Wirtschaft

Kleininvestoren in der Algo-Falle

Täglich werden derzeit durchschnittlich Devisen im Wert von 4000 Milliarden Dollar gehandelt. So viel wie noch nie. Verantwortlich dafür sind die Algo-Broker, die ein gefährliches Geschäft betreiben.

Maschinen übernehmen ihre Arbeit: Broker.

Maschinen übernehmen ihre Arbeit: Broker.
Bild: Keystone

Ökonomisch gesehen versteht dies jedes Kind: Wenn ein Land eine boomende Wirtschaft hat, der Staatshaushalt im Gleichgewicht ist und die Notenbank mit steigenden Zinsen eine Überhitzung verhindert, dann steigt die Währung dieses Landes auf den Devisenmärkten.

In Japan gilt dies jedoch nicht. Nippons Wirtschaft schlittert seit Jahren am Rande einer Rezession herum, das Land hat die höchste Staatsverschuldung auf der Welt und die Zinsen liegen beim Nullpunkt. Trotzdem befindet sich der Yen auf einem Höhenflug und hat den höchsten Wert seit 15 Jahren erreicht. Sind auf den Devisenmärkten die Gesetze der ökonomischen Schwerkraft nicht mehr gültig?

Maschinen statt Menschen

Nein, aber auf den Devisenmärkten treten neue Akteure auf, die so genannten «Algo-Händler». Darunter versteht man den automatisch mit Algorithmen gesteuerten Handel mit Wertschriften oder Devisen. Nicht mehr Menschen, sondern von Menschen programmierte Computer sind 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche aktiv, spüren jede noch so kleine Arbitrage-Gelegenheit auf und nützen sie dann blitzschnell aus.

Algo-Handel war zunächst ein Sache von ein paar so genannten «Quants», hochintelligenten Physikern, Mathematikern und Bankern, die sich zu kleinen Finanzboutiquen zusammenschlossen und mit ihren Algorithmen ein Heidengeld verdienten. Wenn man von Algo-Handel sprach, meinte man in der Finanzbranche «fünf smarte Typen in einem Büro in New Jersey». Doch einige diese Finanzboutiquen sind inzwischen mächtige Hedge Funds geworden, die Citadel Investment Group beispielsweise oder Renaissance Technologies. Auch die Banken haben inzwischen den Algo-Handel entdeckt und ihre eigenen Teams mit hoch bezahlten Quants auf die Beine gestellt.

Der Spot-Handel

Derzeit toben sich die Algo-Händler auf den Devisenmärkten aus, die Umsätze explodieren. So meldet die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, dass inzwischen täglich Devisen im Wert von 4000 Milliarden Dollar gehandelt werden, innert drei Jahren eine Zunahme von 20 Prozent. Um gar 50 Prozent hat der Spot-Handel – Deals, die sofort ausgeführt werden – zugenommen. 1500 Milliarden Dollar werden dort täglich umgesetzt. Es wird angenommen, dass der grösste Teil dieses Handels von Profis bestritten wird, von Hedge Funds, Pensionskassen und Banken.

Zunehmend kommen aber auch Kleininvestoren auf den Geschmack. «Sie investieren in Fonds, die Wetten auf Devisen zu ihrer Kernstrategie gemacht haben», schreibt das «Wall Street Journal». Dieses Verhalten ist einerseits verständlich. Wo soll man sonst noch Geld verdienen? Die Aktienmärkte scheinen nur noch eine Richtung zu kennen: abwärts. An den Obligationenmärkten tendieren die Zinsen gegen Null.

Streit unter Experten

Dieses Verhalten ist jedoch auch sehr gefährlich. Im Devisenhandel wird Geld mit geliehenem Geld verdient, es wird, wie es in der Fachsprache heisst, kräftig «geleveraged». Wer in diesem Poker verliert, verliert meist im grossen Stil. Deshalb wollen die Behörden diesem Treiben zumindest teilweise einen Riegel schieben. In den USA darf man zu diesem Zweck gegenwärtig noch mit einem Dollar 100 Dollar Fremdkapital aufnehmen. Künftig sollen es höchsten die Hälfte, vielleicht aber nur noch zehn Dollar sein.

Brauchen wir den Algo-Handel überhaupt? Die Experten streiten sich. Die Befürworter weisen darauf hin, dass sie die Märkte effizienter und liquider machen. Gerade deswegen machen sie aber die Märkte auch viel riskanter. Scott Patterson, Reporter beim «Wall Street Journal», stellt in seinem Buch «The Quants» fest: «Die populäre Illusion der effizienten Märkte hat die Finanzwelt blind gemacht für das Entstehen der massiven Kreditblase.» (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.09.2010, 12:26 Uhr

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28 Kommentare

Peter Reber

16.09.2010, 14:35 Uhr
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Spekulation verbieten? Jeder KMU welcher eine Malerfima eröffnet geht eine Spekulation ein. Er glaubt Erfolg zu haben aufgrund der Tatsache, dass er entweder besonders günstig, gut oder glaubt ein Nischenprodukt anzubieten. Genau gleich ist es bei den Händlern, welche glauben, dass ein Ereignis zu steigenden oder sinkenden Kursen führen wird. Antworten


Mike Albrecht

01.09.2010, 22:31 Uhr
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Das Handeln ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass diese Händler und ihre Arbeitgeber das entsprechende Risiko nicht selbst tragen, sondern sich im Krisenfall dann an Väterchen Staat wenden. Schönwetter-Liberale eben. Antworten


Josef Brusa

01.09.2010, 18:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gegen den Handel ist nicht viel zu sagen. Ungebremster Handel führt aber zu sehr ungesunden Schwingungen. Eine Steuer auf die Umsätze würde dämpfend wirken. Diese sollte so angesetzt werden, dass der Handelsumsatz ein bestimmtes Verhältnis zur Realwirtschaft nicht übersteigt. Geld sollte doch eigentlich in erster Linie ein Hilfsmittel für die Realwirtschaft sein - und nicht umgekehrt! Antworten


Chris Castelmur

01.09.2010, 18:11 Uhr
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@Peter Tschanz [mit einem Faktor 100 Währungen "leveragen"]: Bei 100x Leverage ist alles Geld weg, wenn man 1% falsch liegt. Hypothekenpapiere mit 30er Leverage: Alles Geld ist weg, wenn ein Bewertungsrückgang der Immobilien (oder Kreditausfall resp. Liquidationserlös) von 3.33% eintritt. In beiden Fällen weiss ein normaler Mensch mit gesundem Verstand, dass höchstwahrscheinlich alles weg sein wrd Antworten


Lucas Meier

01.09.2010, 17:18 Uhr
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Niemand zwingt diese Kleininvestoren, hier mitzumachen...Ausserdem: "Wo soll man sonst noch Geld verdienen? Die Aktienmärkte scheinen nur noch eine Richtung zu kennen: abwärts." -- Es war noch nie so einfach wie heute mit sinkenden Kursen, Gewinne zu machen (keine Margin-Requirements mehr dank ETFs). Artikel ist ein bisschen "links" angehaucht... Antworten


Erika Zwicky

01.09.2010, 17:13 Uhr
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Was heute im sogenannten Finanzmarkt und dem Bankensysem getrieben wird ist pervers und nur zugunsten von einer kleinen gewissenlosen und grenzenlos habgierigen Clique. Wenn es so weiter geht, dass aus 1 Dollar real erwirtschaftetem Wert 100 Dollar ohne Gegenwert gemacht werden, ist es eine Frage der Zeit bis das System platzt. Nur werden bestimmt nicht die Verursacher verantwortlich gemacht. Antworten


Marcel Berlinger

01.09.2010, 15:58 Uhr
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Algo-Trader gab es schon in den 90er-Jahren. Seit ca. 2002 sind sie im Devisenhandel in der Mehrheit. Warum wurde diese alte Geschichte aufgewärmt? Antworten


Hans Kohler

01.09.2010, 15:11 Uhr
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@Markus Kostezer, 12:52 Uhr. Die Aussage der «gegenseitigen Neutralisation auf der Meta-Ebene(?)» halte ich für gewagt. Vielleicht meinen Sie eine Umverteilung? Immerhin hat die Nanex -Analyse des Flash Crashs vom 6. Mai das Wirken von High Frequency Trading Systemen aufzeigen können, welche die Quote Stuffing Sequenzen im Millisekunden-Bereich zu Manipulationszwecken einsetzen. (nanex.net) Antworten


Peter Tschnaz

01.09.2010, 15:04 Uhr
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Dass man überhaupt mit einem Faktor 100 Währungen "leveragen" kann liegt nur daran, dass alle glauben es könne keinen Totalverlust geben. Genau wie bei den Hypotheken. Komischerweise verloren die aber trotzdem 100% obwohl ein "materieller" Wert darunter lag. Das lässt darauf schliessen, dass bald eine Währung abgeschafft wird und zwar von einem Tag auf den anderen auf Null. (Tradevolume)*(M1+M2)=0 Antworten


Andreas Zimmermann

01.09.2010, 14:55 Uhr
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Die Realität ist, dass die Algo-Broker immer einen Counterpart brauchen, wenn einer verkauft kauft ein anderer, d.h. einer gewinnt, der andere verliert, die Summe ist gleich Null. Antworten


And< Huzlen

01.09.2010, 14:32 Uhr
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Es ist ganz einfach - Geld kann nicht wachsen und sich selber vermehren. Wenn die Herren Politiker diesen ganz einfachen Satz verstehen, würden Sie sofort auf die Bremse stehen. Aber es muss (und wird) nochmals einen "Chlapf" brauchen und der wird um einiges heftiger als das laue Lüften vom letzten mal sein. Antworten


markus christen

01.09.2010, 14:22 Uhr
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Wären unsere trägen und ineffizienten Politiker durch Algo-Poltioker ersetzt, wäre dieses System längst abgeschafft. Aber unsere Parlamentarier parlamentieren halt lieber darüber, ob es im Bundesrat 2 Bundesräte aus dem gleichen Kanton erträgt (was mit Christoph Bolcher/Ueli Maurer und Moritz Leuenberger längst nichts neues wäre). Antworten


Thomas Müller

01.09.2010, 14:04 Uhr
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Die Finanzbranche hat sich schon längst selbst Zweckentfremdet. Anstatt der Realwirtschaft Kapital zur Verfügung zu stellen und dafür ein Entgelt zu bekommen werden Konstruktionen aufgebaut um sich möglichst ungestraft an der Allgemeinheit zu bereichern. Wer in eine Firma investieren will soll dies längerfristig tun. Jede Aktie die gekauft wird darf frühestens nach 1 Jahr wieder verkauft werden. Antworten


Andreas Lehner

01.09.2010, 14:03 Uhr
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Die Spekulanten sind die Realisten. Die können nur Geld verdienen wenn Ihre Wetten aufgehen. So treiben zum Beispiel steigende Nachfrage nach Biosprit die Weizen und Mais Preise nach oben. Da dies aber kaum ethisch vertretbar ist braucht die Politik einmal mehr einen Sündenbock. Zum starken Yen oder CHF, nun wenn sie lieber Ihr Geld in US Dollar anlegen dann machen Sie das doch. Antworten


Roland Moser

01.09.2010, 13:57 Uhr
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Wenn ein Politiker das nicht ein Problem findet, dann ist er kein Politiker, sondern ein Vertreter und Profiteur der Finanzindustrie. Deshalb sind keine bürgerlichen Politiker zu wählen, oder nur solche bürgerlichen, die diese hässlichen Untaten, die wieder das Leben von Millionen Menschen zerstören, augenblicklich zu beenden bereit sind. Antworten


Carlo Schnydrig

01.09.2010, 13:36 Uhr
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Wenn die "Geniekreise" schon wissen, dass Algo-Handel der Algo-Broker die Wirtschaft in höchstem Mass gefährden, sollte es der Politik auch möglich sein, diesem "Treiben" ein Ende zu setzen. Könnte die Unterlassung von Abwehrmassnahmen als allgemeinen Unbeholfenheit der Politik gewertet werden oder ist event. die eigene Profitgier zu Lasten der Bevölkerung stärker? Abwahl der unfähigen Politiker. Antworten


Toni Bonzo

01.09.2010, 13:17 Uhr
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Hr. Tschannen, ihr Beitrag scheint planwirtschaftlich und sozialistisch motiviert. In einer Welt, die dem Individuum unmöglich alle notwendigen Informationen zur "gerechten"Preisfindung zur Verfügung stellt, ist Spekulation unumgänglich. Ausser man schafft den Markt ab. Das Krebsgewschwür jedoch ist nicht der Markt, sondern die darauf verzeerenden Eingriffe und das absolut sinnentleerte Bankwesen. Antworten


Gianin May

01.09.2010, 13:12 Uhr
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Und es wird der nächste Knall folgen. Dies wird nur ändern, wenn die Verantwortlichen zukünftig mit ihrem Geschäfts UND Privatvermögen für die Folgen Ihres Tuns für die Folgen der angerichteten Schäden an einer Volkswirtschaft zur Verantwortung gezogen werden. Dann darf jeder nach seinem Geschmack machen was er will andererseits müsste es verboten werden. Antworten


Peter Cavegn

01.09.2010, 13:09 Uhr
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Wetten, diese Burschen fahren den Karren "Weltschwirtschaft" demnächst wieder an die Wand. Und es würde absolut nicht überraschen, wenn der Staat (also der Steuerzahler) einmal mehr zur Kasse gebeten wird, während das Spekulantenpack mit den fetten Gewinnen irgendwo in Offshore-Steuerparadiesen in der Sonne liegt. Einfach nur degoutant.! Antworten


Daniel Garcia

01.09.2010, 13:05 Uhr
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schaut diesem fast kriminellen handeln nur noch länger zu. lasst diesen börsenmenschen, ökonomen und geldgierigen finanzdealern nur noch länger freie hand, dann wird die nächste kriese schneller kommen als wir alle erwarten werden. nur dann wird es bestimmt nicht mehr so "glimpflig" ausgehen. Antworten


Heidi Affeltranger

01.09.2010, 13:04 Uhr
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Warum werden Spielcasinos (Spiel mit dem eigenen Geld) so strikte reguliert, während an den Börsen (Spiel mit fremdem Geld, zuweilen sogar mit der Weltwirtschaft) wild spekuliert werden darf? Antworten


Markus Stutz

01.09.2010, 13:00 Uhr
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Und täglich ein neues Beispiel welches uns beweist, dass Raffgier, Realitätsfremdheit und Dummheit keine Grenzen mehr kennen. Antworten


Markus Kostezer

01.09.2010, 12:52 Uhr
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Schaut man die Handelssysteme aus der Metaebene an, erkennt man, dass sie sich gegenseitig neutralisieren. Dies ist auch in der Praxis so. Antworten


Ruthild Auf der Maur

01.09.2010, 12:51 Uhr
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Um zu Zocken, ist jedes Argument und Mittel recht. Es sind genau diese Händler, die die Wirtschaft und ganze Staaten skrupellos in den Abgrund treiben. Es ist richtig - sie bedeuten den Todesstoss. Die Welt braucht sie nicht, aber sie (miss)brauchen die Welt. Antworten


Ulrich Raumer

01.09.2010, 12:49 Uhr
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Ergänzend zu Rafiq Tschannen würde ich beim Handel mit Gütern vorschreiben, dass die Ware nicht nur auf dem Papier herum geschoben werden, sondern auch jeweils geliefert werden muss. Wahrscheinlich müssten die Transportkapazitäten um den Faktor 1000 erhöht werden, Da dies nicht möglich ist, müssten dann die Kosten für die Güter wieder sinken, da weniger Intermediäre daran verdienen müssen. Antworten


peter berger

01.09.2010, 12:48 Uhr
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Eine neue Spielwiese für die Gameboys. Antworten


Willi Vollenweider

01.09.2010, 12:46 Uhr
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Stabilität im Finanzsystem erreichen wir erst, wenn die «Geschäftsbanken» von den «Investment-Banken» (Casino-Banken) wieder getrennt werden. Dieses Konzept hat sich im letzten Jahrhundert jahrzehntelang bewährt (Glass-Steagall-Act). Alles andere ist reinste Symptombekämpfung und löst das Problem nicht. Zudem gehört die Derivat-Spekulation verboten. Keine Steuermittel mehr für Casino-Banken! Antworten


Rafiq Tschannen

01.09.2010, 12:38 Uhr
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Wenn die Weltwirtschaft wieder sicher werden soll, muessen wir jegliche Spekulation verbieten. Ein Schritt waere mal nur den Handel zuzulassen, der sofort bezahlt wird. Des weiteren wird dieses neue Vertrauen auf Maschinen wohl unser Todesstoss. Schlimme Aussichten! Antworten



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