Wirtschaft
Aktienverkauf treibt Gewinn der Elektra Baselland in die Höhe
Sitz der Elektra Baselland in Liestal. (Bild: )
Die Elektra Baselland (EBL) hat 2009 ihren Umsatz um 6 Prozent auf 152,7 Millionen Franken steigern können. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA verbesserte sich um 8 Prozent auf 34,7 Millionen Franken. Der Gewinn stieg von 10 Millionen auf 44 Millionen Franken. Zu verdanken ist diese markante Steigerung einem Aktienverkauf, der insgesamt 53 Millionen Franken in die Kasse des Unternehmens spülte. Dieser Finanzertrag habe auch eine ausserordentliche Rückstellung von 25 Millionen Franken für neue innovative Energieprojekte, teilte die EBL am Freitag mit.
Der Kapitalgewinn ist eine Folge der Fusion von Atel und EOS zur neuen Gesellschaft Alpiq. Die EBL, die während Jahrzehnten ihre Beteiligung an der Atel ausgebaut hatte, musste im Rahmen eines Aktien-Beteiligungsaustausches einen Teil ihrer Atel-Aktien abgeben.
Im operativen Geschäft entwickelten sich die einzelnen Bereiche unterschiedlich. Der Stromabsatz ging wegen der Rezession um 2 Prozent auf 651 GWh zurück. Der Umsatz sank dort um 0,7 Prozent auf 50,6 Millionen Franken.
Sparte Telekommunikation wächst
In der Wachstumssparte Telekommunikation konnte die EBL den Umsatz dagegen um 27 Prozent auf 18,6 Millionen Franken steigern. Die EBL Telecom AG bedient mittlerweile in ihrer Region sowie in der Westschweiz rund 70'000 Signalkunden.
Die EBL betreibt unter anderem auch 39 Nahwärmeversorgungen und grosse Contracting-Anlagen. Deren Wärmeabsatz stieg 2009 um 7 Prozent auf 76 GWh. Die Investitionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 56 Millionen Franken. Sie konnten vollständig aus dem Cashflow finanziert werden. (amu/sdsa/)
Erstellt: 19.03.2010, 13:07 Uhr


