Wirtschaft

Die weltweite Finanzbranche im US-Würgegriff

Der neue Schlag der USA gegen die weltweite Finanzbranche kommt nicht überraschend. Das neue Gesetz reiht sich ein in Versuche der Amerikaner, der ganzen Welt die Regeln zu diktieren.

Gefürchtet: Die amerikanische Steuerbehörde IRS.

Gefürchtet: Die amerikanische Steuerbehörde IRS.
Bild: Reuters

Im vergangenen Sommer hat der Privatbankier Konrad Hummler für Furore gesorgt, als er in einem Anlagekommentar erklärt, man sei gut beraten, «ganz generell den Abschied von Amerika zu vollziehen». Die Bank Wegelin, wo er Teilhaber ist, hat schon damals den Kunden einen Ausstieg aus sämtlichen Direktanlagen in US-Wertpapieren empfohlen.

Hummler kam zu diesem drastischen Schluss, nachdem er detailliert analysiert hat, was durch Regelungen der USA noch auf die Finanzmärkte weltweit zu kommen kann. Vor diesem Hintergrund ist das eben beschlossene Gesetz der USA nicht so überraschend, wie es jetzt scheint. Dieses würde dazu führen, dass ausländische Banken, Vermögensverwalter und Fonds der US-Regierung Name, Adresse, Steuernummer, Kontonummer, Saldo, Einnahmen und Abbuchungen von so genannten «US Persons» melden müssten. Das sind all jene, die aus Sicht der USA potenziell steuerpflichtig sind.

Im Grünbuch bereits angekündigt

Alternativ müsste ein Finanzinstitut eine Quellensteuer von 30 Prozent auf allen Eträgen von US-Wertpapieren wie Zinsen, Dividenden und Veräusserungsgewinnen abliefern. Vorschläge dieser Art fanden sich schon im so genannten Grünbuch der Obama-Administration vom Mai des vergangenen Jahres. (siehe Link).

Das Problem des neuen Gesetzes für die Finanzindustrie ist nicht in erster Linie, dass damit in der Schweiz das Bankgeheimnis für Amerikaner gebrochen werden muss. Dieses wurde schon durch verschiedene Regelungen stark beschnitten. Für den Finanzsektor stehen vor allem die enormen Kosten der Umsetzung im Vordergrund. Die Schwierigkeiten beginnen bereits bei der Frage, wer überhaupt als «US Person» gilt. Hier sind nicht bloss jene gemeint, die über einen Pass der USA verfügen. Auch eine Green Card oder ein längerer Aufenthalt in den USA kann zu diesem Status verhelfen.

Kleine leiden am meisten

Um sich nie dem Risiko auszusetzen, amerikanisches Recht zu brechen, müssen die Finanzinstitute beträchtlich in ihre interne Kontrolle («Compliance») investieren. Vor allem kleinere Institute werden diesen zusätzlichen Aufwand kaum mehr schultern können. Grosse können es sich dagegen nicht leisten, sich vom noch immer dominierenden US-Kapitalmarkt abzuwenden, wie das Konrad Hummler seiner Kundschaft empfiehlt.

Dass die Banken durch die neue US-Regelung geprügelt werden, sorgt momentan nicht für übermässig viel Empörung. Nach den Eskapaden dieser Branche, die die Weltwirtschaft eben noch an den Rand des Abgrunds gebracht hat, ihrer Stützung durch die Steuerzahler und den gigantischen Boni, die sich die Banker trotzdem bereits wieder zuschanzen, hält sich das Mitleid in Grenzen.

Subtiler als Kanonenbootpolitik

Deshalb gerät in den Hintergrund, was das Gesetz der Amerikaner über die Finanzbranche hinaus für die Weltwirtschaft bedeutet. Das Land diktiert der ganzen Welt nach wie vor ganz nach Gusto die Regeln. Die internationalen Wirtschaftsbeziehungen werden noch genauso von den militärischen und wirtschaftlichen Mächten dominiert, wie zur Zeit, als jene ihre Interessen mit Kanonenbooten durchgesetzt haben. Bloss die Methoden sind subtiler aber auch wirksamer geworden.

Kein einziges US-Kriegsschiff muss heute mehr auslaufen, damit die weltweite Finanzindustrie vor dem amerikanischen Diktat kuscht. Im letzten Jahr wurde die Wahl von Barack Obama weltweit frenetisch gefeiert. Die naive Erwartung vor allem ausserhalb der USA war, der neue Führer der Weltmacht würde anders als seine Vorgänger auf eine kooperative neue Zusammenarbeit mit allen Ländern setzen. Neu an der US-Politik ist nur die Rhetorik. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.03.2010, 13:38 Uhr

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121 Kommentare

Sandra Peterhans

19.03.2010, 10:57 Uhr
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Herr Dodge (s.unten) hat schon recht, in der Schweiz beklagen sich alle immer aber kapieren nicht, dass man die wirklich grossen Probleme nur global lösen kann und nicht, wenn man sich einbunkert. Eigentlich sollte man die Wehrpflicht abschaffen und dafür alle Schweizer 6 Monate bis ein Jahr in's Ausland schicken damit sie sehen, wie das Leben dort ist und um den Horizont zu erweitern. Antworten


Hans Tobler

19.03.2010, 09:12 Uhr
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Ein Land das sich absichtlich für ausländische Investoren unattraktiv macht sollte in seinen Absichten respektiert werden und beim Investieren übergangen werden. Antworten


Marco Pfiffner

19.03.2010, 08:34 Uhr
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Wann ziehen die CH Banken endlich die Konsequenzen und ziehen sich endlich aus dem USA Geschäft heraus. Noch ein Typ: Wie sollten endlich wieder Bankier und nicht Banker werden. Als Sie noch Bankier waren hatten sie noch einen gutes Image.... Antworten


Marcel Ziegler

19.03.2010, 07:45 Uhr
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Ich muss sehr schmunzeln. "wer braucht hier wen" Parolen en masse. Ich denke wir brauchen alle einander. Die Schweiz braucht sowohl Deutschland als auch die USA für Ihre Exporte. Wir meistern die Krise besser als andere das stimmt, aber nicht isoliert durch unseren binnenmarkt. Ohne unsere Partner sind wir verloren. Und WIR wählen die Politiker die uns vertreten und für uns verhandeln (sollten..) Antworten


Erich Winkler

19.03.2010, 04:17 Uhr
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. . . es wundert mich immer wieder, warum Europa meistens alles den USA nachahmen. Ok, die letzte Kriese hatte wohl ihren Ursprung in den USA, aber es waren die Europäischen Banken die noch höhere Risiken eingingen. Es ist wünschenswert wenn Europa (und die Schweiz gehört hier dazu) entlich gemeinsam Alternativen vorschlägt. Es wäre besser für Europa, besser für Amerika, und besser für die Welt. Antworten


Martin zumbuehl

19.03.2010, 04:13 Uhr
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Seit 1934 expandierte Swiss Banking dank Bankgeheimnis weltweit & tausende Mrd unversteuerte Steuergelder flossen in den Finanzplatz der 8x so gross wurde wie das BSP & banker genossen good life. Die trickreich bis kriminell geschädigten & provozierten Staaten besonders USA schwiegen bis 2009 & schlagen nun zurück. Der arogante Finanzplatz ist ein Klumpenrisiko das min 50% zu gross ist. . Antworten


Erich Winkler

19.03.2010, 04:04 Uhr
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Interessante Lektüre. Herr Hummler und seine Anhänger haben einige Punkte die bestimmt richtig sind. Amerika hat riesige Problem zu bewältigen. Es ist bedauerlich dass Herr Hummler auf den Tisch klopfen muss, wenn er seine Argumente bekräftigen will. Leider unterlässt er es auch, eine klare Vision für eine bessere Weltordnung zu definieren. Als Auslandschweizer wundert es mich immer wieder, . . . Antworten


james Lehm

19.03.2010, 01:19 Uhr
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Bei der Umsetzung dieser Regelung entstehen wieder neue Arbeitsplätze. Wieso sollte ich mit den Banken und den Geldanleger Mitleid haben? Man sollte weltweit Regelungen einführen, damit es nirgends mehr ein Bankgeheimnis geben kann. Ausserdem eine massive Erbschaftsteuer einführen und eine Begrenzung von Vermögen auf 100 Millionen. Und das weltweit. Antworten


Albert Inglin

19.03.2010, 00:03 Uhr
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Hans Georg Nägeli@ Was hat ihr Kommentar eigentlich mit diesem Artikel zu tun? Es ist doch der Senat, der dieses Geschäft verabschiedet hat und Obama muss nur noch unterzeichnen. Man muss nicht unbedingt Obama-Anhänger sein, besser als sein Vorgänger ist er alleweil. Antworten


Heinz Frey

18.03.2010, 23:26 Uhr
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@Alex Schmid 16.23 - seit wann ist ein einseitiges US-Steuergesetz eine "weltweite Regel"? Oder ist ein OECD-Beschluss eine "weltweite Regel", obwohl dieser nur von 12 Staaten verabschiedet wurde. Oder ist die "schwarze Liste" eine "weltweite Regel", obwohl sie nur von der G20 erstellt wurde? Und warum soll die USA legitimiert sein, Schweizer zu besteuern, nur weil sie US-Aktien besitzen? Antworten


Markus Keller

18.03.2010, 23:20 Uhr
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Die USA werden mit Obama's Politik den schmerzlichen Entzug von Anlagegeldern und Vertrauen erleben. Amerikaner wie globale Investoren werden ihre Geschäfte einfach dort abwickeln, wo Stabilität und Diskretion selbstverständlich sind. Das kann Asien ... aber sicherlich auch die Schweiz sein - falls unsere Regierung und Bank(st)er die Schweizer Chancen mit dem Bankgeheimnis zu verteidigen wissen. Antworten


Daniel Hauser

18.03.2010, 23:14 Uhr
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@Peter Kunz: Sie haben absolut Recht. Die USA ist in der Gesetzgebung bezüglich der hier angesprochenen Steuerfrage absolut suverän. Gerade wir Schweizer beharren ja auf genau der gleiche Ansicht. Nur dass wir glauben, mit Hilfe einer Schlaumeierei, bevorzugt mit Schwarzgeld wirtschaften zu können! Die neue Gesetzgebung ist nur zu begrüssen. Sie macht unser Wirtschaften etwas anspruchsvoller. Antworten


Marc Monder

18.03.2010, 23:03 Uhr
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Und wo ist das Problem? Jeder kann selbst entscheiden, welche Papiere er kauft, und jede Bank kann selbst entscheiden, ob sie den zusätzlichen Aufwand auf sich nimmt oder nicht. Es ist nun wichtig, die liberale Fahne hoch zu halten, so dass man den drangsalierten Investoren und Firmen eine Alternative bieten kann. Entscheidend wird dann nur noch sein, dass der freie Handelsaustausch Bestand hat. Antworten


Markus Schierer

18.03.2010, 22:22 Uhr
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Warum fragen hier so viele Schweizer danach, warum sich "die Europäer" dies gefallen lassen, und dass "Europa" sich dagegen wehren müsste. Wir gehören aber nicht zur EU, also zu Europa. Wir stehen alleine da, und können daher höchstens fragen, warum sich die Schweiz das von den USA gefallen lässt. Und auch die Antwort ist schnell gefunden: Weil wir müssen! Aber wir wollten es auch nicht anders. Antworten


Rudolf Brun

18.03.2010, 22:14 Uhr
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Den USA geht es um Transparenz im Steuerwald. Ich habe Schwierigkeiten zu verstehen, warum einige Banken in der Schweiz dies offenbar so verabscheuen. Ich bin der Meinung, dass der Finanzplatz Schweiz dank besseren Transparenz in internationalen Steuersachen nur gewinnen wird. RB Antworten


Markus Scharli

18.03.2010, 21:40 Uhr
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Dieser Artikel ist lauter Polemik. Es aendert sich fuer Privatpersonen gar nichts. Bereits heute muss jeder US Steuerpflichtige auslaendische Vermoegen und Ertraege melden. Natuerlich bezieht sich das auf jeden, der sich in der US niederlaesst, inkl. Green Card (Niederlassungsbewilligung). Einzig neu ist, dass eine Bank mit Strafsteuern rechnen muss, wenn sie die informationen nicht meldet. Antworten


Beat Flückiger

18.03.2010, 20:48 Uhr
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Warum herrscht in Schweizer Bankerkreisen Entsetzen ? Man hat doch nichts zu verbergen, angeblich. Und das Schweizer Bankgeheimnis ist doch nur zum Wohle der Menschheit da, nicht etwa aus purem Egoismus der Schweiz .... wobei man sich schon fragt, warum in der Schweiz um alle anderen Daten der Menschen kein Geheimnis gemacht wird. Ich werde mal nachdenken, vielleicht komme ich ja drauf ..... Antworten


ruth leemann

18.03.2010, 20:33 Uhr
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Der USA - Präsident Obama hat sichtlich die falschen Leute / Berater um sich versammelt, insbesondere die IRS die in der Vergangenheit Kontroll - Fehler gemacht hat, sollte sich jetzt nicht noch gross aufspielen - dieses unschöne USA - Spiel gefährdet nicht nur die weltweiten Finanzplätze, sondern auch den sozialen Frieden. Diese Obama - Wahl Strategie kann so nicht aufgehen. Antworten


Jens Gloor

18.03.2010, 19:28 Uhr
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Schliesse mich Konrad Hummlers Meinung voll (1. Absatz) und ganz an. Die USA leben seit Dekaden auf 'Pump' und helfen engagiert Investment-Blasen zu bilden, da sehr einträglich, wenn in der Konsolidierungsphase massig und günstig Werte zugekauft werden können. Die Aushöhlung des Mittelstandes schreitet voran - History repeating... Antworten


Hans Georg Nägeli

18.03.2010, 19:27 Uhr
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Die ganze Welt habe diesen Obama frenetisch gefeiert ! Ich muss offenbar nicht zu dieser Welt gehören, denn ich habe diese Wahl jedenfalls nicht gefeiert sie ging mich nämlich gar nichts an. Obama ist ein Yank durch und durch oder kann mir jemand sagen was seither zum besseren geändert hat. Immer noch gleich viele Kriege durch die "Vorbildnation" USA oder etwa nicht ? Antworten


Danny Meier

18.03.2010, 19:19 Uhr
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@ Mike Hugi Wie kommen Sie darauf? Die USA hat in den letzten Jahren mit Ihrem Verhalten all jene Rezessionen verursacht. Die Crashs haben ihren Ursprung soweit ich mich erinnern kann immer in der USA! Antworten


Mike Hugi

18.03.2010, 18:12 Uhr
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Super, die USA ist wiedermal das einzige Land das etwas auf die Reihe kriegt. (Wie meistens). Die USA wird auch eines der ersten Länder der Welt sein das aus der Krise gestärkt hervor geht. Ich freue mich schon auf die langen Gesichter der anti Amerikaner, die ernsthaft glauben die Schweiz wäre einen deut besser. Alle kochen mit Wasser, nur die einen essen heiss, die andern als "Kompromis" lauwarm Antworten


Beat Schultheiss

18.03.2010, 18:10 Uhr
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Wie wahr! Zu Zeiten des kalten Krieges waren die USA unbesehen "die Guten". Nun sehen wir ernüchtert, dass es sich um eine normale Grossmacht mit Anspruch auf die Weltherrschaft handelt, die rücksichtslos Ihre eigenen Interessen verfolgt und dem Rest der Welt Ihre Vorstellungen dessen, was gut, moralisch vertretbar und recht ist, aufzwingen will. Antworten


Markus Karrer

18.03.2010, 17:50 Uhr
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Antwort an Herr Leo Fuchs: US-Titel verkaufen heisst nicht, die US-Kunden wegzuweisen. Bürger von konfiskatorischen Staaten müssen geschützt werden. Antworten


Carlo Schnydrig

18.03.2010, 17:45 Uhr
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Europa sollte sich wirklich überlegen, wer hier wen braucht! Europa wäre ohne die USA sicher besser dran und weniger den ungestümen Launen der Amerikaner ausgesetzt. Warum kann es Europa den USA nicht gleich tun - nur das machen, was Europa nützt. Der "Grössewahn" der Amerikaner wurde leider noch nicht durchschaut. Bedenklich!!! Goldreserven in den USA abziehen. Antworten


thomas müller

18.03.2010, 17:37 Uhr
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@Mr.Dodge: Wo die Schweiz am Ende ist müssen sie mir also schon noch sagen. Im Gegensatz zu den USA stürzen bei uns noch keine Brücken ein und es steht meines Wissens auch noch kein Kanton vor dem Bankrott. Die Schweiz meistert die Wirtschaftskrise alles in allem doch um einiges besser als andere Staaten, oder wieviele Länder konnten im Jahr 2009 schwarze Zahlen schreiben und Schulden abbauen? Antworten


Carlo Schnydrig

18.03.2010, 17:36 Uhr
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Es ist wirklich traurig, dass sich Europa von der USA solche "Regeln" aufdiktieren lässt. Typisch Europa. Warum werden die ausländischen Niederlassungen aus Amerika nicht abgezogen? Da das bekannte "Finanzdilemma" von Amerika verursacht wurde, ist es höchste Zeit, diesem Land den Rücken zu kehren. Mit der Abkehrung könnten die bevorstehenden Debakel abgewendet oder unschädilich gemacht werden. Antworten


Ueli Obermoser

18.03.2010, 17:28 Uhr
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Seilschaften, juristische Hinhaltungs-.. .strategien, Verstrickungen von Politik, Wirtschaft, Verbänden, privaten und institutionellen Investoren werden eine Aufklärung der Vorgänge zu verhindern wissen. Die Taktiken im Parlament mögen von Einzelpersonen naiv ernst gemeint sein, für alle anderen von links bis rechts sind es wahlwirksame Strategien. Volksvertreter haben kein Rüchgrat !!! Antworten


Rolf Meier

18.03.2010, 16:57 Uhr
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Hi Mr. Dodge. Ist das jetzt schon der offizielle Name für die USA - "globales Problem"? Antworten


Pfiffner Marco

18.03.2010, 16:54 Uhr
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Mr. Dodg, vielleicht täte die USA gut daran sich ein bischen weniger Global zu tätigen,dies würde der Welt vermutlich besser tun. Siehe Bankenkrise, Irak, Afghanistan , etc. Antworten


eugen bissegger

18.03.2010, 16:47 Uhr
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@Thomi Horath: Nehme ich nicht an ( will ich auch nicht wissen ). Siehe Videos: Harry J. Heutschi . Und zum Artikel, Amerikas Überrachungsangriff auf die Finanzmärkte: The Obama Deception. Eigentlich müssten in der globalen Politik die Alarmglocken läuten.... Antworten


Hans Thommen

18.03.2010, 16:46 Uhr
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Gut für die Schweiz! Dank solchen Gesetzen wird USA-Exposure (finanztechnisch wie auch geographisch) weniger attraktiv für Investoren, womit die Schweiz als Finanzplatz automatisch interessanter wird. Antworten


Heinz Egg

18.03.2010, 16:45 Uhr
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Ich denke es ist nun an der Zeit für alle Banken welche nicht Amerikanisch sind sich aus diesem Finanzmarkt zurück zu ziehen. Doch die Amerikanischen Bankinstitute sollten in der ganzen Welt auch eine 3o- prozentige Quellensteuer entrichten müssen. Wie es aussieht hat Obama die Überheblichkeit auch mit einem grossen Löffel eingenommen. Wer braucht wen?? Antworten


harriet angele

18.03.2010, 16:44 Uhr
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@leo schale: ist zwar off-topic, aber ich frage mich langsam, aber sicher, woher ihre ressentiments gegen alles, was die schweiz betrifft, herrühren? ihre kommentare zeugen von neid und unzufriedenheit. Antworten


Vinc Philippi

18.03.2010, 16:41 Uhr
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@Dodge: Ja, das mag stimmen, mit der Schweiz geht es abwärts. Aber mit den USA noch viel schneller. Oder können Sie sich heute noch einen Dodge kaufen? Ohne die militärische Power wäre USA länges nicht mehr existent. In zwanzig Jahren ist die USA blos noch ein grosses Land. That's it. Antworten


Patrick Ryf

18.03.2010, 16:37 Uhr
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Ich denke, wenn man jeden Tag 2 Milliarden Schulden aufnehmen muss, um sein bröckelndes Imperium mit Angriffskriegen, Mord und Erpressungen usw. zusammen zu halten, wäre es wohl klüger, potente Investoren nicht zu vertreiben. Goverment Sachs mit Ihrer Marionette Obama wird so den Untergang des US-Imperiums nur beschleunigen. Der enteignete Mittelstand wird diese Verbrecher schon bald richten. Antworten


Alex Schmid

18.03.2010, 16:23 Uhr
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Nichts als Schweizer Ueberheblichkeit und Mimosengetue! Mit der ganzen Welt wollt Ihr Geschäfte machen und Geld verdienen, aber euch an weltweite Regeln halten nicht. Peinliche Nummer, lieber Schweizer! Antworten


Thomi Horath

18.03.2010, 16:14 Uhr
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Herr Bissegger (14:34): Das weiss wahrscheinlich nicht einmal unser Bundesrat. Herr Villiger soll vor Jahren mal auf die Frage, wo den das SNB-Gold sei, geantwortet haben: "Ich weiss es nicht, und ich will es auch gar nicht wissen!" Antworten


Ivan Casale

18.03.2010, 16:08 Uhr
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Was mich am Artikel stört , ist das Unterlassen der Erinnerung - dass sämtliche "Grösseren" ihre Gesetze, Vorstellungen und Spielregeln durchsetzen (USA, EU, China, Russland - darf man es sagen, Deutschland gegenüber der Schweiz). Wer das nicht begreift, hat wahrscheinlich in seiner Kindheit noch nie mit etwas älteren und stärkeren Jungs / Mädchen irgendwelche Brettspiele gespielt. Antworten


johann thom

18.03.2010, 15:45 Uhr
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Interessant dass KEINE EINZIGE AMERIKANISCHE ZEITSCHRIFT auch nur ein einziges Wort darüber verloren hat. Es lebe die ZENSUR Antworten


Albert Muri

18.03.2010, 15:24 Uhr
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Sehr gut beobachtet, Mr. Dodge. Das "Meckern" der Schweizer ist moralisches Hinterfragen. So etwas hat man in den USA schon lange verlernt, weil man viel zu beschäftigt damit ist, das "globale Problem" zu sein. Die Machenschaften in den USA haben die UBS fast ruiniert und der Steuerzahler als Retter hat ein Recht darauf, das Ende der schlechten Geschäfte dort zu verlangen. Antworten


heiner lauter

18.03.2010, 15:08 Uhr
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für alle ewiggestrigen, die schweiz hat das strengste geldwäschereigesetz der welt, wir nehmen kein "schmutziges" geld mehr an! Antworten


Eric Dodge

18.03.2010, 15:02 Uhr
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Ich arbeite fuer eine Grossbank in Zuerich. Sie wollten mich unbedingt, so bin ich fuer 4 Jahre hier in Zuerich. Ich habe noch nie ein Volk , wie die Schweiz erlebt, die immer meckern, aber nie was fuer das globale Problem tun. Heute ist die Schweiz am Ende, ueberall Probleme, aber die UBS wird ueberstehen und in den USA ist sie immer noch gross und maechtig. Ist die UBS nicht eine Schweizer Bank? Antworten


Andreas Schmid

18.03.2010, 14:53 Uhr
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Diese US-Massnahme wird hoffentlich dazu führen, dass die Banken ihre Strategie ändern und künftig voll auf asisatische Wertpapiere und Investitionen setzen! Letztlich ein Bumerang für dieses hochverschuldete, überall Kriege führende Land. Es kann nicht sein, dass dieses römische Reich des 21. Jahrhunderts der ganzen Welt auch weiterhin alle Konditionen diktiert. Auch die UBS sollte dort abbauen! Antworten


Kurt Messerli

18.03.2010, 14:47 Uhr
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Mal eine andere Frage: Wie kommen eigentlich alle KommentarInnen auf dieser Seite auf die Idee, dass man unbedingt ein Bankkonto haben muss um Steuern zu hinterziehen. So ein Käse. Schon seit jeher sind hohe Einlagen in Lebensversicherungen und Sachwerte in Banksafes eine sehr gute Alternative. Man vergleiche einmal den Wertzuwachs einer guten Schweizer Uhr mit anderen Anlagen. Antworten


pary muster

18.03.2010, 14:45 Uhr
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Es kann nicht sein das der grossteil (sicher über 50%) der Steuerzahler, die weder Geldanlagen noch Börsengeschäfte tätigen, den Kopf hinhalten müssen für die, die besser Verdienen und ihr Geld verspekulieren. Was soll das eigentlich? Antworten


eugen bissegger

18.03.2010, 14:34 Uhr
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Was geschieht mit dem CH - SNB - Gold, welches in die USA geflogen wurde ( Fort Knox ) ? Und was mit den Staatsanleihen ( Schuldverschreibungen ) welche die CH erhielt, wenn USA pleite geht? Antworten


Martin Holzherr

18.03.2010, 14:12 Uhr
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Das römische Imperium wurde für die Menschen in seinem Einflussbereich vor allem dadurch spürbar, dass überall das römische Recht galt (von dem wir viel übernommen haben). In seiner Spätphase will das amerikanische Imperium US-Recht weltweit durchsetzen. Sicher im Finanzbereich, aber auch sonst. Nur ist die USA zu spät dran. Jetzt schneiden sie sich ins eigene Fleisch. Antworten


Jürg Bühler

18.03.2010, 14:05 Uhr
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Die USA schiesst sich in den Fuss. Wegelin war die erste Bank die konsequent aus US Papieren ausgestiegen ist, da werden weitere kommen. Man wird Banken mit US Papieren haben und solche ohne, letztere dürften für US Schwarzgelder interessant werden, da die USA dort keinen direkten Zugriff haben wird, ausser wenn der Kunde in den USA auffliegt. Gelder werden dann natürlich vermehrt ex-USA angelegt. Antworten


Heidi Schulz

18.03.2010, 14:05 Uhr
Melden

Erst mal sehen, was die Amerikaner selber zu diesem Gesetz sagen. Sie sind ja in erster Linie betroffen. Es wäre ja vermessen gleich überall Steuerhinterziehung zu wittern. Politisch geht es eher um das Verhältnis vom (freien) Bürger zum Staat. Antworten


Albert Muri

18.03.2010, 14:04 Uhr
Melden

@Christian Fuchs, 11:54 Uhr genau so ist es, es werden kopflos fremde Interessen verteidigt, die dem eigenen Gemeinwesen sogar schädlich werden können.Wenn dieses Gesetz vielleicht zur Folge hat, dass die UBS ihr unseliges US-Geschäft endlich aufgibt, war es das Beste seit langem, was dem Bankenplatz Schweiz passieren konnte. Antworten


pary muster

18.03.2010, 14:02 Uhr
Melden

Da die USA zuwenig eigen Gewinn aus den jeweiligen Krisen ziehen konnten, gehen sie nun auf die starken Finanzmärkte los. Ziel ist es andere finanziell zu schwächen, so das das was USA manipulieren kann auch wieder Renditen für USA abwirft. Oder will mir jemand wirklich versuchen zu erklären, das bloss ein Mann für die Finanzkrise verantwortlich sein soll. Antworten


Karl Tanner

18.03.2010, 13:58 Uhr
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@Binsberger: Auch Alternativwährungen, Tausch oder Zeittauschsysteme lösen das Problem nicht. Auch sie generieren (thesaurierbare) Werte oder Umsätze, welche sich besteuern lassen. Antworten


Robert Herz

18.03.2010, 12:38 Uhr
Melden

Die Gesetze eines Staates gelten doch in der Regel nur auf deren Boden - oder? Aber wenn man das etwas distanziert anschaut, handelt es sich auch bloss um eine andere Version des automatischen Datenaustauschs. Staaten wie die USA haben doch gar keine andere Wahl, als zu solchen Mitteln zu greifen. Die Finanzindustrie wird dann wieder mit entsprechend angepassten Produkten reagieren... Antworten


Thomi Horath

18.03.2010, 12:27 Uhr
Melden

Ich glaube, hier geht es weniger um Geld - das können die USA ja drucken bis zum Bach runter - als um Kontrolle. Es würde mich nicht wundern, wenn das Gesetz bald irgendwie ausgeweitet würde, so dass alle Bürger dieser Welt ihr Konto offenlegen müssen. Ich bin skeptisch gegenüber dem IRS... Und ja, Herr Vontobel, Frau Schlatter, Herr Schale, die Schweiz ist effektiv keine Insel, ganz richtig! Antworten


Nadine Binsberger

18.03.2010, 12:13 Uhr
Melden

Z.B. Alternativwährungen oder Zeittauschsysteme gehen keinen Staat irgendetwas an. Warum nicht umsteigen? Antworten


Panos Ketikidis

18.03.2010, 12:12 Uhr
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Die USA, wie jeder anderer Staat auch, können ihre Ggesetze selbst bestimmen. Niemand verpflichtet uns als nicht US-Bürger, US-Aktien zu kaufen! Lasst einfach die Finger davon oder zahlt die Sondersteuer. Die USA führen seit Jahrzehnten Kriege (und sicher nicht um Freiheit und Demokratie). Das will finanziert sein... Antworten


Andreas Moser

18.03.2010, 12:01 Uhr
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Big brother... Die Lösung für einen freien Menschen: Was in einem CH Save steckt, ist noch Geheimsache: Physisches Gold und Silber werden nicht bedsteuert und gehen nie Pleite, da keine Schulden dahinter stecken. Jedoch keine Aufbewahrung von Gold in US-Saves, da die USA bereits das Goldverbot kannte. Antworten


Hans Meier

18.03.2010, 12:00 Uhr
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@Renfer US-Bürger in der Schweiz müssen bereits jetzt alles deklarieren, also nichts neues. Zudem wird niemand gezwungen US-Wertschriften zu kaufen. Antworten


sandra peterhans

18.03.2010, 11:57 Uhr
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@Carlo Meierhofer: konzeptlos und wirr? Da meinen sie wohl eher die Politik der Schweizer ewiggestrigen die sich am liebsten immer noch in den Bergen eingraben würden und nicht für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind. Für mich tun die Amerikaner einen Schritt in die richtige Richtung. Antworten


Christian Fuchs

18.03.2010, 11:54 Uhr
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Unglaublich wie emotionsgeladen 90% der Kommentare hier sind. Es geht um auslaendische Firmen die in den USA Geld machen wollen und sich demnach an das amerikanische Gesetz halten muessen. Ich kann echt nicht verstehen wie sich so viele Schweizer mit einer handvoll Unternehmen identifizieren, deren einzige Leistung es in den letzten Jahren war, kriminelle Energie zu beweisen. Antworten


Fritz Braun

18.03.2010, 11:28 Uhr
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Bravo - nun werden alle Länder gleichgeschaltet und die Hinterziehung von Steuern, von welchen ohnehin nur die Superreichen auf Kosten des Mittelstandes profitieren, wird schwieriger. Antworten


Regula Renfer

18.03.2010, 11:22 Uhr
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@ Peter Kunze Sie schreiben: "Es steht nun jeder Bank frei, entweder den Vorschriften zu folgen oder ihre Geschäftstätigkeit in den USA einzustellen".Sie haben wohl nicht verstanden, dass die Vorschrift nicht nur in den USA gilt, sondern weltweit. Erfasst sind auch in der Schweiz LEBENDE US-Bürger, Greencardbesitzer jedwelcher Nationalität oder gar in der CH lebende Schweizer mit US-Wertschriften Antworten


Markus Gnädinger

18.03.2010, 11:20 Uhr
Melden

Die USA sind frei in der Gestaltung ihrer Gesetze. Störend ist , dass die neuen Bestimmungen nur für ausländische Finanzgesellschaften gelten. Das riecht nach Protektionismus! Antworten


Hans Meier

18.03.2010, 11:17 Uhr
Melden

Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Wer in den US geschäften will, muss sich an die US-Gesetze halten. Aber niemand wird gezwungen dort aktiv zu sein. Wer mit den US-Gesetzen nicht einverstanden ist, oder damit keinen Gewinn erziehlt, muss sich aus den USA zurückziehen. Antworten


Peter Müller

18.03.2010, 10:59 Uhr
Melden

Die US-Politik kritisieren und gleichzeitig dazu Aufrufen mit China und arabischen Länder zu geschäften? Wohl nicht ganz fertig gedacht. Wir sollten die Vergangenheit hinter uns lassen und uns endlich auf die Zukunft konzentrieren. Niemand ist eine Insel. Antworten


Reto Senn

18.03.2010, 10:59 Uhr
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Typisch Amerika. Betroffen sind nicht nur US-Bürger, die in den USA leben, sondern alle US-Bürger - wo sie auch leben. Zudem alle Inhaber von Greencards (wo sie auch leben) und alle übrigen Staatsangehörigen (auch Schweizer), wenn sie US-Wertschriften besitzen. Antworten


Urs Fellmann

18.03.2010, 10:56 Uhr
Melden

Die hochverschuldeten Staaten sind in einem Fiskalkrieg jeder gegen jeden. In einer global verflochtenen Finanzwelt fährt die Schweiz wohl am besten, wenn sie für einen Finanzplatz mit tatsächlich gelebten ethischen Standards sorgt, die eigene Staatsverschuldung nicht uferlos anwachsen lässt ,die Beziehungen zu den wirklich befreundeten Staaten pflegt und zu den andern gesunden Abstand nimmt. Antworten


Daniel Hersberger

18.03.2010, 10:46 Uhr
Melden

Was mich immer mehr erstaunt dass gewisse Kommentarschreiber tatsächlich denken dass andere Staaten das absolute Recht verwalten derweil in ihren eigenen Ländern (USA/UK) Schwarzgeld lagert dass aus Südamerikanischen Staaten stammt. Die Banken haben Jahrzente viele Steuern an Gemeinden/Kantonen und dem Staat abgeliefert um den Sozialstaat mitzufinanzieren. Antworten


Carlo Schnydrig

18.03.2010, 10:43 Uhr
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Es dürfte sicher nicht abwegig sein, wenn das gleiche Vorgehen für amerikanische Bankniederlassungen in der Schweiz oder im EU-Raum angewand würde. Dies wäre sicher ein Thema, welches auch für die EU diskussionsfähig wäre. Durch dieses Vorgehen sichert sich die USA den erneuten Zugang zu finanziellen Transaktionen in Europa, welcher kürzlich ausgelaufen ist. Es geht eben nicht nur um die Finanzen. Antworten


Noé Tondeur

18.03.2010, 10:42 Uhr
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Für mich kommt dies überhaupt nicht überraschend: Schauen wir uns doch einfach mal die exorbitante und wachsende Staatsverschuldung an. Wer hat den Aktienmärkten und Konjunktur "aus der Patsche geholfen"? Ja, der Staat, das vergessen viele. Die Staaten suchen nun jede nur erdenkliche Einnahmequelle, um die Schuldenberge abzutragen. Der Exit aus der Null-Zins-Politik lässt grüssen. Antworten


David Herter

18.03.2010, 10:36 Uhr
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Das finde ich tiptop. Transaktionen die über vielleicht 200 000 Franken hinausgehen gehören dem Steueramt gemeldet. Das interessiert die Gesellschaft der Steuerzahler, die Schweiz ist unser gemeinsames Unternehmen und wir sind alle Anteilhaber. Allenfalls sind die Daten der Geldströme (anonymisiert?) auch hilfreich, um dem Kapitalismus zu Gerechtigkeit zu verhelfen. Da wird viel ans Licht kommen. Antworten


Carlo Meierhofer

18.03.2010, 10:35 Uhr
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Langsam wird es peinlich, wie sich die Amerikaner aufführen. Aber so verhält sich eben eine schwächer werdende und an Einfluss verlierende Grossmacht auf dem Abstieg. Da gibt es historisch viele Beispiele: Sinnlose, letzte Kriege, unkontrollierte Verschuldung, schwache Regierung und jetzt dies - konzeptlos und wirr. Die USA werden schon lange nicht mehr ernst genommen. (Siehe Israel) Antworten


Hans J. Rohrer

18.03.2010, 10:34 Uhr
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All denen, die nachsichtig die invasive Schnüffelpolitik sog. befreundeter Staaten beurteilen, sei die erneute oder erstmalige Lektüre von George Orwells "1984" empfohlen. Sie werden sich wundern, wie weit wir es gebracht haben. Antworten


Alfons Vogel

18.03.2010, 10:31 Uhr
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@Dominik Holenstein: Mit Ihrer Aussage diqualifizieren sie sich selber. Sie scheinen keine Ahnung der aktuellen rechtlichen Situation zu haben: SOX, Bankkundengeheimnisse etc. verbieten es schlichtweg alles miteinander zu vernetzen..... Antworten


Boris Keller

18.03.2010, 10:20 Uhr
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Wo ist das Problem? So lange die USA gleich lange Spiesse schafft, ist es doch absolut legitim einen Passus zu kreiieren, der dazu verhilft Schwarzgeld zu orten. Und in Sachen "gläserner Bürger": Ich kann dieses Unwort des Jahrhunderts nicht mehr hören. Die Argumente zum Schutz des Schwarzgeldes sind doch nur noch peinlich. Auch die IRS untersteht ja letztlich der Amtsgeheimnispflicht... Antworten


Jack Meier

18.03.2010, 10:14 Uhr
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Früher sagte man dazu "Wirtschaftskrieg". Um nichts anderes geht es der Regierung Obama und auch Deutschland. Während das Gesetz alle ausländischen Finanzinstitute trifft, wird in den Verordnungen bestimmt ein Passus erlassen, wonach amerikanische Banken eine bevorzugte Behandlung geniessen werden. Anstatt sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, wird die Schweiz auch hier kuschen. Antworten


Liliane Schlatter

18.03.2010, 09:59 Uhr
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Bernhard Vontobel: besser hätten Sie es nicht ausdrücken können, stimme völlig mit Ihrem Kommentar überein und diese Meinung habe ich nicht erst seit heute. Antworten


Hans Kohler

18.03.2010, 09:58 Uhr
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@Roland Moser, 07:51 Uhr: Ich kann Ihre Frage nicht beantworten. Aber es wäre ein Riesenfehler, die Amerikaner ein weiteres Mal zu unterschätzen. Solange die Schweiz der CIA in Bern ein Hauptquartier bietet, würde ich mich nicht allzu sicher fühlen. Wir haben uns bisher zu stark auf unsere ausländischen "Freunde" verlassen; was dabei herauskommt, kann man kaum mehr übersehen. Antworten


Fritz Schmid

18.03.2010, 09:44 Uhr
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@Roland Moser: Da braucht es keine Spezialeinheiten. Amerikanische IT-Unternehmen sind gerade dabei sich im schweizerischen Bankensektor zu positionieren. Bestes Beispiel: Das Rechenzentrum der Berner Kantonalbank (und von über 60 Regionalbanken) wird an HP übergehen. Da ist es kein Problem die relevanten Daten zu ermitteln. Antworten


Dieter Wundrig

18.03.2010, 09:40 Uhr
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Einige Kommentarschreiber scheinen mit der Wirklichkeit Probleme zu haben. Glaubt man denn immer noch alles selbst regeln zu können und nur das eigene Recht als Recht zu betrachten. Direkte Demokratie als die perfekte Urform zu betrachten nach der sich alle ausrichten müssen. Warum geht man nicht den eigenen Weg und schottet sich von der gesamten Welt ab.Wohin wird das führen?Also ausprobieren! Antworten


leo schale

18.03.2010, 09:39 Uhr
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BRAVO ! @Bernhard Vontobel: «Wellcome in the year 2010! Wann begreifen die Schweizer endlich, dass Sie nicht auf einer Insel wohnen? Die Kommentare hier sind ja haarsträubend. Die Zeiten sind vorbei, wo die Schweiz eine Festung war. Zuerst Bunker in den Bergen, dann am Paradeplatz und nun nur noch in den Köpfen der Ewiggestrigen. Die "Welt" wehrt sich (endlich) und das ist mehr als verständlich!» Antworten


Tino Etter

18.03.2010, 09:38 Uhr
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Wenn es in Filmen darum geht, dass Leute irgendwas mit unlauterem Geld machen, so sind immer Schweizer Banken im Spiel. Man könnte jetzt behaupten, das sei ein Klischee. Nein, es ist bittere Realität. Wann lernen unsere Banken unser Land mit weissem Geld zu arbeiten? Wann können sich Bankleute wieder mit WIRKLICH gutem Gewissen im Spiegel betrachten. Unser Banksystem sollte sich zu tiefst schämen Antworten


Roger Sigrist

18.03.2010, 09:37 Uhr
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Den USA steht es doch frei ihre Gesetze zu bestimmen. Wir nehmen das auch für uns in Anspruch und gerade wir reagieren doch ziemlich gereizt, wenn das Ausland unsere Gesetze kritisiert. Wenn Banken mit diesen Regelungen nicht klar kommen, steht es ihnen doch frei keine Geschäfte mit den USA, deren Bürger und US-Papieren zu machen. Dieses Gesetz sollte aber auch für US-Banken gelten. Antworten


Elisabeth Lüthi

18.03.2010, 09:37 Uhr
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Tja, wie verzweifelt muss die amerikanische Regierung sein, wenn solche Massnahmen eingeführt werden! Diese Taktik kann lediglich für ein Jahr gutgehen, dann verlassen die welche noch Geld haben ihre Heimat, wenn es das ist was man damit erreichen wollte, dann Bravo! Die die das Land nicht verlassen können, dürfen dann wieder einmal mehr die Suppe auslöffeln! Antworten


Johann Kunze

18.03.2010, 09:37 Uhr
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Was viele der hiesige Kommentatoren nicht wissen: Gegenüber den USA ist man auch steuerpflichtig, wenn man dort geboren wurde, aber in der Schweiz aufgewachsen ist und seit Jahrzehnten hier lebt. Dann muss man nach Ansicht der USA trotzdem seine Vermögens- und Einkommensverhältnisse offenlegen und ihnen Steuern bezahlen. Entweder zahlt man doppelt Steuern oder gilt neuerdings als Krimineller. Antworten


Ben Müller

18.03.2010, 09:35 Uhr
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Sorry, aber ist mir doch egal wenn das Geschäft für ausländische Banken in den USA erschwert werden soll. Unsere UBS und Co sind glücklicherweise nicht die Schweiz. Die Amerikaner schiessen sich ins eigene Fleisch, sollen sie doch mit dem geringeren Investitionsvolumen ausländischer Firmen glücklich werden, who cares? Antworten


Peter Gloor

18.03.2010, 09:33 Uhr
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Ich verstehe die Aufregung nicht. Das Offshore-Banking lebt von Steuerhinterziehung, was moralisch verwerflich und (in den meisten Staaten) rechtlich verboten ist. Diesem will man nun in den USA Herr werden. Die Schweiz und andere Staaten verweigern aber die Zusammenarbeit um den (in meinen und wohl den meisten Leuten der Welt) Verbrecher auf die Spur zu kommen. Da bleiben nur rigorose Massnahmen. Antworten


Hansw Willi

18.03.2010, 09:33 Uhr
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Kann da Herrn Kunze nur zu zustimmen. Wenn die Schweiz Gesetze beschliesst, haben andere Staaten diese zu akzeptieren. Und das tun sie normalerweise auch. Also darf das die USA doch wohl auch. Und betr. US-Präsident: Wir erwarten doch wohl, dass der Bundesrat zuerst und vor allem die Interessen der Schweiz an die erste Stelle setzt. Das gleiche erwarten die US-Bürger vom US-Präsidenten. Antworten


Raphael Huber

18.03.2010, 09:30 Uhr
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Gut so! Wir Schweizer bereichern uns mit Geld, dass den Amerikanischen Steuerzahlern gehören würde. Das ist meiner Meinung nach schlicht und einfach armselig. Wir sollten schon lange freiwillig damit aufhören. Jetzt werden wir mit diesem gute Trick gezwungen. Schade, dass wir es nich von uns aus getan haben. Antworten


Roman Günter

18.03.2010, 09:30 Uhr
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@Sophia Muriel - kennen Sie alle Amerikaner unter Ihren Freunden und Bekannten, d.h. geboren in USA, einmal eine Green-Card besessen, einmal für einige Zeit dort gelebt, jetzt dort am Studieren? Das sind alles US-Persons im weiteren Sinne. Amerikaner, welche schon Jahrzehnte in der Schweiz wohnen, sind US-Persons. Antworten


Erich Heinz

18.03.2010, 09:30 Uhr
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Diese Gesetzte sind langfristig betrachtet das einzige Mittel gegen die Verwahrlosung der Finanzwelt, die das Mass und den Anstand verloren hat. Wildwest an den Börsen ist bald am Ende. Antworten


jean-pierre neidhart

18.03.2010, 09:29 Uhr
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Mit all diesen neuen Gesetzen wird den Menschen die moeglichkeit genommen, ihr sauer verdientes Geld vor den gierigen und verlogenen Politikern in Sicherheit zu bringen. Glaeserner Kunde bzw. Buerger das sind dann alles Menschen die der Willkuer der Politiker ausgeliefert sind und gefahr laufen von diesen bis aufs Hemd ausgepluendert zu werden. Antworten


Thomas Bisang

18.03.2010, 09:25 Uhr
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@Bernhard Vontobel Es geht doch gar nicht nur um die Schweiz! So ein imperiales aber dennoch protektionistisches Gesetz sprengt alles Dagewesene! Es wird darauf rauslaufen, dass sich Investoren von US-Aktien trennen und der Niedergang der US-Wirtschaft und somit auch des Landes weitergeht. Mal schauen, wie die USA Chinas Finanzcenter Hong Kong zu diesen Schritten zwingen will. Antworten


Alexander Dominguez

18.03.2010, 09:19 Uhr
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Finde ich gut das Gesetz ! Banken sollen wieder zu ihrem Kerngeschäft zurückkehren und die Wirtschaft mit Krediten versorgen. Das ganze Investment-Banking und die Gier nach schnellem Geld ohne Arbeitsleistung ist schuld an der Krise dieser Welt. Banker und Banken sollten wieder zu Bescheidenheit zurückkehren aber solch ein Wort ist in der Abzockerwelt gar nicht bekannt. Antworten


Dr. Marcel Kraus

18.03.2010, 09:13 Uhr
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Das Bankgeheimnis wird in den USA abgeschafft, weil dringend neue Steuereinnahmen gebraucht werden. Für die Schweizer Banken (und Versicherungen) empfiehlt sich jetzt ein Rückzug aus dem unrentablen USA- Geschäft. Ausser hohen Verlusten, aufwändigen Prozessen und viel Ärger hat es insgesamt gesehen nicht viel gebracht. Deutlich interessanter sind die asiatischen und arabischen Wachstumsmärkte! Antworten


Leo Luchs

18.03.2010, 09:12 Uhr
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Hr. Karrer meint: "Ganz einfach: die US-Papiere verkaufen, das FFI-Agreement nicht unterzeichnen, das QI-Agreement künden. Man erspart sich Umsetzungskosten, rechtliche Risiken, Verlustrisiken auf diesen Schrottpapieren und dieser Inflationswährung." Man erspart sich auch jede Menge Umsatz, oder meinen Sie, die Schweizer Banken hätten die US-Kunden aus Nächstenliebe bewirtschaftet? Antworten


Ronald Rüegg

18.03.2010, 09:11 Uhr
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Seit einem Jahr sage ich: Schweizer Banken, bläst zum Rückzug aus den USA! Verkauft die US-Divisionen solange es noch Geld gibt dafür. Es kommt in den USA noch viel schlimmer. Die kämpfen ums nackte finanzielle Ueberleben! Konzentriert euch auf die Asiaten: jedes Jahr ziehen in China 15 Mio. Menschen in Städte! Antworten


Walter Krauer

18.03.2010, 08:58 Uhr
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Ist gerecht wenn endlich der mit Geld spielt zu Kasse gebeten wird. Die Banken sind bald so verkommen und zu Casinos ausgeartet. Von der Spekulation werden sie getrieben auf kosten des arbeitenden Menschen Antworten


Markus Weilenmann

18.03.2010, 08:56 Uhr
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Wie heisst es doch: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!" Anstatt pro-aktiv mit den USA eine tragfähige Lösung zu suchen, wurde ja in den letzten Tagen gerade wieder deutlich, wie das Parlament auf Verschleppen, Verzögern, Abwarten und Hinhalten setzt. Dabei ist die CH Wirtschaft schon längstens abhängig vom Lauf der globalen Märkte und nicht ein Player, der ihr den Stempel aufdrücken kann. Antworten


Max Meier

18.03.2010, 08:53 Uhr
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Die einzig mögliche Reaktion ist der Rückzug Ausländischer Banken aus den USA. Alles andere führt auf einen Rechtsbruch mit inländischen Gesetzen zu, dies wäre fatal. Da Netto bis heute in den USA eh nur Verluste erziehlt wurden, scheint ein solcher Rückzug verkraftbar. Mal sehen, wie die USA auf den Abbau von rund dreihundertausend Bankangestellter ausländischer Banken reagieren wird. Antworten


Hans Müller

18.03.2010, 08:52 Uhr
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Da muss ich wirklich schmunzeln ab diesen Kommentaren! Die Schweizer Banken geschäften Jahrzehnte lang illegal und nahe an der Kriminalität und wenn Sie betroffene Staate zu Wort melden, meinen Herr und Frau Schweizer tatsächlich Sie seien im Recht. In der Schweiz lagern Milliarden an Blut- und Schwarzgeld und die Schweizer meinen immer noch sie seien das Gelbe vom Ei. Verblendung in höchstem Mass Antworten


Markus Karrer

18.03.2010, 08:46 Uhr
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Ganz einfach: die US-Papiere verkaufen, das FFI-Agreement nicht unterzeichnen, das QI-Agreement künden. Man erspart sich Umsetzungskosten, rechtliche Risiken, Verlustrisiken auf diesen Schrottpapieren und dieser Inflationswährung. Antworten


Bernhard Vontobel

18.03.2010, 08:45 Uhr
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Wellcome in the year 2010! Wann begreifen die Schweizer endlich, dass Sie nicht auf einer Insel wohnen? Die Kommentare hier sind ja haarsträubend. Die Zeiten sind vorbei, wo die Schweiz eine Festung war. Zuerst Bunker in den Bergen, dann am Paradeplatz und nun nur noch in den Köpfen der Ewiggestrigen. Die "Welt" wehrt sich und das ist mehr als verständlich. Antworten


Alexandra Hamilton

18.03.2010, 08:40 Uhr
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@Bruno Waldvogel: Einverstanden. Die grossartige Nation starb aber schon am 4. Juli 1826 als am gleichen Tag sowohl Thomas Jefferson und James Madison starben. Die USA von heute haben nichts, aber auch gar nichts mit diesen Idealen zu tun. Ich habe einige Zeit gebraucht um das zu verstehen. Antworten


Peter Kunze

18.03.2010, 08:40 Uhr
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Seltsame Ansichten. Die USA sind eine souveräne Republik und können auf ihrem Territorium Gesetze erlassen wie sie wollen. Diese sehen in Kürze völlige Transparenz mit ausländischen Bankaktivitäten vor. Es steht nun jeder Bank frei, entweder den neuen Vorschriften zu folgen oder ihre Geschäftstätigkeit in den USA einzustellen. Von Rechtsbruch in der Schweiz jedoch kann keine Rede sein. Antworten


Tommy Rasmussen

18.03.2010, 08:40 Uhr
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Roland Moser, Sie schreiben: "Einmarsch irgendewelcher Spezialtruppen..." wie hier: „Sie bereiten sich auf die totale Zerstörung des Irans vor", zitiert Herald Scotland Dan Plesch, Director des Centre for International Studies and Diplomacy an der Universität von London. Pleschs Aussagen zufolge sind US-Bomber nun in der Lage, im Iran 10.000 Ziele innerhalb weniger Stunden zu attackieren. Antworten


Dominik Holenstein

18.03.2010, 08:38 Uhr
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Es ist wohl einfacher, hochkomplexe Produkte zu konstruieren die nur noch Mathematiker verstehen als die eigenen Kunden zu kennen. Es ist seltsam, wenn die Banken behaupten, dass es nur mit grossem Aufwand möglich sei, den effektiven Kunden einen Produktes herauszufinden. Mit den heutigen IT-Systemen und dem Verfügbaren Know-how ist das mit einem vertretbaren Aufwand möglich. Antworten


Adelheid Muller

18.03.2010, 08:37 Uhr
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Wir einfachen Arbeitnehmer sind schon lange 'gläsern' vor den Steuerbehörden. Die Steuerbehörden sollten über die Vermögen aller ihrer Bürger Bescheid wissen, auch der oberen Vermögensklasse. Mich erstaunt es immer wieder, wie sehr sich kleine 'Glasmenschen' gegen den 'gläsernen Reichen' einsetzen, obwohl sie selbst deshalb mehr Steuern bezahlen müssen. Antworten


Sophia Muriel

18.03.2010, 08:36 Uhr
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"Für die Schweiz besonders schmerzhaft..." Das soll wohl heissen "Für die Schweizer Banken mit Geschäften mit US-Kunden", denn für die Schweiz an sich hat dieses Gesetz keine direkten Folgen. US-Kunden sind US-Bürger und unterliegen damit US-Gesetzen. So what?!? Antworten


Raffael Grassi

18.03.2010, 08:35 Uhr
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Ich bin mal gespannt auf die konkrete Umsetzung dieses Gesetzes...Schlupflöcher sind mit Sicherheit auch nicht weit. Schade, dass die USA noch immer nicht erkannt haben, ihre Weltmachtposition für globale Standards einzusetzen, die aber mit allen Nationen ausgehandelt sind. Man muss aber auch verstehen, dass die US-Politik gar nicht anders kann. Die Kosten der Strukturerhaltung sind gigantisch... Antworten


Urs Haeny

18.03.2010, 08:33 Uhr
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Gibt es eine schweizerische Firma, die in den USA jemals ein langfristig erfolgreiches Investment tätigte? Wieso in aller Welt sollen wir überhaupt amerikanische Wertpapiere halten? Es gibt interessantere Alternativen in Indien, Brasilien usw. Es ist Zeit, sich aus dem amerikanischen Markt zurückzuziehen, unsere Firmen fahren eh nur riesige Verluste ein. Antworten


Beat Ammann

18.03.2010, 08:33 Uhr
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Wer will noch Wertpapiere aus dem Land der unbegrenzten Pleiten wie Lehmann, Madoff, Enron und dafür aber unbegrenzten Boni. Verkaufen wir die US Aktien und steigen aus dem Dollar! Wir brauchen sie nicht! Antworten


Rolf Iseli

18.03.2010, 08:33 Uhr
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Was regt ihr euch auf ?! Was Banker können, können Staaten auch. Jeder holt sich was er braucht. Wir haben's wirklich weit gebracht. Die vereinigten Staaten von Amerika und die vereinigten Staaten von Europa jagen sich gegenseitig die Beute ab. Im übrigen denke ich nicht, dass sich da CH-Regionalbanken gross Sorge machen müssen, die zwei,drei amerikanischen Kunden sind vernachlässigbar. Antworten


Jean-Marc Brechbühler

18.03.2010, 08:32 Uhr
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@Waldvogel: Da haben sie völlig recht. Das Zeitalter der USA ist definitiv vorbei. Es ist einfach nur noch erbärmlich was da von drüben kommt. Und zu Obama: Der ist wie alle anderen US-Präsidenten vor ihm, vor allem einma Opportunist in einener (USA) Sache. Sonst nichts! Antworten


Jack Schaess

18.03.2010, 08:30 Uhr
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Die USA schiessen sich in den eigenen Fuss. Wer will da als Ausländer noch US-Aktien kaufen bzw. in den USA investieren? Die Kurse werden in den USA unter Druck kommen, die Firmen weniger Wert haben, Wallstreet weniger verdienen. Und Kapitalerhöhungen werden so für US-Firmen auch etwas schwieriger. Leider wird dadurch der Dollar weiter abgewertet und die US werden so etwas reale Schuldenlast los. Antworten


Hans Saurenmann

18.03.2010, 08:28 Uhr
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Das war abzusehen. Das US Geschaeft muss strickt ausgegliedert werden. Sofort "Zwillings-Aktien" auflegen. Laendergesellschaften einfuehren, strickt. Das Reduit ruft!! Hier in Amerika sind noch ganz andere Umwaelzungen im Gange, die Finanz-Institute und Versicherungen muessen ihre Hauptsitze in Nord-Amerika nach Kanada verlegen, auslagern. Auf nach dem Osten dort liegt unsere Zukunft, nur so gehts Antworten


Bruno Waldvogel

18.03.2010, 08:19 Uhr
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Wenn man etwas von diesem Friedensnobelpreisträger und seinem "Change" lernen kann, dann dies: das Streben nach Dominanz der USA auf Kosten aller bleibt bestehen. Also im Westen nichts Neues. Nur: die USA stehen auf tönernen Füssen, der Kollaps steht vor der Tür. Fehlt nur noch ein kleiner unvorhergesehener Schubser, und der Koloss bricht zusammen. Die USA waren einmal eine grossartige Nation. Antworten


Kaiser Petra

18.03.2010, 08:09 Uhr
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verstehe ich das richtig? Wenn die einfach ein Gesetz verabschieden und "Dinge" verlangen. Dann können wir das ja auch? Also, dann mal los ... was hätten wir denn gerne von Amerika?? Da muss ich jetzt wirklich schmunzeln. Antworten


Stefan Hostettler

18.03.2010, 08:03 Uhr
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Es wird langsam Zeit, den Vereinigten Staaten entgegenzutreten und ihnen zu sagen, dass sie zuerst ihr korruptes Wirtschafts- und Finanzsystem (Madoff, Lehman, WorldCom, Enron sind nur wenige Beispiele) in den Griff bekommen müssen, bevor sie die ausländischen Finanzinstitute "drangsalieren" und Gesetze anderer souveräner Staaten brechen wollen. Die USA tragen die Verantwortung für die Misere! Antworten


Roland Moser

18.03.2010, 07:51 Uhr
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Und wie bitte schön will die US-Regierung eine CH-Regionalbank zwingen, die Daten ihrer US-Amerikanischen Kunden herauszugeben. Mit einem Einmarsch irgendewelcher Spezialtruppen, welche sich hier sowieso nie zurechtfinden werden? Antworten



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