Wirtschaft
Schwerer Dämpfer für Tourismus in der Schweiz
Aktualisiert am 22.06.2010 1 Kommentar
Einnahmen aus dem Tourismus
Einnahmen aus dem Tourismus
Veränderungen in Prozent
Quelle:BfS
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Touristen aus dem Ausland gaben 2009 in der Schweiz 15 Milliarden Franken aus. Das sind rund 600 Millionen Franken weniger als ein Jahr zuvor, also ein Minus 3,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) schätzt. 2003 bis 2008 verzeichnete die Fremdenverkehrsbilanz hier einen Zuwachs.
Die Ausgaben von Schweizer Reisenden im Ausland gingen 2009 um 277 Millionen Franken (minus 2,4 Prozent) auf 11,5 Milliarden Franken zurück. Schon 2008 hatten Schweizerinnen und Schweizer im Ausland weniger ausgegeben. Vor allem auf Auslandreisen mit Übernachtungen gaben Schweizer 2009 weniger aus: neun Milliarden Franken, dies entspricht einem Rückgang von 4,1 Prozent.
Daraus resultiert ein Aktivsaldo der Fremdenverkehrsbilanz 2009 von 3,5 Milliarden Franken. Das sind 316 Millionen Franken weniger als 2008.
Einbruch beim Ferien- und Geschäftstourismus
Etwas mehr als zwei Drittel der Einnahmen der Schweizer Tourismuswirtschaft mit ausländischen Gästen entfallen auf den Reiseverkehr mit Übernachtungen. Nach den beiden sehr guten Jahren 2007 und 2008 gaben ausländische Ferien- und Geschäftsreisende aufgrund der globalen Wirtschaftskrise 2009 in der Schweiz nur 7,6 Milliarden Franken aus. Im Vorjahr waren es 8,3 Milliarden Franken gewesen.
Dagegen wuchsen die Ausgaben der Ausländer für Spital- und Ausbildungsaufenthalte in der Schweiz erneut - von 2,3 (2008) auf 2,4 Milliarden (2009). Schon 2008 waren sie angestiegen. Das BFS führt diesen Trend auf die weiterhin wachsende Zahl von ausländischen Studierenden an Schweizer Hochschulen zurück.
Die Einnahmen aus dem Tages- und Transitverkehr sowie die Konsumausgaben der ausländischen Grenzgänger und Kurzaufenthalter verringerten sich leicht auf 3,2 respektive 1,7 Milliarden Franken.
(bru/sda)
Erstellt: 22.06.2010, 10:09 Uhr
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1 Kommentar
Es gibt zuviele Selbstdarsteller im Swiss Tourismus, z.B. Schmid, ex. SBB. Wo sind die Starhoteliers .. alles ruhig , weil die Zahlen rückläufig sind . Schönwetterkapitäne von St. Moritz bis nach Genf. Preise immer nach oben, Dienstleistungen immer miserabler, deshalb auch kein Schweizer Hotels unter den TOP FIVE-Kurz selber schuld, leider. !!Banker und Hoteliers vom Gier Virus befallen. Antworten
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