Wirtschaft
Der grosse Verlierer der Finanzkrise kommt nicht auf die Beine
Aktualisiert am 16.07.2010 1 Kommentar
Niedrigere Einnahmen, vor allem im Investmentbanking, drückten auf den Gewinn. Auch die zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche trugen deutlich weniger bei als noch im ersten Quartal. Insgesamt gingen die Erträge auf 22,1 Milliarden Dollar zurück, von 33,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. Niedrigere Ausgaben für faule Kredite konnten das nicht wettmachen. Die Citigroup-Aktie gab im vorbörslichen Handel deutlich nach.
Citigroup-Chef Vikram Pandit zeigte sich dennoch zuversichtlich. Obwohl das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd bleibe und die internationalen Regeln für die Finanzbranche Unsicherheiten bergen, glaube er, dass die Citigroup in Zukunft nachhaltig profitabel sein könne.
Der grosse Verlierer der Finanzkrise
Die US-Regierung hatte die Bank in der Finanzkrise mit insgesamt 45 Milliarden Dollar gestützt und einen Anteil von 27 Prozent übernommen. Inzwischen verkauft der Staat die Aktien aber nach und nach.
Die Citigroup gilt als einer der grossen Verlierer der Finanzkrise und wurde im vergangenen Jahr komplett neu sortiert. In der Citicorp wurde das traditionelle Bankgeschäft gebündelt. Die problematischen Sparten sind in der Citi Holdings zusammengeführt und werden verkauft.
Zuletzt fand die US-Bank Abnehmer für das Private-Equity-Geschäft. Die Autokreditsparte wurde Ende Juni an die spanische Banco Santander verkauft. (bru/sda)
Erstellt: 16.07.2010, 15:21 Uhr
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1 Kommentar
Warum immer mehr Gewinn?immer mehr und mehr,das ist gar nicht möglich.Mit diesem Denken in den letzten Jahren sind die Reichen viel reicher geworden.Die Zukunft,immer mehr Arbeitslose,Europa und die USA bald bankrot.Nur weil viele von uns auch dem goldenen Kalb nachgesprungen sind.Schulden machen war in und wird immer noch praktiziert,dadurch wird es noch schlimmer.Die leidtragenden sind das Volk. Antworten
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