Wirtschaft

Wohneigentum ist doof

Die Wirtschaftskrise wird unsere Gesellschaft langfristig verändern: Erfolgreiche Menschen sind kreativ, flexibel und leben in Städten. Der Besitz eines Eigenheims wird zur überflüssigen Last.

Das Eigenheim im Grünen behindert den Erfolg: Das «Maison Blanche» von Le Corbusier in La Chaux-de-Fonds.

Das Eigenheim im Grünen behindert den Erfolg: Das «Maison Blanche» von Le Corbusier in La Chaux-de-Fonds.

Reset

Richard Florida, «Reset», Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010. 250 Seiten

Artikel zum Thema

Die Wirtschaftskrise wird nicht nur die Banken und das internationale Finanzsystem verändern, sondern ist im Begriff, die gesamte Gesellschaft umzukrempeln. Davon sind eine wachsende Zahl von Experten überzeugt. Zu ihnen gehört der renommierte Wirtschaftsgeograf Richard Florida. Er ist überzeugt, dass wir uns auf einen Umbau der modernen Gesellschaften vorbereiten müssen und bezeichnet diesen Vorgang als «Reset» (siehe Box). «Jede grosse Wirtschaftsära bringt eine eigene charakteristische Geografie hervor», stellt Florida fest. «Auch der gegenwärtige grosse Reset wird mit einer neuen Wirtschaftslandschaft und einer ganz neuen Lebensweise einhergehen, die der kommenden ökonomischen und sozialen Realität unserer Zeit entsprechen.»

Grosser Verlierer dieses Resets wird das traditionelle Eigenheim im Grünen sein. Der Traum der Menschen in den Industriegesellschaften wird zum Albtraum in der postindustriellen Gesellschaft. Das Häuschen im Grünen ist zu teuer, bindet zu viel Finanzmittel und fesselt die Eigentümer an eine bestimmte Gegend. «In einer Wirtschaft, in der sich alles um Mobilität und Flexibilität dreht, wird ein unverkäufliches Haus zu einer ökonomischen Falle, die Menschen hindert, dorthin zu gehen, wo sich wirtschaftliche Chancen bieten», stellt Florida fest.

Das Eigenheim behindert die erforderliche Flexibilität

Die Gewinner der Zukunft sind mobile Menschen in kreativen Berufen. Sie sind gewaltig auf dem Vormarsch. In modernen Gesellschaften sind heute bereits rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in diesem Bereich tätig, in der Industrie bloss noch rund 10 Prozent. Diese Tendenz wird sich mit der Auslagerung der Produktion in Billigstandorte noch verschärfen.

Das Eigenheim im Grünen war der Traum der Menschen im Industriezeitalter. Sie bleiben oft ihr gesamtes Arbeitsleben beim gleichen Unternehmen und investierten daher einen guten Teil in ihr Haus. Heute ist diese Lebensweise international nicht mehr gefragt. «Den schlimmsten Schaden hat die Immobilienkrise nicht unbedingt auf den Finanzmärkten angerichtet, sondern in den langfristigen Wettbewerbsnachteilen, die durch unflexible Arbeitskräfte entstanden», stellt Florida fest.

Der Drang zurück in die Stadt

In der postindustriellen Gesellschaft drängt es die Menschen wieder zurück in die Städte. Sie üben eine starke Anziehungskraft auf junge, mobile und gut ausgebildete Leute aus. Es entstehen so Megaregionen, die mit Hochgeschwindigkeitszügen verbunden werden. In diesen Städten wird das Velo zum Statussymbol dieser neuen Schicht. Auto und Eigenheim verlieren an Anziehungskraft. Stattdessen müssen wir anfangen, «sowohl die städtischen Räume als auch die umliegenden Vorortringe klüger zu nutzen, komfortablen erschwinglichen Wohnraum für mehr Mensch zu schaffen und dabei für höhere Lebensqualität zu sorgen», fordert Florida.

Der Autor schreibt aus einer amerikanischen Perspektive. Doch sein Reset trifft in mancher Hinsicht auch auf die Schweiz zu. So hat die Credit Suisse in diesem Frühjahr eine Studie veröffentlicht, die zum Schluss kommt, dass gerade die Eigenheime im Grünen tendenziell an Wert verlieren und nicht mehr besonders gefragt sind. Zudem entwickelt sich die Schweiz als Ganzes immer mehr zu einer Mega-Region im Sinne von Florida. Sie wird zu einer «Weltstadt», zu einem Anziehungspunkt für junge Talente aus der ganzen Welt. Diese verbringen einen Teil ihrer Karriere irgendwo zwischen Zürich, Basel und Genf und finden es alles andere als cool, ihr Geld in Wohneigentum zu investieren, das sie später nur schwer und möglicherweise mit Verlusten wieder loswerden. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.09.2010, 15:20 Uhr

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99 Kommentare

Roberto Conte

10.09.2010, 21:55 Uhr
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Heutiges Schlagwort "verankert in der eigenen Immobilie !!! Alles muss beweglich sein. Viele Leute pendeln in die Städte um Ihrer Arbeit nachzugehen bis zu 2 Std. / Weg. Sollten all diese Pendler in den grossen Städten leben wo wären dann die Leute die gerne sich ausserhalb der Stadt erholen wollen. Herr Florida hat etwas Wichtiges vergessen und dies ist die Lebensqualität neben der Arbeit .:! Antworten


Karl M. Trahn

09.09.2010, 20:20 Uhr
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Man hat ja in den USA und UK gesehen, wohin die Immobilien-Eigentums-Ideologie führt. Am Schluss hat man eine Gesellschaft, die im wahren Sinne des Wortes immobilisiert ist. Immobilienbesitz hat neben schönen Vorteilen wie grösseren Freiheiten eben auch gewichtige Nachteile (Verknüpfung Konsumgut Wohnen mit Investition, Liquidität, ineffiziente Bewirtschaftung). Antworten


Bruno Ehrlich

09.09.2010, 14:48 Uhr
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So ein Blödsinn, wenigstens für die nähsten 20/30 Jahre. Und wenn die Politik so weiter wurstelt, gehen wir sowieso unter. Antworten


Nadine Grüninger

09.09.2010, 13:49 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Man will also ein Eigenheim im Grünen. Aber der Nachbar links auch. Und der rechts ebenfalls. Und eh man es sich versieht, steht das Häuschen nicht mehr im Grünen, sondern im Grauen. Pro Sekunde wir in der Schweiz ein Quadratmeter verbaut. Und dann brauchts noch ein Strässchen mehr, damit man mit dem Auto zum Arbeiten in die Stadt fahren kann, denn Jobs gibts im Eigenheimgarten leider keine... Antworten


Peter Waldner

09.09.2010, 09:39 Uhr
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Es gibt auch Werte und Ziele im Bereich der Familie; nicht nur Beruf und Geld entscheiden. Tatsache aber ist, dass die Schweiz gerade bezüglich "Eigenheim" eine Neidgesellschaft entwickelt hat, wo "Mieter" dafür kämpfen, dass "Eigentümer" vom "Häuschen im Grünen" ja ums Himmelswillen nicht etwa Steuervorteile geniessen, sondern Mieteinnahmen versteuern, die sie gar nicht kriegen. Antworten


Hans Meyer

09.09.2010, 08:53 Uhr
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Irgendwo müssen die Menschen ja wohnen. Und auch Mietshäuser gehören jemandem. Vorgestern habe ich eine Eigentumswohnung zum Verkaufen ausgeschrieben. Bis jetzt habe ich über 90 Mails und ca 30 Anrufe erhalten. Ihr Artikel spekuliert im luftleeren Raum! Antworten


Ulrich Künzi

09.09.2010, 03:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Marco Pfiffner, Sie haben es erfasst. Nur würde mir die Bezeichnung "Lebensqualität" besser gefallen. Ich lebe seit Jahren im friedlichen Teil von Mexico. habe mir die PK auszahlen lassen und davon ein Häuschen gebaut. Ich lebe bescheiden von der AHV die mich in der CH verhugern lassen würde. Ich habe das Wichtigste im Leben erreicht: Ich bin zufrieden mit dem was ich habe. Darum gehts doch. Antworten


Fabio Rechsteiner

09.09.2010, 02:56 Uhr
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Ich bin Eigenheimbesitzer 6 1/2 Z EFH Freistehend - mein Hypozins 1.05% - meine Kosten sind tiefer als was ich für eine 1 1/2 Z Wg in Zürich zahlen müsste. Wenn jemand was von verdichtetem Wohnen spricht heisst das, entweder in die Höhe Bauen und nur noch 1 1/2 Z Wg für Singles und 3 Z Wg für Verheiratete/Partnerschaft, damit es für alle Grosstadtindianer Wohnraum hat - viel vergnügen! Antworten


Toni Waber

09.09.2010, 00:33 Uhr
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Prognosen von Experten...wie so oft, morgen schon Makulatur. Wer erinnert sich? 50er Jahre des letzten Jahrhunderts: vor jedem Haus ein kleiner Helikopter, der Computer und die Roboter haben uns alle Arbeit abgenommen sodass wir in der Freizeit (18 Stunden!) vor Langeweile fast sterben werden. Arbeit nur noch als Vergnügen verlost. Den lieben langenTag nur Spass. (Neudeusch: Fun) SOFORT RESETEN! Antworten


Christoph Züllig

08.09.2010, 23:53 Uhr
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Hört auf mit diesem Eigenheim-Gerede und schaltet mal den Verstand ein. Fast immer gehört das Häuschen im Grünen nämlich zu 60 bis 80% der Bank. "Eigen" ist in Tat und Wahrheit je nachdem die Hälfte bis ein Viertel des Gartens, des Parkplatzes, der Küche usw. Ein so genannter "Hauseigentümer" ist also einer, der sich für viel Geld das Recht erkauft, sich als jemand zu fühlen, der er nicht ist. Antworten


Chreggu vonSiebenthal

08.09.2010, 23:18 Uhr
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....bis dies beim naechsten "RESET" wieder Aendert. Bei Platzmangel und einer Megaregion Schweiz ist mancheiner froh hat er noch einen gruenen Platz fuer manch schoene Sommerabende. Antworten


Peter Hunziker

08.09.2010, 23:17 Uhr
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....erstaunlich bleibt bloss, weshalb so viele flexible Egomaniker/innen mit Hightech-Ausrüstung bei jeder sich bietenden Gelegenheit die so überheblich geschmähte Umgebung im Grünen abseits der "Mega-Regionen" wochenend für wochenend hemmungslos drangsalieren. Antworten


Markus Reller

08.09.2010, 22:53 Uhr
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Seit dem Frühjahr wohne ich glücklich im eigenen Häuschen mit Garten - in einem bezaubernden Städtchen am See für nicht 'mal tausend Franken ... anstatt (im Minimum!) das Doppelte für eine schlechte 2-Zimmerwohnung zu bezahlen - ohne Licht, Sonne und ohne Aussicht, in der lärmigen Stadt eingezwängt durch die Bauverdichtung ... im Thurgau schätze ich in allen Aspekten die gewonnene Lebensqualität! Antworten


Peter Berger

08.09.2010, 22:14 Uhr
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Wenn man alt wird drückt einem der Eigenmietwert (Steuer für Geld das man nie hatte) gewaltig auf das Portemonaie. Die Meisten wollen in ihren 4 Wänden bleiben und müssen den finanziellen Gürtel eng schnallen. Also Strafe genug für dass man für das Alter Geld gespart hat das übrigens schon als Lohn dann als Vermögen versteuert wurde und noch künftig versteuert werden muss. Antworten


peter keller

08.09.2010, 22:13 Uhr
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und jetzt machen Sie wieder mobil für die Stadt, weil da keiner wohnen will und gewisse Städte jährlich massive Abwanderungen zu verzeichnen haben. Wohnen in der Schweiz ist und bleibt teuer... egal ob Stadt oder Land. Lebensqualität ist mindestens so wichtig wie einen Job zu haben... und Lebensqualität in der Stadt ist ein Paradox! Antworten


Hans Ineichen

08.09.2010, 22:13 Uhr
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Das Vermieten von Wohnungen ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Landvögte und gehört schon längst abgeschafft. Der Wohnboden gehört allen! Nicht nur ein paar Bevorzugten. Antworten


David Gavin

08.09.2010, 22:12 Uhr
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Noch viel mehr als ein Haus im Grünen behindern Kinder die Mobilität, von den Auswirkungen auf die Finanzen ganz zu schweigen. Nach der Logik des Autors müsste der moderne Mensch also auf Kinder verzichten. Städte sind weltweit Kulminationspunkte für soziale Schwierigkeiten. Schöne Zukunft… Hauptsächlich ökonomisch argumentierende Menschen haben offenbar keine Ahnung von wahrer Lebensqualität. Antworten


Bruno Triulzi

08.09.2010, 21:11 Uhr
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Einwanderung stoppen = Zersiedelung stoppen. So einfach wäre das. Antworten


Martin Sutter

08.09.2010, 21:00 Uhr
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Schön, dann sollen die "Erfolgreichen" in die Städte ziehen, gut für die Leute die lieber im Grünen wohnen wenn die Immobilienpreise dort fallen :-) Antworten


Kurt Bucher

08.09.2010, 20:47 Uhr
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da schreibt ein Heinrich Brunner:"Die «Hüüslibauer» in der Agglomeration verschandeln die Landschaft...." Und wie werden die urbenen, flexiblen, erfolgreichen, kreativen Menschen, nach ausgeschöpftem kulturellen Angebot der Stadt, sich in "ihrer Naherholungszone" deren Infrastruktur mangels Steuereinnahmen verkümmert, sich herablassend über den zu erwartenden Zustand äussern ? Antworten


Marc Altheer

08.09.2010, 20:21 Uhr
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Ach ja? Interessant ist allerdings dass fast alle Menschen vom schönen Häuschen auf dem Lande mit eigener Familie träumen. Warum das wohl so ist? Weil viele Menschen ländliches Leben lieben wo man Ruhe und Entschleunigung findet. Urbanes Leben ist ungesund (dreckige Luft, Lärm, Kriminalität). Einziger Vorteil ist vielleicht der kürzere Arbeitsweg. Ausserdem ist das Stadtleben viel teurer. Antworten


Brigitte Giger

08.09.2010, 19:53 Uhr
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Jan, du sprichst mir aus der Seele. Diese Urbanisierung trifftet in einer Sklaverei aus, die viele von uns noch nicht erkennen. Immer schneller und geschwinder... Zudem, wer kann heute als Normal noch eine einigermassen bezahlbare 4 Zimmer-Wohnung in den Städten finden? Ich schätze unsere Eigentumswohnung in einem ländlichen Gebiet. Zug+ZH sind unbezahlbar geworden! Antworten


Leo Stern

08.09.2010, 19:51 Uhr
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Man merkt wirklich wie der Schweizer noch seinem gutbürgerlichen Traum vom eigenen Häuschen träumt. Wie er meint, mit einem Eigenheim das Paradies auf Erden zu erwerben und zu den Arrivierten zu gehören. Dabei hatte schon die bürgerliche Regierung unter Maggie Thatcher gewusst, wie man den Mittelstand mit Wohneigentum stillhalten kann und zur politischen Manövriermasse umfunktioniert. Antworten


Gregor Steiger

08.09.2010, 19:47 Uhr
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Wenn Wohneigentum doof ist, dann gibt es künftig mehr Mieter. Glücklich ist, wer etwas zu vermieten hat - doof ist, wer sich die Miet-/Wohnbedingungen diktieren lassen muss und nicht nach Angebot/Nachfrage zu richten hat. Antworten


Manfred Rusterholz

08.09.2010, 19:44 Uhr
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Wenn die Mieten günstig wären, dann wäre das wahr. Aber sie sind es nicht. Die Besitzenden nutzen die Nichtbesitzenden aus. Es ist Zeit für die Erhöhung der Erbschaftssteuer, so dass zumindest alle beim gleichen Punkt starten. Antworten


Michael Schwarz

08.09.2010, 19:40 Uhr
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Die Steuerbelastung in der Schweiz für die Eigenheimbesitzer ist hoch. Man muss auf fiktives Mieteinkommen Steuer entrichten. Ich frage mich viele fache Steuer muss die Bürger in der Schweiz auf das gleiche Einkommen Steuer zahlen. Ein Eigenheim zu besitzen, ist in Schweiz ein Luxus, die nur wenig leisten kann. Wenn man die Folgekosten berücksichtig. Im Ausland bietet man ein bessere Alternativ Antworten


Dieter Wundrig

08.09.2010, 19:34 Uhr
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Wohneigentum ist doof? In der Schweiz sicherlich, denn "Eigentum" nach CH Muster kann man ja wirklich nicht als Eigentum bezeichnen. Die Banken und das Steueramt sind die Eigentümer und halten den Daumen drauf! Da sollte man nach Europa schauen, da wird Eigentum abgezahlt und im Alter leidet die Geldbörse nicht an Schwindsucht. Antworten


Tom Berger

08.09.2010, 19:22 Uhr
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Komisch ist blos, dass in den meisten Umfragen die Mehrheit der Jugendlichen (also unsere Zukunft) vom Eigenheim im Grünen mit Familie und Hund träumt. Das passt so gar nicht zu den urbanen, verdichtetwohnenden und velofahrenden Trendsettern, welche dann vor lauter Nomadentum wegen des Topjobs so einsam sind, dass sie teure Therapien beim Psychiater brauchen oder mit Burn-out zum IV-Rentner werden Antworten


Philip Douglas

08.09.2010, 19:12 Uhr
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Velo als Statussymbol ist ein klarer Trend wenn man die Szene urbaner Velos betrachtet. Gewisse Entwicklungen sind ganz einfach nicht anders zu erklären. Oder macht ein Singlespeed Velo einen anderen Sinn als einfach repräsentativ zu sein? Sicher eine visionäre Sicht, aber meiner Meinung nach nicht so weit von der Realität entfernt wie manche hier schreiben. Antworten


Wilfried Bueschy

08.09.2010, 19:03 Uhr
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Für meine Eigentumswohnung bezahle ich an bester Wohnlage in einer Top-Ueberbauung ganz in der Nähe von Zürich CHF 245.-- pro Monat.* Und von wegen Work@home: können zB die Strassen am PC zu Hause gewischt und unterhalten werden, der Kehricht abgeführt, die Brote gebacken, Früchte und Gemüse angebaut werden? Und die OeV (Bahn,Bus,Tram) gesteuert werden? Und und und . . . Antworten


Markus J. Schnyder

08.09.2010, 18:59 Uhr
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"Naivliberales Wunschdenken?" Auch die jungen Talente auf dem Karrieretrip brauchen ein Dach über dem Kopf. Und wem gehört dieses Dach? Denjenigen die nicht mehr wissen wo sie ihr "Kapital" anlegen sollen? "Liberale" Realität. In der Schweiz wohnen bereits weniger als 35% der Bevölkerung in einem einem Eigenheim.(Italien 80% /Stadt Zürich 7%). Irgendwoher muss das "Zuviel-Geld ja kommen. Antworten


Andreas Moser

08.09.2010, 18:56 Uhr
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Immobile = Immobil! In der sich nun entwickelnden Finazkrise wird der Preis von Immobilien fallen. Die Leute werden gezwungen sein, wieder zusammen zu leben. Russland in den 90er hat es gezeigt: Die Menschen haben alles verkauft, um in der Hyperinflation überleben zu können. Physische Edelmetalle hingegen gehen nie pleite! Jetzt verkaufen und im Höhepunkt der Krise Immos und Firmen einkaufen! Antworten


Claude Arbenz

08.09.2010, 18:54 Uhr
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Florida prognostiziert im Grunde eine entwurzelte Gesellschaft. Diese Leute sind höchsten jung und mobil. Gut ausgebildet sind allenfalls Jungakademiker mit Prädikatabschluss. Von den Callcenter-Mitarbeitern, Journalisten und Jungbankern werden ab 45 nur die wenigsten noch cool sein. Die andern werden entwurzelt, ohne Familie und vor allem ohne Ersparnisse sein und wirtschaftlich Probleme haben. Antworten


Daniel Oetsch

08.09.2010, 18:46 Uhr
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sensationell...! Und wenn dann alle in der Stadt leben und Party machen und nur noch mit dem Zug unterwegs sind, haben wir Landeier eine wunderbare Ruhe und Zufriedenheit in unseren öden Eigenheimen. Und am Wochenende nehmen wir den Ferrari aus der Garage und flitzen auf leeren Strassen durch die Landschaft. Wann isses so weit? Ich freu mich drauf... Antworten


Thomas Meyer

08.09.2010, 18:37 Uhr
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"Reset" - "Karriere" - "cool" - "Mega-Region" - etc. Der Beitrag ist einfach nur tendenziöser Mist, sorry. Antworten


Elisabeth Meier

08.09.2010, 18:35 Uhr
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Für unsere Hühner und Kühe haben wir Auslauf im Freien und Mindestflächen erstritten, aber die Krone der Schöpfung soll sich in Wohnsilos wohlfühlen. Schöne neue Welt. Antworten


Annemarie Richard

08.09.2010, 18:28 Uhr
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Wohneigentum ist gar nicht so doof. Vorausgesetzt das nötige Kleingeld ist vorhanden. Achtung - dieser Artikel könnte von einem ausländischen Spekulanten geschrieben sein. Allerdings wird heute gebaut, verbaut was das Zeug hält. Architekten verdienen sich eine goldene Nase. Gut. Schlecht wenn ohne Ideen und mit minimalem Interesse (Wissen) an speziellem Innenausbau. Verkauf dann mit Verlust. Antworten


marie berner

08.09.2010, 18:10 Uhr
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als ob die Einfamilienhäuser nicht sowieso mehrheitlich den Banken gehören. Jeder ein kleiner Sklave der Banken. trotzdem muss man sagen, dass Richard Florida out ist. Nach seinen noeliberalen Theorien vor 5-10 Jahren sucht er nun neue Themen zu beackern. Ein reiner Opportunist. Vor 10 Jahren war sein EFH noch das grösste. Antworten


Hans Schmid

08.09.2010, 18:04 Uhr
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Ich lebte die letzten 7 Jahre in HongKong und NewYork. Das Gegenteil ist der Fall, die Leute wollen wieder raus, wenn Sie das Mal gesehen haben - und die besten Mitarbeiter wohnen im Gruenen und sind durch neue Technologien und nicht geographisch an die Globalen Unternehmen angebunden. Wer in NY, London, Shanghai lebt und wohnt wird sehr schnell alt und ausgelaugt. Antworten


Hans Kuster

08.09.2010, 17:51 Uhr
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Eine amerikanische Perspektive? Wohl kaum! Antworten


Nadine Binsberger

08.09.2010, 17:42 Uhr
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Früher wurde man zur Strafe nach Sibirien geschickt. Heute wollen die Menschen freiwillig alleine im Abseits leben und zu diesem Zweck sich ökonomisch fesseln lassen. Antworten


Peter Poltermann

08.09.2010, 17:41 Uhr
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Eigentum soll nicht für jedermann sein, sondern nur für diese Personen; welche ein Hypothekaranstieg von min. 5% verkraften können. Allein nur das sagen, ich habe ein Haus oder so; wird in Zukunft nicht mehr reichen - der Preis der Gier wird hoch sein ! Junge Paare ohne Kinder haben diese Praktiken in den letzten Jahren ausgeübt - sobald Kinder da sind, wird's eng !!! Antworten


andreas thommen

08.09.2010, 17:41 Uhr
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"...die erfolgreichen Leute wohnen in der Stadt..." was für ein Unfung! ich kenne nicht eine Person, welche mehr als 1 Mio. verdient und in der Stadt wohnt (die Stadt Zug natürlich ausgenommen). In den Städten wohnen vorallem Leute, die in irgendeiner Form vom Staat profitieren, welcher wiederum primär von den Grossverdienern finanziert wird. Antworten


Stefan Bisig

08.09.2010, 17:39 Uhr
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Ich glaube eher, nach dem grossen Kollaps, der uns noch bevorsteht, werden die Eigenheimbesitzer gezwungen sein, Tausenden von kreativen Wanderarbeitern, die aus den properen Städten infolge Arbeitslosigkeit ausgewiesen werden, Unterschlupf zu gewähren Antworten


Markus Karrer

08.09.2010, 17:37 Uhr
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So so; flexibel, ungebunden, mobil und karriereorientiert - das sind die Trends. Also auch kein Platz für Beständigkeit, Familie und Kinder. Wohl ein Reset ohne Zukunft. So neu ist das ganze ja nicht und die Folgen dieses Treibens sind ja auch erkennbar. Antworten


Patrick Ryf

08.09.2010, 17:29 Uhr
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Die postindustrielle Gesellschaft mit ihren kreativen Dienstleistungs-Jobs wird in dieser Krise vor allem eines Zutage fördern, eine deindustralisierte Gesellschaft kann nicht langfristig Wohlstand erschaffen oder erhalten. Das Exportieren von Dollars wird nicht ewig gehen. Daher wird der Wohlstand in China zunehmen und in den USA abnehmen. Die Talente werden wohl nicht in Zeltstätten leben wollen Antworten


Max Demian

08.09.2010, 17:23 Uhr
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....trifft auch auf die Schweiz zu. Eigenheimquote in USA ca 80%, Eigenheimquote in Schweiz, ca 30%. Diese beiden Wohneigentumsmärkte zu vergleichen ist total stumpfsinnig.... Antworten


gianni carlos

08.09.2010, 17:19 Uhr
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Was interessiert uns das Geschwätz der Wirtschafts-"Fachleute" von heute, welches schon morgen das Geschwätz von gestern sein wird? @peter steiner: Sie treffen haargenau ins Schwarze! Antworten


Patrick Luternauer

08.09.2010, 17:16 Uhr
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Fuer Leute die vorhaben ihr ganzes Leben in der Schweiz zu verbringen, kann Wohneigentum durchaus sinnvoll sein. Mit dem oeff Verkehrs, guten Strassen etc. ist man ja bereits schon innert 1 - 1 1/2 Stunden in jeder Stadt, jedenfalls im Mittelland. So spielt es keine Rolle ob man in Bern lebt aber in Basel arbeitet etc. Darum nicht mit den USA vergleichen. CH ist nun mal klein.... Antworten


Stephan Stottele

08.09.2010, 17:13 Uhr
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Auf die Schweiz, mit Ihrem ausgezeichneten Netz an ÖV (auch International) und PV dürfte dieser Artikel nur bedingt zutreffen - sind doch die Arbeitswege, zumindest innerhalb des Landes sehr oft, zumindest im internationalen Vergleich, sehr bescheiden. Ebenso dürfte der Artikel eher auf tiefere Einkommensschichten zutreffen. Die einzige stimmige Quintessenz ist, dass wir flexibler werden (dürfen). Antworten


mateo prosper

08.09.2010, 17:09 Uhr
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Velo als Statussymbol, das war einmal. - Ist wohl eher ein Umweltfreund-alibi. Ich frage mich warum in diesen pseudo-intelektuellen Theorien nur schwarzweiss argumentiert wird. Ich vermute es wird analog spezifischer Ansprüche sowohlalsauch Tendenzen geben. Die Gesellschaft besteht nun mal nicht nur aus 20-40 jährigen Konsum- und Karrieresüchtigen. der benannte Wertezerfall hat andere Hintergrüde Antworten


Marco Zollinger

08.09.2010, 17:08 Uhr
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@Heinrich Brunner: Also bitte... Es ist ja nicht so, das durch die "Verschandelung" der Landschaft in der Stadt tausende von Wohnungen leer stehen. Wo soll denn sonst gebaut werden, wenn nicht in der Agglo? Und woher wissen sie überhaupt, dass in der Agglo die Landschaft verschandelt wird? Leben Sie etwa parasitär und wohnen in der Stadt, nutzen aber die Annehmlichkeiten des Landes...?! Antworten


Marianne Gautschi

08.09.2010, 17:08 Uhr
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Eine logische Folge der beruflichen Mobilität. Vielleicht können sich auch die Schweizer Schulen endlich auf einen gemeinsamen Lehrplan einigen. Das gehört zum gleichen Kapitel. Antworten


Christian Dürig

08.09.2010, 17:04 Uhr
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Ich war ein Landjunge. In Bern studierte ich Mathematik. Heute bin ich Stadtmensch. Mein Porsche ist zurück in Deutschland. Morgen hoffe ich im Paradies zu sein. Vielleicht genügt mir die Waldau. Antworten


peter steiner

08.09.2010, 17:03 Uhr
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Und wenn dann all die mobilen Menschen in die Mega-Regionen weggezogen sind, wo sie in ihren Kreativberufen Karriere machen, dann fahr ich ins Grüne und kauf mir ganz günstig eines der uncoolen Einfamilienhäuser. Und siehe da: in der Villa nebenan wohnt, Sie können dreimal raten, der renommierte Wirtschaftsgeograf Richard Florida. Antworten


hans zumstein

08.09.2010, 17:00 Uhr
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Die Menschen wollen möglichst nahe an der Natur wohnen und nicht in sozialistischen Einheits Betonplattenkasernen wohnen. Die ÖV Planer wären gemäss Florida & Löpfe demnach alles Idioten, weil sie die Verkehrsinfrastruktur (entgegen der angeblichen Theorie) den stetig wachsenden Pendlerströmen anpassen. Selten soviel Leerlauf gelesen . . . Antworten


christoph schweitzer

08.09.2010, 16:58 Uhr
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prägnanter als jan maurer kann man es nicht zusammenfassen. bravo! Antworten


Hans Meier

08.09.2010, 16:56 Uhr
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Nein, der Artikel ist doof. Das menschliche Bedürfnis nach ein wenig Lebensraum, Ruhe, frische Luft (Familie!) hat nichts mit Trends zu tun. Dass Leute sich *trotzdem* in Städten niederlassen ist vielleicht eine Unterströmung der Demographie, hat aber einen begrenzten Einfluss. Übrigens: "mobile Menschen in kreativen Berufen" leben bestimmt nicht nur in Zürich/Bern/Basel!! So was. Antworten


Martin Berlinger

08.09.2010, 16:54 Uhr
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Das beschriebene Bild ist beileibe nicht neu und es hat auch mit der sog. Realität nicht viel zu tun. Es entspringt wohl den feuchten Träumen von Wirtschaftsfachleuten, die die Menschen als willen- und bedürfnislose Masse, die man nach Belieben umherschiebt, holt und mit 50 wegwirft, wahrnehmen. Und wenn man sie ausgesogen hat, soll sie der Terufel holen, dann kosten sie nur noch! Antworten


willi aerne

08.09.2010, 16:49 Uhr
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Doof ist nicht das Eigenheim, doof sind nach meiner Ansicht die Urheber solcher unsinniger Theorien. Antworten


Franz Meyer

08.09.2010, 16:47 Uhr
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Das Haus ist zu 80% Prestigeobjekt und erfüllt seinen Zweck kaum. Eine Wohnung in der Stadt ist sinnvoller, egal in welchem Alter, denn man hat damit viel weniger Scherereien. Wenn man woanders hinziehen möchte ist man sie schnell wieder los. Ein Haus hängt wie eine Klette am Bein. Wie im Text beschrieben, man ist nicht mehr mobil. Was geschieht, wenn man arbeitslos wird und kein Geld mehr hat? Antworten


Hans Ernst

08.09.2010, 16:45 Uhr
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Wohneigentum kann zwar ein Hindernis für Flexibilität sein. Viel wichtiger sind da aber Familie, Freunde und das gesamte soziale Netz. Hier hat man mit einem Umzug viel zu verlieren. Das Modell der Flexibilität mag solange man jung ist, gut sein. Doch ist man dann älter und konnte durch den ständigen Wechsel kein stabiles soziales Netz aufbauen, so gehört man schnell zu den Verlieren. Antworten


Christian Gerig

08.09.2010, 16:45 Uhr
Melden

Wohneigentum ist doof. Viel besser ist es, das Leben lang in eine Pensionskasse einzahlen wo der grosse Gewinn an einigen Kravattenträgern hängenbleibt und mit dem Rest des Geldes die Wohnung gekauft wird, welche dann der hochintelligente Kosmopolit mietet, die er de fakto selber bezahlt hat. Doof sein ist wirklich Ansichtsache... Antworten


Benedikt Jorns

08.09.2010, 16:44 Uhr
Melden

Kaum haben amerik. Wirtschaftsexperten ihre Bedenken zur Entwicklung in Europa geäussert und diese mit den weit besseren Aussichten in den USA verglichen, hat sich in den vergangenen Wochen der Wind um 180 Grad gedreht. In Europa ist man wieder zuversichtlicher geworden. Die ideologisch klingenden Ansichten von R. Florida nehmen wir zur Kenntnis, in der Schweiz sieht’s zur Zeit noch anders aus! Antworten


Ruedi Minder

08.09.2010, 16:40 Uhr
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Das sind Ilusionen von Leuten welche die Welt so sehen wollen. Es gab und gibt immer Leute welche in der Stadt oder auf dem Land (Agglo) wohnen wollen und können. Alles hat sein Preis, wer sorg für Nachwuchs und gibt die nötige Sicherheit (Generationenpakt). Sicher die mobilen ultra flexiblen Job-Hopper, welche von Stadt zu Stadt springen, nur um des Gehalteswillen. Ihr tut mir leid (Sklaven) Antworten


Margrith Rüegger

08.09.2010, 16:40 Uhr
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Wir lassen uns doch sog. "TRENDS" aufschwatzen: die super Eigentumswhg oder s`Hüsl - im Grünen Kick weg- dann wieder heisse, teure Miet-Whg in der City - wer besitzt diese Whg? Der Velofahrer? Eher der Multi Immobilienh. der mit dem 8 lt Jeep seine Stadtwhg. abfährt und schaut wo noch ein altes Mietshaus steht, die Mieter verjagt um daraus nette City-Lofts zu bauen die niemand bezahlen kann. Antworten


jakob brunner

08.09.2010, 16:39 Uhr
Melden

wieso glauben gewisse autor sie müssten gewisse studien (die täglich zu hunderten publiziert werden) einschweizern. wenn man den glauben würde, müsste man täglich den lebensstil ändern. nicht economist abschreiben, hirn einschalten. Antworten


Sibylle Weiss

08.09.2010, 16:36 Uhr
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Eigenheim basierend auf einem Niedrigzins zu erwerben ist u.a. auch nicht ungefährlich,da man v.einem eines Tages wieder steigenden Kurs ausgehen muss.Und wenn eine Hypothek, dann nur eine Festzinshypothek.So wäre man allenfalls selbst bei Stellenverlust noch in der Lage den Kredit abzubezahlen! Antworten


Thomas Ingold

08.09.2010, 16:34 Uhr
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Besässe ich die "Maison Blanche" würde ich mich überglücklich schätzen. Antworten


Norman Reist

08.09.2010, 16:33 Uhr
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@H. Brunner: Na klar! Und die im obigen Artikel beschriebene postindustrielle hyperflexible Kreativitätsgesellschaft, die sich nicht in Städten, sondern in "Megaregionen" bewegt, macht dies natürlich absolut ohne Eigeninteressen und selbstverständlich emissionsfrei! Da wir ja nur noch "dienstleisten" werden, importieren wir dereinst selbst Äpfel (mit Solarschiffen?) aus China. Antworten


Mario Grande

08.09.2010, 16:33 Uhr
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Ich denke der Florida hat was übersehen. In Zukunft wird es nicht mehr nötig sein zu reisen. Wir werden nicht mehr zur Arbeit gehen, sondern die Arbeit kommt zu uns. Work@Home! Virtuelle Sitzungszimmer, virtuelle Teams etc. Somit wird der Standort nicht wichtig sein. Alles wird vernetzt sein. Jeder wird in Zukunft erst recht dort leben können wo er will. Antworten


dieter kaiser

08.09.2010, 16:30 Uhr
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@Jan Maurer: Nehmen Sie es locker. Florida will sich bloss wichtig machen. Inhaltlich liegt er MMN völlig daneben. Antworten


maja naef

08.09.2010, 16:26 Uhr
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Velo zum Statussymbol ist irgendwie lächerlich. Ja diese Zukunftsträumer merkens wohl nie. Antworten


Markus Altdorfer

08.09.2010, 16:23 Uhr
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@Brunner: 1. Ich zahle wahrscheinlich mehr Steuern als sie im Kt. Thurgau (von wegen Steuerparadies). 2. Seien sie froh dass es Pendler gibt (Zug fahren = Dreck u. Kosten???) Der Wohnraum in den ach so tollen urbanen Zentren ist eh schon Mangelware. 3. Wer bezahlt die Infrastruktur und Kulturangebote? Das sind die Konsumenten die sie nutzen. Also bitte Kopf einschalten vor dem Tippen! Antworten


Noé Tondeur

08.09.2010, 16:22 Uhr
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Die Schlussfolgerung aus dem Artikel "Wohneigentum sei doof" verkennt das Faktum, dass die Bedeutung des Netzwerk-Mediums Internet die Arbeitswelt vollkommen revolutionieren wird und die Menschen zukünftig von zu Hause viel kreativer mitwirken und werken können. Der "Ort des Seins" wird zu einer wichtigen Dimension (insbesondere online), allerdings viel unabhängiger vom eigentlichen Standort. Antworten


Hans Kaufmann

08.09.2010, 16:22 Uhr
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Das ist doch reines Wunschdenken der Neider die sich kein Heim auf dem Land leisten können und desshalb in der Stadt wohnen. @ Heinrich Brunnen: Ich gehe mal davon aus, dass Sie noch nie in irgend einer Form zur Entspannung aufs Land gingen, den dann würden Sie sich ja auch parasitär verhalten... Antworten


Thomas Müller

08.09.2010, 16:20 Uhr
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Was das ganze mit der Wirtschaftskrise zu tun haben soll ist mir schleierhaft. Diese Entwicklung hat ja schon lange vor der letzten Krise begonnen. Nicht zuletzt auch darum, da man mit einem Häuschen im Grünen auch ein Auto braucht um seinen Alltag bewältigen zu können was wiederum viele nicht wollen. Antworten


Urs Fellmann

08.09.2010, 16:18 Uhr
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Florida beschreibt die Konturen eines Megatrends. Er vernachlässigt aber, dass es neben dem Rollenmuster des tendenziell jüngeren, beruflichen Globetrotters auch noch Rollen wie Eltern oder Senioren gibt. Je nach Lebenszyklus werden unterschiedliche Optionen unterschiedlich attraktiv sein - Einheitsbrei ist uncool. Antworten


Marcel Zufferey

08.09.2010, 16:18 Uhr
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Der moderne Arbeitnehmer kann eigentlich auch im Zelt übernachten: Er muss nur noch jederzeit verfügbar sein und auf Abruf stramm stehen- für den heiligen Gral des 21. Jahrunderts: Das BIP. Zynismus beiseite: Dass das Häusle im Grünen (bald) out ist, ist eigentlich absehbar- doch dafür braucht's keinen Wirtschaftsgeografen: Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft bedingt das geradezu. Antworten


Samuel Knopf

08.09.2010, 16:17 Uhr
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Korrekt. Ein hoher Grad an Wohneigentum ist schlecht. Er macht die Mitarbeiter unflexibel und verstärkt Krisen, da der Wohneigentümer bei fallenden Preisen seine Wohnkosten nicht reduzieren kann und darum den Konsum einschränken muss. Von daher fragt es sich, warum immer noch Wohneigentum staatlich gefördert wird. Wenn überhaupt, müsste man Wohneigentum extra besteuern. Antworten


Elisabeth Meier

08.09.2010, 16:17 Uhr
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Natürlich ist eine innenstädtische Wohnung für hochmobile konsumorientierte postindustrielle Menschen als Basis toll. Die Wochenenden verbringt man dann in der Idylle in den Bergen im oder dem Tessin, oder man leistet sich hin und wieder einen Städtewochenende oder einen Shopping-Trip nach New York oder Bangkok, selbstverständlich völlig unweltverträglich. Antworten


Paul Meyer

08.09.2010, 16:16 Uhr
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Dies ist ein typisches Denk-Ergebnis sog. Trendforscher. Natuerlich gibt es Leute, die in Zukunft andere Prioritaeten haben werden als das "Huesli". Aber viele Menschen hierzulande und auf der ganzen Welt werden weiterhin ein Eigenheim als wichtige Verankerung anstreben. Was soll daran schlecht sein? Nachgewiesenermassen foerdert Eigentum die politische Stabilitaet, und das ist auch ein Wert! Antworten


steve walker

08.09.2010, 16:15 Uhr
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Und wo, bitte schön, sollen all die Landleute in den Städten wohnen? Der aktuelle Leerwohnungsbestand beträgt 0.9%... Oder besteht die Lösung darin, die Städte mit Wohnsilos à la Hong-Kong zuzuklotzen? Dann dürfen sich die "Gewinner" dieser Entwicklung über die tolle Perspektive aber freuen. Für die Euphoriker empfiehlt sich eine Exkursion in die Banlieuequartiere französischer Städte. Antworten


Arthur Vogler

08.09.2010, 16:13 Uhr
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Der Widerspruch geht nicht besser. Alles wird mobiler und schneller, aber gerade die 20 bis 50 km zum Arbeitsplatz soll einen Eigenheimbesitzer hintern bei der Arbeitssuche flexibel zu sein? Es ist korrekt, dass alles zu einer Megastadt wird, aber umso mehr wird die Grünfläche/Umschwung und der persönliche Freiraum zur Rarität und umso mehr geschätzt. Was machen zuviele Mäuse in einem engen Käfig? Antworten


Patrick Weisskopf

08.09.2010, 16:11 Uhr
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Die Schweiz ist ein Dorf! Legen wir doch mal Grossstädte über die Schweizer Karte, dann wird uns dies schnell bewusst. Dann zeichenen wir mal einen Arbeitsweg von 60 Minuten ein (ab Basel, Bern, Zürich etc.). Da wird Wohneigentum auch weiterhin attraktiv sein. Megaregionen sind dann CH, Paris, Berlin, Milano etc. Nicht vergessen Mobile Office, welches kreative Köpfe betreiben-mit Haus im Grünen! Antworten


Marco Pfiffner

08.09.2010, 16:09 Uhr
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Die Frage lautet einfach, was ist erfolgreich ? Dem Geld nachspringen ? Mehr Gesellschaftliches Prestige? Für mich ist erfolgreich eher Bescheidenheit, Familie und Gesundheit. Und all dies werde ich sicher nicht in einer Stadt finden... Antworten


Kurt Waser

08.09.2010, 16:07 Uhr
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Als ich bis vor kurzem noch Mieter war, bezahlte ich Fr. 2'300.-- Zins pro Monat. Nun, als "Hüslibesitzer", bezahle ich Fr. 875.--. Ich habe jetzt viel mehr finanzielle Flexibilität. Und wenn ich eine Super Stelle weit weg angeboten bekomme, kann ich mein frisch renoviertes 5 1/2-Zimmer-Haus ohne langes Suchen für Fr. 2'000.-- weitervermieten. Antworten


lisa tschudin

08.09.2010, 16:05 Uhr
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ich hätte eigentlich gedacht, dass der trend eher zum home-office geht, gerade in kreativen berufen. tägliches erscheinen und tägliches pendeln ist nicht mehr angesagt. man kann auf einer alp leben oder sogar in einem anderen land. Antworten


Fredi Emmenegger

08.09.2010, 15:59 Uhr
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Auf Land- folgt Stadtflucht, und umgekehrt. Das hatten wir doch alles schon einmal... Dem Traum sich niederzulassen, Gründung einer Familie, eigene 4 Wände, gesunde Umgebung etc. werden auch in Zukunft viele folgen. Antworten


susanne beerli

08.09.2010, 15:57 Uhr
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Voll einverstanden! Dazu braucht es eine gesamtschweizerische Zonenplanung, welches die Bautätigkeit und Baudichte in den Ballungsgebieten optimiert und die Zersiedlung auf dem Land erschwert. Das wird auch grosse Vorteile im öffentlichen und privaten Transport bringen mit Folgen für die Ökobilanz. Die Schweiz darf nicht zum nationalen Dorf verkommen. Antworten


Fredy Wymann

08.09.2010, 15:57 Uhr
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Zieht Florida junge Talente an? Ich habe gemeint Florida sei eine Rentner- und Reichenhochburg zum verbringen ihres Ruhestandes oder der Ferien. Evtl. kann der Artikel in dieser Hinsicht präzisiert werden. Antworten


eugen bissegger

08.09.2010, 15:57 Uhr
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Das ist das Szenario der Weltretter und Naturreservate schaffender, alias neue Weltordnung. Die Menschen gehören in den Städten zusammengepfercht um besser unter Kontrolle gehalten werden zu können. Ganz nach: Die neue Ordnung der Barbarei... Antworten


Jochen Baumann

08.09.2010, 15:54 Uhr
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Zum Glück hab ich ein Fahrrad :D Nein im Ernst, das wird toll! Ich freu mich drauf. Vielleicht sieht man dann wieder einmal ein bisschen Natur hervorguggen, dort wo jetzt überall die Einfamilienhäuschen stehen... Antworten


Gieri Monti

08.09.2010, 15:52 Uhr
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Kompletter Blödsinn. Es gibts nicht Klügeres als ein Eigenheim an guter Lage, möglichst (aber nicht zwingend) in einer nachgefragten Stadt. Teuer ist dagegen Flexibilität; wer will heute denn schon dauernd einer Arbeit hinterherreisen, im Zeitalter wo man am PC von überallher die Arbeit erledigen kann. Hr. Florida sollte seine Ansichten etwas modernisieren, seine Thesen sind Schnee von gestern. Antworten


alexander müller

08.09.2010, 15:51 Uhr
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Ich teile die Meinung von Florida nicht. Ein Eigenheim im Grünen hat etwas mit Lebensqualität zu tun, zudem gibt es immer wieder Gegenbewegungen. Die Gegenbewegung zur Globalisierung ist der Neo-Nationalismus, die Gegenbewegung zum Multikulturalismus ist der Traditionalismus usw. Menschen brauchen Wurzeln und eine Identität, nicht jeder ist ein geborener Nomade. Antworten


Roland Stricker

08.09.2010, 15:49 Uhr
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So ein Schwachsinn habe ich noch selten gehört. Genau das Gegenteil wird passieren. Sobald in den Grossstädten die ersten Epidemien, Seuchen, Versorgungsenpässe, Erdbeben etc. passieren, wollen alle wieder aufs Land ziehen. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe in den Megastädten von über 10 Mio. Einwohner hochgeht. Grossstädte haben langfristig keine Zukunft. Antworten


Stefan Werner

08.09.2010, 15:41 Uhr
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Schön wärs, wenn es die Menschen mehr in die Stadt ziehen würde. Dann würde die Zersiedelung aufhören. Es ist aber umgekehrt: Weil Mieten unverschämt hoch sind, und weil Kinder oft nicht so wirtschaftskompatibel-flexibel sind, dass sie alle paar Jahre in eine neue Schule und ein neues soziales Umfeld möchten, ist der Zuzug von Familien in die Dörfer ungebrochen. Mehr Wohnraum für weniger Geld. Antworten


Jan Maurer

08.09.2010, 15:36 Uhr
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Das heisst,dass wir alle Wurzel- und Willenlose Sklaven der Profitgier einiger Wenigen sein werden und dabei auch noch denken, dass wir zu den Gewinnern gehören. Antworten


Heinrich Brunner

08.09.2010, 15:35 Uhr
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Endlich spricht mal wieder jemand Klartext! Die «Hüüslibauer» in der Agglomeration verschandeln die Landschaft (s. Schweizer Mittelland), verursachen Dreck und Kosten (Pendlerströme) und benehmen sich parasitär (Infrastruktur und kulturelles Angebot der Stadt nutzen, aber gleichzeitig im Steuerparadies wohnen). Viva la ciudad! Antworten



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