Wirtschaft

Schuld sind die Deutschen

Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Italien kriseln und mit ihnen der Euro. In Euroland werden die geldpolitischen Fehler der Dreissigerjahre wiederholt.

Will Griechenland beistehen - politisch: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel.

Will Griechenland beistehen - politisch: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel.
Bild: Reuters

Euroland ist in Aufruhr, die Schuldigen sind gefunden. Die Griechen, aber auch die Spanier, Portugiesen, Iren und selbstverständlich die Italiener, haben über ihre Verhältnisse gelebt. Nun müssen sie jetzt dafür büssen. Vor allem die Hellenen haben es ganz doll getrieben. Und dieses Mal sind die Deutschen nicht mehr gewillt, einfach das Portemonnaie zu öffnen und für den Schaden aufzukommen. Den verantwortungslosen Südländern muss endlich eine Lektion erteilt werden. Finden Sie nicht auch?

Wenn es bloss so einfach wäre. Euroland ist der Sieg politischer Macht über ökonomischen Verstand. Schon bei der Entstehung warnten viele Experten, dass die Einheitswährung früher oder später zu massiven Problemen führen werde. Zu eng sei das Korsett für die sehr unterschiedlich strukturierten Volkswirtschaften. Es waren vorwiegend angelsächsische Ökonomen, die diese Warnungen ausgesprochen haben. Die USA und Grossbritannien sind keine Euroländer, folglich wurden die Warnungen in den Wind geschlagen. Zu den Ignoranten gehörte auch der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, ein brillanter Machtpolitiker mit einem kleinen Handicap: Er hatte keine Ahnung von Wirtschaft – und er war sogar noch stolz darauf. Das sollte sich rächen.

Frankreich die Politik, Deutschland die Wirtschaft

In Euroland herrschte von Anfang an eine klare Arbeitsteilung: In der Politik führt die ehemalige Grande Nation Frankreich das grosse Wort, in der Europäischen Zentralbank (EZB) hingegen haben die Deutschen das Sagen. Das gilt selbst dann, wenn ein Franzose der Chef ist. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet ist preussischer als die Preussen und setzt mit Überzeugung die Geldpolitik der ehemaligen Bundesbank fort. Diese Politik ist nach wie vor geprägt vom Wunsch nach einer harten Währung, schliesslich war die D-Mark zusammen mit der Nationalelf der grosse Stolz der lange gedemütigten Deutschen.

Die Deutschen haben ihre eigene bittere Medizin brav geschluckt. Als die Nation wegen der hohen Kosten der Wiedervereinigung in Schwierigkeiten geriet, wurde gespart, bis es quietschte. Während die Löhne in Euroland stiegen, stagnierten die Einkommen der deutschen Arbeitnehmer nicht nur, sie fielen real sogar leicht. Das schien sich auszuzahlen, Deutschland wurde Exportweltmeister.

Eine Katastrophe

Exportweltmeister (oder neuerdings hinter China Vize-Weltmeister) zu sein mag gut sein für das deutsche Ego. Für die europäische Volkswirtschaft ist es eine Katastrophe. Die Deutschen haben die EU-Konkurrenz aus dem Markt gespart. Sie verdienen weniger, konsumieren folgerichtig auch weniger und sind nicht mehr die Konjunkturlokomotive von einst. Mit ihren Exporterfolgen haben sie den Euro zu einem Teuro gemacht, zu einer sehr harten Währung wie einst die D-Mark. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen, spanischen, portugiesischen und italienischen Wirtschaft nicht – zumal China dafür sorgt, dass der Renminbi weich bleibt und der Dollar sich bekanntlich auch nicht gerade auf einem Höhenflug befindet.

Das eigentliche Problem in Euroland sind also nicht so sehr die Südländer, sondern die Deutschen. Sie haben mit ihrer Sparwut das System aus dem Gleichgewicht gebracht und mit dem Euro dafür gesorgt, dass dieses System nicht mehr flexibel darauf reagieren kann. Das britische Pfund und der Dollar haben seit dem Herbst 2008 gegenüber dem Euro massiv an Wert eingebüsst und haben so der englischen, respektive amerikanischen Wirtschaft zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verholfen. Euroland hingegen bleibt eingezwängt ins starre Konzept der Einheitswährung, obwohl die PIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) – so nennt man die Südländer neuerdings – dringend auf eine Abwertung ihrer Währung angewiesen wären.

Wiederholung der 30er-Jahre

In Euroland wiederholt sich so die Situation der Dreissigerjahre. Damals waren die wichtigsten Industrieländer an den Goldstandard gekettet. Die Wirkung war ähnlich wie das Euro-Korsett von heute. Auch damals gaben die Angelsachsen als Erste den Goldstandard zugunsten einer flexiblen Währung preis. Heute sorgt die EZB mit ihrer harten Geldpolitik für einen stabilen Teuro, obwohl sie im Interesse eines Aufschwungs der Wirtschaft mehr Inflation zulassen müsste. Den betroffenen Ländern bleibt daher nur ein Ausweg: Sparen und Leute entlassen. Wie lange das gut geht, bleibt abzuwarten. Der Einzige, der eine solche Politik im 20. Jahrhundert konsequent durchsetzen konnte, war Benito Mussolini. Kein gutes Omen.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.02.2010, 17:20 Uhr

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141 Kommentare

Holger Zemanek

15.03.2010, 13:06 Uhr
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Deutschland hat nicht gespart und die Löhne niedrig gehalten um Griechenland etc. zu schaden, sondern um im globen Wettbewerb zu bestehen. Die Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt. Aber Marktwirtschaft heißt auch Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Davor scheuen sich die Griechen und werden von der EU unterstützt. Dies ist der Beginn der europäischen Planwirtschaft. Gute Nacht! Antworten


Frieder Rippel

15.03.2010, 12:18 Uhr
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Es ist unglaublich welch einfältige Sichtweise dieser Artikel widerspiegelt! Von manchen Kommentaren hier ganz zu schweigen. Selbst als Schweizer empfinde ich diesen Artikel als Frechheit den Deutschen gegenüber! Ein Land, das sich mit hoher Effizienz und Produktivität & teils schmerzhaften Umstrukturierungen der Globalisierung stellt soll nun Schuld an der verfehlten Politik der anderen sein!? Antworten


Gerth Gothe

15.03.2010, 11:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Kann es sein, dass man ein ganz klein wenig deutschfeindlich ist ? Ich könnte dem letzten Schreiber, welcher die mangelnde Hilfe unter den EU Ländern bemängelt und keinen Grund sieht dem EU beizutreten, sagen: Der Franken wird nie untergehen, die Spekulanten und Heuschrecken schneiden sich doch nicht ins eigene Fleisch. Schuld sind die Geldgierigen, und die kennen keine Nationalität. Antworten


G. Frey

25.02.2010, 14:32 Uhr
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Schämt Euch ihr EU-Staaten kaum braucht in eurem Club einer Hilfe schon wird er alleine gelassen. Wozu hätten oder sollten wir in die EU gehen. Danke soetwas braucht die CH nicht. Antworten


Helmut Melzer

25.02.2010, 08:06 Uhr
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Schuld sind nicht "Die Deutschen", schuld ist das Maastricht-Kriterium von 3% der Neuverschuldung. Einst geschaffen als es der EU gut ging, erweist sich dieses Kriterium als zu unflexibel in der Krise. D hat dieses Kriterium massgeblich mit gestaltet, aber nicht alleine. Fakt ist das viele EU Länder sehr sorglos mit ihrer Haushalspolitik umgehen, das ist das Problem. Hier muss mehr Kontrolle her. Antworten


herbert Derksen

17.02.2010, 18:15 Uhr
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Danke Herr Löpfe, Sie haben recht. Viele der deutschen Journalisten haben nicht den Mut zu solch einer Aussage. Da ist man gezwungen auf ausländische Tageszeitungen zurück zu greifen. Deutschland ist ein Schmarotzer und lebt auf Kosten anderer. Grund ist u.a. der Niedriglohnsektor, damit haben die Deutschen sich einen Vorteil gegenüber den anderen Ländern "erkauft". Antworten


Daniel Hauser

17.02.2010, 16:38 Uhr
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Unglaublich wie der Autor die Tatsachen verdrehen kann. Gerade die Deutschen sind diejenigen, welche in der Globalisierung bestehen können. Sie sind inovativ, arbeitsam und verlässlich! Tugenden, die man in den leidenden südlichen Regionen vergebens sucht. Dort ist dumm, wer arbeitet! Produktion, was soll dass? Besser verwalten und einen Dummen suchen. Dies muss ändern! Antworten


leo schale

17.02.2010, 14:52 Uhr
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BRAVO @peter eberhard: Wie kann man nur die Tatsachen so auf den Kopf stellen? Griechenland hat seit Jahren eine katastrophale Politik betrieben und muss nun korrigieren. Eine Währungszone funktioniert nur, wenn sich alle Mitglieder ungefähr gleich solid verhalten, Punkt. Und muss man mit dem Titel "Schuld sind die Deutschen" jetzt noch mehr Öl ins Feuer. Ewig-PARANOIDE CH-Polemik gegen DE! Antworten


Edgar Müller

17.02.2010, 14:34 Uhr
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Ein Hoch auf unser Bankkundengeheimnis. Mittels automatischem Datenausgleich, ist es den Deutschen Behörden möglich, ihren Bürgenern das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie für ihre Europolitischen Sünden zahlen zu lassen. Sensationell, Transferzahlungen direkt nach Griechenland, wo die Steuerzahler über Jahre ihr Einkommen mittels Selbstdeklaration selbst einsetzen konnten. Antworten


Alfred Bucher

16.02.2010, 16:57 Uhr
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Sehr guter Artikel! Merkel hat noch weniger Ahnung als Kohl von der Wirtschaft. Die Südländer hätten allen Grund, sauer auf die Deutschen zu sein. Die Deutschen lassen sich die Löhne und Gehälter drücken ohne sich zu wehren. Ich hoffe, dass aus dem Süden eine angemessene Reaktion auf Brüssels Währungsdiktat kommt. Wir brauchen einen anständigen Mindestlohn anstatt einen unanständigen Westerwelle! Antworten


christophe bachmann

16.02.2010, 15:31 Uhr
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Keynesianische Ökonomie (Löpfe) vs Hayek & Mises. Herr Löpfe glaubt mit mehr Papiergeld, welches ruhig auch noch an Wert verlieren kann/soll (Inflation = Enteignung der Sparer bzw. verdeckte Steuer) ohne Golddeckung (= nur leere Versprechungen auf Papiergeld) dafür mit Schulden anhäufen (= Papiergeld drucken) und ohne Sparen, Wohlstand zu kreieren. Antworten


Vreni Schneider

16.02.2010, 13:28 Uhr
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Nicht alle Deutsche sind schuld. Viele sind ja in der Schweiz und die sind bestimmt nicht schuld! Die Griechen sind selber schuld, verkaufen ihre Reisen so billig an Neckermann und CO. Aldi Reisen und Lidl. Für einen besseren Preis wäre die Wirtschaft im Grunde noch in Ordnung. Letztens gab es so Bio Wein im Aldi aus Griechenland extrem billig. Da dachte ich schon der ¢ ist nicht mehr viel wert! Antworten


Sibylle Weiss

16.02.2010, 12:17 Uhr
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Also hier sehe ich jetzt auch nicht ein,wieso die Deutschen für die genannten Ländern finanziell aufkommen soll.Wenn man jetzt den verschuldeten Ländern das Geld einfach in den Rachen schiesst,werden diese 1.nichts daraus lernen und 2.fröhlich weitermachen wie bisher und über ihre Verhältnisse leben. Und das kann's nicht sein!Zudem hat DE genug eigene Probleme! Antworten


Otto Meier

16.02.2010, 12:12 Uhr
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Ich bin der Meinung man sollte Griechenland sofort aus dem Euro ausschliessen. Das würde die überigen Länder die keine Haushaltsdisziplin an den Tag legen wie Portugal und inbesonder Italien endlich zur Vernuft bringen. Das würde aber natürlich in den Märkten zu Turbulenzsen führen die Banken und Versicherungen in der Schweiz haben griechische Obligation von ca. 60 Mrd Franken. Antworten


Rainer Bachmann

16.02.2010, 12:00 Uhr
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Herr Löpfe macht sichs zu einfach: Die Deutschen sind schuld, weil sie unbedingt Exportweltmeister sein wollen. Wer hat denn davon profitiert? Doch nicht "die Deutschen", die hatten schließlich Einkommenseinbussen zu verdauen. Explodierte Gewinne der Multis und Banken zeigen, wo das Geld geblieben ist. Die "PIGS" sind denen auch nur auf den Leim gegangen und irgendwer muss jetzt zahlen (wer wohl). Antworten


Ernest Durussel

16.02.2010, 11:12 Uhr
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Man darf nicht Deutschland oder den Deutschen die Schuld zu schieben. Die südlichen Länder haben ihr Budget nicht richtig im Griff. Das war schon bei den ehemaligen Nationalwährungen der Fall. Dass die Deutschen sparen ist nicht schlecht, aber eher gut. Das Euro Problem muss von der der EZB auf ausgewobener Basis und unter Rücksicht auf die Mitgliedländer gelöst werden. Sicher nicht leicht. Antworten


Peter Sucher

16.02.2010, 11:06 Uhr
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Sehr geehrter Herr Löpfe, Ihnen scheint entgangen, daß der Euro die Folge einer massiven Kriegsdrohung durch F. Mitterrand gewesen ist. Hätte Kohl nicht die D-Mark geopfert, wären vermutlich auf die BRD Atombomben geworfen worden,. Nachzulesen in der Mitterrand Biographie des engen Mitterand-Mitarbeiters J. Attali. Antworten


Madeleine Didra

16.02.2010, 09:17 Uhr
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Schreiben Sie nicht "Die Deutschen" denn das Volk wollte den Euro nicht. Alles ist eingefädelt von den Amis und unsere Politiker arbeiten unter der US Flagge. Haben Sie das noch nicht kapiert? Lesen Sie doch in den Foren, wie die Deutschen denken, dan wird Ihnen bewusst, dass wir in unserem Land nichts zu melden haben. Wir haben keine Volksabstimmung wie die Schweizer. Schön wärs. Antworten


Dieter Wundrig

16.02.2010, 08:33 Uhr
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Feindbilder überall in diesem Forum! Sind das nun alles so arme halbverhungerte Bürger und frustrierte Zeitgenossen,welche selbst das Sonnenlicht als Bedrohung empfinden?Oder einfach übersättig vom Wohlstand?Was wird nur wieder sein, wenn wir wieder übereinander herfallen?Die Vergangenheit scheint man vergessen zu haben! Oder, was ich eher glaube,man hat im Geschichtsunterricht einfach geschlafen Antworten


Eleni Sotiriou

16.02.2010, 00:18 Uhr
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Ich komme aus Griechenland und bin sehr traurig, dass mein Land auf so negativer Weise im Mittelpunkt stehen muss. Schuld daran sind poltische Fehler, wir mussten Zuschauer sein, konnten leider nichts dagegen tun. So arm ist aber trotzdem das Volk nicht, doch ganz sicher reich im Geist. Und das ist Gott sei Dank das wichtigste! Antworten


Harry Melle

15.02.2010, 23:20 Uhr
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Ein "hässlicher" Deutscher würde gerne dazu sagen, dass man uns nicht gefragt hat, ob wir den Euro wollten. Und schon gar nicht die EU und erst Recht nicht Lissabon. Aber die vom Großkapital gesteuerten, kriminellen, korrupten, politischen Führer machen, was man ihnen aufträgt. In der BRD hätte es keine Mehrheit gegeben für EURO / EU. Die meisten hier wollen Mitbestimmung nach schweizer Vorbild. Antworten


Susanne Kratzer

15.02.2010, 23:18 Uhr
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Allein: von einer seriösen Tageszeitung erwarte ich anderes.... Antworten


david canela

15.02.2010, 21:54 Uhr
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"Einfach, dass es zum X-ten Mal gesagt, sei. Dass es in Europa keinen Krieg mehr gab, hatte mehr mit a) Kriegsmüdigkei... b) Kriegsunfähigkeit der Länder ...zu tun"...hm, interessante Aussage, wie bitte stellt man denn fest, was der Grund dafür ist, dass etwas NICHT passiert ist?! Wenn man etwas schlicht nicht wissen kann, sollte man nicht einfach ne Extrapackung Überzeugung drauschmieren... Antworten


Jörg Buschbeck

15.02.2010, 21:29 Uhr
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Danke für diesen tollen Artikel - auch wenn die deutsche Sparerseele kocht - es wird höchste Zeit, dass die Wahrheit auf den Tisch kommt. Auch den Deutschen nützt die Finanzierung Ihrer Sparfreude mittels Falschgeldproduktion im Ausland überhaupt nichts. Vielmehr darf die Masse der deutschen Steuerzahler nun via Schuldnerrettung für die leidenschaftlichen inländischen Guthabensammler aufkommen. Antworten


mario salomon

15.02.2010, 21:16 Uhr
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Hier wird immer wieder davon geschrieben das die EU kriege verhindert. Kein Wunder! Bald sind die EU Staaten ja in jeden Krieg verwickelt. Würden die Deutschen nicht in Afghanistan mitspielen hätte man genug Geld um die Hartz4 Empfänger und auch andere menschlich zu entlohnen. Dann müssten viele nicht mehr an das Auswandern denken. XXL Wir wandern aus lässt grüssen. Antworten


Boris Scavezzon

15.02.2010, 20:57 Uhr
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Hexen (oder Deutsche) zu jagen scheint "in" zu sein. Nicht vergessen sollte man, dass es ein europäisches Parlament in Brüssel gibt. Dort sind alle Länder der EU vertreten und auch Kontrollstellen - zumindest theoretisch. Das schlechte an der EU ist, dass es sich nur um ein Wirtschaftsbund handelt und sich die Bürger der einzelnen Staaten nicht mit der EU identifizieren. Ein (zu) grosses Manko! Antworten


hans meier

15.02.2010, 20:12 Uhr
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Gott sei Dank haben wir es bis heute mit grösster Anstrengung geschafft, den EU- und Euro-Beitritt zu verhindern. Dadruch, dass wir nach wie vor eine selbständige Geld- und Fiskalpolitik betreiben können, werden wir unseren Wohlstand viel länger verteidigen können, als die umliegenden Staaten, welche massiv über ihre Verhältnisse leben. Antworten


Cristian Canis

15.02.2010, 20:02 Uhr
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Die Argumente zu den wirtschaftlichen Zusammenhängen sind auf der Höhe von denen von Helmut Kohl. Reale Produktivitätsunterschiede, Innovationsfähigkeit und die Effekte der Deutschen Wiedervereinigung werden nicht genannt als ob man die realen Probleme mit Abwertungen oder per Knopfdruck bei der EZB lösen könnte. Antworten


Dieter Wundrig

15.02.2010, 19:58 Uhr
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@ Reto Meire-Aber ,aber Herr Meire, es war nicht die EU sondern die Nato mit den USA auf dem Balkan.Nicht alle EU Länder sind in der Nato. Die EU hatte vergeblich versucht mit Verhandlungen den Krieg zu vermeiden/beenden.Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis und war nie als Angriffsbündnis erdacht worden. Was soll an der Wiedervereinigung falsch sein?Ohne Krieg und Trauer, es hat nur Geld gekostet Antworten


Martin Hummel

15.02.2010, 19:39 Uhr
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Häääh, ich versteh die Welt nicht mehr. Sparen soll schlecht sein, prassen gut, gut für die Wirtschaft, für alle? Wenn man als Privatperson über seine Verhältnisse lebt, dann läuft das in der Regel so ab: Phase 1: Alle Nachbarn beneiden Dich. So ein toller Typ, hat Geld, Erfolg und Frauen. Phase 2: Die Bank nimmt Dich in die Mangel und will ihr Geld zurück. Phase 3: Schuldnerberatung und RTL II. Antworten


Reto Meire

15.02.2010, 19:24 Uhr
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@Dieter Wundrig: Wie fähig die EU war oder besser UNfähig, hat die EU im Balkan-Krieg gezeigt. Es waren nicht die EU-Länder, welche den Krieg beendet haben!!! Tja wieso mussten resp. müssen die Deutschen sparen? Weil der gute Herr Alt-Kanzler Kohl auf Teufel komm raus die Wiedervereinigung wollte, welche die Deutschen - ohne Bilanztricks - fast die EURO-Mitgliedschaft gekostet hätte. Antworten


Dieter Wundrig

15.02.2010, 19:19 Uhr
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@ Ruth Chartrand-Im Vertrag, er liegt vor mir, steht es genau beschrieben. Auch die Bedingungen! Kann man auch herunterladen, aber dann benötigen Sie ein ganzes Paket Papier. -Natürlich ist es ein Witz, wenn einige Länder abstimmen, die anderen nicht. Abstimmungen in allen Ländern und am gleichen Tag, wie in der Schweiz auch.Ist natürlich ein Unterschied ob 26 Kantone oder 27 Länder. Antworten


Paul Weder

15.02.2010, 18:52 Uhr
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Von wegen Deutschland und sparen. Die Staats-Verschuldung nimmt Dimensionen an, welche für Deutschland längst nicht mehr tragbar sind. Aber Frau Merkel schmiedet lieber Alianzen im Ausland, als sich auf die eigenen Probleme zu konzentrieren. Man muss vermuten, dass Frau Merkel selbst keine Ahnung hat von ausgewogener Finanzpolitik. Und Westerwelle macht sich zwischenzeitlich mit HartzIV lächerlich Antworten


Manuela Bitterlich

15.02.2010, 18:50 Uhr
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Das Schlimmste an dem Artikel ist, dass die Mehrheit der Tagi-Leser diese ökonomische Lachnummer auch noch glaubt und insgeheim froh sein wird, dass die Schweiz nicht zur EU gehört. Allein: Von einer seriösen Zeitung erwarte ich anderes. Antworten


Pattrick Ryf

15.02.2010, 18:49 Uhr
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Die Deutschen sollen schuld sein? Wieso? Weil sie fleissig sind und haushälterisch mit dem Geld umgehen. Auf Schulden Leben, Geld verschwenden soll gut sein? Das Fiat-Geld Euro wertet seit 2001 massiv gegen Gold ab. Der Boden für Mussolinis ist die Enteignung des Mittelstandes durch Inflation und nicht durch seriöse, sparsame Menschen. Ich finde es geradezu obszön diese Verdrehung der Realitäten Antworten


Marius Schniedrich

15.02.2010, 18:35 Uhr
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Abgesehen von der atemberaubenden Analyse: Was soll das eigentlich sein, Herr Löpfe? Ein Bericht, ein Kommentar, eine Polemik, eine Glosse? Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Antworten


Marcelo Künstler

15.02.2010, 18:18 Uhr
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Die Logik des Artikels ist absurd. Es gibt keine Kausalität zwischen dem starken deutschen Export und den starken Euro (die Logik wäre eher: trotz des starken Euro sind deutschen Exporten stark). Zum anderen hat sich Deutschland mit dem Sparen ja nur an den Globalisierungstrend angepasst. Der Gedankengang ist nicht neu, sondern aus der Presse abgeschrieben. Antworten


Rene Wetter

15.02.2010, 18:08 Uhr
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Da lamentiert man über die EU und den Euro und den unterschiedlichen Wirtschaftleistung der Länder. Was ist mit den USA, dort gibts auch riesige Unterschiede unter den Staaten, Kalifornien der wichtigste Staat ist praktisch pleite! Da regt sich niemand auf! Dabei ist das etwa so als ob Deutschland in der EU pleite wäre. Und ohne Euro? Erinnert sich noch jemand an die 90er Währungsturbulenzen? Antworten


Jean Monnet

15.02.2010, 17:58 Uhr
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Wichtig ist, dass Deutschland / die Deutschen Schuld sind. Das ist das oberste Ziel der gleichgeschalteten Schweizer Presse. Solange es die Leute glauben, werden sie brav weiter SVP wählen. Antworten


Siegfried Klevinghaus

15.02.2010, 17:45 Uhr
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............ohne den massiven Druck der deutschen Regierung und die Bereitschaft alle Hindernisse aus der Welt zu "kaufen", wär's gar nicht so weit gekommen. Antworten


Ruth Chartrand

15.02.2010, 17:45 Uhr
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@Dieter Wundrig. Habe tatsächlich den Artikel 49a gefunden und es steht da dass jedes Land aus der EU austreten kann. Unter was für Bedingungen habe ich leider nicht ausfindig gemacht.Ich habe verschiedene Artikel gelesen, macht mich nicht unbedingt pro-europäischer.Schade finde ich dass die meisten Länder bei dieser Europa Frage das Volk nicht abstimmen liessen. Kenne einige die das nicht wollten Antworten


Thomas Kremer

15.02.2010, 17:37 Uhr
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Vielen Dank Herr Löpfe für diesen wunderbar polarisierenden Artikel! Ich als arbeitender Deutscher habe und hatte nichts vom Exportweltmeistertum. Schlimmer, mein Lohn wurde seit ca. 1990 immer "weniger". Deutschland wird zum Billig-Lohn-Land transformiert und sollte allen als abschreckendes Beispiel dienen. Kohl+Genscher haben uns für die Einheit verEUROt. Aber wir sind immer noch schuldhaft! Antworten


eugen bissegger

15.02.2010, 17:33 Uhr
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Und was passiert, wenn der Dollar durch den Amero ersetzt wird? "Klammheimlich ist doch die Nordamerikanische Union bereits so gut wie besiegelt = US - Verfassung ade. Was dann? Antworten


Tom Kuhn

15.02.2010, 17:19 Uhr
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Der T€uro ist ein Problem, weil die Dollar$ massiv abgewertet wurden und die USA somit ihre Schulden abbauen konnten. Zudem haben viele €uroländer strukturelle Probleme, die ebenfalls per Verschuldung und €uro versuchen loszuwerden. Da das Korsett die Inflation versucht zu verhindern, stecken die schwächeren Länder in der Schuldenfalle. Lieber Arbeitslosigkeit oder Inflation? USA wählt Inflation. Antworten


Martin Lopez

15.02.2010, 17:14 Uhr
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Nun, man sollte einfach einmal verstehen, dass wer einmal im finanziellen Schlammassel sitzt, wie dies die südlichen Ländern tun, es daraus kein Entrinnen mehr gibt. Die Finanzindustrie und die multinationalen Konzerne sind schon darum besorgt, dass die günstigen Produktionsländer und grössten Schuldner nicht aus der Umklammerung kommen. Hilfe ist nur da, um noch mehr zu an diesen zu profitieren. Antworten


Sam Gerber

15.02.2010, 17:11 Uhr
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Der Artikel greift zu kurz. Nicht Deutschland ist schuld sondern die Geldpolitk der EU! Eine (Einheits-)Währung funktioniert nur bei gleichen nationalen Standards im Bereich Produktivität, Lebenskosten und Politik. Da die Interessen der EU-Mitglieder zwischen den Zahlenden und Profitierenden diametral entgegenlaufen wird der Euro immer Probleme haben. Wer will noch in die EU?? Antworten


peter eberhard

15.02.2010, 17:09 Uhr
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Wie kann man nur die Tatsachen so auf den Kopf stellen? Griechenland hat seit Jahren eine katastrophale Politik betrieben und muss nun korrigieren. Eine Währungszone funktioniert nur, wenn sich alle Mitglieder ungefähr gleich solid verhalten, Punkt. Und muss man mit dem Titel "Schuld sind die Deutschen" jetzt noch mehr Öl ins bilaterale Feuer giessen? Antworten


Peter Treudler

15.02.2010, 16:54 Uhr
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Beweggründe zur Abschaffung der DM: Man traute D nicht, Europa muss zusammengezurrt werden (to tie Germany down), also D unten halten. Dazu passt die französische Tageszeitung „Le Monde“, die zur Einführung des Euro jubelte: „Versailles sans guerre“ (Versailles ohne Krieg). Alles vergessen? Zusätzlich hat D mal wieder die Schuld, weil sie nicht zahlen wollen. Da kommt Freude auf. Antworten


Lothar Manterfeld

15.02.2010, 16:54 Uhr
Melden

Leute, hört auf über Deutschland herzuziehen. Kurze Rechnung, Stand 2008, Quelle BFS, also seriös: Schulden pro Kopf in Deutschland: 18.880 Euro. Schulden pro Kopf in der Schweiz: 29.013 CHF. Fazit: Der Schweizer Bürger hat mehr Schulden am Hals als der deutsche. Noch Fragen? Antworten


Sepp Trütsch

15.02.2010, 16:50 Uhr
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jetzt sollen die Deutschen auch nocn für das Unvermögen der südlichen Länder schuld sein. Hätten die nur die halbe Effizienz wie die Deutschen, hätten sie nicht ein solches Schlamassel. Antworten


Dominik Boos

15.02.2010, 16:46 Uhr
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Herr Löpfe, ihre ironische Karikatur eines Deutschland-hassenden Hobbyökonomen ist wirklich sehr gelungen! Nachdem sie jetzt auch noch Benito Mussolini hervorgezaubert haben, werden hoffentlich alle merken, dass sie das nicht ernst meinen. Antworten


Berni Sommer

15.02.2010, 16:41 Uhr
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Dieser Artikel bringt es auf den Punkt. Ein weiterer Beweis dafür, dass die EU in dieser Form nie funktionieren kann und wird. Zuviel Sumpf, Machtgier und Eigeninteressen sind hier im Spiel. Und den ewigen Befürwortern eines Beitritts sei Albert Einstein zitiert: "Das All und die Dummheit sind unendlich - nur beim All bin ich nicht ganz sicher!" Treffender könnte man es nicht formulieren! Antworten


Jean Monnet

15.02.2010, 16:37 Uhr
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@peer russo: Die Zahl von 9.1 Bio. inkl. latenter Verschuldung in den Rentensystemen ist eine mögliche Sichtweise. Verwendet man einen anderen Zinssatz kommt man auf 2 .5 Bio. Das Problem der versteckten Verschuldung besteht leider fast überall: USA, EU, Schweiz und China. Das macht es zugegebenermassen auch nicht besser, aber hier werden alle Probleme bekommen. Auch die AHV. Antworten


Kurt Aegeri

15.02.2010, 16:35 Uhr
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So unterschiedliche Länder währungsmässig unter einen Hut zu bringen, ist tatsächlich problematisch. Wird es immer sein. Die EU ist sowieso keine wirklich gewachsene Sache, sondern ein Konstrukt, von einem von den EU-BürgerInnen (über-) bezahlten, unübersichtlichen Apparatschik in Unkenntnis jeglicher vernünftigen Massstäbe in die Misere geführt. Antworten


ueli eggeri

15.02.2010, 16:33 Uhr
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die deutschen sind also schuld.... wer auch sonst. übertreiben wir es nicht meine schweizer mitbürger, irgendwann bald überspannen wir den bogen. Antworten


Karlheinz Grüb

15.02.2010, 16:33 Uhr
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@Roli Meier: Das Ja zum Euro war der politische Preis für die Zustimmung vor allem Frankreichs zur deutschen Wiedervereinigung. Präsident Mitterrand war bis zuletzt für zwei deutsche Staaten. Bei einem Treffen in der Nähe von Bordeaux hat Kohl die Zustimmung Frankreichs mit dem Beitritt zum Euro erkauft. Antworten


Ivan Casale

15.02.2010, 16:32 Uhr
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Einfach, dass es zum X-ten Mal gesagt, sei. Dass es in Europa keinen Krieg mehr gab, hatte mehr mit a) Kriegsmüdigkeit über 1 - 2 Generationen b) Kriegsunfähigkeit der Länder (Einbindung in die Nato, ganz West / Nord- Europa) Die EU oder früher EG hat (-te) diesbezüglich eine absolute Sekundärfunktion. Ein Auseinanderbrechen wirft das grosse Fragezeichen auf. Super Langfristiges Denken. Antworten


Moshe Edelstein

15.02.2010, 16:25 Uhr
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Mit dem starren Korsett hat Herr Löpfe und hatten die Angelsachen Recht. Nur: Um die Jahrtausendwende und schon davor, war jede Kritik am System verpönnt. Es war nicht "politisch korrekt", auf die Nachteile hinzuweisen. Als Arbeitnehmer wurde man sofort kalt gestellt.. Obwohl jedem Ökonomie Interessierten klar war, dass die Flexibilität der einzelnen Länder massiv eingeschränkt wird. Antworten


Dieter Wundrig

15.02.2010, 16:20 Uhr
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@ Ruth Chartrand-Stimmt genau! Ist auch im Internet abrufbar.Ich habe den Vertrag vor mir liegen (Artikel 49 a(50), ein dickes Werk.Kann nicht als Buch gelesen werden,aber allemal interessant.Könnte ich jedem EU Kritiker empfehlen.Auswüchse?Ja, manchmal schon,aber mit dem Lissabon Vertrag hat auch das EU Parlament mehr Mitsprache. Man denke doch daran, wie sich die Schweiz zusammengerauft hat! Antworten


Reto Friedrich

15.02.2010, 16:18 Uhr
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ich staune immer wieder, wer alles schuld sein soll an der misere. klar spielt die produktivität eine zentrale rolle, aber zuoberst auf dem treppchen stehen politiker (sprich in demokratien das volk), die über jahre mehr ausgeben als einnehmen. die tragödie war vorhersehbar! weil wir undifferenziert sozial waren die letzten jahrzente, können wir uns das sozial sein in zukunft nicht mehr leisten. Antworten


urs berger

15.02.2010, 16:00 Uhr
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Euro und Teuro. Der Begriff 'Teuro' wurde aufgrund der Preisssteigerung verwendet. Natürlich führte die restriktive Politik der EZB zu einer erhöhten Inflation.... ich bin froh, dass die Wirtschaftskompetenz des Tagis rasch dem Rest der Zeitung angepasst wird. Antworten


Marielouise Lavy

15.02.2010, 15:58 Uhr
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Es hätte mich sehr gewundert, wenn aus Schweizer Sicht nicht schon wieder die Deutschen schuld wären ! Ist das seriöser Journalismus ? Wenn die Griechen mit Goldmann Sachs die Zahlen fälschen, um 1) in den EURO-Raum zu kommen und 2) Strafen zu entgehen, sind sie an der Misere allein schuld. Tragisch ist nur, dass sich der gr. Staat u.a. bei deutschen und französischen Banken Geld geliehen hat. Antworten


Ruedi Lais

15.02.2010, 15:55 Uhr
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@Sabrina Meier 13:27. Die SP ist für den EU-Beitritt, damit die Schweiz gleichberechtigt in Europa mitbestimmen kann. Sie ist aber gegen die Übernahme des EURO. Es wäre für unsere Wirtschaft zu riskant, auf eine eigenständige Währungspolitik zu verzichten. Die EU-Mittelmeerstaaten waren noch nicht reif, ins Euroland aufgenommen zu werden. S und DK haben das ebenfalls erkannt. Antworten


Silvio Zürcher

15.02.2010, 15:55 Uhr
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Das Hauptproblem heisst Spekulation. "Short Selling". Es wird heutzutage auch gegenüber dem Schweizer Franken (CHF) spekuliert, welcher heute überwertet ist. Direkte Konsequenz: 30 bis zu 60% weniger Aufträge bei unserer Industrie. Von der Krise haben wir noch nichts gelernt ! Leider. Antworten


Juerg Adamek

15.02.2010, 15:49 Uhr
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Sehr geehrter Herr Loepfe Die Anzahl verbleibender Zeichen erlaubt es nicht, sich eingehender mit Ihrem Artikel auseinanderzusetzen. Daher ganz kurz und knapp und auf die Gefahr hin, etwas polemisch daher zu kommen: Von Volkswirtschaft haben Sie keinen blassen Schimmer. Jede Seminararbeit mit solchen Argumentationsketten würde mit einer ungenügenden Note bewertet resp. schlicht zurückgewiesen. Antworten


Roli Meier

15.02.2010, 15:43 Uhr
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Ohne die Sparbemühungen von Deutschland, wäre der Euro heute nur noch Klopapier. Am Staatsdefizit von Griechenland, sind die Griechen 100%ig selber schuld. Die Deutschen versuchen doch einfach, eine völlig verfahrene Situation pragmatisch zu klären. Die Rechung wird Griechenland dann aber schon noch präsentiert werden, leider müssen dann aber alle bluten und nicht nur die Hellenen Antworten


Patrizio Bianco

15.02.2010, 15:40 Uhr
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BIP 2008 (Stand 2009) Nachzuschlagen in Wikipedia Welt gesamt 60'689.8 Mia USD EU 18'394.1 Mia. USD USA 14'264.6 Mia. USD Japan 4'923.8 Mia. USD China 4'401.6 Mia. USD Europa steht gar nicht so schlecht da und sollte sich mal auf ihre Stärken und nicht auf ihre Schwächen konzentrieren. Streiten nützt nur den USA und China. Nur Einheit macht stark Antworten


Beat Moeri

15.02.2010, 15:39 Uhr
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Gratulation zu diesem Artikel. Er ist brilliant, weil er mit wenigen Worten pointiert genau den Sachverhalt trifft. Antworten


Ruth Chartrand

15.02.2010, 15:31 Uhr
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@Dieter Wundrig. Ich lasse mich gern eines besseren belehren, bin aber sicher dass ich einen entsprechenden Artikel in einer Tageszeitung gelesen habe. Weiss nicht mehr wo, könnte in einer Westschweizer Zeitung gewesen sein. Ich werde versuchen diesen Lissabon-Vertrag im Internet zu finden, vielleicht über Google ? Vielleicht war es vor dem Lissabon-Vertrag so, ist ja noch nicht lange in Kraft. Antworten


markus sennheiser

15.02.2010, 15:30 Uhr
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Hedge-Funds und Investmentbanken wetten gegen den Euro und setzen auf Ängste vor einem Staatsbankrott von Staaten wie Griechenland. CH bietet unter anderen auch solche Produkte. Es sind nicht Staaten oder Währungen an dieser misere schuld, sondern unser mental krankes system. Es hatt sich vielleicht doch einen 3. Weltkrieg verdient damit sie aus Fehlern lernt und die Karten neu gemischt werden. Antworten


Hans Graf

15.02.2010, 15:16 Uhr
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Wer vor der Einführung des Euros die zahllosen Diskussionen im TV verfolgt hat, ist nicht überrascht. Während die Politiker von Einheit und glorreicher Zukunft schwafelten, machen sämtliche unabhängigen Ökonomen darauf aufmerksam, dass die Beitrittsländer zuerst zB. ihre Sozialgesetzgebung angleichen müssten. Das wurde nicht gemacht - wie auch und die Quittung erfolgt jetzt. Antworten


Martha Meister

15.02.2010, 15:15 Uhr
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Ich weiss nicht, was ich vom Inhalt dieses Artikels halten soll, auf jeden Fall ist er interessant und wert, dass man darüber nachdenkt. Diese Wirtschaftskrise wird Geschichte schreiben, wir sind mitten drin. Die Krise hat viele Aspekte, sich auf einzelne emotional besetzte Themen einzuschiessen ist zwar übersichtlich, wird aber der Problematik bei Weitem nicht gerecht. Antworten


peter brun

15.02.2010, 15:09 Uhr
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Man stelle sich vor, was passiert, wenn Griechenland den EUR aufgibt: die neue Währung würde gegenüber dem EUR so schwach sein, dass die bestehenden Schulden in EUR ins unermessliche (in neuer Lokalwährung) steigen würde. Die Staatsfinanzen wären endgültig im Eimer.... und Griechenland müsste Bankrott anmelden. Gläubiger würden ihr investiertes Geld verlieren. Neues käme nicht nach. Argentinien..? Antworten


Peter Müller

15.02.2010, 15:04 Uhr
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Der Artikel ist nichts als billige Anti-Deutsche Polemik. Sobald die Wirtschaft wieder läuft will die Schweiz doch wieder nur von den schönen neuen EU-Märkten profitieren, aber nichts beitragen. Das war auch billige Polemik, Herr Löpfe, Augen auf bei der Berufswahl Antworten


Peer Russo

15.02.2010, 15:00 Uhr
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Rechnet man zu den 1.7 Billionen Staatsschulden noch die Schuldenlast der zukünftigen Ansprüche aus Renten- und Sozialkassen – sind es gesamt 9,1 Billionen Euro. Dieser gigantische Betrag in aufeinander gestapelten 1-Euro-Münzen ergäbe einen Turm, der etwa 55-mal so hoch ist wie die Distanz zwischen der Erde und dem Mond. Antworten


Bruno Bänninger

15.02.2010, 14:59 Uhr
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Fakt ist, dass 14 EU-Staaten ihre Verschuldung im 2010 auf über 60% (Maastricher Vorgabe) des Bruttoinland-produktes steigern werden. Hinter Griechenland folgt Italien auf 2. Pos. (116.7%), Frankreich an 6. Pos. (82,5%) GB an 7. Pos. und Deutschland mit 76,7% auf 9. Pos. Die EU-"Leader" als Retter, versinken also selbst in den Schulden. Wer rettet die Retter? Antworten


mario Salomon

15.02.2010, 14:56 Uhr
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@Dieter Wundrig, sie sind ein Witzbold lesen sie mal den lissabon vertrag &1843 absatz 3. es ist praktisch unmöglich dauszutreten ferner ist der vertrag noch nicht lange in kraft event nicht mal umgesetzt -> siehe thema Volksabstimmungen zu der ein einziges Durcheinander herrscht. Hier muss noch festgelgt werden wie sich die 1Mio stimmen zusamensetzen dürfen. Das wird noch etwas zu lachen geben Antworten


Roger Sigrist

15.02.2010, 14:52 Uhr
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Die Deutschen sind Schuld? Wohl eher nicht. Was können die Deutschen für die Sozialsysteme dieser Länder? Es ist doch von der Deutschen Regierung nicht zu verantworten, Ländern finanziell unter die Arme zu greifen und ihre eigene Bevölkerung muss sich mit Hartz IV herumschlagen. Nee nee für einmal sind es nicht die Deutschen. :-) Antworten


Werner Reuter

15.02.2010, 14:50 Uhr
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"Sparwut"??? Nein, Ihr Artikel ist nicht gelungen. Deutschland hat die stabile D-Mark in den Euro getauscht. An dieser Stabilität waren viele Mitglieder der Währungsunion, die teils sehr instabile Währungen hatten, interessiert. Desweiteren war die Zustimmung Deutschlands zum Euro sowie zur EU eine der Voraussetzungen für die Wiedervereinigung und einen Friedensvertrag (2 + 4 Verhandlungen). Antworten


Luzia Keller

15.02.2010, 14:49 Uhr
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@Roli Meier 13.45: habe ich immer wieder betont, dass vorallem die Dänen sehr klug gehandelt haben und heute zum glücklichsten Volk mutiert sind. Sie haben immer noch ihre eigene Währung, den direkten Informationsaustausch, ein Sozialstaat mit Vorbildcharakter! Wir serbeln gerne noch ein wenig herum und lassen uns von bürgerlichen Abzockern manipulieren.Deshalb NEIN am 7. März zum Umwandlungssatz! Antworten


Roli Meier

15.02.2010, 14:49 Uhr
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@Stefan Schmidt: Ich weiss, das ist das wahre Drama bei euch: Das eine Regierung über die Köpfe des Volkes hinweg eine so einschneidende Massnahme beschliessen kann, im Wissen, dass das intelligente Volk an der Urne sowas NIE gutgeheissen hätte. Darum gibts bei euch auch keine Referenden auf Bundesebene mit der Begründung, diese seien in der Weimarer Republik missbraucht worden. Sagt wohl alles Antworten


Peter Jenzer

15.02.2010, 14:49 Uhr
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Bei der Einführung des Euro wurde ja nur geschummelt. Ganz vorne dabei auch Frankreich. Oder wieviele EU-Bürger wissen denn schon, dass am Euro auch noch einige afrikanische Entwicklungsländer, zusammengefasst in der sog. Franc-Zone am Rockzipfel der EU hängen ? Diese Länder sind in der Franc-Zone mit einem fixen Wechselkurs an den Euro gebunden und beeinflussen dadruch dessen Stabilität mit. Antworten


Dieter Wundrig

15.02.2010, 14:43 Uhr
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@ Ruth Chartrand-Da sind Sie aber schlecht informiert!Laut dem Lissabon-Vertrag kann jedes Land aus der EU austreten,auch den €URO aufgeben. Warum machte das bisher kein Land?Es stehen sogar noch einige vor der Tür und warten.Austreten,dann würde man schnell ein Opfer von Spekulanten,was dann?Es wird doch jetzt schon hemmungslos gewettet was mit Griechenland und dem €URO passiert.Schadenfreude?! Antworten


Luzia Keller

15.02.2010, 14:36 Uhr
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Schlimm: es handelt sich rein um D-Bashing und ein erneutes Feinbild für willige Mitläufer, nichts weiter. Dabei wird nebenbei die EU verunglimpft und als Einheitsbrei präsentiert, der versagt hat, munter verschiedene Nationen und ihre Kulturen in einen Topf geschmissen. Dass wir uns anmassen, darüber zu spekulieren und/oder zu applaudieren grenzt an Zynismus, der seinesgleichen sucht! Antworten


Jean Monnet

15.02.2010, 14:34 Uhr
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@peer Russo: Was haben sie denn da für Zahlen erfunden. Deutschland wird in diesem Jahr eine Verschuldung von 75% (nicht 100%) erreichen. Die Schuldzinsen betragen dabei zwischen 30 und 40 Mrd. Euro (nicht 370 Mrd. Euro). Wenn man schon D die Schuld an allem zu geben versucht, dann wenigstens nicht mit falschen Zahlen. Übrigens liegt die Verschuldung in CH mit 50% höher als in vielen EU Ländern. Antworten


Maximillian Zürcher

15.02.2010, 14:32 Uhr
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Club Helvetique, FDP Euroturbos und Sozis finden bestimmt wieder Positives in dieser wirren EU. Die Schweiz würde zu den Zahlern gehören, welche mithelfen müsste die Finanzlöcher zu stopfen, welche korrupte Staaten anrichten. Nicht mal die Hälfte der EU Staaten sind reif und bereit in diesem einen Staatenbund mitzumachen. Was bitte soll also erstrebenswert sein an so einem Chaos teilzunehmen? Antworten


albert bänziger

15.02.2010, 14:30 Uhr
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achtung die kugel kommt erst ins rollen.... Antworten


Markus Rohner

15.02.2010, 14:30 Uhr
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@andreas Wittwer. Ihre Argumente kann ich nachvollziehen, dass es für die Schweiz ungünstig wäre in die EU einzutreten. Ihre Meinung, dass die EU nichts gebracht hätte (Europa ist z.B. seit dann kriegsfrei) sehe ich nicht als Argument, sondern als Rundumschlag. Solche Wort-Kraftmeierei und Verachtung, die das Schlechte als total bezeichnet und bei anderen sucht, führte zu oft schon zu Krieg. Antworten


Jean Monnet

15.02.2010, 14:29 Uhr
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Man weiss gar nicht wo man mit der Kritik bei diesem Artikel ansetzen soll. Er ist eine Mischung aus Dogmen und blossen Erindungen. Dass eine politisch stark beeinflusste weiche Währung eine wirtschaftspolitische Katastrophe ist wurde nun schon oft genug bewiesen. Die EZB folgt dem Modell einer unabhängigen Zentralbank mit einem Inflationsziel zurecht. Es ist das historisch erfolgreichste System. Antworten


Gerhard Oldmann

15.02.2010, 14:22 Uhr
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Der Kommentar spiegelt den sozialdemokratischen Irrglauben, man könnte und müsste sich auf Schulden alles leisten. (Geld-) Wachstum um jeden Preis. Absolut nichts kapiert von dieser Krise. Inflation ist eine versteckte Steuer, total assozial - schade kapieren das die Sozialdemokraten nicht. Das Volk auch nicht, sonst wären hier hunderte von Kommentaren wie bei der PK-Satz-Diskussion. Antworten


Peer Russo

15.02.2010, 14:20 Uhr
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Die Deutschen hätten sich zu Tode gespart ist bösartig falsch. Deutschland ist zu 100% des BIP verschuldet. Allein dieses Jahr werden 370 Milliarden EUR allein zur Zahlung von Schuldzinsen benötigt - das sind 1'000 Millionen pro Tag übrigens. Dieses Geld fehlt für Schulen, den ÖV, ja selbst für die Hartz IV Bezüger. Geld fehlt weil zuwenig gespart wurde und jetzt Schuldzinsen so hoch sind. Antworten


Andreas Geppert

15.02.2010, 14:19 Uhr
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Genau, wir Deutschen sind schuld! Dass man das überhaupt noch erwähnen muss. Bekanntermassen war es Deutschland, das Länder wie Griechenland gegen ihren Willen erst in die EU und dann in den Währungsverbund gezwungen hat! Die Greichen wollten den Euro doch gar nicht. Damit das überhaupt ging, haben die Deutschen den Griechen ja auch noch die Statistiken gefälscht. Antworten


Stefan Schmidt

15.02.2010, 14:19 Uhr
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@Roli Maier Die EU-Währung wurde uns bedingungslos von unserer Regierung aufgezwungen. Der Dollar war die Leitwährung, aber die DM die stabilste Währung der Welt. Man hätte die DM in Europa einführen sollen, können. Das wäre sinnvoll gewesen - wenn man aber auf etliche nationale Befindlichkeiten und Egos Rücksicht nehmen muss, war dies ein Absurdum. Verständlich, unverständlich. Antworten


Vreni Schneider

15.02.2010, 14:16 Uhr
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Mein Gott was regen sich hier viele auf nur weil man etwas nicht pro Deutschland ist. Wo ist der Artikel Deutschfeindlich? Darf das Tagi keine Wahrheiten mehr berichten? Antworten


Marco Scattarelli

15.02.2010, 14:13 Uhr
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Den Deutschen vorzuwerfen zu sparsam zu sein, ist an Lächerlichkeit und Polemik nicht zu überbieten. Eine Wiedervereinigung muss finanziert sein. Hey, und China ist Exportweltmeister, wegen seiner Billigwaren und die künstliche Beinflussung seiner Währung, in dem sie einfach an den Dollar angekoppelt wurde. Der Artikel ist das Papier nicht wert. Antworten


Alain Burky

15.02.2010, 14:13 Uhr
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Dieser Artikel ist paradox. D (wo die Leute arbeiten und sparen) soll schuld sein fuer das Malaise in Laendern, die weniger arbeiten und sparen ? Antworten


Bernhard Gölz

15.02.2010, 14:12 Uhr
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Überschuldung der PIGS, drohender Staatsbankrott, schlechte Konjunktur, Weltwirtschaftskriese alles wäre halb so schlimm mit einer weichen Währung? Nein, ohne eine harte Währung kann eine hochentwickelte Wirtschaft nicht funktionieren, und ohne Vertrauen kann es keine harte Wärhung geben. Inflation ist Diebstahl des Staates an seinen Bürgern!!!! Antworten


nicolas meier

15.02.2010, 14:10 Uhr
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dieser artikel trieft geradezu vor sozialistischem realitätsverlust. die südlichen eu-länder wollten ohne viel eigene anstrengung von der stabilen währung deutschlands profitieren, und jetzt wo sich zeigt, dass das eben doch nicht geht, sollen die deutschen an der misere schuld sein...? erstaunlich, wie verkehrt man die welt wahrnehmen kann, wenn man ideologisch geblendet ist! Antworten


Markus Steiner

15.02.2010, 14:08 Uhr
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Es gab bei Einführung des EURO viele namhafte, vorw. deutsche Währungsexperten, die immer wieder auf diese Ungleichgewichte hingewiesen haben. Ursprünglich ging man von der Lehre aus, in den Starkwährungsländern würde eine Anpassungsinflation, bei den schwachen eine Anpassungsdeflation für den nötigen Ausgleich sorgen. Nun sieht man, das genau das Gegenteil eingetroffen ist. Mit schlimmen Folgen! Antworten


Andreas Wittwer

15.02.2010, 14:07 Uhr
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Danke an die Mehrheit des schweizer Volkes, dass sie nicht der Zwängelei der Sozis und den FDP-Euro-Turbos nachgegeben hat und der EU nicht beigetreten ist. Es wäre dann nur eine Frage der Zeit gewesen, dass die selben Leute auch noch den Franken geopfert hätten. Die EU ist eine politische erzwungene Totgeburt, die nichts gebracht hat ausser schöne Pöstchen für Spesenkönige wie Andi Gross (SP) Antworten


marc michel

15.02.2010, 14:06 Uhr
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ich bin eurobefürworter, um das gleich vorweg zu nehmen. aber!! viele länder sind noch nicht reif, um in die eu aufgenommen zu werden. zu viel koruption.... es muss viel mehr interlateral kontrolliert werden, was die mitgliedstaaten mit dem geld machen und wie sie es ausgeben... vorher darf nicht noch mehr erweitert werden... also konsolidierung vor der erweiterung!!! euroland ist extrem wichtig! Antworten


Stefan Schmidt

15.02.2010, 14:05 Uhr
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Es waren nicht nur angelsächsische Ökonomen die vor der Einheitswährung warnten. Es gab (wenn auch wenige) deutsche Fachleute (und eine Menge deutscher Bürger), die dies ablehnten und eine Gefahr prophezeiten. Diese aber, wurden vorschnell und barsch als 'Ewiggestrige', 'tumbe Nationalisten' und 'Fortschrittsverhinderer' dargestellt. Man könnte jetzt triumphieren, wenn es nicht so schlimm wäre! Antworten


Erich Zach

15.02.2010, 14:00 Uhr
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Das ist der unsinnigste Artikel, den ich zu diesem Thema bisher gelesen habe. Er hat nicht einmal konkrete Kritik verdient. Antworten


André Bisang

15.02.2010, 13:58 Uhr
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Diese Analyse ist blanker Unsinn und verdreht Ursache und Wirkung, gemischt mit völlig absurden Vergleichen aus den 30er Jahren. Hätten die sog. Südländer die gleiche monetäre Disziplin wie die BRD in den letzten 4 Jahren an den Tag gelegt, wäre deren Situation nicht so wie sie jetzt ist. Deutschland jetzt als Sündenbock hinzustellen ist absolut abwegig. Antworten


Thomas Rüst

15.02.2010, 13:55 Uhr
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Vielleicht fällt das schon gar nicht mehr auf. Mich irritiert, wie oft in Titelzeilen "Die Deutschen" steht. Nationale Steretypen sind in und fördern Vorurteile. Ich habe auch keine Freude, wenn steht "die Schweizer" schützen Steuerflüchtlinge oder "die Schweizer" hassen Deutsche oder... Antworten


Thomas Meier

15.02.2010, 13:54 Uhr
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Herr Löpfe, was soll der Artikel? Weil Deutschland nur mässig krankhaft ein Defizit aufbaute, sollen sie schuld sein, dass andere Länder wie Griechenland sich völlig der Korruption hingegeben haben? Schräges Argument.... Antworten


Stefan Eggenberger

15.02.2010, 13:52 Uhr
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Herr Loepfe dieser Artikel erinnert ein wenig an Ihren Pensionskassenartikel. Kontraere Standpunkte ohne fundierte Erklärungen. Harte Geldpolitik bei den inzw. schon viel zu lange tiefgebliebenen Zinsen?? Recht haben Sie aber, dass das Euro-Konstrukt nicht funktionieren kann aufgrund der untersch. Volkswirtschaften. Den südlichen Ländern fehlt die Möglichkeit der Abwertung ihrer Währungen. Antworten


walter schöb

15.02.2010, 13:52 Uhr
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die nation, die exportüberschüsse produziert, soll wirklich schuld sein, dass es den defizit-ländern schlecht geht? hätte deutschland auch miserabel gewirtschaftet, wäre die situation noch schlimmer. der EU fehlt ein finanzausgleich, der die ungleichgewichte kompensiert. so müssen halt die arbeitnehmer wandern, u. es gibt preisanpassungen. Antworten


robert mueller

15.02.2010, 13:51 Uhr
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Das Ganze hat für uns Konsumenten den Vorteil, dass die Importware aus dem Euroraum z.B. Autos,Elektro- geräte etc.etc. wesentlich günstiger eingekauft werden. Es ist nun an der Zeit, dass die Importeure diese Preis- vergünstigung an uns Konsumenten weitergeben. Alles Andere wäre Dienbstahl am Konsumenten. Antworten


Hans Müller

15.02.2010, 13:49 Uhr
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Ich hoffe sehr, dass die EU Turbos dies lesen, und immer noch sagen, alles sei gut und wunderbar in der EU.. Die Frage ist wirklich, wer zahlt für diesen Schlamassel die Zeche.... Antworten


Roli Meier

15.02.2010, 13:45 Uhr
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Da erinnere ich mich gerne an die klugen Dänen, welche den (gutgemeinten) Blödsinn einer Einheitswährungs rechtzeitigt durchschaut haben und an der Urne die korrekte Antwort gegeben haben. Wenn man dann noch bedenkt, dass gerade die Deutschen Ihre DM OHNE, wirklich OHNE, Not preisgaben, dann kann ich verstehen, dass da vielen Bundesbürgern die Galle hochkommt. Antworten


Thomas Brändle

15.02.2010, 13:37 Uhr
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Es waren eben nicht die Ministranten der neoklassischen Ökonomie, die gewarnt haben. Sie waren im Gegenteil die Architekten. Heinrich Bortis (Uni Fribourg) hat bereits 1992 in "EWR & EG - Irrwege in der Gestaltung Europas" prophezeit, wohin dieses Europa führen wird und was die Alternativen sind. Der Walliser Bortis wird von Cambridge und Oxford verlegt, in der Schweiz noch immer nicht beachtet. Antworten


heinrich odermatt

15.02.2010, 13:35 Uhr
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Es gibt immer Gewinner und Verlierer. Entscheidend bleibt wenn man Forderungen stellt, dass diese nicht im Raum verhallen oder zu einer Retourkutsche werden. Wenn es darum geht Schulden einzufordern, obwohl zB. eine Währungspolitik eine Ursache der Schuldenhöhe ist, so wird man sehen wie stark der gemeinsame Wille ist. Zu hofen bleibt einfach, dass auch ein für alle gangbarer Weg diskutiert wird. Antworten


Holger-Wilhelm Marnitz

15.02.2010, 13:34 Uhr
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Nicht "die Deutschen" sind schuld, sondern die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik seit 1990, als sich "der Dicke" ein historisches Denkmal setzen wollte. Den Klimax des Versuchs, die innenpolitischen Wiedervereinigungsprobleme mit wirtschaftlicher Prosperität unter einen Hut zu bringen, bildete die von den Herren Schröder und Clement angezettelte Arbeitsmarktreform. Es "hartzt" in Deutschland. Antworten


Friedrich Lorenz

15.02.2010, 13:30 Uhr
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Na, wenn eine Weichwährung das Allheilmittel ist - dann sollen sie ihn doch weich werden lassen, den Euro. Und alles ist wieder in Butter, zumindest nach dem Glauben des Tagesanzeiger. Antworten


Dieter Wundrig

15.02.2010, 13:30 Uhr
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Schwarzmalerei,klar,schuldig sind natürlich die Deutschen.@ Reto Meier-Die EU will nicht Länder verschmelzen/vereinigen,sondern einigen,um in Frieden zu leben.Natürlich soll/sollte der Euro dazu beitragen,was bisher ja nicht so schlecht gelungen ist.Man sollte sich nur fragen,was einige Länder so getrieben haben,planmässig mit Hilfe der USA und deren Banken.War die USA jemals für den Euro? Antworten


Michael Sold

15.02.2010, 13:30 Uhr
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Obwohl ich den Euro als Desaster ansehe und wahrscheinlich auch die Schweiz trotz Frankenwährung irgendwann ihr Scherflein dazu beitragen muss, sind ja die Löpfe-Berichte allgemein bekannt. Jedes Euro-Land hat ein eigenes Verhältnis zu Geld oder zu Sparen und Ausgeben. Auf jeden Fall geht es Deutschland immer schlechter und bisher allen anderen Ländern immer besser. Ja was war jetzt falsch? Teuro! Antworten


heinrich odermatt

15.02.2010, 13:29 Uhr
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Die Abkehrt vom Goldstandard, wird von Ihnen unverstänlicherweise begrüsst. Die Zukunft wird uns weisen ob das Geld oder der Edelmetallwert wichtig ist. Der Teuro ist auch nur so ein plakativer Begriff, die Währungstärke sollte grundsätzlich auch als das angesehen werden. Die Abschwächung einer Währung stellt immer eine Schuldumverteilung dar und ist deshalb viel umfassender zu hinterfragen! Antworten


Rolf Iseli

15.02.2010, 13:29 Uhr
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Irland folgt(e) dem Deutschland Modell mit Lohneinbussen bis zu 20 % ! Eine weitere Nation die wohl kaum noch im Stande ist zu konsumieren.Zudem wurden die Wechselkurse für die Südländer viel zu grosszügig bemessen, aber ohne diese wären sie gar nie EU-fähig geworden. Billanzen werden nun ohnehin nur noch "passend" gemacht damit das EU-Gebilde bestehen kann. Lug und Trug in Vollendung. Antworten


Sabrina Meier

15.02.2010, 13:27 Uhr
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Zum Glück haben wir noch den Franken und eine eigene bzw. eigenständige Zentralbank. Wenn es nach der SP und der Mehrheit der FDP und CVP-Politiker ginge wären wir aber schon in der EU und hätten den Teuro. Die EU wird in einigen Bankrott sein! Antworten


Peter Broger

15.02.2010, 13:26 Uhr
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Sehr geehrter Herr Löpfe. Da haben Sie gut in die Tasten gehauen. Deutschland, Frankreich und England wollten die EU so. England hat sich aus dem Euro verabschiedet, wobei wenn EU, dann nur mit einer Währung, aber das ist Föderalismus auf höherer Stufe und die Briten könne nicht mehr mitreden. Wäre Blocher nicht gewesen, hätten wir EWR und ganz Europa wäre sehr wahrscheinlich dabei und glücklich. Antworten


Michael Schmid

15.02.2010, 13:23 Uhr
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Was ist das eigentlich für ein Artikel? Und was macht solch ein reisserischer, auf vereinfachten Blödsinnsthesen basierender antideutscher Artikel auf der Frontseite des Tagi? Die momentane Situation in Griechenland ist hauptsächlich die Schuld der dortigen Politik, welche über Ihre Verhältnisse gelebt haben und jetzt die Rechnung kriegen. Diese ganze antideutschen-Hetze ist wirklich widerlich! Antworten


hans meier

15.02.2010, 13:22 Uhr
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Endlich mal ein Bericht, ders auf den Punkt bringt: Der ganze EU-Haufen mit seiner vollen Heterogenität wird nicht mehr lange funktionieren. Oekonomischer Sachverstand voll ausgeblendet. Der ganze Haufen wird nur noch so lange atmen, wie die Deutschen sich weiter finanziell drangsalieren lassen. Ich bewundere deren Leidensfähigkeit. Aber die wird bald ein Ende finden. Und dann: EU adios! Antworten


Thomas Anghern

15.02.2010, 13:21 Uhr
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Die Deutschen sind schuld und was tun sie? Die Schweiz erpressen, damit ihr Ego wenigstens erhalten bleibt. Antworten


Karlheinz Grüb

15.02.2010, 13:16 Uhr
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Jetzt sind also die Deutschen auch am Euro-Absturz schuld. Nichts gegen Provokation, aber man darf schon darauf hinweisen, dass Deutschland lang vor dem Euro führende Exportnation war-und nicht wegen der Sparpolitik, sondern wegen dem internationalen Vertrauen in die Qualtät der Produkte. Wenn es noch die D-Mark gäbe, wäre die Kritik an den Deutschen sicher noch schärfer. Antworten


Arthur Vogler

15.02.2010, 13:15 Uhr
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@ Peter Meier: Schon mal überlegt, was mit dem Schweizerfranken passiert, wenn der Euro abgewertet werden sollte? Ich gehe davon aus, dass Herr Meier ein Isolationist und Selbstversorger ist, der nicht über den Tellerrand zu schauen braucht. Tja dann, müssen Sie sich sicher keine Gedanken zum internationalen Handel und den Wechselkursverhältnissen machen. Danke Herr Kunz für den Sachverstand. Antworten


Karsten Schulz

15.02.2010, 13:14 Uhr
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Es reicht jetzt mit den Deutschland feindlichen Artikeln beim TAGI! Herr Löpfe, so einfach und polemisch, wie Sie schreiben, ist es leider nicht. Deutschland hat nicht gespart, das sehen Sie allein an der Verschuldung des Staates. "Exportweltmeister" oder "Vize" sind leere Worthülsen, die nichts weiter sind ausser Wortkonstruktionen von lechzenden und reisserischen Medien für nichtssagende "NEWS". Antworten


Simon Dejung

15.02.2010, 13:08 Uhr
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Beruflich habe ich seit 4 Jahren regelmässig mit Spanien zu tun. Das Qualitätsverständnis und die Zuverlässigkeit von Spanischen Erzeugnissen (Industrie) lässt stark zu wünschen übrig. Ausser im Tourismus und der Landwirtschaft gibt es keine Leistungsfähigen Sektoren. Und seriöse KMU's wie sie in Deutschland, Österreich u. Schweiz das Rückgrat der Wirtschaft bilden, sind in Spanien kaum vorhanden. Antworten


gerald gutberlet

15.02.2010, 13:08 Uhr
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woran genau sind wir jetzt wieder schuld. das sich griechenland von goldman (wir wollen hoffen das keine CHer banken mitbeteiligt waren)beraten hatt lassen wie mann die EU beim budget betrügt . ganz klar die schuld der deutschen. mal ne andere frage was geht es euch an, ist das CHer ego so angeschlagen das mann sich in der ch schon am elend der anderen ergötzen muss. Antworten


Dominik Boos

15.02.2010, 13:07 Uhr
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Die Krise ist entstanden, weil man zu viel auf Pump konsumiert hat. Jetzt auf die reindreschen die, die Balance zwischen Sparen und Konsumieren gehalten haben ist ziemlich unverschämt. Antworten


Ruth Chartrand

15.02.2010, 13:05 Uhr
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Wer sagt's denn. Deutschland und Frankreich haben das SAGEN in der EU. Tut mir leid für die südeuropäischen Länder die hauptsächlich darunter leiden.Aendern können sie leider nicht viel denn ein Austritt aus der EU ist ja nirgends vorgesehen. Und dieser hochgelobten Eurokratie wollen immer noch einige CH mit allen Mitteln beitreten. Ich verstehe es nicht...... Antworten


Roger Brunner

15.02.2010, 13:03 Uhr
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lieber herr kunz, das wusste man anfangs bereits, und trotzdem ist man das risiko eingegangen, ein paar intelektuelle aus deutschland und frankreich waren doch nicht so auf der höhe beim erschaffen von einem gemeinsamen europa. zum glück sind wir die gallier europas und werden hoffentlich beim grössten missvertändnis nie mitmachen , ein hoch auf die eigenständigkeit der schweiz Antworten


Michael Lndner

15.02.2010, 13:00 Uhr
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Was ich nicht verstehe ist warum Deutschland das Portmonnaie öffnen und für den Schaden aufkommen soll?! Wieso kann die EU oder die vermeintlich starken Länder den Griechen das fehlende Kapital nicht leihen? Und seit wann gehört Irland zu Südeuropa? Antworten


Markus F. Baumgartner

15.02.2010, 12:59 Uhr
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Da ist Deutschland den Franzosen schön auf dem Leim gekrochen. Unter den aktuellen Krisenbedingungen kann die EU zwar auch Beistand gewähren. Die Notfall-Kreditlinie der EU-Kommission von 50 Milliarden Euro kommt aber nur EU-Staaten außerhalb der Eurozone zugute. Ungarn, Lettland und Rumänien profitierten bereits von EU-Unterstützung in Milliardenhöhe. Für Griechenland jedoch nicht ! Antworten


Walter Ulrich

15.02.2010, 12:59 Uhr
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Entweder ist dieser Artikel ironisch zu verstehen oder ist es einfach Deutschland bashing oder Herr Löpfe hat keine Ahnung von Volkswirtschaft. Jetzt sind die Deutschen für die Leistungsschwäche der Südländer und deren Haushaltspolitik auch noch verantwortlich? Ich glaub ich stehe im Wald. Antworten


Thomas Ernst

15.02.2010, 12:57 Uhr
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Dieser Artikel ist derselbe geldpolitische Unsinn der uns diese Schuldenkrise beschert hat. Als die Amerikaner die letzten Reste des Goldstandards beseitigten handelten sie sich eine jahrelange massive Inflation ein, die nur durch eine brachiale Geldpolitik Anfang der 80er Jahre in den Griff bekommen wurde. Heute faehrt man wieder in dieselbe Sackgasse jenseits des Teichs. Antworten


Peter Müller

15.02.2010, 12:55 Uhr
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Vielen Dank für diese sachliche Analyse und den überhaupt nicht polemischen Artikel. Von "Deutschland ist Schuld" kann hier wohl nicht die Rede sein. In Deutschland wird die Inflationsrate auf einem erträglichen Niveau gehalten, das ist auch richtig so. Der Euro ist momentan in einer stetigen Abwertungsphase, das ist gut für die Eurozone, aber schlecht für die CH-Exporte. Woher der Wind wohl weht? Antworten


Thomas Binggeli

15.02.2010, 12:55 Uhr
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Soso, wenn ein Land also versucht, alle Anstrengungen zu unternehmen, seine Schulden abzubauen und auf manches verzichtet wird es hier in der BaZ verunglimpft und jene Länder, welche tatsächlich ihre "Hausaufgaben" gemäss EU nicht gemacht haben, werden als die Leidtragenden dargestellt. Die Redaktoren sollten objektiv schreiben und nicht subjektiv Antworten


peter meier

15.02.2010, 12:52 Uhr
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hat immer noch jemand Lust der EU beizutreten...... Antworten


Reto Meier

15.02.2010, 12:50 Uhr
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Der EURO sollte das vollbringen, was die Politik nicht schaffte -> das Vereinigen, Zusammenbringen oder gar Verschmelzen der unterschiedlichsten Kulturen in Europa. Die Quadratur des Kreises funktioniert nicht auch wenn die mächtigen Europas - Deutschland und Frankreich - noch so sehr wolle oder müssen?! Die Gretchen-Frage die sich stellt lautet: Wer bezahlt für dieses Schlamassel die Zeche???? Antworten


Johannes Kunz

15.02.2010, 12:48 Uhr
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Ein ziemlich einfach gedachtes Argument, sehr geehrter Herr Löpfe. Kaufkraftunterschiede von der Dimension D-GR gibt es in jedem Land, z.B. zwischen Zürich und dem Centovalli. Das Hauptproblem der Währungsunion ist vielmehr die Tatsache, dass die "schwachen" Währungen massiv überbewertet gestartet sind. Das war am Anfang für den Konsum toll, dadurch waren aber diese Länder nicht konkurrenzfähig. Antworten



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