Wirtschaft

Merkel und Lagarde suchen den Weg aus der Krise

Aktualisiert am 11.01.2012 7 Kommentare

Bundeskanzlerin Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde haben sich gestern Abend in Berlin getroffen. Die beiden sprachen über die Schuldenkrise sowie das Sorgenkind Griechenland.

Sprachen über die nächste Mission der Troika in Griechenland: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und die IWF-Chefin Christine Lagarde.

Sprachen über die nächste Mission der Troika in Griechenland: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und die IWF-Chefin Christine Lagarde.
Bild: Reuters

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und die IWF-Chefin Christine Lagarde haben am Dienstagabend an einem Treffen in Berlin über Wege aus der Schuldenkrise in der EU beraten. Ausserdem ging es laut Merkels Sprecher um die Situation in Griechenland und die nächste Mission der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank EZB und IWF in Athen.

Details zum Inhalt der Gespräche nannte der Sprecher nicht. Lagarde war am Mittag bereits mit Finanzminister Wolfgang Schäuble zusammengetroffen.

Bei dem Gespräch mit der Kanzlerin dürfte es zum einen um die Frage gegangen sein, unter welchen Bedingungen der Internationale Währungsfonds (IWF) der Auszahlung der nächsten Finanztranche an das hochverschuldete Griechenland zustimmen kann.

Zusätzliches Kapital

Zum anderen haben die Europäer dem IWF bisher rund 175 Milliarden Euro zusätzliches Kapital zugesagt, damit der Währungsfonds seinerseits angeschlagenen Euro-Staaten im Notfall neue Kreditlinien zur Refinanzierung zur Verfügung stellen kann.

Offenbar ging es in dem Gespräch Merkels mit der früheren französischen Finanzministerin aber auch um die Frage, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Staaten gestärkt werden kann. «Die Bundeskanzlerin und die IWF-Chefin bekannten sich beide erneut zu dem Ziel, Wachstum und Beschäftigung in Europa nachhaltig zu stärken», sagte Merkels Sprecher.

Bereits am Montag hatten Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy betont, dass mehr Wachstum in den Euro-Staaten Priorität haben müsse. (wid/sda)

Erstellt: 11.01.2012, 00:03 Uhr

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7 Kommentare

Nadine Binsberger

11.01.2012, 10:15 Uhr
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Solange Wachstum das Ziel ist, wird die Krise nicht enden. Es ist einfach nicht möglich, ein unmögliches Ziel zu verfolgen. Antworten


Roman Huber

11.01.2012, 11:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Da trifft sich die aktuelle griechische Regierung (naja ein Teil davon, der kleine Franzose und die EZB fehlt ja noch) und bespricht irgendwas. Die Presse weiss nicht was, fragt auch nicht nach (wo kämen wir denn da hin, jetzt ist Vertrauen gefragt) aber erstellt dann trotzdem einen Artikel gefüllt mit Mutmassungen und dem ewig gleichen Mantra. Bravo. Antworten



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