Wirtschaft

Eine Ohrfeige für Deutschland

Die europäische Finanzseuche hat das Herz von Europa erreicht: Deutsche Staatsanleihen finden keine Käufer mehr. Folgt jetzt ein Umdenken?

1/10 Montag, 5. Dezember 2011: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy treffen in Paris zusammen.

   

Zinsanstieg auf 2,25 Prozent

Der Auktions-Flop der deutschen Staatsanleihen zeigt Folgen: Die Zinsen für den «Bund», die zehnjährigen Anleihen, sind mehr als zehn Basispunkte auf 2,25 Prozent gestiegen. Dieser Zinsanstieg ist auch ein Zeichen dafür, dass die Unruhe rund um die Einheitswährung steigt. Bloomberg zitiert David Miles, Politstratege bei der Bank of England, wie folgt: «Ich denke, niemand von uns kann noch sicher sein, dass alle Länder, die jetzt noch in der Eurozone sind, es auch bleiben werden.»

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Gestern wollte Deutschland sechs Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Zu diesem Zweck wurden den Investoren Staatsanleihen mit einem Zinssatz von 1,98 Prozent aufgelegt. Das ist wenig. Doch angesichts der unsicheren Lage machte man sich am Sitz der Bundesbank in Frankfurt keine Sorgen darüber, dass die Käufer ausbleiben könnten. Schliesslich ist Deutschland wieder zur festen Grösse geworden, zum Felsen im stürmischen Meer von Euroland. Hohe Zinsen, das betrifft die Defizitsünder im Süden, dachte man sich.

Als die Auktion zu Ende war, gab es lange Gesichter: Anleihen in der Höhe von bloss 3,9 Milliarden Euro wurden abgesetzt, mehr als ein Drittel blieb liegen. Die Investoren haben Deutschland eine schallende Ohrfeige verpasst.

Keine schwäbische Hausfrau

Schadenfreude ist die eine Reaktion auf diese Klatsche, selbst im eigenen Land. «Vor allem hat die deutsche Schuldenpolitik eine gewaltige Symbolkraft», kommentiert die «Financial Times Deutschland» (FTD). «Mit welchem Recht schwingt sich Deutschland eigentlich zum Moralapostel der Eurozone auf? Wie kann man von den Krisenstaaten eisernes Sparen verlangen, wenn man selbst dazu nicht in der Lage ist?» Tatsächlich liegt die deutsche Staatsschuld deutlich über 80 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), und letztes Jahr betrug das Haushaltsdefizit 4,3 Prozent des BIP. Ganz so sparsam wie die schwäbische Hausfrau ist selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht.

Doch viel wichtiger als kurzfristige Schadenfreude könnte der langfristige Lerneffekt der Ohrfeige sein. Das wiedergefundene Selbstvertrauen der Deutschen ist nämlich in den letzten 18 Monaten zunehmend in Arroganz gekippt. In der Boulevardpresse wurden die Defizitsünder als Faulenzer abgestempelt und lächerlich gemacht. An den Krisengipfeln wurden die Staatsoberhäupter dieser Länder abgekanzelt und mit immer härteren Sparprogrammen nach Hause geschickt. Obwohl diese Medizin nicht wirkte, sondern im Gegenteil die Krankheit noch verschlimmerte, gab Berlin nicht nach. Die FTD meint hierzu: «Die Deutschen haben sich von den verräterisch niedrigen Renditen ihrer Anleihen blenden lassen. Ein dramatischer Fehler. Das hat dazu geführt, dass bislang echte Lösungsvorschläge für die Eurokrise nicht aus Deutschland kamen.»

Inzwischen ist klar, dass die europäische Finanzseuche nur noch mit drastischen Mitteln bekämpft werden kann. Wer kleckert, hat schon verloren. Gehebelte Rettungsschirme und Spezialvehikel für Chinesen und Brasilianer sind Luftschlösser. Mit diesen halbherzigen Massnahmen, Moralin und harten Sparprogrammen wollte Deutschland bisher Europa aus dem Schuldensumpf ziehen. Nichts wissen wollte Berlin bisher von Eurobonds und dem Ausbau der Europäischen Zentralbank zu einer Kreditgeberin in letzter Instanz. Die Deutschen sehen sich selbst gleichzeitig als letzte Mohikaner der geldpolitischen Tugend und als Opfer von faulen Griechen, arroganten Franzosen und arglistigen US-Investmentbankern. Dieses schiefe Selbstbildnis muss endlich gerade gerückt werden. Dazu kommt die Klatsche der Obligationenmärkte gerade richtig. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.11.2011, 11:12 Uhr

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135 Kommentare

eva greub

25.11.2011, 11:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Geld ist Energie, unsere veralteten Systeme laufen sich tot., es gibt soviel Ueberfluss, das System der Ausbeutung von Völkern, Natur und der breiten Bevölkerung kann nicht so weitergehen. Unser System ist auf Angst aufbaut, sein erspartes seine Arbeit, Sicherheit und Zukunft zu verlieren. Angst macht nicht klug. Neue Ideen, Angstfreie sind gefragt, aber dazu muss das derzeitige System weichen. Antworten


Max Kellermuller

24.11.2011, 21:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Weg mit dem Euro! Zurück zur EWG und zu europäischen Staaten, die für ihr Handeln selbst verantwortlich sind. Je länger der Euro-Wahnsinn weitergeht, desto teurer wird die Sache. Ausserdem: Das "Friedensprojelt" Euro wird immer mehr zu einem Streitprojekt. Frieden in Europa ja, Brüsseler Diktatur nein! Die EU-Kommissare sollen nach Hause arbeiten gehen, statt in Brüssel sesselzufurzen. Antworten


Holger Ohnmacht

24.11.2011, 20:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ohne Haushaltsanierung geht es nicht, nur müssen die Deutschen auch vor der eigenen Haustüre wischen. Die als Wundermittel angepriesenen Eurobonds könnten einige Länder dazu verleiten, weiter mit der grossen Kelle anzurichten. Solange nicht einheitliche Voraussetzungen geschaffen sind (gleiches Pensionsalter, gleiche Sozialleistungen, gleiche Steuern usw.), haben Eurobonds einen schweren Stand. Antworten


Dieter Marschall

24.11.2011, 20:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sie ist überheblich und arrogant ,
hoffentlich wird sie rausgeschmissen
beste grüsse
dieter Marschall Schifferstadt
Antworten


bruno seiler

24.11.2011, 19:26 Uhr
Melden 13 Empfehlung

nur logisch was jetzt geschieht !! wer seit jahren, faellige kreditzinsen mit immer neuen krediten deckt, in guten wirtschatsjahren den schuldenabbau nicht schaft, stabilitaets kriterien missachtet, der schaft natuerlich ungemeines vertrauen in seine finanzpolitik !! genau betrachtet sehen eben europaeische erfolgsmodelle aus !! das schneeballsystem kommt nun zu ende !! aus die pump maus !! Antworten


bruno seiler

24.11.2011, 18:58 Uhr
Melden 10 Empfehlung

ein umdenken wird nicht stattfinden, sondern der sich laengst abzeichnende herzschlaganfall mit exitus !! vorher weden noch hunderte von milliarden volksvermoegen verfeuert !! das buergerhirn eingeschlafen durch die 1000 fache wiederholungsdroge erfolgsmodell zusammen mit demokratie abbau !! die nicht souveraene bdr wird gnadenlos ausgenommen, wie geplant von den siegermaechten !! tolles resultat! Antworten


Ulrich Schwendener

24.11.2011, 17:40 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Merkel runiert die BRD nur um an einem krassen Fehler festzuhalten. Im Klartext: Die EU und der € sind eine Fehlkonstruktion. Erst wenn dies erkannt und beseitigt ist, kann es wieder besser werden. Und hierfür gibt es nur einen Weg: Zurück zu den Landeswährungen (€ begraben) und die EU zu dem machen was sie sein sollte: eine Freihandelszone. Die Beamten in Brüssel dürfen dann nach Hause zurück. Antworten


P. Braun

24.11.2011, 22:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Was hat Schulden machen mit dem Euro zu tun? Das kann man auch mit D-Mark, der grösste Teil der Schulden stammt aus früheren Zeiten. Sparen ist angesagt. Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, sonst verkommt Europa zum Ballenberg der Asiaten.


Urs Holzapfel

24.11.2011, 21:01 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Aerne:Wann begreifen Sie und andere eigentlich,dass eigentlich nicht Kohl den Euro wollte,sondern Mitterand die Einführung als Voraussetzung dafür verlangt hat,sein Intrigieren und Opponieren gegen die deutsche Wiedervereinigung aufzugeben.


willi aerne

24.11.2011, 19:16 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Dass der Euro eine Fehlkonstruktion ist, haben die Professoren Schachtschneider, Hankel + Co schon vor der Einführung festgestellt. Das wollte aber niemand hören. Kohl wollte den Euro unbedingt haben. Jetzt haben wir ihn und die damit verbundenen Turbulenzen auch.


Lennart Kirill

24.11.2011, 17:28 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Die Einführung von Eurobonds sind wie die Versprechen von Alkaholikern, die hochheilig versprechen auf Entzug zu gehen und sich dem Diktat der Ärzte zu unterwerfen, aer zuerst noch unbedingt eine Flasche Fussel mehr brauchen, weil sie sonst unmöglich durch den Winter kommen werden. z.B. verspricht Sakozy in F zu sparen, aber erst nach den Wahlen, ihm ist die Wiederwahl wichtiger als das Land. Antworten


Reto Derungs

24.11.2011, 17:18 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Auch diesmal leicht daneben, Löpfe; die Anleihen blieben nicht liegen, weil man den Deutschen einen Denkzettel für ihren anerkannterweise eher überheblichen Auftritt verpassen wollte. Sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil zu befürchten steht, dass die Kaufkraft des gefluteten Euros bei Fälligkeit der Schuldverschreibungen noch einen Bruchteil vom realen Emissionswert betragen dürfte... Antworten


Dieter Kaiser

24.11.2011, 16:16 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Die Staaten müssen vor allem lernen, keine neuen Schulden zu machen. Es bräuchte dann auch keine neuen Bonds mehr. Ist das so schwierig? Antworten


Ursula Badertscher

24.11.2011, 19:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Bei unserem bescheuerten Geldschöpfungssystem ist das im Prinzip unmöglich. Da Geld ja ausschliesslich via Schulden geschöpft wird, hätten die Länder damit am Schluss gar kein Geld mehr. Nicht vergessen: Jede Schuldentilgung bedeutet gleichzeitig die Reduktion der Geldmenge! Warum haben die reichsten Industrieländer in der Regel auch die höchsten Schulden und die mausarmen haben kaum welche?


Eva Greub

24.11.2011, 16:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wie wäre es ein Globales Einwährungssystem einzuführen. Ohne Zinsen, Entschuldung aller Länder und ein beginn bei 0000, begleitet von einem bedingunslosen Grundeinkommen für alle. Dann würde sich doch der ganze Aufwand erübrigen. Antworten


Carlos Herzog

25.11.2011, 07:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Eva Greub. Ich muss annehmen, dass Sie keine Ersparnisse haben und keine Pensionskassenguthaben oder AHV-Ansprüche besitzten!? Sonst würden Sie kaum einen solchen Vorschlag machen oder was glauben Sie, woher die Mittel kommen, unseren Sozialstaat aufrecht zu erhalten.


Bruno Schnider

25.11.2011, 07:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Eva Greub: Oh my God! Auf welchem Traumplaneten leben Sie? Auf demjenigen des Petit Prince von Saint Exupéry? Viele Bunte Scheinchen drucken und alles ist ok? Kein Wert, keine Interessen der Sparer, welche die Kredite zur Verfügung stellen? Keine Leistungsanreize. Eine ganze Welt auf Weihnachtseinkauf, und wer Lust hat, arbeitet noch ein bisschen?


Elfred A. Hilty

24.11.2011, 21:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Genau! Ich hoffe sehr,dass noch viele Leute erwachen und sich die geplante
Umverteilung von unten nach ganz oben nicht gefallen lassen. Stellen wir uns eine Welt vor ohne Gier und Ausbeutung und Angst! Wenn wir die Herzen öffnen
und in Liebe handeln werden wir die Erde in ein Paradies für alle verwandeln!
(Inspiriert durch Christoph Fasching, Franz Hörmann, galktische Föderation)


Fritz Ott

24.11.2011, 15:36 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Wer kauft schon eine Aktie, wo man genau weiss, die wird füher oder später Fr. 0.00 wert sein! Antworten


Daniel Munkerl

24.11.2011, 17:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Pensionskassen ? Monatliche Prämien müssen doch versorgt werden ;-D


Walter Charles Hürlimann

24.11.2011, 15:34 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Endlich ein Kommentar der ins schwarze trifft Danke Tagi. Ganz im Gegensatz zu der Bericherstattung bei SRF.
Dieses Nachplappern der deutschen Elite Sicht insbesonder der "Tagesschau und 10 vor 10 "ist unerträglich.
Antworten


Daniel Schäffler

24.11.2011, 15:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Mir kommt da nur ein Wort in den Sinn: Rosinenpicker! You remember? Antworten


Peter Waldner

24.11.2011, 15:05 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Richtig: die staatlichen Ausgaben in Deutschland sind viel zu hoch, obwohl die Reduktion der Sozialkosten ausgereizt ist und die Kommunen darben. Auch dass bei dieser Wirtschaftslage und den überhöhten Steuereinnahmen eigentlich längst Überschüsse generiert werden müssten, mit denen der Schuldenberg reduzuiert wird. Falsch ist, dass Deutschland das Schuldenmachen anderer Länder unterstützen soll. Antworten


Reto Roth

24.11.2011, 15:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Hier mal mein Lösungsansatz: Alle Europaländer (incl. Norwegen + CH etc.) sprechen sich im Stillen ab, dass sie ab Tag X absolut keine Zinsen mehr zahlen und diese auch niemals zahlen werden. Ab Tag X druckt die EZB (und SNB etc) Geld für den Staatshaushalt. Dann herrscht ein noch grösserer Anlagenotstand bei allen Kapitalbesitzern. Auf diese Kapital wird Steuer erhoben, damit die Schulden bezahlt Antworten


Patrik Isli

24.11.2011, 15:32 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Man könnte auch festlegen, dass ab sofort Zinszahlungen = Amortisationszahlungen sind. Zinszahlung also gleichzeitig Schuldrückzahlung. Das käme einem Zinserlass gleich und würde aber gleichzeitig Schulden reduzieren. Dieser Modus muss pro Mitgliedstaat solange laufen, bis die Schulden wieder auf den 60% BIP sind. Staaten die unter dieses Regime fallen dürfen keine neuen Ausleihen aufnehmen.


kurt mäschli

24.11.2011, 14:45 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Egal wie und mit welcher Taktik ein Neuanfang herbei geführt wird. Wird nicht das System geändert sind wir bald wieder gleich weit. Der Kapitalismus ist das einzige System das auf Dauer funktioniert, wenn man es in Schranken weist! Das Zinssystem gehört abgeschaft. Die Geschäftsbanken dürfen den einen Kredit nicht mehr 4-5 mal an verschiedene Kunden vergeben und muss durch Gold gedeckt sein. Antworten


Ursula Badertscher

24.11.2011, 19:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Bösch: Herr Mäschli meint damit wohl, dass aus jeder Bankeinlage theoretisch Darlehen in 40-facher Höhe vergeben werden können und damit Geld praktisch aus dem Nichts geschöpft wird. Die wundersame Geldschöpfung der Banken namens Fraktionales Reservenbanking...


Reto Roth

24.11.2011, 15:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich liebe absolute Aussagen. Können sie belegen, dass der Kapitalismuss das einzige System ist, das langfristig funktioniert? Bestünde nicht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein besseres System einfach noch nicht gefunden bzw. noch nicht eingeführt wurde? So viel ich weiss, braucht es für einen Systemwechsel immer eine Revolution. Man könnte auch evolieren, aber da gibt es zu viele widerstände.


Roland Boesch

24.11.2011, 15:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Äähh....? Klären sich mich doch bitte kurz auf: Wie soll eine Bank "den einen Kredit" 4-5 mal an verschiedene Kunden vergeben?


eugen bissegger

24.11.2011, 14:40 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Betreffend Finanzsystem lesen, dann klingelts: " Die Privatisierung des Weltgeldsystems " Es gibt das Szenario der "Finanzhaie" EU mit Euro absichtlich in den Ruin zu treiben um danach gem. NWO ein neues Finanzsystem zu installieren. Ziemlich Horror. Was anderes sind EU-Bonds / ESM? Schuldenunion, alle in Schuld-Geiselhaft, bis alle Länder bankrott sind. Dann kommen die Retter über die Hintertüre. Antworten


Dieter Wundrig

24.11.2011, 14:40 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Alles was man durch den zögerlichen Nationalmerkelismus zerstören konnte, wurde zerstört. Hier aber in den Kommentaren DIE DEUTSCHEN gleich in Sippenhaft zu nehmen und alle in den "Topf der Vergangenheit " zu werfen, ist einfach unverschämt. Da sollte man lieber gewisse Medien, einzelne Volksverführer / Verhetzer und die egoistische ANTIEUROPARECHTSREGIERUNG von CDU/CSU und FDP, anprangern. Antworten


Iracema Castro

24.11.2011, 14:20 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Was die Hege Funds mit Hilfe der Rating Agenturen veranstalten ist nichts anderes als Diebstahl von Volksvermögen. Man treibt angeschlagene Staaten in die Enge und erpresst Wucherzinsen. Das wiederum ist ein Angriff auf die Renten, Pensionen und sozialen Systeme. Wo der Volkswirtschaftliche Nutzen eines solchen Verhaltens liegen soll ist mir ein Rätsel und deshalb gehören HF verboten. Antworten


Roland Moser

24.11.2011, 14:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Und das unterschreibe ich sofort. Die Politik hat einfach in den letzten Jahren bei der Regulierung der Finanzmärkte versagt, sich unter Druck setzen lassen oder von den Lobbyisten einlullen. Gut, die bürgerlichen Politiker wollen solche Massnahmen ja gar nicht. Dafür droht uns nun der Abgrund, vielen Dank.


Reini Dannecker

24.11.2011, 14:13 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Kann es sein, dass am schlechten Absatz der Deutschen Staatsanleihen die mickrige Verzinsung ist? Wer für das gleiche Geld griechische Anleihen kauft, erhält einen 4-5-fachen Ertrag, da die Anlage als riskant gilt. Und wer soll am Ende dann wieder dafür haften? Tja, wer wohl? Antworten


Urs Muller

24.11.2011, 14:10 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Dass sich die Deutschen weder in Europa noch im BaZ-Forum etwas sagen lassen und stets alles besser wissen, kann man hier untenstehend in wunderschoener Form mehrfach geniessen. Antworten


Florian Meier

24.11.2011, 18:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Herr Berger: Auch wenn es ein Schweizer Forum ist, so gibt es Ihnen noch lange nicht das Recht uns Deutsche pauschal zu verurteilen und zu erwarten, das wir uns nicht wehren dürfen. Sie (Schweizer) machen es ja genauso in Deutschen Foren.


Gerhard Berger

24.11.2011, 16:03 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Und ansonsten gebe ich Herrn Renge 100% Recht. Schlussendlich hocken alle im selben Boot. Und Deutschland hat diese Geschichte nicht alleine zu veranworten. Ganz klar sind 80% Verschuldung zu hoch. Bei der Wertschöpfung der Deutschen ist dies aber nicht der Grund für die fehlende Investitionsbereitschaft. Deutschland wird für andere geradestehen müssen und es stellt sich die Frage, was dann?


Gerhard Berger

24.11.2011, 15:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Solche blödsinningen Kommentare, wie der von Herrn Florian Meier, heizen die Stimmung an. Von wegen dem entspannten Verhältnis. Dies wäre entspannt, würden nicht immer einige den Agent provocateur spielen wollen. Es ist und bleibt ein Schweizerforum. Da lässt sich keiner gerne vom Nachbarn beleidigen.
Und ich finde es als Schweizer gefährlich, wenn Deutsche Anleihen keinen Käufer finden. Sehr.


Alex Renge

24.11.2011, 14:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@ D. Wundrig: So ist es. Wir betonen viel zu sehr die Unterschiede zwischen uns, anstatt Verständnis füreinander aufzubringen und wohlwollend miteinander umzugehen. Am Ende sind es doch wir "kleinen Leute", die die Zeche zahlen - egal ob in CH, D oder GR.


Dieter Wundrig

24.11.2011, 14:50 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Die Deutschen-die Schweizer-die Griechen-die Franzosen u.s.w, was sollen diese Formulierungen ? Haben uns nicht Politiker, Banker, Diebe und Finanzverbrecher in diesen Schlamassel gebracht ? Oder waren Sie beteiligt? Ich jedenfalls nicht..................


andreas muesel

24.11.2011, 14:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das sich der Herr Urs Muller sowohl in Europa als auch im BaZ-Forum gern zu Allaussagen hinreissen lässt und alle in einen Topf wirft, kann man hier obenstehend in wunderschoener Form geniessen. Aber: Wen interessiert's?


bernhard lehmann

24.11.2011, 14:34 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Das trifft wohl eher auf die Schweizer zu, mit dem Unterschied, dass die auch nichts zu sagen haben.


Alex Renge

24.11.2011, 14:16 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Meinen Sie die Deutschen oder die Schweizer?


Andreas von Wartburg

24.11.2011, 13:58 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Die EZB kann Schrottpapiere für 20 Mrd. Euro pro Woche kaufen aber für einen "guten" Schuldner wie BRD da gibt es nichts!!! Ganz offensichtlich wird hier mit gezinkten Karten gespielt. Antworten


Urs Holzapfel

24.11.2011, 14:23 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@Schmitt:Hätten Sie wohl gern.Die Qualität eines Schuldners misst sich an der Wahrscheinlichkeit,diese Schulden zurückzahlen zu können durch Steuereinnahmen,durch florierende Ökonomie etc. Sie können aber gern auch in Griechenland oder Portugal Ihr Geld anlegen.Da können Sie aber auch gleich Lotto spielen!


Tibor Schmitt

24.11.2011, 14:06 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wie kommen Sie darauf, dass Deutschland ein "guter" Schuldner sein soll?
Diese Zeiten sind wohl schon längst vorbei!


Roger Walser

24.11.2011, 13:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Hertz: Wenn Sie wissen wollen wie unser Geld ensteht, dieser Link hilft weiter: http://tinyurl.com/3735elt Antworten


Dan Wunderli

24.11.2011, 13:53 Uhr
Melden 23 Empfehlung

In einem fitten Staat wie dem deutschen zu sparen, macht Sinn.
Todkranken Staaten Spar-Rosskuren verschreiben nicht. Das ist wie einem fieberkranken Menschen Sport zu verschreiben, denn Sport ist ja gesund. Sport ist gesund, wenn man fit ist. Für Kranke gilt das nicht.
Sinnvoll ausgeprägtes Sparen macht einen gesunden Staat fit, ein todkranker Staat macht übermässiges Sparen noch kranker!
Antworten


Chris Klein

24.11.2011, 13:51 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Dier Märkte gaben D einen Warnschuss... Wenn Merkel nicht den Eurobonds zustimmt, dann werden Bundesanleihen nichtmehr gekauft und somit bekommt Deutschland auch kein Geld. Diese Macht der Märkte kotzt einen an! Antworten


Jens Fluri

24.11.2011, 16:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Märkte, die Märkte, die Märkte... ich lese immer die Märkte. Deutschland braucht keinen Warnschuss, aber die " Menschen" die hinter diesen Märkten stehen und Länder und uns Bürger ins Elend reissen brauchen einen Warnschuss und zwar zwischen die Augen. Dann wäre das Problem gelösst.


Erwin Marti

24.11.2011, 13:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Experten in Finanzfragen aufrufen, Vorurteile gegen Banken und die Schweiz abbauen. Es hat EU Mitglieder, die unendlich Schaden durch riesige Fälschungen Europa zufügen, d.h. der EU. Was Vielen von Europa klar ist, dass schwache und starke Länder unter einen Euro zu stellen. Differenzen einen Faktor 2. Politiker: Stolz, Eigensinn, kein Sachverstand, keinen Mut zu Neuem! Antworten


Alex Renge

24.11.2011, 13:46 Uhr
Melden 38 Empfehlung

... und gerade eben stuft Fitch Portugal auf Ramsch-Niveau herab. Was hier läuft, ist doch offensichtlich: Die US-Regierung (und ihre Komplizen, die Rating-Agenturen) wollen den EUR mit allen Mitteln vernichten, damit jeder weiterhin die US-Junk Bonds kaufen muss. Und nebenbei will man den Druck auf D erhöhen für die Schulden der anderen zu bezahlen, damit die US-Banken ihr Geld wiedersehen. Cool! Antworten


René Bitterlin

24.11.2011, 14:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn Sie Recht haben, Herr Renge, dann ist es doch umso erstaunlicher, dass Merkel Die EU-Länder mit Spardiktaten stärken will, um diesen US-Angriffen standzuhalten ? Die Fed und letztlich die SNB betreiben genau die Politik, die Barroso will und die gegen die US Mafia helfen könnte - sehe ich das richtig ?


Markus Sennheiser

24.11.2011, 14:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Imeichen, wievile warnungen will man noch ausprechen??, vor der Tür stehen schon die nächsten US Statten die bald Bankrott sind. Rechnen sie nur mal im Verhältniss US Schulden pro/Kopf gegenüber Statten die schon längst abgestuft worden sind. Se werden staunen.


Markus Sennheiser

24.11.2011, 13:56 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Richtig! hatte zwar die Abstufung erst anfangs nächste Woche erwartet aber mit Portugal lag ich 100% richtig. ( Barosso und Bonds) Jede kleine Bemühung wird mit einer Abstufung gekontert. kombinationen gibts genug. 3 Ratings-Angent. ein halbes Dutzend EU Staaten. Aber der Zeitpunkt der Abstufungen haben langsam System. Verfolge und notiere seit 3 Monate schon !!!


Hans Imeichen

24.11.2011, 13:50 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Hmmm, dagegen spricht: Moody's warnt USA vor Abwertung.


Wolfgang Erschwil

24.11.2011, 13:45 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Es ist erschreckend wie man über Deutschland schreibt, denn wenn Deutschland abschmiert, dann sind wir Schweizer dran. Wir glauben doch nicht im ernst, dass wir dann noch unsere Pensionen und Renten bekommen.
Die Reichen werden das Land verlassen und die noch übrig bleiben werden am Hungertuch nagen.
Antworten


René Bitterlin

24.11.2011, 13:38 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Frau Merkel predigt die absolute Maastricht-Disziplin, fordert das 'Todsparen' jeglicher Konjunkturen, will Schuldenbremsen und Budget-Kontrollen zwangseinführen, die - vor der Bankenkrise von 2008 - gesunden Staaten der EU, wie B,P, E, I, und A drohen, an ihrer Politik zu ersticken. Europa braucht eine Befreiung vom Schuldentrauma, EZB, Eurobonds und IWF werden zur Solidarität weisen ! Antworten


willi aerne

24.11.2011, 13:37 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Hochmut kommt vor dem Fall. Arrogantes Verhalten von D dürfte mancherorts, wo noch gewisse Erinnerungen an die Vergangenheit wach sind, nicht goutiert werden. Vor allem, wenn dieses Verhalten angesichts der Fakten sowieso deplatziert ist. Antworten


Ruthild Auf der Maur

24.11.2011, 17:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ W. Aerne: Ich erinnere gerne daran, dass diese Poltiker-Vorschläge betr. GR von den CH-Online-Medien genüsslich aufgenommen und von CH-Foren-Teilnehmern begrüsst und beklatscht wurden. Von Arroganz und Hochmut, und dann auch noch im Zusammenhang mit der Vergangenheit (der Krieg war 1945 zu Ende!) zu reden, ist auch für manche Schweizer der Nachkriegsgenerationen mehr als nur fehl am Platz.


Alex Renge

24.11.2011, 17:11 Uhr
Melden

@Willi Aerne: Danke für die Klarstellung. Ich finde es auch nicht Ok, wenn die Griechen oder andere beleidigt werden. Arrogant ist D nicht, eher frustriert, weil es am Ende zahlen muss. Viele Äusserungen der D-Politiker richten sich auch gar nicht wirklich an die Griechen, sondern sind für die eigenen Wähler bestimmt.


Florian Meier

24.11.2011, 15:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Herr aerne: Wie Sie an den Reaktionen sehen können, muss man schon ganz genau aufpassen, wie man Kritik äussert. Übrigens haben nicht nur die Deutschen Politiker und bestimmte Boulevard-Blätter die Griechen als Faulenzer bezeichnet. Es spricht aber für Sie, dass Sie auf unsere Kritik sachlich eingegangen sind und sich erklärt haben.


willi aerne

24.11.2011, 15:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ihr Kritiker seid doch gar nicht gemeint, sondern jene Politiker, die die Südländer als Faulenzer bezeichnen, den Griechen empfehlen, Inseln zu verkaufen, Ländern mit geringerer Verschuldung Weisungen erteilen und als Erste gegen Maastricht verstossen haben. Ist das nicht arrogant? Und was ist daran rassistisch?


Alex Renge

24.11.2011, 14:02 Uhr
Melden 16 Empfehlung

@W. Aerne: Eben!!! Arrogant, wie Merkel auf dem EU-Gipfel den David Cameron angeblafft hat, er soll endlich mal die Klappe halten. Ach nein, sorry: Das war ja Sarkozy! ;-)


Sven Kramer

24.11.2011, 13:49 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Welche gewissen Erinnerungen meinen Sie denn? Und kommen Sie jetzt bitte nicht wieder mit dem GröFaZ. Jedes Volk darf stolz sein Fähnlein winken. Nur wir Deutschen sollen in Demut am Boden kriechen. Wir Deutschen sind mit Sicherheit nicht arrogant, sondern einfach selbstbewusster geworden. Die Schweizer die ich kenne haben ein entspanntes Verhältnis zu Deutschland. Ausser vielleicht beim Fussball


Jürg Warmbrunn

24.11.2011, 13:11 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Scadenfreude nützt hier am wenigstens und speziell Ch sollte bemüht sein das DE nicht in den Sumpf der nicht blühenden EuroLänder gerät und keine Güter mehr hier kaufen kann.. und damit unsere Wirtschaft schwächt.
Auf China und Fernost ist auch nicht dauerhaft verlass um die Weltwirtschaft zu stützen DE würde ohne den aufgeblasenen Barosso und Sarkosy gut über die Runden kommen
Antworten


Werner Scheidegger

24.11.2011, 13:09 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Ist die Kavallerie zum Indianer mutiert? Wenn ja sicher nur die Politiker, das Volk ist nicht so dumm und gibt das sauer verdiente Geld der Regierung, dass diese es den unbelehrbaren Banken h... einschiebt. Wieso soll der deutsche Bürger für das unvernünftige Verhalten von Politikern, Bänker und Staaten bezahlen? Das Volk hat sehr wohl einen gesunden Menschenverstand und ist auch lernfähig. Antworten


Ernst Strickler

24.11.2011, 13:05 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Krisenzeit heisst Hochkonjunktur für Spekulanten die, die (unregulierten-)Gesetzeslücken voll ausschöpfen! Da sind 1,98% eben für manch einen zu wenig. Lieber ein bisschen gegen die Realwirtschaft und den eigenen Staat zocken bringt sicher mehr Kohle, für das volkswirtschaftliche Krebsgeschwür Finanzindustrie. Die Chinesen schauen sicher zu, was man anders machen müsste für die „Asia“-Währung. Antworten


Daniel Hauser

24.11.2011, 13:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ansatz ist der Neustart bei Null, d.h. eine grosse Währungsreform mit einer weitgehenden Vermögentilgung oder Vernichtung. Kriege sind üblicher weise realisierte Ansätze. Dies möchte ich aber bevorzugt aus einer abgelegenen Südsee-Insel miterleben. Wir sollten aber fähig sein, diese Korrekturen vor dem Platzen der ganz grossen Blase einleiten zu können. Alles andere währe ein Armutszeugnis.


Daniel Hauser

24.11.2011, 13:29 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Oder eben doch? Muss der Staat Geld in das kapitalistische System pumpen, um infolge der immer grösser werdenden Einkommens- und Vermögensunterschiede die Finanzierung des Normalbürgers zu ermöglichen. Das Geld würde ja in der Realwirtschaft knapp! Somit bleibt nur ein Schluss übrig: Unser heutiges Staatsverständnis lässt viel zu grosse Einkommensunterschiede zu. Mehr Regulierung ist angesagt.


Daniel Hauser

24.11.2011, 13:23 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Andererseits laden sich die Staaten aber immer mehr Verantwortung auf. So müssen die Banken aus ihrer eigenen Misswirtschaft refinanziert werden. Die Realwirtschaft muss mit Geldinfusionen "wiederbelebt" werden. Gleichzeitig ist der Kampf gegen den Terorismus angesagt (Subventionen Rüstungsindustie). Für soziale Anliegen bleibt da kaum mehr was übrig. Das kann gar nicht aufgehen.


Daniel Hauser

24.11.2011, 13:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Herr Strickler: Ich sehe dies genau so wie sie. Da wirken die Spekulanten. Doch es ist eigentlich auch eine naive Vorstellung, zu glauben, dass jede Staatsanleihe auch Geldgeber findet. Verunsicherte Märkte = Zurückhaltung mit Investitionen. Daher sollten sich unsere Schuldenmacher ernsthaft mit dem Gedanken eines ausgeglichenen Haushalts beschäftigen.


Zelokan Zel

24.11.2011, 12:54 Uhr
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…dieses Risiko, bei den weltweiten Schuldenstände, einzugehen kann man so definieren: sie stehen in einem abgedunkelten Raum, in der Wand vor ihnen hat es eine Türe die sie öffnen und dahinter herrscht absolute Dunkelheit…und die Frage ist jetzt hat es da einen Boden oder ist es ein Abgrundtiefe Schacht?
Aus diesem Grund gehen alle den (gefährlichen aber bekannten) Weg der Flucht nach Vorne
Antworten


Zelokan Zel

24.11.2011, 12:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das wirkliche "Perverse" am Ganze ist, dass obwohl es allen Bewusst ist, dass Schulden machen ohne Ende in die Sackgasse führt, es eben nicht so einfach ist die Schuldenmacherei einzustellen.
Das drastische Mittel "Schuldenschnitt" würde nämlich auch totaler Verlust bei den Gläubiger bedeuten, wäre aber in einem kleineren Rahmen der Königsweg...aber bei den Schuldenstände ein sehr grosses Risiko…
Antworten


peter berger

24.11.2011, 12:51 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Zwei beispiele aus der Boulevardpresse; in GR wird Angie als Hitler dargestellt und in GB als Kriegstreiber betitelt. Als Zahlmeister willkommen als Mahner verunglimpft. Armes Deutschland, muss jetzt halt die 5. Währungsreform durchmachen und die Schuld auf sich laden.. Antworten


Gerhard Berger

24.11.2011, 15:51 Uhr
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Und die Bündner haben meines Wissens auch keine eigene Boulevardpresse ausser die Emser-Nachrichten ;-).


Ruthild Auf der Maur

24.11.2011, 15:46 Uhr
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@ Renge: Akzeptiert! Ich habe keine Kenntnis davon. Danke für den Hinweis.


Alex Renge

24.11.2011, 15:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@R. auf der Maur: P. Berger hat mit GR sicher Griechenland gemeint. Dort wurde Merkel als Hitler dargestellt. In Graubünden meines Wissens nicht.


peter berger

24.11.2011, 13:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Bisher wurde überwiegend französisch gesprochen und steht kurz vor dem Desaster


Jürg Warmbrunn

24.11.2011, 13:46 Uhr
Melden 7 Empfehlung

herr Müller sofer Sie Komplexe gegenüber DE haben ersuchen Sie bitte Hilfe und ersparen uns Ihre Hassausbrüche


Ruthild Auf der Maur

24.11.2011, 13:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Und dann wundern sich die Bündner, wenn die zahlendenTouristen ausbleiben. Bei solchem Billigst-Boulevard muss selbst jeder Schweizer blöd sein, wenn er seine Ferien dort verbringt.
GB ist seit Jahrzehnten (2. WK) US-freundlich und hat mit Europa nichts am Hut. Solche Schlagzeilen sind deshalb weiter auch nicht verwunderlich, trauert GB doch nach wie vor der Kolonialzeit und Herrschmacht nach.


Richard Kunz

24.11.2011, 12:51 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Nur abwarten, wenn die EU mit Eurobonds kommt oder ein Kerneuropa mit Euro ect. und sich das etwas gelegt hat kommt die USA dran. Am Ende wird die CH Schuld an allem sein. Steuerflucht-Unternehmenssteuern-Bankgeheimnis ect.ect. Grossteil des Goldes liegt sowiso als Faustpfand in den USA, Finanzplatz wird trockengelegt ... Ende reichte CH... ich glaube das ist den meisten noch gar nicht bewusst... Antworten


Roberto Koch

24.11.2011, 12:50 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Klar, solange man von Eurobonds spricht, warte ich lieber, bis auch die Deutschen 5% Zins bezahlen. Antworten


Stephan Siegwart

24.11.2011, 12:50 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Deutschland als Fels in der Brandung? Wohl eher Baden-Württemberg und Bayern! Die restlichen Bundesländer sind eine vernachlässigbare Grösse! Man stelle sich vor, welche wirtschaftliche Stärke die alemannischen Stammesgebiete in Europa auf sich vereinigen könnten...und zwar mit dem Franken als Währung! Antworten


Paul Gehrig

24.11.2011, 18:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung

...ach, sind Bayern und Hessen Alemannen? Das ist neu!
Zu Ihrer Info: Länderfinanzausgleich BRD 2010:
Hessen=287 €/Kopf, Bayern= 279 €/Kopf, BW=158 €/Kopf.
Interessanter für uns, wäre eine Allianz mit den Skandinaviern, meinetwegen mit (unter) der norwegischen Krone. Wir wollen auch nicht auf unsere schönen Küsten in D verzichten. Als Flughäfen bevorzugen wir FRA und MUC
Gruß aus Baden/BW


Markus Stoffels

24.11.2011, 13:32 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Sehr ironisch. Sie als Schweizer (8 Mio. EW) wollen NRW vernachlässigen, das sage und schreibe 18 (!) Mio EW hat? Die Wirtschaftskraft dort ist trotz des allmählichen Niedergangs des Ruhrgebiets immer noch immens, v.a. in Köln, Bonn, Düsseldorf etc. Auch Hessen ist ein Geberland im dt. Finanzausgleich, insb. Südhessen mit dem Großraum Frankfurt-Wiesbaden-Darmstadt. Nicht zu vergessen Hamburg...


Hampi Rick

24.11.2011, 12:43 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Nun sind wir soweit, selbst Deutschland bekommt kein vernünftiges Geld mehr, wer bitte soll´s den richten, die Franzosen vielleicht oder doch besser zurück zu Berlusconi nein halt, Stopp...die sagenumwobenen 5000 Griechen welche gemäß Steuererklärung mehr als 100´000 Euro verdienen, während von den restlichen 12 Mio Griechen keiner diese magische Grenze erreicht ...sorry alles andere als lustig!! Antworten


Dieter Kaiser

24.11.2011, 12:43 Uhr
Melden 72 Empfehlung

Nicht Deutschland sitzt auf dem hohen Ross, sondern der Autor dieses Artikels. Antworten


Patrick Guggisberg

24.11.2011, 12:43 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Wieso eigentlich erwartet man die Lösung durch Euro-Bonds? Es ist ja längst nicht klar, ob die dann auch Käufer finden. Antworten


Philip Santschi

24.11.2011, 12:43 Uhr
Melden 72 Empfehlung

Aus obigem Artikel spricht die schweizerische Version derselben Arroganz, die der Artikel Deutschland vorwirft. Wir sind als die nächsten dran. Wenn unsere wichtigsten Handelspartner angezählt sind, gucken wir in der Schweiz spätestens in einem Jahr ähnlich dumm aus der Wäsche. Antworten


peter berger

24.11.2011, 12:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ja was denn jetzt? Die Staatsanleihen werden nicht gekauft weil der der Gewinn von 1.98% zuwenig ist, oder weil man möchte das Deutschland mehr Zins bezahlen soll. Bei mehr Zins wird aber die Bonität von D in Frage gestellt. Man rechne; 2 Billionen Schulden zu 1.98% oder zu ca. 4% aufwärts, verzinst bei Einführung von Eurobonds. Es sieht wahrhaftig schlecht aus für den Euro und Europ, so oder so Antworten


Nadine Bisegger

24.11.2011, 12:38 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Die Lösung des Problems ist ein Schuldenschnitt für sämtliche Länder auf unter 30% des jeweiligen BIPs. Wem schulden die Staaten denn Geld? Den Banken! Diese aber schaffen das Geld aus dem Nichts! Ein radikaler Schuldenschnitt dient also der überwiegenden Mehrheit, nur eine Minderheit hat das Nachsehen. Drastische Probleme erfordern radikale Massnahmen! Antworten


Erich Wührlich

24.11.2011, 13:41 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich verstehe Ihre Unzufriedenheit sehr gut, auch über einen Schuldenschnitt liesse sich diskutieren. Aber dann einfach mit der Schrotflinte grob in die Richtung zu schiessen, in welcher man die Ursache des Problems vermutet, und hoffen, man treffe diese vielleicht (nebst vielem anderem), bringt nichts: Im Gegenteil, es ist sogar sehr gefährlich. Stützen Sie Ihr Wissen auf unterschiedliche Quellen.


Nadine Bisegger

24.11.2011, 13:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@herz: Der Grossteil des Geldes (95% davon ausschliesslich virtuell im Umlauf) wurde aus dem Nichts geschaffen, googeln hilft -> (aktive und passive) Geldschöpfung. Dazu den äusserst lehrreichen Aufklärungsfilm "Gib mir die Welt plus 5 Prozent", über Geldschöpfung und Zinssystem. Packen wir das Problem an der Wurzeln, Symptombekämfpung tuts nicht mehr lange!


Nadine Bisegger

24.11.2011, 13:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@all: Richtig, wir alle haben von diesem System profitiert, ABER wir alle (+ unsere Kinder) zahlen nun die Zeche dafür, in der einen oder anderen Form. Ein Schuldenschnitt ermöglicht einen Neuanfang. Eurobonds/EZB zögern nur den Systemcrash hinaus, verschlimmern ihn gar. Es ist doch wohl allen bewusst, dass dieses System zusammenbrechen wird, oder etwa nicht? Das zeigt bereits die Geschichte.


Robert Herz

24.11.2011, 12:56 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Soso, die Banken schaffen das Geld also aus dem Nichts?
Ihre abstrusen Thesen sind zwar manchmal recht unterhaltsam, meist entbehren sie aber jeglichen Bezugs zur Realität.


Karl Benger

24.11.2011, 12:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

"Wem schulden die Staaten denn Geld? Den Banken". Nein, längst nicht nur. Die Staatsschulden (in der Form von Obligationen) sind die Guthaben der Pensionskassen, 3. Säule sowie Versicherungen. Wollen Sie die Bevölkerung mit Ihrem Schuldenschnitt um ihre Lebensersparnisse bringen?


Hans Meyer

24.11.2011, 12:52 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sehr geehrte Frau Bisegger....... ein Grossteil der Staatsanleihen liegen in Pensionskassen und in den Händen der privaten Sparer. Es gibt leider keine einfachen Lösungen. Ein radikaler Schuldenschnitt hätte sehr wohl gravierende Folgen. Es ist blauäugig den "Banken" , den "Politikern" oder dem "Staat" die Schuld zuzuweisen. Wir alle haben von diesem System in irgendeiner Form profitiert.


Patrick Guggisberg

24.11.2011, 12:47 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Drastische Probleme erfordern gründliches Nachdenken. Das vermisse ich an ihrem Vorschlag. Also, gehen die Banken bankrott, wer leidet denn dann? Jeder einzelne von uns, durch die daraus entstehenden Wirren. Was tun, wenn der Bancomat nix mehr ausspuckt, weil die Bank halt hopps ging? Oder rettet dann der Staat die Banken, dann sind wir wieder beim ursprünglichen Problem.


Chris Müller

24.11.2011, 12:46 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Da versteht jemand etwas von Wirtschaft ... Grossteil der Staatsanleihen haben nicht Banken, sondern Pensionskassen, Lebensversicherungen, Private, etc. - also wenn Sie bereit sind 30% weniger AHV, etc. zu erhalten ... und wenn Banken 30% verlieren ist Kapital weg, heisst bankrott, Wirtschaft bricht ein, Staatsschulden wachsen (BIP geht zurück und Einnahmen auch), etc. Zuerst überlegen, hilft!


Alex Renge

24.11.2011, 12:45 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Kein schlechter Gedanke, allerdings würden auch wir direkt verlieren, denn unsere Lebensversicherungen, Pensionskassen, Investmentfonds etc. halten auch sehr viele Staatsanleihen.


dan meier

24.11.2011, 12:38 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ich versteh das nicht so ganz, es war doch eigentlich eine Bankenkrise, jetzt liegen Staatshaushalte am Boden, es wird zur Systemkrise, doch nach wie vor wird am System fest gehalten. Immer die Rezepte von gestern für die Probleme von heute und morgen heranziehen, das kann doch auf Dauer nicht funktionieren, weder in D noch sonst w;, von wegen schiefes Selbstbildnis... Antworten


Max Meier

24.11.2011, 12:47 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Es war nie eine Bankenkrise, das ist nur eine nette Ausrede, damit unfähige Politiker nicht dafür gerade stehen müssen. Es ist schlicht und einfach Überkonsum aller in diesem System lebenden Bürgern und Staatsapparaten. Auch nicht reiche haben davon massiv profitiert. Ehrlich sein und in sich gehen ist angesagt.


Alex Renge

24.11.2011, 12:38 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Die EU verlangt die Sparmassnahmen (!), und nicht Deutschland. Ein wichtiger Unterschied, denn auch NL, Österreich, Slowakei, Finnland, Luxembg. etc. fordern, dass die Südländer sparen. Dort erzählt man den Bürgern, es sei Deutschland, denn ein gemeinsamer äusserer Feind schweisst ja im Innern zusammen. Altes Prinzip - funktioniert auch in der Schweiz, wie man an vielen der Kommentare sieht. Antworten


walter bossert

24.11.2011, 12:32 Uhr
Melden 54 Empfehlung

Ich bewundere das deutsche Volk für seine Ruhe, Dass ihr Geld für den Erhalt von Grosseuropa in den anderen Ländern so ohne Wirkung aber dafür direkt zu den Superreichen fliesst, das hätte mich schon lange auf die Palme getrieben. Antworten


Sonja Kellermann

24.11.2011, 14:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Mir geht das ebenso mit der unabhängigen Schweizern. Denen geht es kein Haar anders, seit der Frankenbindung an den Euro. Ich gehe mit Ihnen auf die Palme.


Hans Maag

24.11.2011, 12:29 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Die Analyse im Artikel ist falsch. Die Investoren kaufen nicht, da sie annehmen müssen, dass Deutschland gezwungen werden könnte, für die Schulden anderer geradezustehen. Antworten


Urs Spielmann

24.11.2011, 12:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Na ja. Auch diese Analyse ist ein bisschen kurzsichtig. Ich kaufe auch keine Deutschen Staatsanleihen bei dieser bescheidenen Rendite. Die Banken/Superreichen (in CH: SVP'ler) kaufen lieber Staatsanleihen aus Griechenland, Italien, Portugal, Spanien. Viel höhere Rendite und letztendlich trotzdem nicht viel höheres Risiko. Die Spekulanten müssen entlich leiden: Schuldenschnitt bei allen EU-Staaten!


Martha Matta

24.11.2011, 12:26 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Deutschland wirft schon durch den EU-Finanzausgleich jährlich viele Milliarden weg, da liesse sich viel sparen - so viel zum Thema deutsche Staatsverschuldung.
Herr Löpfe sie haben die wichtigste Option vergessen: Auflösen bzw. Zerhacken der Euro-Zone. Langfristig die einzige Möglichkeit Stabilität in die Zone zu bringen.
Antworten


Alex Renge

24.11.2011, 12:25 Uhr
Melden 56 Empfehlung

Dieser Artikel ist bösartig. Die "wahren" Finnen vertreten ihre Interessen doch viel agressiver, oder? D geht sogar ziemlich behutsam vor angesichts der Tatsache, dass es am Ende für den ganzen Schlamassel zahlen muss. Und nur das ist auch der Grund für die Vorsicht der Investoren, denn D hat schon vor Jahren wichtige Reformen umgesetzt (Agenda 2010, Schuldenbremse auch für die Bundesländer, ...) Antworten


Thomas Rindlisbacher

24.11.2011, 22:01 Uhr
Melden

Lieber Herr Renge, es dürfte wohl ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, dass die "Wahren Finnen" gar nicht an der Regierung in Helsinki beteiligt sind. Deutschland muss übrigens auch nicht für alles bezahlen, es sind ja noch weitere Staaten beteiligt. Ausserdem hat Deutschland zusammen mit F als einer der ersten die Maastricht-Kriterien verletzt und erfüllt sie auch heute bei weitem nicht.


Elfriede Merywether-vonBühl

24.11.2011, 12:20 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Das Geld traut Deutschland nicht mehr, so einfach ist das! Und weiter nicht erstaunlich, denn wenn Merkel und die Deutschen in diesem Jahr etwas vermittelten, so das, dass man sich auf sie nicht verlassen kann. Zu oft und zu stark schielt Merkel und mit ihr die politische Kaste auf den Mainstream und wirft aus Opportunismus Grundsatzentscheide um (Bsp Atomstrom, EUR-Rettungsschirm, Griechenland). Antworten


Andreas Moser

24.11.2011, 12:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ein weiterer Dominostein ist gefallen! Wer es noch nicht gemerkt hat: Die ganze Welt ist wegen des im System nie geschöpften Zinses pleite! Google: Josephspfennig und "Fabian gib mir die Welt plus 5 %"! Die Staatsanleihen werden bald abverkauft - geflüchtet wird in physisches Gold und Silber! Antworten


Alain Michael Gafner

24.11.2011, 12:10 Uhr
Melden 74 Empfehlung

ich kaufe doch was mit höherem zins aus einem anderen land und die garantie dahinter gibt mir deutschland und ezb, oder? Antworten


Jan Kissling

24.11.2011, 12:10 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich hoffe sehr, dass es in Europa und dem Rest der Welt bald zu einem Umdenken kommt. Ja, die Staatsschulden in vielen Ländern sind hoch, doch gerieten sie in den meisten Staaten erst durch die Finanzkrise zum Problem (siehe Irland). Durch zunehmende Arbeitslosigkeit und sinkendes Wachstum nahmen die Einnahmen der Staaten drastisch ab womit die Staatsdefizite aus dem Ruder liefen. Antworten


Roger Walser

24.11.2011, 12:19 Uhr
Melden 19 Empfehlung

@Kissling: Das Problem der meisten Staaten ist/war, dass sie schon vor der Bankenkrise stark über ihre Verhältnisse gelebt haben. Die Bankenkrise hat dies nur schneller offenbart. Deutschland hat die Stabilitätskriterien des Maastrichter Vertrages schon sehr schnell nach der Einführung des Euros gerissen.


hans ulrich schwyzer

24.11.2011, 12:09 Uhr
Melden 31 Empfehlung

und wieder gratuliere ich herrn Löpfe zu einem exzellenten artikel. Antworten


Alex Renge

24.11.2011, 12:57 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Ihr Kommentar ist eine Bestätigung, dass sich Schweizer und Deutsche viel ähnlicher sind, als viele wahrhaben wollen.


Stefan Scherer

24.11.2011, 12:30 Uhr
Melden 4 Empfehlung

ich möchte mich dem kompliment anschliessen. es ist immer wieder ein vergnügen, kommentare aus herrn löpfes feder zu lesen.


Benno Bisig

24.11.2011, 12:03 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Ich gebe zu, ich bin kein Fan des EU-Molochs und hätte es am liebsten, alle unsere europäischen Nachbarn würden direkte Demokratien nach Schweizer Vorbild werden. So oder so hoffe ich aber, dass es ihnen wirtschaftlich bald wieder besser geht. Wenn Europa kränkelt, hustet leider auch die Schweiz bald. Antworten


Werner Küenzli

24.11.2011, 12:59 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@ Mario Monaro: Würde man die Staatsbürger in diesen Ländern direktdemokratisch danach fragen, würden sich alle Länder für die direkte Demokratie aussprechen, das garantiere ich ihnen. Was hingegen Sie beschreiben, ist die typische, verfehlte top-down Mentalität der EU. Politik muss von unten, vom Volk her kommen. Nicht verordnet von oben herab!


Mario Monaro

24.11.2011, 12:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Es steht diese Ländern ja frei von einer parlamentarischen in eine direkte Demokratie zu wechseln. Das Bedürnis dazu scheint sich aber in Grenzen zu halten. Noch keine der Parteien (auch die FDP in Deutschland nicht) hat sich dafür stark gemacht. Offenbar hat man andere Prioritäten als Sie...


Urs Sprenger

24.11.2011, 12:03 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Die europäische Schulden- und Eurokrise trifft nun ins Markt der EU: Deutschland. Wenn wundert es? Deutschland ist schlicht nicht mehr fähig den gewünschten EU-Solidaritätsbeitrag zu bezahlen. Der Euro spaltet Europa und eint es nicht. Europa ist am Kipppunkt! Der eingeschlagene Weg kann die Finanzmärkte nicht nachhaltig beruhigen und es droht ein weiterer Vertrauensverlust in die gesamte EU. Antworten


Werner Hürlimann

24.11.2011, 12:02 Uhr
Melden 80 Empfehlung

Umdenken? Damit drängt man Deutschland in die Eurobonds, das ist die verfolgte Strategie der Märkte, was nichts anderes heisst, als das heutige und zukünftige Steuerzahler für den Zusammenbruch der Finanzmärkte haften werden. Die Generation heute und morgen, auch hier in der Schweiz, werden sich auf Altersarmut einstellen müssen. Nur ein sofortiges dagegen halten schützt zukünftige Generationen! Antworten


Daniel Munkerl

24.11.2011, 12:05 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Richtig !!! Ist auch gut so, aber die Hedgefonds müssen in den Zwinger - Banken sind besser reguliert als diese Heuschrecken.
Vielleicht hören dann mal die Spekulationen im Übermasse auf, wie auf Esswaren (Rohstoffe) oder Niedergang (Bankrotte) zu setzen - Fazit: Untergang = Krieg !


Michael Ryter

24.11.2011, 12:02 Uhr
Melden 101 Empfehlung

Sorry aber wer gibt Ihnen Herr Löpfe das Recht so Selbstgerecht und Hämisch über die Deutschen zu urteilen??? Hätte Deutschland als grösster Nettozahler der EU all diese Milliarden für sich dann würde alles ganz anders aussehen...Wenn ich Deutscher wäre ich würde mir langsam verarscht vorkommen. Antworten


Hermann Vogel

24.11.2011, 12:29 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Wir als Schweizer dürfen das. 1) Haben wir ein föderales und vorallem direktdemokratisches System 2) Wir haben eine Schuldenbremse die eingehalten wird 3) Wir haben durch punkt 1) direkten Einfluss darauf, was mit unseren Steuermilliarden geschieht etc. Die EU muss sich weiter vergemeinschaften. Der Einfluss einzelner Staaten muss sinken. Aber es muss mehr Demokratie geben.


Daniel Meier

24.11.2011, 12:22 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Wieso Herr Ryter meinen Sie, dass mich jeder einzelne Bekannte aus dem EU-Raum, egal ob Deutscher, Italiener oder Engländer, vor der EU immer gewarnt hat? Und das schon vor 15 Jahren? Aber es soll ja immer noch Schweizer geben die dem Fehlkonstrukt beitreten möchten.


Matthias Stemmler

24.11.2011, 12:01 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Die einzige Patentlösung besteht in der Auflösung in die Einzelteile. Hätte man die Eurozone wie sie heute besteht wirklich auf ein tragfähiges Fundament stellen wollen, wäre nach meiner Ansicht ein Assimilationszeitraum von deutlich mehr als hundert Jahren erforderlich gewesen unter sehr bedachtem und behutsamen Vorgehen. Da nützt auch eine gemeinsame Währung nichts. Antworten


Arne Tvedt

24.11.2011, 11:57 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Der Kommentar trügt, die Finanzkrise hat Dutschland erreicht weil der Druck steigt die Krise über "Opfergaben" - wie immer diese benannt werden mögen - der Deutschen lösen zu wollen und somit die deutsche Bonität Deutschlands zu ruinieren. Die Lösung, die einzig nachhaltige Lösung ist ein Herunterfahren der aufgeblähten Staatsausgaben, hie wie dort. Antworten


Frank Z. Marg

24.11.2011, 11:56 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Tja, die Eurobonds werden kommen. Ob sie die Lösung sind, darf dennoch bezweifelt werden. Diese kapitalistische Schneeballsystem muss irgendwann gestoppt werden. Hoffentlich ohne Krieg und Gewalt. Ein Traum? Antworten


Patrick Guggisberg

24.11.2011, 12:50 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Des einen Traum ist des anderen Albtraum.



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