Die Adresse im Prime Tower wird teurer

Aktualisiert am 09.09.2010

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site meldet gute Zahlen im ersten Halbjahr 2010. Besonders die Büros im bald fertig gestellten Turm sind offenbar begehrt.

Soll im Sommer 2011 eröffnet werden: Der Prime Tower, hier die Baustelle im Mai 2009.

Soll im Sommer 2011 eröffnet werden: Der Prime Tower, hier die Baustelle im Mai 2009.

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Für die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPSN 76.5 0.39%) läufts nach der Übernahme von Jelmoli rund: Die Verdoppelung ihres Liegenschaftenbestands hat nicht nur zu einem höheren Halbjahresergebnis geführt, auch mit der Vermietung des Zürcher Prime Towers ist das Unternehmen auf Kurs. Die Räume im höchsten Gebäude der Schweiz sind so begehrt, dass Swiss Prime Site (SPS) mittlerweile sogar das Mietzinsniveau erhöhen konnte, wie Investitionschef Peter Lehmann am Donnerstag sagte. «Mietrabbatte müssen auf alle Fälle keine gewährt werden.»

Die Büroräume im markanten Bau bei der Zürcher Hardbrücke seien zu zwei Dritteln vermietet, so Lehmann. SPS rechnet damit, dass bis zur Eröffnung des Hochhauses im Sommer 2011 über 90 Prozent der Fläche vermietet sein wird, wie es an einer Medienkonferenz hiess.

Wachstumssprung dank Jelmoli-Übernahme

Erfolgreich lief das Geschäft der Swiss Prime Site im ersten Halbjahr 2010 auch mit zahlreichen anderen Liegenschaften: Bei fast allen Kennzahlen weist die Gesellschaft eine Steigerung aus, was hauptsächlich auf die Übernahme der Jelmoli-Gruppe vor rund einem Jahr zurückzuführen ist.

Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 68,8 Prozent auf 84,9 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm um 84,4 Prozent auf 204,5 Millionen Franken zu. Die Mieterträge der SPS beliefen sich auf 211,4 Millionen Franken und haben sich dank der Jelmoli-Akquisition fast verdoppelt.

Der Wert des SPS-Immobilienbestands hat sich seit Anfang Jahr praktisch nicht verändert und betrug Ende Juni rund 8,1 Milliarden Franken. Einzelne Immobilienverkäufe hielten sich mit positiven Neubewertungen bestehender Immobilien und Wertsteigerungen bei laufenden Projekten praktisch die Waage. (oku/sda)

Erstellt: 09.09.2010, 16:46 Uhr

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