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Das erwartet die SBB-Pendler im nächsten Jahr
Aktualisiert am 05.09.2010 61 Kommentare
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Auch wenn die Billettpreise im Dezember steigen, rechnet SBB-CEO Andreas Meyer mit weiteren Preisaufschlägen. Für neue Züge werden die SBB 20 Milliarden Franken investieren. Diese muss sie aus eigenen Mitteln finanzieren: «Darum denken wir an neue Erhöhungen für 2011», sagt Meyer im Interview mit der «SonntagsZeitung».
«Hinzu kommt, dass unser Eisenbahnsystem heute nicht nachhaltig finanziert ist, was weitere Preiserhöhungen unumgänglich machen dürfte: über mehrere Jahre hinweg eventuell sogar insgesamt im zweistelligen Prozentbereich», sagt Meyer. Trotz steigendem Stromverbrauch ist für den SBB-Chef eine AKW-Beteiligung derzeit kein Thema. Die SBB setzen auf erneuerbare Energien, sagt der SBB-Boss.
Weniger Schalter an den Bahnhöfen
Mit einem neuen Verkaufskonzept wollen die SBB die Zahl der Billettschalter zugunsten von «betreuten Selbstbedienungszonen» abbauen. Dies berichtet die Zeitung «Sonntag». So haben die SBB für den Bahnhof Bern aufgrund ihrer neuen Verkaufsphilosophie ein Umbauprojekt von sieben Millionen Franken für 2011 beschlossen. Die Zahl der Verkaufspunkte im Bahnhof Bern wird von fünf auf einen reduziert, wie die SBB bestätigen. Im Gegenzug steigt die vermietbare Verkaufsfläche, wodurch die Bahn ihre Mieteinnahmen langfristig erhöhen kann.
Bereits umgesetzt ist das neue Konzept in Zürich und Freiburg; Basel, Biel, Zug und Genf Flughafen haben die SBB zu «Pilot-Bahnhöfen» erklärt, wo das neue Konzept getestet wird. Dieses führt dazu, dass die SBB weniger Schalterbeamte für den Billettverkauf benötigen. Doch das Personal soll nicht entlassen, sondern für andere Aufgaben eingesetzt werden, wie die SBB betonen.
Neue Aufgabenzuteilung
Die Verkaufsmitarbeiter würden künftig im Verkehrs- oder Ereignismanagement wie etwa bei Zugausfällen oder Grossanlässen eingesetzt. Die Eisenbahnergewerkschaft SEV befürchtet dennoch einen schleichenden Stellenabbau und kritisiert das neue SBB-Konzept als «Strategie, den Kundenservice kontinuierlich zu reduzieren.» SBB-Chef Andreas Meyer verteidigt hingegen das Konzept, das «effizientere Auskünfte und bedürfnisgerechtere Bedienung der Kunden» erlaube.
(mrs)
Erstellt: 05.09.2010, 20:17 Uhr
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61 Kommentare
So lange der "Wahnsinn" der Arbeitszeit 8 h bis 17 h, soweit es den "Bürosektor" betrifft, nicht wirklich geknackt wird, ändert sich beim tgl. Stau gar nichts.Morgens alles rein / abends alles raus + dies möglichst zur gleichen Zeit.Echt flex. Arbeitszeiten wären längst gefragt, muss jeder Betrieb selber entscheiden, würde sicher was bringen, auch in Bezug auf produktive Arbeit. Antworten
Da darf sich doch niemand wundern, wenn immer mehr auf's Auto umsteigen! Und wenn mehr Leute Auto fahren, kommt weniger Geld rein, also muss es teurer werden - ein Teufelskreis! Ausserdem glaube ich einfach nicht, dass der Unterhalt und die Wartung der Züge mehr kostet - im Gegenteil: die Waggons werden immer ungepflegter und schmutziger, da auch an Reinigungspersonal gespart wird. Antworten
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