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Boom sorgt für merkwürdigen Export
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Angesichts eines Nachfrage-Booms in China muss BMW (BMW 61.9 -0.13%) bald erste Autos von Deutschland nach Fernost exportieren. Die Kapazitäten in den chinesischen Werken reichten nicht mehr aus, um die Nachfrage zu befriedigen, sagte BMW-Personalvorstand Harald Krüger der "Financial Times Deutschland" (Dienstagsausgabe). Der Autobauer plane, 10.000 Modelle seiner 3er-Serie aus dem Werk München nach China zu liefern. Das Unternehmen nimmt dabei Importzölle von 25 Prozent in Kauf.
Krüger sagte, es gebe in China "eine Wachstumsdynamik, die wir in dieser Stärke so nicht erwartet hätten". Das Werk im nordostchinesischen Shenyang kommt daher mit der Produktion nicht mehr nach. Die Beschäftigten in Deutschland müssen sich daher dem Bericht zufolge auf Überstunden einstellen. Im ersten Halbjahr hatte BMW in China mehr als doppelt so viele Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Der China-Boom ist hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die deutschen Autobauer derzeit wieder glänzende Absatzzahlen vorlegen. (sam/afp)
Erstellt: 13.07.2010, 14:15 Uhr
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