Wirtschaft

«Nur Griechenland kann dieses Problem lösen»

Aktualisiert am 10.12.2009 9 Kommentare

Griechenland hat grosse finanzielle Probleme. Doch von der EU kann das Land keine konkrete Hilfe erwarten.

Hinweis auf die Eigenverantwortung jedes Landes: Finnlands Premier Vanhanen.

Hinweis auf die Eigenverantwortung jedes Landes: Finnlands Premier Vanhanen. (Bild: Keystone)

Artikel zum Thema

Das stellte der finnische Ministerpräsident Matti Vanhanen am Donnerstagvormittag am Rande eines EU-Spitzentreffens der europäischen Liberalen klar. «Die EU kann nicht helfen; das ist Teil unserer Regeln. Sie wurden festgelegt, damit die Mitgliedstaaten sich selbst um finanzielle Stabilität bemühen», sagte Vanhanen.

Auch die schwedische Europaministerin Cecilia Malmström erklärte: «Nur Griechenland kann dieses Problem lösen.» In der EU gebe es aber durchaus Bereitschaft, einander im Notfall zu unterstützen, fügte sie hinzu. Wie eine solche Unterstützung aussehen könnte, wollte Malmström nicht sagen.

Nein vom deutschen Finanzminister

Bereits zu Beginn dieses Jahres war wegen steigender Zinsen auf Staatsanleihen Griechenlands, Irlands und Spaniens über die Schaffung einer sogenannten Euro-Anleihe diskutiert worden, die gleiche Zinsen für alle Länder der Währungsunion bedeuten würde. Der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte eine solche Lösung stets abgelehnt, weil sie für Deutschland erhebliche Mehrkosten bedeuten würde.

EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquín Almunia stellte damals aber klar, die Gemeinschaft werde niemanden fallen lassen. Zwar verbiete der EU-Vertrag «einen Bail-out eines Mitglieds der Währungsunion», also eine Art Gemeinschaftshaftung für die Verbindlichkeiten eines einzelnen Landes. Aber ehe ein Mitglied der Eurozone den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe bitten müsse, werde es eine EU-interne Lösung geben. (raa/ap)

Erstellt: 10.12.2009, 13:30 Uhr

9

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

9 Kommentare

Sonja Kellermann

10.12.2009, 14:37 Uhr
Melden

@Kim: Nur gut gibt es die Schweiz als Vorzeigeland. Da ist alles so sauber, da wird sogar das Geld gewaschen. Antworten


Dimi Nikos

10.12.2009, 15:14 Uhr
Melden

kim du hast doch keine Ahnung was in unserem Land abgeht! von der schweiz aus alles kommentieren ist einfach.. die scheiss athener haben alles im griff sprich die reichen athener !!!!!!!! das land ist soooooo korrupt und es profitieren die wenigstens. was das land braucht ist ne aufteilung !! THESSALONIKI HAUPTSTADT VON GRIECHENLAND !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre


Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!