Lindt & Sprüngli verkauft 7 Prozent mehr Schokolade

Der Zürcher Schokoladenhersteller meldet erfreuliche Zahlen. Dabei ist das Marktumfeld äusserst schwierig geworden.

Süsses Resultat: Trotz schwierigen Marktbedingungen kann Lind & Sprüngli seine Umsatzziele erreichen. (Archiv)

Süsses Resultat: Trotz schwierigen Marktbedingungen kann Lind & Sprüngli seine Umsatzziele erreichen. (Archiv) Bild: Walter Bieri/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Lindt & Sprüngli konnte im vergangenen Jahr trotz eines schwierigen Marktumfelds mit stagnierenden und rückläufigen Schokoladenmärkten seine Umsatzziele erreichen und weiter Marktanteile dazu gewinnen. Der Gruppenumsatz stieg um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken. Ohne Währungseffekte betrug das organische Wachstum 6 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Dienstag mitteilte. Vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen sei dieses Ergebnis erfreulich.

Zu den Herausforderungen zählten vor allem anhaltend hohe Rohstoffpreise für Kakaobohnen und Kakaobutter, stagnierende Schokoladenmärkte und eine weitreichend verhaltene Konsumentenstimmung.

Anpassungen als Basis

Laufende Anpassungen im Produktportfolio der zugekauften US-Firma Russell Stover sowie eine Optimierung der Promotionsstrategie hätten sich entsprechend auf das Gruppenwachstum ausgewirkt, heisst es weiter. (fal/sda)

Erstellt: 17.01.2017, 07:59 Uhr

Artikel zum Thema

Der Schokoladenhimmel liegt in Kilchberg

Kugeln, Tafeln, Hasen: Bei Lindt & Sprüngli wird mit Volldampf produziert. Und mit dem kleinen Unterschied. Mehr...

Lindt&Sprüngli-Chef gibt Doppelmandat ab

Ernst Tanner zieht sich per Ende Jahr als Konzernchef zurück, bleibt aber Präsident des Schokoladenherstellers. Mehr...

Süsses Ergebnis für Lindt & Sprüngli

Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat 2015 schwarze Zahlen geschrieben. Auch den Umsatz konnte das Unternehmen deutlich steigern. Mehr...

Kommentare

Das Immobilien-Portal für Basel und die Region

Die Welt in Bildern

Sprung ins kühle Nass: Das warme Wetter zieht die Leute in Zürich nach Draussen (25. Mai 2017).
(Bild: Walter Bieri) Mehr...