Wirtschaft

Rekordhohe Giroguthaben bei der SNB

Aktualisiert am 20.08.2012 17 Kommentare

Die Giroguthaben inländischer Banken klettern weiter: Letzte Woche musste die Nationalbank sehr wahrscheinlich wieder am Devisenmarkt intervenieren, um die Euro-Kursuntergrenze zu verteidigen.

In der dritten Augustwoche verzeichnete die SNB 3,05 Milliarden Franken höhere Giroguthaben: Der Bundesplatz und die Schweizerische Nationalbank in Bern. (16. Juli 2012)

In der dritten Augustwoche verzeichnete die SNB 3,05 Milliarden Franken höhere Giroguthaben: Der Bundesplatz und die Schweizerische Nationalbank in Bern. (16. Juli 2012)
Bild: Keystone

Bildstrecke

Chronologie der Eurokrise

Chronologie der Eurokrise
Europas Wirtschaft weht noch immer ein rauher Wind entgegen. Ausser Deutschland sind bereits alle grossen EU-Länder in den Sog der Schuldenkrise geraten.

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Nach einer kurzen Verschnaufpause sind die Giroguthaben inländischer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in der vergangenen Woche wieder um 3,05 Milliarden Franken gestiegen.

Das ist ein Hinweis darauf, dass die SNB wieder für den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken intervenieren musste. In der vorangegangenen Woche hatten die Giroguthaben nur um 238 Millionen Franken zugenommen. Das war der geringste Anstieg seit Mitte Mai gewesen; seither waren die Giroguthaben wöchentlich um 4 Milliarden bis 18 Milliarden Franken angeschwollen.

Giroguthaben von 280 Milliarden Franken

In der abgelaufenen Woche erreichten die Giroguthaben rekordhohe 280,585 Milliarden Franken. Die Giroguthaben steigen, wenn die SNB Devisen kauft, um damit den Franken schwächer zu machen, und sie den Franken-Gegenwert der jeweiligen Bank gutschreibt.

Anfang Monat hatte sich der Franken zum Euro minim abgeschwächt, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) die Bereitschaft zu Käufen von Staatsanleihen beteuerte, falls sich die jeweiligen Länder an die Sparvorlagen halten. Inzwischen notiert der Euro wieder bei 1,201 Franken und damit nahe am Mindestkurs. (rub/sda)

Erstellt: 20.08.2012, 10:55 Uhr

17

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

17 Kommentare

Nicolas Pidoula

20.08.2012, 11:54 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Schon mal überlegt, was passiert, wenn der Euro abstürzt? Antworten


Stefan Jost

20.08.2012, 12:14 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Die Frage ist nicht, OB die Nationalbank im Devisenhandel intervenieren muss, die Frage ist lediglich WIEVIEL. In den letzten Monaten war es ziemlich genau im Umfang des gesamten CH BIP - mit anderen Worten gigantisch viel - und das wird wohl in etwa so bleiben... Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Arbeit & Stellen

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

Genusswelt

Entdecken Sie Weine, Spirituosen, Zigarren und vieles mehr!

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Agenda

Alle Events im Überblick.

Kino

Alle Kinofilme im Überlick

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie