UBS-Konsumindikator: Weiterhin gedämpfte Kauflust

Aktualisiert am 24.11.2009

Der Privatkonsum in der Schweiz bleibt wegen der steigenden Arbeitslosigkeit bis auf weiteres gedämpft. Das zeigt der UBS-Konsumindikator.

Man schaut aufs Geld: Die Schweizer kaufen weiterhin nur verhalten ein.

Man schaut aufs Geld: Die Schweizer kaufen weiterhin nur verhalten ein.

Der Konsumindikator der UBS ist, wie die Grossbank am Dienstag mitteilte, im Oktober gegenüber dem Vormonat nur leicht gestiegen. Erst in der zweiten Hälfte nächsten Jahres erwarten die UBS-Ökonomen eine allmählichen Erholung des Konsums in der Schweiz. Der Beitrag des Privatkonsums an das schweizerische Wirtschaftswachstum dürfte aber nächstes Jahr bescheiden bleiben und erst 2011 wieder zur Konjunkturstütze.

Die UBS rechnet für die zwei nächsten Jahre gemäss den Angaben mit Wirtschaftswachstumsraten von 1,7 beziehungsweise 2,1 Prozent. Der monatlich errechnete Indikator stieg gemäss Mitteilung im Oktober zwar um 0,2 Punkte auf 0,87, blieb aber weiterhin deutlich unter seinem langjährigen Mittel von 1,5 Punkten.

Zum Anstieg des Indikators trugen besonders die positive Entwicklung der Neuimmatrikulationen von Personenwagen und die bessere Konsumentenstimmung bei. Die tiefere Zahl von Hotelübernachtungen von Inländern und der Geschäftsgang im Detailhandel bremsten den Anstieg. (etr/ap)

Erstellt: 24.11.2009, 09:35 Uhr

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