Credit Suisse zahlt US-Bundesstaat Texas Millionen-Busse

Aktualisiert am 27.01.2010

Die Behörden werfen der Bank vor, die Wertpapiere als sicher angepreist zu haben, obwohl der ARS-Markt in der Finanzkrise kollabierte.

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Die Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) zahlt dem US-Bundesstaat Texas knapp 1,4 Millionen Dollar für ihre Rolle beim Verkauf von ARS-Wertpapieren. Mit dem Vergleich machte die Credit Suisse allerdings kein Schuldeingeständnis. Bereits Ende 2008 hatte sich die CS mit verschiedenen US-Bundesstaaten geeinigt, vor Mitte Februar 2008 an bestimmte Käufergruppen vermittelte ARS-Papiere zurückzukaufen, wie es in der Mitteilung der Texanischen Behörden vom Dienstagabend heisst.

Auction Rate Securities (ARS) sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz aber in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt wird. Der Markt war im Rahmen der Kreditkrise zusammengebrochen. Die Investoren, darunter Kleinanleger und soziale Institutionen, blieben auf den Papieren sitzen.

In den USA gab es bereits eine Reihe von ähnlichen Vergleichen zwischen Behörden und Grossbanken wie der UBS, Merrill Lynch, Goldman Sachs oder Citigroup. (sam/sda)

Erstellt: 27.01.2010, 16:36 Uhr

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