Wirtschaft

Sorgen um Griechenland setzen US-Börsen zu

Belastet von der Schuldenkrise Griechenlands und enttäuschenden Daten vom Arbeitsmarkt haben die US-Börsen am Mittwoch mit Verlusten geschlossen.

Ratingagenturen warnten vor einer weiteren Herabstufung Griechenlands und schürten so Sorgen um die Stabilität der Euro-Zone. Auf die Stimmung der Anleger schlug zudem ein starker Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Notenbankchef Ben Bernanke äusserte unterdessen Zweifel, ob das Wachstum stark genug sein werde, um die Arbeitslosigkeit wie von der Regierung gewünscht abzubauen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel um 0,5 Prozent auf 10'321 Punkte. Im Verlauf pendelte das Marktbarometer zwischen 10'185 und 10'366 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,2 Prozent auf 1103 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste 0,1 Prozent auf 2234 Punkte ein.

Auf Talfahrt ging es für die Palm-Titel

Auf Unternehmensseite rückte die Aktie von Coca-Cola in den Blickpunkt. Der US-Getränkegigant baut ähnlich wie schon sein Erz- Rivale Pepsi für mehrere Milliarden Dollar seinen Vertrieb um. Das Unternehmen will dafür das Nordamerika-Geschäft seines grössten Abfüllers Coca-Cola Enterprises (CCE) übernehmen. Die Aktien gaben 3,7 Prozent nach, die des Abfüllers schossen dagegen mehr als 32 Prozent in die Höhe.

Auf Talfahrt ging es für die Palm-Titel. Im Kampf um die Vorherrschaft am wachsenden Smartphone-Markt verliert der Hersteller an Boden. Wegen einer unerwartet schwachen Nachfrage nach seinen Geräten schraubte Palm die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr und das laufende Quartal herunter. Die Aktien stürzten um mehr als 19 Prozent ab. (sam/sda/)

Erstellt: 25.02.2010, 22:43 Uhr

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