Wirtschaft
Diskussion
Der Whistleblower war ein frustrierter Loser
In einem spektakulären Artikel in der «New York Times» prangerte Greg Smith einst die Praktiken bei Goldman Sachs an. Nun zeigt sich: Der Banker schmiss seinen Job deshalb, weil er nicht befördert worden war. Mehr...
Von Simon Schmid.
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
24 Kommentare
Der König der Whistleblower ist immer noch Geraint Anderson, der vom Goa Hippie zu einem Top-Analysten aufstieg und dann von 2006-08 noch während er im Financial District tätig war mit seinen City-Boy Kolumnen der arbeitenden Bevölkerung einen tiefen Einblick über die Machenschaften der Geld-Sekte gab. Alle rätselten, wer er ist, bis er 2008 noch 500'000£ Bonus kassierte und sich outete! Cool!! Antworten
Oh für 500'000 im Jahr liesse ich mich auch gerne "Loser" nennen.
Was sind dann Menschen die weniger verdienen?
Wer also damit rechnet mit seiner Firma in den nächsten Jahren höhere Verluste einzufahren:
Ich stelle mich für billige 400'000 per ano als späterer (zu feuernder) Sündenbock zur Verfügung!
Antworten
Die Wahrheit wird uns wohl verborgen bleiben. Was aber mit Sicherheit gesagt werden kann, ist dass offizielle Stellungnahmen eines so sympathischen Unternehmens wie Goldman Sachs sicherlich jederzeit und eineingeschränkt geglaubt werden darf ;-) Das ist ja in der Bankenszene der ...laden par excellence... Antworten
Uiii, da tritt einer d.Goldman-Sachs-Bankstern aber bös auf die Zehen, dass die soo reagieren müssen.
Offensichtlich ist das, was Smith schreibt, wahr. Und DARAUF kommt es an! Ihn hinterher zu diffamieren ist einfach - und zu simpel!
Antworten
Das ist Bloomberg, das ist GS. Der Neugierige lese Bloomberg dot com und ist sich schnell im Klaren, dass es NUR um Geld geht. Alles, was im Interesse der Finanzindustrie ist, wird in Bloomberg publiziert und auch noch verkauft! Dass ausgerechnet diese 9 Seiten hat - das ist kein Zufall. Bloomberg ist die Pressestelle der Finanzindustrie und GS als Hauptaktionär! Antworten
@M.S.: ... höchst interessant, obwohl ich (leider) nicht sehe, was gepostet wurde. In den letzten vier Tagen erschienen von mir mindestens vier nicht, alle messerscharf formuliert, aber eindeutig in den Richlinien.. W. W., regelmässiger Schreiber, hat sich auch schon beschwert.
Ein weiterer Beweis für den sektiererischen Habitus der Goldmänner. Und rechnet man den Aufwand für diese interne Untersuchung auf, dann wird einem klar, dass kein Preis zu hoch ist, um seine Sekte zu schützen. Aber auch der offensichtlich komplexbelastete Greg Smith - gefangen im Fraud Triangle - muss einem leid tun. Vielleicht klappt's ja mit den Tantièmen für sein Elaborat. Antworten
Inzwischen weis doch eigentlich jeder das Goldman Sachs so korrupt und leider so Mächtig geworden ist das sie für die Politiker zum übel unseres System geworden ist. GS kann sich deshalb immer so unschuldig aus der Schusslinie bringen mit fadenscheinigen Gegengründe. Antworten
Die Bank entlarvt sich selber. Wer nicht "performt" wird abgeschossen. Wobei diese Performance auf irgendwelchen Indizes beruht, die Kundenzufriedenheit kommt an letzter Stelle, an Orten wo Kunden nur "Muppets" sind. So funktioniert das neoliberale System, die effizientesten Umverteiler von Fleissig zu Reich werden befördert, die anderen bleiben auf der Strecke. Und der Tagi spielt das Spiel mit. Antworten
GS hat sich mit viel politischer Mithilfe den Status Geschäftsbank erworben, obwohl über 90 % (!) der Erträge aus dem Investment Banking stammen. Dadurch ist sie in den Genuss gekommen, sich Billigst-Geld beim Federal Reserve leihen zu können, um es dann in höher verzinste Staatspapiere der USA anzulegen und so risikofrei abzukassieren. Das allein ist schon ein ungeheuerlicher Vorgang... Antworten
Nur dank solchen Loosern gelangen oftmals stickige , rüde und himmelschreiende Internas
an die Oeffentlichkeit. Der Heiligen-Schein von Goldman Sachs hängt weiterhin schief, auch
wenn sie angeblich 'God's Banker' sind. Da nützt auch eine 9-seitiges Firmen- Statement
nichts. Die Griechenland-Geschäfte des Bankhauses mit Papadopulous zeugen vom 'ethischen' Credo dieses Instituts!
Antworten
Ja, die Bank mag recht haben.... aber diese Nebelpetarde interessiert uns nicht, wir zeigen weiterhin mit dem Finger auf die Bank und schauen auf sie und nicht auf einen bücherschreibenden Nobody wie es die Bank gern hätte! Hehehe! Antworten
Der bücherschreibende Nobody hat d.Stein ins Rollen gebracht. Dem Herrn Smith SEI DANK, dass das auch gross aufgegriffen wurde! Das könnte immerhin zur Folge haben, dass sich z.B. Draghi anständig verhalten muss. Es passen zu viele auf...
Einen Loser nenne Sie Herr Schmid diesen Mann. Da dieser Artikel nicht im Konjunktiv geschrieben worden ist, nehme ich an, dass Sie dieser Meinung sind und nicht GS oder eine andere dritte (juristische)Person.
Deshalb kann ich mich nicht um die Frage drücken, wieviel mehr verdienen Sie den, dass sie jemanden Loser nennen, der einen halbe Million pro Jahr verdiente?
Ein Geier, ja. Aber ein Loser?
Antworten
Das ist doch völlig unwichtig, wichtig ist, ob das was er geäussert hat, einigermassen stimmt. Zudem ist es eine einleuchtende Abwehrstrategie von Goldman Sachs den "Verrat" als Rache eines Frustrierten darzustellen. Erstaunlich, dass der Tagi da mitmischt. Kann man freiwillig so naiv sein? Antworten
Simon Schmid,
Wenn der Bericht nur zum Ziel hat, die Glaubwuerdigkeit von Greg Smith zu untergraben, sollte das alles besser im Konjuktiv geschrieben sein. Diesen "Bericht" fabrizierte einer Bank, die ein unlimitiertes PR-Budget hat, und Greg Smith ist/war fuer sie ein ziemlicher Supergau. Diesen Bericht als "Die Wahrheit" zu publizieren, ist naiv oder korrupt und lenkt nur vom GS-Problem ab.
Antworten
Schumacher: Journalismus ist, etwas zu schreiben, was jemand anderes nicht geschrieben haben möchte. Alles andere ist "Public Relations". Und was Schmid hier schreibt, ist dann doch eher in die Sparte PR einzureihen!
Die Meinung dieses Losers hingegen als "Die Wahrheit" zu publizieren, ist aber kein Problem... Schliesslich wird gegen eine Bank geschossen und wie die Boulevardpresse uns lehrte, sind Banken ja böse.
Das ist immer relativ. Von mir aus ist er ein absoluter Gewinner. Der dort rauskommt hat der Chance wieder ein Mensch zu werden. Ich wünsche ihm es sehr und bin jetzt schon auf sein Buch gespannt.
Na und? Ist er eben ein Looser. Wichtig ist doch, ob seine veröffentichten Interna mehr oder weniger wahr sind. Im Bloomberg-Artikel steht offenbar nichts Gegenteiliges. Wenn selbst eine Top-Bank von Wall Street so lustig mit albernen Titeln wie "Vice President" hantiert, muss sich niemand wundern, wenn man die Branche nicht mehr ganz so ernst nimmt, wie sie sich selber gern gibt: Aufgeplustert. Antworten
Ein Looser? Der Bursche hat gemäss artikel 500'000 US$ pro Jahr verdient.
Zurück zur Story
Wirtschaft
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Fernstudiums-CAS an der FFHS
Holen Sie sich das juristische Fachwissen für einen Job in Compliance & Corporate Governance
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Bitte warten

























Angemeldet mit Facebook