Wirtschaft

Die Wallstreet wird die Eurokrise nicht los

Aktualisiert am 17.11.2011 2 Kommentare

Die Euroäische Schuldenkrise zieht die US-Börsen erneut deutlich ins Minus: Trotz erneut guter Konjunkturdaten aus dem Inland verloren die wichtigsten Indices in New York heute deutlich.

Schloss 1,1 Prozent im Minus: Der Dow-Jones-Index.

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Die Wallstreet wird die Euroäische Schuldenkrise nicht los. Die wichtigsten Indices in New York haben erneut deutlich verloren. Damit setzte sich die Tendenz der vergangenen Wochen fort. Am Nachmittag kam es zu einer plötzlichen Verkaufswelle: Innerhalb von zehn Minuten verlor der S&P-Index 1,1 Prozent. Die Ursache war zunächst unklar.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent im Minus bei 11'770 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 11'948 und 11'676 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 1,7 Prozent auf 1216 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab zwei Prozent nach auf 2587 Punkten. Der DAX hatte 1,1 Prozent tiefer bei 5850 Punkten geschlossen.

Sieben Prozent Rendite für spanische Anleihen

Seit Tagen versuchen die Investoren die anhaltenden Probleme in der Euro-Zone gegen US-Daten abzuwägen, die besser ausfallen als erwartet. So stellten in der vergangenen Woche so wenige Amerikaner erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe wie seit sieben Monaten nicht mehr.

Allerdings musste Spanien den Anlegern bei der letzten Auktion vor den Wahlen am Sonntag fast sieben Prozent Rendite bieten - bedrohlich nahe der Marke, ab der ein Schuldendienst zu teuer wird. Auch Frankreich konnte sich nur zu deutlich höheren Zinsen frisches Geld am Markt besorgen.

Die Warnung der Ratingagentur Fitch vor den Auswirkungen der Schuldenkrise auf US-Banken setzte den Finanzwerten zu. Die Aktien von Morgan Stanley notierten 3,5 Prozent im Minus, wie auch die Titel von Goldman Sachs. (wid/sda)

Erstellt: 17.11.2011, 22:53 Uhr

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2 Kommentare

Urs Bösch

18.11.2011, 10:11 Uhr
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Die Dummen Amis werden nicht müde reihum die Europäer schlecht zu machen , die sind zu Dumm um zu merken , dass wenn sie alle schlecht machen , schlussendlich auch ihre Eigenen Bestände wieder viel schlechter dran sind , weil sie schlechter Eingestuft wurden !
So dreht sich die Spirale automatisch abwärts !
Die Amis würden besser mal dahinter gehen ihren S..laden aufzuräumen , als immer auf andere
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Franz Muller

19.11.2011, 09:25 Uhr
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So soll es sein. Die giftige Monsterwelle schwappt nun über den Teich zurück. Mal sehen, ob man beim verengten Gesichtsfeld in den USA noch die engen Zusammenhänge mit den Ereignissen von 2008 erkennen kann. Bei dieser unsäglichen Vergesslichkeit - in solchen Fragen! Antworten



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