Wirtschaft

«Der Imageschaden ist komplett»

Aktualisiert am 15.11.2011 23 Kommentare

Josef Ackermanns Verzicht auf den Posten des Verwaltungsratspräsidenten bei der Deutschen Bank hat in der deutschen Presse unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Doch in einem Punkt sind sich die Zeitungen einig.

1/5 «Der verpatzte Abgang»
«Spiegel online» schreibt von einem gescheiterten Karriereende für Josef Ackermann. «Ein strahlender, ein makelloser Abgang sollte es werden. Daraus wird nun nichts.» Die neuste Entwicklung sei der bisherige Tiefpunkt für den Schweizer Banker und gleichzeitig das Ende eines Machtkampfs zwischen Ackermann und dem bisherigen Verwaltungsratschef Clemens Börsig. Das Ermittlungsverfahren alleine hätte wohl nicht ausgereicht, «um Ackermanns Ambitionen auf den Aufsichtsratsposten zu Fall zu bringen.» Vielmehr hätten neben den juristischen Problemen auch Machtkämpfe, unrealistische Gewinnziele, ein Stellenabbau und Ungemach aus den USA zu Ackermanns Fall beigetragen. Die notwendigen 25 Prozent Aktionärsstimmen wären nur schwierig zu erreichen gewesen.
spiegel.de

   

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Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann verzichtet nach seinem für Mai 2012 geplanten Ausscheiden aus dem Vorstand auf ein Aufrücken in den Verwaltungsrat (Aufsichtsrat). Die «extrem herausfordernden Verhältnisse auf den internationalen Finanzmärkten und im politisch-regulatorischen Umfeld» erforderten den vollen Einsatz Ackermanns als Bankchef, lautete die offizielle Begründung der Bank. Dies lasse keinen Raum für die für einen Wechsel in den Aufsichtsrat notwendigen Einzelgespräche mit Aktionären.

Die Ankündigung Ackermanns kam am Montag wenige Stunden nach dem Bekanntwerden von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München gegen Ackermann. Diese leitete demnach im Zusammenhang mit den Prozessen um die Pleite des Kirch-Konzerns ein Ermittlungsverfahren gegen Ackermann, Aufsichtsrat-Chef Clemens Börsig, den ehemaligen Vorstandschef Rolf Breuer und das ehemalige Vorstandsmitglied Tessen von Heydebreck ein. Dabei soll es um den Verdacht des versuchten Prozessbetrugs gehen. (jak)

Erstellt: 15.11.2011, 09:19 Uhr

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23 Kommentare

Karl Bolliger

15.11.2011, 09:48 Uhr
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Ackermanns schneller Abgang ist eine Wohltat für die deutsche Volksseele. Wenn die was nicht ertragen mag, sind es ausländische Manager, den für solche Posten eignen sich nur Deutsche - im deutschen In- wie Ausland! Antworten


Hans Lips

15.11.2011, 09:32 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Ackermann hat einfach GENUG von der Anpisserei der Presse. Der linke Spiegelarbeitet seit Jahren daran und wird jetzt wohl frohlocken. Er hats nicht mehr nötig,, schon lange nicht mehr. Antworten



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