Wirtschaft
Spanische Polizei fasst «Mini-Madoff»
Aktualisiert am 26.03.2011 1 Kommentar
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Den spanischen Behörden ging Finanzbetrüger ins Netz, der in mehr als 100 Ländern über 300 Millionen Dollar geprellt haben soll. Der 49-jährige Spanier führte einen Fonds, der angeblich in Devisengeschäfte investierte.
Seinen Kunden versprach er bis zu 20 Prozent Gewinn im Monat, wie die Polizei am Freitag in Madrid mitteilte. Ein Grossteil des Geldes floss über Strohmänner jedoch in Immobilienkäufe.
Ähnlichkeiten zu Madoff
Der spanische «Mini-Madoff», wie ihn die Polizei in Anspielung auf den Wall-Street-Betrüger Bernard Madoff nennt, soll etwa 100'000 Investoren um ihr Geld gebracht haben. Der Schwindel war nach einem Hinweis der Madrider Börsenaufsicht aufgeflogen, die vor einem dubiosen Fonds mit Geschäftssitz in Panama warnte. Die Ermittlungen führten zu dem 49-Jährigen, der in Valencia gestellt werden konnte.
(mrs/sda)
Erstellt: 25.03.2011, 22:21 Uhr
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1 Kommentar
Psychologisch interessant: Normalerweise sollte man bei unsinnig hohen Renditen vorsichtig werden. Aber er hat 20% versprochen. Das tun viele. Er aber pro Monat. Das entspricht fast 900% pro Jahr! (Zinseszins Rechnung beachten) Das hätte keiner geglaubt. Traurig, dass so viele Menschen nicht rechnen können oder vor Gier nicht mehr rechnen wollen. Antworten
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