon was das alles soll.
Dann gibt es doch sowieso nur 2 Lösungen, zurück auf das Niveau was Griechenland sich leisten kann, oder Finanzausgleich von Nord nach Süd für alle Zeiten.
Antworten
Es geht eben gar nicht um Griechenland. Das Land wäre einfach pleite. Das ganze Theater geht ja wieder einmal nur darum die Banken vor einem Verlust ihrer hoch spekulativen Investments (Staatsanleihen) zu bewahren. Das ist wie wenn der Staat eigentlich konkurs gegangene Firmen zu Spitzenpreisen aufkaufen würde. Wann schreibt wohl jemand das mal offiziell?? Antworten
@Linus Huber Oekonomisch richtig, doch der Schuldenschnitt macht dem letzten Buerger klar, denke ganz besonders in D, wir Steuerzahler bezahlen fuer das Versagen aller Politiker seit GR ins EU Boot (Kohl) holen bis heute (Merkel) mit der unueberlegten Rettungsschirmaktion. Dies zu vermitteln hat niemand Lust die/der wiedergewaehlt werden moechte. Politisches Dynamit mit ungeahnten Folgen. Antworten
Gleich vorweg und rein emotionell: Selber Schuld; Raus aus dem Euro und danach die Sinflut. Realistisch: Schuldenschnitt, und zwar drastisch. Was nutzt das Risiko einer Pleite wo alle das Geld verlieren UND unberechenbare Risiken in ganz Europa entstehen? Ein Schuldenschnitt ist sauber, berechenbar und langfristig wirksam. Bin nur gespant wie die Politik dies den Moralaposteln verkaufen will. Antworten
Langfristig ist ein Schuldenschnitt die einzige nachhaltige Lösung. Je länger damit gewartet wird, desto höher wird der zu verbuchende Schaden sein.
Die gegenwärtige Verzögerungstaktik der Entscheidungsträger untergräbt zusehends marktwirtschaftliche, rechtsstaatliche sowie demokratische Prinzipien und führt uns immer stärker in eine Planwirtschaft, mit den entsprechenden Konsequenzen.
Antworten
Richtig!
Dass Länder sich massiv überschulden liegt ja nicht nur an diesen Ländern: Es liegt daran dass insgesamt viel zu viel Kapital vorhanden ist das "angelegt" werden soll - ohne genügend sinnvolle Investitionsmöglichkeiten!
Worum gekämpft wird ist ja nur: WER soll jetzt auf Kapital verzichten! Nur der griechische "Normalbürger"? Banken? Andere Staaten? Pensionskassen?? usw...
@Huber: Hilft nichts, je schneller der Schuldenschnitt, umso schneller wachsen danach die Schulden wieder. Griechenland ist noch tief im Staatsdefizit-Sumpf.
Griechenland müsste (wie die USA) die weltweite Steuerpflicht griechischer Staatsbürger einführen. Sobald Griechenland einigermassen fähig wird Steuern einzutreiben, ziehen die reichen griechischen Schlaumeier sonst einfach ins Ausland.
@Bockemühl: Es werden sowohl die Kreditgeber wie auch die Kreditnehmer bluten müssen. Das wirt sie lehren nich mehr grobfahrlässig Kredite zu geben bzw zu nehmen
Aber auch das wir nicht die Lösung sein, das Defizit muss weg denn Kredite kriegen die danach keine mehr. All müssen endlich Steuern eingetrieben und die Ausgaben gekürzt werden, auch die Verteidigungsausgaben
Steuerzahlern + Wählern in den Nordländern ist nicht mehr zu vermitteln, warum kaputtes, reformunwilliges + teilweise korruptes GR-System weiter alimentiert werden muss:
Besser Drachme als Euro!
Doch GR kommt auch zu Nordländern! Währungsreformen folgen auch bei uns!
Brauchen Monetative, Geldsysteme ohne Zins (Joesphspfennig)! Zinsen wurden nie geschöpft, man kann sie nur jemandem wegnehmen!
Antworten
Man muss sich die Situation Griechenlands mal so richtig vor Augen führen: Sparen bei den Niedrigrenten und Geringverdienern! Und das alles, um den Euro zu retten! Warum rettet man nicht die Menschen und die Demokratie? Der Euro ist die Ursache aller Probleme, die ohne Euro so gar nicht existieren würden! Menschen und Demokratie könnten ohne Euro sehr wohl gerettet werden! Antworten
@Dittmar: Wollen Sie jetzt wirklich behaupten dass ohne Euro die Griechen den Staat nicht überschuldet und alle die Steuern bezahlt hätten? Sie suchen nur einen Sündenbock und eine einfache Lösung die es nicht gibt. Wenn die Leute nicht endlich aufhören den Staat als Milchkuh zu sehen, die man nicht füttern muss zu sehen wird das nichts werden. In der Familie sehen sie das auch nach aussen nicht
Seit monaten muss ich dieses cabaret zuschauen. Wieso ist griechenland so wichtig für die eu, praktisch keine wirtschaftsleistung.Griechenland sitzt in der tinte, weil eurowährung, mit eigener währung käme das land irgendwann raus aus der misere, mit euro niemals.Das weiss doch schon jeder.Euroländer sind derart verschuldet, dass sie sich nihts mehr leisten können, schon gar nicht fremde schulden. Antworten
@laaksonen: Wen Sie eine eigene Währung hätten würde alle Probleme verschwinden: Plötzlich würde alle Steuern zahlen, die Korruption wäre weg, der Staat würde funktionieren, die Leute ürden aufhören Leistungen erschleichen. Sie glauben wohl an den Storch. Eine eigene Währung bedeutet nicht dass man den Staatshaushalt über die Notenpresse alimentieren kann. Niemand wir Drachmen akzeptieren
Einigermassen realistisch Plan 4 in Verbindungen mit Teilen des Plan 2.GR fallen lassen, was wuerde das fuer das Land, das Volk, fuer Europa bedeuten. Zu bedenken; Reausschmiss weder aus EU noch Euro geht. GR muss selbst Austritte beantragen und das wird es logisch nicht. Rettungsplan war falsch, wissen inzwischen alle. Nun heisst es durchhalten, GR ist kleinstes Europaproblem. Loesungen brauchts Antworten
Einigermassen realistisch Plan 4 in Verbindungen mit Teilen des Plan 2.GR fallen lassen, was wuerde das fuer das Land, das Volk, fuer Europa bedeuten. Zu bedenken; Reausschmiss weder aus EU noch Euro geht. GR muss selbst Austritte beantragen und das wird es logisch nicht. Rettungsplan war falsch, wissen inzwischen alle. Nun heisst es durchhalten, GR ist kleinstes Europaproblem. Loesungen brauchts Antworten
Auf jeden Fall werden Bankrott und Euro-Austritt aufgeschoben. Der Grund ist klar: Noch immer sitzen Banken und Investoren auf unliebsamen Haufen von griechischen Staatsanleihen. Deren Lobby macht sich stark dafür, dass das Ausfall-Risiko an staatliche Institutionen und somit die Steuerzahler überwälzt wird. Erst danach darf Griechenland kollabieren. Antworten
Barvo, Herr Jost hat's geschnallt. Griechenland wird sowieso den Euro Raum verlassen müssen, aber erst, nachdem auch die letzte Bank wieder "fein Raus ist". Bluten müssen dann die Steuerzahler (vor allem die Deutschen), welche so direkt die Misswirtschaft der Griechen finanziert haben. Man nehme einen Kredit auf, verjuble das ganze Geld, bezahlen tut dann der Nachbar. Tja...
Tja, die Lösung wäre ein richtiger Konkurs, mit Verlusten für die Geldgeber, nur... diese sind eben die Banken u. die wollen keine Verluste, also schiebt man alles an den Steuerzahler weiter, der wird dann bluten müssen oder man inflationiert den ganzen Schuldenberg einfach weg und nimmt damit dem Sparer auch so sein Geld, der kleine Mann bezahlt in jedem Fall u. dann gibts irgendwann Unruhen !
Also so einfach ist das nicht. Es wird ja nicht NUR gespart, sondern auch auch geholfen. Und zwar mit vielen Milliarden Euro. Oder lesen Sie die Artikel nicht mehr? Der Haircut von 50 Mia. ist wohl ganz an Ihnen vorbeigegangen und die finanziellen Hilfen in doppelter Höhe sowieso. Etwas mehr Mühe beim Kommentieren könnte man sich schon geben.
Auf die kompletten Schulden verzichten, Griechenland bei Null anfangen lassen allerdings außerhalb der EU. Dann wären zwar Miliarden von Euros verloren, es gäbe aber keine weiteren Verschuldungen. Somit wäre Griechenland geholfen und der deutsche Steuerzahler zufrieden gestellt.
Das Geld ist eh weg, denn in Griechenland wird sich auch in den nächsten 2000 Jahren nichts ändern, solange Kinder von
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