Wirtschaft
Deutsche Gäste meiden die Schweiz
Aktualisiert am 03.09.2010 33 Kommentare
Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr im Juli (in %)
Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr im Juli (in %)
Achsenbeschriftung
Quelle:BfS
Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (in %)
Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (in %)
Achsenbeschriftung
Quelle: BfS
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Besonders für Gäste aus Asien ist der Zauber Schweiz ungebrochen, teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) . Ihre Übernachtungen stiegen gegenüber Juli 2009 um 30 Prozent oder 112'000.
Ein besonders starkes Wachstum von 49 Prozent brachten die Gäste aus den Golfstaaten. Allein auf sie entfielen 52'000 zusätzliche Übernachtungen - das stärkste absolute Wachstum bei den Gästen aus dem Ausland. Anteilsmässig noch beeindruckender fiel 92 Prozent die Zunahme aus China ohne Hongkong aus.
Weniger Deutsche
Aus Europa (ohne Schweiz) stieg die Nachfrage um 1,2 Prozent, wobei die Niederländer mit einem Plus 5,2 Prozent den grössten Zuwachs auswiesen. Weltweit gesehen haben die Chinesen mit einem gigantischen Zuwachs von 91,9 Prozent im Monat Juli am meisten zugelegt.
Deutschland hingegen verzeichnete ein Minus von 16'000 Logiernächten oder 2,6 Prozent – der stärkste absolute Rückgang unter allen Herkunftsländern. Schon im ersten Halbjahr hatten die Übernachtungen deutscher Gäste nach unten gezeigt. Der amerikanische Kontinent steigerte die Logiernächte um 9,2 Prozent.
Schweizer – treue Gäste im eigenen Land – steigerten ihre Hotelübernachtungen um 3,1 Prozent auf 1,8 Millionen.
Zürich und Genf boomen
Unter den Tourismusregionen verbuchte Zürich mit 55'000 oder 12 Prozent mehr Juli-Logiernächten das stärkste absolute Wachstum. Es folgten die Zentralschweiz mit 34'000 Übernachtungen mehr (+8,2 Prozent), Genf mit 33'000 (+13 Prozent) und das Berner Oberland mit 32'000 zusätzlichen Einheiten (+6,6 Prozent). Im Tessin hingegen gingen die Logiernächte (- 11'000/-2,6 Prozent) ebenso zurück wie in Basel (-1300/-1 Prozent).
Januar bis Juli zusammengezählt, stiegen die Übernachtungen in der Schweizer Hotellerie um 2,7 Prozent auf 21,7 Millionen. Aufs Ausland entfielen davon 12,5 Millionen (+2,6 Prozent) und aufs Inland 9,3 Millionen Logiernächte (+2,9 Prozent). (bru/sda/)
Erstellt: 03.09.2010, 11:03 Uhr
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33 Kommentare
Durch die Einführung des Euro ist es für deutsche Gäste sehr teuer geworden Urlaub in der Schweiz zu machen, Die deutsche Mittelschicht verarmt immer mehr und muß mit jedem cent rechnen war kürzlich in der Schweiz im Urlaub, Genfer See waren tatsächlich wenige dt. Touristen dort. Die Regierung zockt uns doch für besagte Sozialausgaben unverhältnismäßig ab.Faß ohne Boden. Antworten
@ leo schale, scheint Ihnen an die Nieren zugehen Herr Schale wenn über die Deutschen nicht gerade nett geschrieben wird. Komisch, Sie der doch hier - als in der Schweiz wohnhaft - sich ständig abschätzig über die Schweiz äussert. Wer austeilen kann Herr Schale, sollte auch einstecken können. Antworten
Hr.Albrecht.Mit der Kündigung der PFZ (Bilaterale I) ist es nicht so einfach, wie Sie sich das vorstellen.Unter dieser Kathegorie befindet sich auch das Schengen-Abkommen,welches in einem Kriminalfall eines EU-Bürgers ermöglicht, diesen in sein EU-Land abzuschieben, was ohne Bilaterale nicht möglich wäre,sprich bei einer Kündigung könnte der Kandidat nicht abgeschoben werden! Antworten
@ Daniel Beckert: Es ist höchste Zeit, dass sich das endlich in Deutschland herumspricht! Leider werden trotzdem jährlich über 50'000 Deutsche zusätzlich in die Schweiz migrieren. Total kommen pro Jahr neue Migranten in der Grösse der Stadt Luzern in die Schweiz. Das ist für die kleine Schweiz nicht verkraftbar! Die einzige Lösung ist, die PFZ zu kündigen! PFZ ist eine Mogelpackung am Volk vorbei! Antworten
Und wo bitte sind die Zahlen für die grösste Tourismusregion, für den Kanton Graubünden? Das wär noch spannend, sind die Feriengäste aus Deutschland (nebst den Schweizern auf Rang 1) doch seit Jahren die wichtigste Kundschaft mit 25%. PS: das seit längerem andauernde Deutschen-Bashing kann ich nicht mehr hören. Andere "Landesteile" als Zürich & Umgebung sehen es viel pragmatischer und gelassener! Antworten
@Mike Albrecht: Irrtum - Wenn die Schweiz so weitermacht, kommt vielleicht bald weder/noch. Sprechen Sie mal einen Taxifahrer in Frankfurt neutral auf das Thema Schweiz an: Sie werden sich wundern. Ich teste das öfter, das Ergebnis ist meist bitter, das Bild hat sich in den letzten 2 Jahren massiv gedreht (Rosinenpicker, Stimmungsmache gegen Fremde/Deutsche, Minarett-Phobie, unsympathisch, usw.) Antworten
Der Minderwertigkeitskomplex der CH ggü Deutschen existiert tatsächlich! Warum dem so ist, bleibt mir (100% CH) ein Rätsel. Auf jeden Fall zeugen Pauschalisierungen von mangelnder Intelligenz, egal auf welcher Seite. @Heinz Mayer: glauben Sie, wir wären traurig, wenn alle D über den Brenner nach Süden fahren würden? Aber dumme Hoteliers verdienen keine Gäste, keine deutschen und auch keine andern. Antworten
Als in D lebende Schweizerin profitiere ich von der Freundlichkeit der Deutschen. Die winzige Schweiz als ehemaliges Armenhaus ist zu Geld gekommen, nimmt sich so enorm wichtig und wird doch kaum wahrgenommen im Ausland. Es wäre schön, wenn alle Ausländer die Schweiz verlassen würden, dann würden die Ausländerfeinde ihren Müll selbst entsorgen und sich im Spital selber pflegen können. Antworten
@Werner Neumeyer: ich wusste gar nicht dass man einen Uni-Abschluss braucht um in der Schweiz Ferien machen zu dürfen. Vielleicht haben Sie's nicht gemerkt, oder den Artikel nicht gelesen, es geht aber um Feriengäste. Hauptsache mal gegen die Deutschen schreiben, oder? Antworten
@ruth lehmann, genau solche dumm-einfältigen, ungebildeten Leute wie Sie schaden der Schweiz am meisten. Können Sie wenigstens schon Chinesisch (DE ist für Sie bestimmt auch Fremdsprache), denn das werden dann die nächsten Ausländer sein, welche die CH übernehmen. Dämlicher geht's tatsächlich nicht! Antworten
Beschämend, dass etliche Schweizer jede noch so unwichtige Meldung zum Anlass nehmen, ihre deutschfeindliche Gesinnung hervor zu streichen und zu betonen. Wir sollten uns eher mit dem mit Abstand wichtigsten Land, von dem die Schweiz in erheblichen Masse abhängig ist, gut zu stellen und dem Nachbarn nicht bei jeder Gelegenheit ans Bein zu pinkeln. Antworten
Na ja, ganz so stimmt das wahrscheinlich nicht. Begegne täglich Deutschen, was früher (zeitraum 5 jahre) definitiv nicht der Fall war. Der Irrtum der Deutschen liegt in der Annahme, dass wir dieselbe Mentalität teilen. Ein massiver Irrtum. Weiter fällt auf, dass zwar viele eine Uni-Abschluss besitzen, jedoch in der Praxis mehr blenden als überzeugen. Weniger Deutsche kommen? Schön wär's! Antworten
PFZ kündigen und es wird besser! Ist doch klar, dass die Deutschen nicht nach Kleindeutschland in die Ferien wollen! Statt der gerngesehenen deutschen Touristen haben wir wegen der PFZ pro Jahr 50'000 zusätzliche, ungerngesehene deutsche Migranten. Wo bleibt das Feriengefühl, wenn ein Deutscher in Luzern, Zürich, Davos, Zermatt überall von Deutschen bedient wird? Da würde ich auch woanders hin. Antworten
Freut mich, dass die Chinesen kommen. Sie sind das sympathischste Volk das ich kenne. Es freut mich auch, dass chinesische Touristen aus Guangzhou nächste Woche zu mir kommen. Deutsche Touristen hatte ich auch schon. Deren immerwiederkehrende Bemerkung: Bei uns macht man das nicht so.....! Zuhause bleiben! Antworten
@Frau Leemann: mehr Kommentare Ihrer Art sind eigentlich auch nicht gefragt! Wundern Sie sich nicht, wenn Sie irgendwann als Schweizerin beim Einkaufen In Deutschland nicht mehr so freundlich begrüsst werden. Es wird wohl schon so ein, dass man in Deutschland den Hass der Schweizer auf die Deutschen zur Kenntniss nimmt und lieber woanders hinfährt. Antworten
danke für die statements, das freut mich als deutschen (noch-)bewohner zürichs immer wieder. aus diesem grund habe ich meinen job in der schweiz gekündigt, ziehe in kürze nach frankfurt und empfehle meinen landsleuten, den feindlich gesinnten alpenstaat zu umfahren. ist ja jeweils nur ein kleiner umweg. ich bin die ausgrenzung jedenfalls leid. Antworten
Kein Wunder, so arrogant wir uns den Deutschen gegenüber benehmen. Ihr Geld nehmen wir aber immer noch gern? Ich stelle jedenfalls fest, dass die Deutschen oft freundlicher sind als die Schweizer, in Deutschland und in der Schweiz. Und ich stelle fest, dass in der Zürcher Innenstadt mehr Englisch als Hochdeutsch geredet wird. Aber die sind ja scheinbar viel cooler, da wird nicht darüber diskutiert Antworten
Deutsche Gäste meiden die Schweiz - eine Uebertreibung sondergleichen. Es sind immer noch 615000 Deutsche Gäste gekommen oder über 14% aller Gäste. Eine Grafik die die absoluten Uebernachtungen der Gäste nach Region/Land zeigen würde evtl. mit einem vergleich über mehrere Jahre wäre wertvoll. Besten Dank wenn das noch eingelesen werden könnte. Antworten
herr huber warum arbeiten den keine CHer in der gastronomie ? zu schlecht bezahlt oder nicht qualifiziert. ich versteh es nicht ? frau leeeman jaja touristen sind wirtschaftsflüchlinge ist klar ? achtung ihre vorurteile schauen ein bischen raus. Antworten
Und wenn wir das gesamte ausländische Gastro und Hotelpersonal NUR mit österreichischem Personal austauschen würden....hätten wir glatt 100% mehr Gäste!! Ich habe selbst schon schlechte Erfahrungen mit unserem ausländischen, schlecht deutsch sprechenden und unfreundlichem Personal gemacht und viele Touristen blasen dabei ins gleiche Horn. Antworten









Roberto Conte
Jedes Land hat eine Tourismusbranche und ist auf in- und ausländische Gäste angewiesen. In der Schweiz wie in Deutschland hängen viele Jobs an dieser Dienstleistung. Es sind beides wunderschöne Länder und ich würde vorschlagen, dass hier gemeinsam in den Überseestaaten dies in Kombinationsurlauben wie Bsp. Im 3-Ländereck CH, BRD und A angeboten wird. Alle hätten etwas davon und der Besucher auch. Antworten