Wirtschaft

Energiekosten drücken Preise in die Höhe

Aktualisiert am 20.02.2009

Erstmals seit einem halben Jahr sind die Konsumentenpreise in den USA im Januar wieder leicht gestiegen. Sie legten um 0,3 Prozent zu – allerdings nur fast nur dank steigender Benzinkosten.

Seit Juli 2008 waren die Konsumentenpreise im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise entweder gesunken oder unverändert geblieben. Als wichtigste Ursache für das Plus wurden gestiegene Energiekosten genannt, darunter vor allem für Benzin. Im Dezember waren die Konsumentenpreise noch um 0,8 Prozent gefallen.

Die Inflations-Kernrate ohne die besonders stark schwankenden Energie- und Lebensmittelpreise lag im Januar den Angaben zufolge im Monatsvergleich bei 0,2 Prozent. Gemessen am selben Monat des Vorjahres blieben die Preise stabil - der geringste Wert seit 1955, wie das Arbeitsministerium weiter mitteilte.

Weiter nur leichter Preisanstieg erwartet

Das Sinken der Preise über Monate hatte Ängste vor einer Deflation geweckt, die Gift für die Wirtschaft ist. Ein Grund: Bei anhaltend fallenden Preise neigen die Konsumenten dazu, Käufe in der Erwartung zu unterlassen, dass Waren noch billiger werden.

Wegen der tiefen Rezession in den USA gehen Experten davon aus, dass auch in den kommenden Monaten nur ein niedriger Preisdruck herrschen wird. (oku/sda)

Erstellt: 20.02.2009, 16:35 Uhr

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