Wirtschaft
Diskussion
«Diese Strecken rentieren»
Das Bundesamt für Verkehr publizierte heute eine Liste mit den 175 Bahnlinien, die weniger als 50 Prozent kostendeckend sind. Die Verbände haben diverse Beispiele aus der Liste kommentiert. Mehr...
Von Olivia Raths.
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82 Kommentare
Der nächste Schritt ist dann: alle diese Gebiete sind zu renaturieren. Mit den Gebieten ohne Bahn kann man eigentlich sofort damit beginnen und während mindestens 5 (Menschen-)Generationen unberührt lassen. Die Schweiz ist ja gross genug, darum gibt es ja die Personenfreizügigkeit. Antworten
Wenn Herr Schreiber sagt, dass auch Randregionen ein Recht auf öffentlichen Verkehr haben, erzählt er eine Binsenwahrheit. Es geht ja nicht darum, die Randregionen vom öffentlichen Verkehr abzuhängen, sondern allein darum, diesen allenfalls mit einem Bus sicherzustellen. Das ist oft nicht nur die günstigere, sondern auch die bessere Lösung. VCS und SVP können vor allem eins: Angst machen. Antworten
Und dazu ist zu bemerken, dass ohne Ausnahme die Fahrzeit markant erhöht wird und im Besondern die regelmässigen Pendler wieder zu ihrem Auto greifen werden. Oder beabsichtig unsere Regierung die autofahrenden Pendler zu penalisieren?
Die Frage ist, wie "Rendite" im öV definiert wird! Man könnte es auch machen wie d.USA: Kein öV, verrottete Bahnen, dafür Massen an klapprigen Autos u.LKW, Menschen, d.nicht z.Arbeit kommen, wenn Verkehrsunfälle passieren und Umweltverschmutzung.
NEIN! Der öV ist immer rentabel, weil (insgesamt) preisgünstiger, sozialer u.umweltfreundlicher (u.DAS ist billiger als Umweltverschmutzung)!
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Lieber Herr Gerber, die einzigen, die sich selbst finanzieren in den USA sind die Armen u.Halbarmen. Die Bankster, die Reichen lassen sich durch den Staat finanzieren. Siehe: Lehman Bros., AIG, Fannie Mae etc.Lächerlich!
Träumen Sie etwa von einenm Personenverkehr à la USA bei UNS?! Sie scheinen auch noch nicht kapiert zu haben, dass Arme das Teuerste sind für ein Staatswesen. Siehe USA!!
Liebe Frau Haltner, die Güterbahnen in den USA sind hoch professionelle Betriebe in einem erstklassigen Zustand. Anders als die Bahnen hier finanzieren sie sich selbst. Im Vorortsverkehr und im Korridor Washington - Boston spielt die Bahne auch im Personenverkehr eine bedeutende Rolle. Sie verbreiten ein Klischee, weiter nichts.
Der Service Public ist eine romantische Idee, aber es ist absurd, dass Fliegen inzwischen massiv günstiger ist als Bahnfahren. Touristen meiden unser Land wegen den hohen Preisen, nicht wegen einer fehlenden Dofbahn. Wer im hinterletzten Tal oder auf der abgelegensten Alp lebt hat eh ein Auto - solche Strecken könnten einmal pro Woche mit einer privaten Touristendampflok befahren werden. Antworten
Natürlich handelt es sich in der Liste v.a. um "Zulieferstrecken", die dann die längeren Strecken bedienen. Daher kann man das nicht "so" rechnen wie der eidgenössische Dilettantenstadel das offensichtlich tut. Ein Streichen dieser Strecken würde auch die "rentierenden" betreffen. Eine korrektee Kostenanalyse dürfte extrem schwierig sein und es ist wohl am besten, man macht hier einfach nichts. Antworten
Noch ein Aspekt: die Bahn fährt meist elektrisch, also problemlos auf regenerative Energieträger umstellbar. Viel problemloser als beim Strassenverkehr. Die SBB fährt bereits zu über 3/4 mit Wasserkraft, also emissionsfrei und frei von radioaktivem Abfall. Schaffe das mal jemand mit Bussen...
Fazit: die Bahn muss bleiben, als schon bestehende Antwort auf die Energieproblematik der Zukunft.
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Also die S-Bahn Linien um Bern, Aarau und ZH auf der Liste sind zu Stosszeiten recht voll. Überlandbusse brauchen aus Sicherheitsgründen einen Sitzplatz und Gurt für jeden - neue Busse müssen aus gutem Grund Gurte haben. Wieviele Busse brauchen wir dann für eine S Bahn mit 5 oder 8 Wagen? 10 Busse? Also 3 Minuten Takt. Das ist doch was für Randzeiten, da langt 1 Bus. Antworten
Der OEV muss nicht "rentieren".
Es ist, gesamtheitlich, eine möglichst hohe Kostendeckung anzustreben.
Die Zubringer sind eben auch wichtig.
Die Frage lautet eher: Was ist uns das Gesamtsystem wert ?
Die Nebenwirkungen und die Folgen, wie noch mehr Menschen ziehen in Ballungszentren,
oder - noch mehr benützen die teilweise jetzt schon üeberlasteten Strassen,
sind zu berücksichtigen.
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Forts; Vorgehen des BR unannehmbar bei dringend zu loesendem Problem. Jahrzehnte Kostenwahrheit vernachlaessigt, keine Balance gehalten zwischen OeVnutzern und Auto, Politik versteckte sich hinter den Rivalen. Beide Seiten fuehlten sich immer benachteiligt. Trick nun mit der Rendite funktioniert nicht. Fakten auf den Tisch fuer Volksentscheid "gerechter" Finanzierung der Mobilitaet - ohne Lobby! Antworten
Dieser Zug faehrt auf falschem Gleis und wird miserabel kommuniziert. Gleich wie Nagra, Europakrise, Gegensaetzlichkeit Bahn / Auto. Ursachen werden verdraengt, alle lehnen Verantwortung oder Bezahlung ab. Bahn soll leisten, sei aber zu teuer gegenueber Auto. Ein interessengesteuert Maerchen. Volk muss entscheiden wie, wer Mobilitaet bezahlt. Weg mit den steuerlichen Mischrechnungen/Quersubvention Antworten
gewisse Linien rentieren wohl nicht; ABER rentiert es, dass wir via unserer Nationalbank den USA Fr. 150 Milliarden an de-facto GRATISkrediten geben? (gem. PIMCO dem groessten Anleihenmanager sind die USA mit 500% Schuldenratio zur Wirtschaftsleistung eigentlich zum. technisch bankrott ! "Kurzum, in Bern ist man "Pennywise und Poundstupid !" unser Geld geht nach USA statt in unsere Randregionen! Antworten
Bahn fahren sollte in Zukunft gratis-ohne Billete und komplett über die Steuern finanziert werden. So werden die ZÜGE benutzt und wer trotzdem Mal mit seinem Familien-Auto eine Fahrt machen will und auch der Berufsverkehr, steht nicht permanent in den Auto-Kolonnen und kann den Ausflug geniessen, respektiv die Termine einhalten. Antworten
Diese komplett rein betriebswirtschaftlich buchhalterische rechnerei kann nur von Schreibtischtätern mit Tunnelblick stammen. Hier gehen sämtliche vernetzten volkswirtschaftlichen Zusammenhänge in sträflicher Weise vergessen. Ergo ist diese Studie eine komplette Odiotie der der Kampf angesagt werden muss! Antworten
Mit Andreas Meyer, CEO der SBB, ist der BR bestens für die Umsetzung des Kahlschlags bedient. Jener AM wurde von der DB abgeworben, die bereits vor 20 Jahren die Regionallinien auf's sträflichste vernachlässigten. Zwischenzeitlich wird der seiner zeitige Fehlentscheid mit Grossinvestitionen mühsam korrigiert. Nur unsere Deppen wollen denselben Fehler kurz mal durch spielen, koste es, was es wolle Antworten
Service Public muss NICHT kostendeckend sein, sondern es geht darum Infrastruktur/Leistungen durch die Gemeinschaft bereit zu stellen, die durch Individuen nicht bereitgestellt werden könnten. Das ist einer der Grundgedanken des Gemeinwesens (Staat). Wer das immer noch nicht begriffen hat, soll in die USA oder nach UK auswandern. Antworten
Ich frage mich inzwischen, ob die ganze Diskussion eine Ablenkung für die Probleme rund um die Nagra ist. Die Atomenergie und der öV sind im gleichen Bundesdepartement zu Hause. Vor einer Woche war ein Dokument in aller Munde, heute noch ein schlechteres Papier. Wenn das Zufall wäre, dann ist es kaum ein Sinn zu erkennen. Antworten
Auch wenn man zu Stosszeiten keinen Sitzplatz findet, bedeutet dies nicht, dass die Strecke rentiert. Man will überall hinfahren können, immer einen Sitzplatz haben, möglichst die Landschaft nicht zubauen, keinen Bahnlärm haben und mehr Kosten darf es auch nicht. Allein der von KVF-S geforderte Betrag über 6.5 Mrd CHF hat 260 Mio zusätzliche Unterhaltskosten pro Jahr zu Folge. Antworten
Freunde: Angesichts dieser ziemlich dümmlich zusammengestellten "Rentabilitätsliste" des EVED, den Pannen um die Nagra, dem Leck in den Geheimdienstserver, der Gripen-Grippe u.ä. wäre es doch einmal an der Zeit, eine Qualitätsdiskussion über die Arbeit unserer Berner Amtsführer anzuzetteln. Das alles ist einfach unseriös. Das haben wir alle nicht verdient!. Antworten
Stop dem Wahn, immer wieder das neuste Rollmaterial zu kaufen und unsere amortisierten Züge für teures Geld grosskotzig ins Ausland zu verschenken. Stop dem Wahn, dauernd alle Billetautomaten zu ersetzen, kaum kennt man sie im Schlaf. Stop dem Wahn, dem SBB-Chef ein dreifaches Bundesratsgehalt zu zahlen. Antworten
ich habe den Eindruck, dass es Leute gibt, die glauben, dass das SBB-Streckennetz hauptsächlich aus den Hauptlinien Genf-Romanshorn und Chur-Zürich besteht; die übrige Schweiz geht vergessen. Vor allem die Linien Basel-Milano via Gotthard oder Simplon. Alle diese Hauptachsen sind auch auf die Zubringerlinien angewiesen, sonst lohnt es sich dann auch für diese nicht mehr. Antworten
Das Departement Leuthard kommt mir in letzter Zeit vor wie die Kinder vor Weihnachten mit dem Wunschzettel: Die verschiedenen Sparten dort kritzeln einfach wunschdenkend drauflos und freuen sich dann, was sie alles bekommen und sind dann bass erstaunt, dass das was sie wollten nicht erfüllbar ist, und das was sie bekommen nicht machbar ist, aber der Zettel war voll und es sah unheimlich emsig aus Antworten
solange die Bahn so grosszügig vom Steuerzahler unterstützt wird, ja, der Steuerzahler die Bahn überhaupt erst möglich gemacht hat, geht es nicht an, dass sie sich gebärdet, als sei sie ein rein privatwirtschaftliches Unternehmen. Die Strategie, bei stetig steigenden Preisen den Service kontinuierlich ab zu bauen, ist ein Fusstritt ins Gesicht jener, welche die Bahn ermöglichen. Antworten
Ein Witz!? Selbst auf ausgelastetsten S-Bahnlinien fahren Züge tagsüber und abends meist sehr unterbesetzt. Man kann an den Verfügbarkeiten schrauben, aber nicht an den ganzen Linien. Nirgends. Erinnert mich an die neue Streckenführungen der VBZ in Altstetten. Plötzlich kommt einer auf die Idee, das bevölkerungsreiche Quartier bis Dunkelhölzli mit 3 Friedhöfen und einem Sportplatz abzuklemmen! D? Antworten
Ach... noch was! Interessant ist das die NStCM auftaucht. Die Teilstrecke dieser Bahn von La Cure bis Morez (auf französischem Boden) wurde in 1958 eingestellt. Vor kurzem erwägte man der wiederaufbau dieser Teilstrecke... viele Pendlern fahren über den Givrine-Pass und durch das waadtländischen Dorf Saint-Cergue... und es ist heute schon ein Horror... und morgen ohne Bahn? Antworten
Es wurde hier auch schon ausgeführt...
Was sinnvoll wäre, wäre eine Umstellung in den schwach frequentieren (Rand)-Zeiten auf den Bus; auf Strecken in der die Busfahrzeiten etwa dem der Bahnfahrzeiten entsprechen würden bzw. noch erträglich wären. Max. +10 Min (länger)..
Grob könnte man ab 20.00 Uhr bis Betriebsschluss und ab Betriebsbeginn bis ca. 06.00 Uhr
solche Linien unter die Lupe nehmen...
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Eine gute Gelegenheit dies so zu machen wie in Tschechien wo auch ein paar reichere Individuen mit Kapital eine profitable Strecke zugeschlagen bekamen... wärend die verlustreichen Strecken beim Staat und somit beim Steuerzahler bleiben. Ist eine typisch Neoliberale und Profitable Sicht der Dinge :-) So Geld verdienen ist nicht schwer. So wie die SBB es tut aber sehr wohl... Antworten
Vielleicht wäre es gut das diese Leute sich mal mit dem Buch Tony Judt "Dem Land geht es schlecht" auseinandersetzen. Dort wird nämlich das Beispiel der britischen Bahnen unter dem Tatchter's Ultra-Liberalismus geschildert. Mit den verheerenden Folgen die man nun allzu gut kennt... Antworten
@ M. Bollinger, der Schweizer Bahnpendler ist meistens gezwungen dort einziehen
wo es seinem Einkommen auch am ehesten entspricht. Es wäre mir neu dass er als
Untermieter aus eine gewissen Lohnklasse, bei unseren hohen Lebenskosten noch
überrissene Ansprüche stellen kann.
Antworten
Die sog. Entwicklungshilfe, Beiträge an den IWF, Weltbank, OECD und dergleichen kosten nur und bringen keinen Ertrag; Entwicklungshilfe sind im Grunde genommen zu einem guten Teil Gelder, die in der Korruption versanden. Viele Subventionen wie Krankenkasse und Landwirtschaft sind nicht notwendig. Antworten
ÖV im Stile des ZVV überdenken. Anfangs der 90er als das Gegenstück zum Auto immer mehr propagiert, ist er mittlerweile ein Irrläufer geworden. Man kann das Angebot nicht mehr halten. Abbau von Strecken und Leistungen. Zuviele Züge in zu kleinen Taktraten. Man hat sich übernommen. Fehler einsehen, Angebot massiv zurückfahren und Preise wieder auf Normalniveau senken. Pendeln einschränken! Antworten
Wozu musste eine Bahn 2000 gebaut werden, wenn nur ein paar Jahre später weite Teile vom Bahnnetz abgehängt werden?
Sollen die öffentlichen Bahnen verschwinden?
Sollen Private einspringen mit Dumpinglöhnen für das Personal?
Wozu immer neue Wahnsinnsprojekte, wenn man das Bestehende nicht zu erhalten vermag?
Warum immer Kosten rauf und Service runter?
Was passiert den mit unseren Steuern???
Antworten
der nächste schritt ist logischerweise zu berechnen, welche einwohner der schweiz rentieren und welche nicht, dadurch könnten die nicht rentablen gebiete wie etwa die tessiner täler für wohnzwecke geschlossen werden und im sommer durch touristen ersetzt werden....umnutzung nach idee des bundestrats ? Antworten
Geld ist ein schlechter Ratgeber! Klar, man muss die Kasse im Auge behalten. Aber aber man darf sich nicht dazu verleiten lassen, die ganze Komplexität der Welt auf ein paar simple Zahlen zu reduzieren, so verlockend das auch sein mag! Antworten
Wieder einmal wird durch eine Aktion eines Bundesamtes viel Staub aufgewirbelt, Leute werden verunsichert, und viel wertvolle Zeit und Energie wird verbraten. Und dies für Fragen, die man nicht allein aufgrund der Rentabilität beurteilen kann, wie man seit langem weiss. Der Auftrag muss lauten: Erschliessung auch der Randregionen unseres Landes mit attraktiven öffentlichen Verbindungen! Antworten
Kommt als letztes ein Vergleich dazu, dass beim eigenen Bürger als die ergiebige Melkkuh
vermehrt geknausert werden soll. Wie viele Milliarden an Steuergeldern dagegen schon
und das auf Nimmerwiedersehen, über die Landesgrenzen transferiert wurden über deren Anwendung wir Bürger meistens nur dürftig orientiert werden, soll uns als Gleichnis zu
diesem Thema auch nicht weiter beschäftigen?
Antworten
...und die Leute sollen mal wieder mit dem Zug zur Arbeit fahren.
Für Kartoffelfelder muss der Bund dann Subventionen zahlen, dass rechnet sich auch nicht, deshalb keien Lösung. Aber verschachern für ein Ei und ein Butterbrot - dann kann man wenigstens etwas in der Kasse aufweisen. Traurig wohin uns die bürgerliche Frau Leuthard im UVEK führt.
Zugegeben, die Bahn ist teuer. Und viele Angebote kann ich gar nicht nutzen, bezahle sie aber mit. Ich wäre aber vorsichtig mit dem Verlagerung auf die Strasse: Die Strecke Rüti-Wald wird primär mit dem Bus bedient. Als Passagier fühlt man sich im Gedränge als Cashcow des ZVV. Vermeintliche oder tatsächliche Verspätung wird durch rowdiehaftes Fahren durch das Grundtal wett gemacht. Wollen wir das? Antworten
Fragen über Fragen, hat der Bundesrat um zu solch Weltfremden Beschlüssen zu kommen, vielleicht ihn tatkräftig unterstützende Bahnberater aus den umliegenden Ländern beigezogen, um das hiesige Qualitätniveau ihrem Standart einwenig anzugleichen. Antworten
Es geht ganz offensichtlich nicht um diese Vordergründigen Themen. Es wird wieder einmal um die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs diskutiert und nun wird versucht Druck aufzubauen damit dann möglichst leicht die Vorschläge des Bundes durchgewinkt werden.
Es ist schon so, Herr Kunz, die meisten Autofahrer sehen neidvoll auf
auf die S8 wenn sie voll mit Reisenden vorbei braust und sich dann freuen, dank Dep Leuthard. dass sich die Busse auch in die langen Strassenschlangen einreihen können und die Spiesse wieder gleich lang sind!! Das sind schon seltsame Statistiken die in Bern auf deren Mist wächst.
So eine falsche Statistik habe ich noch nie gesehen. Nehmen wir die S8 und S24, diese sind regelmässig voll zu Stosszeiten. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man die Daten so schlecht auswerten konnte. Sollen Rüschlikon und Kilchberg zum Beispiel vom S-Bahn Netz abgehängt werden und die Passagiere in den Interregio oder S2 umsteigen, wo es eh keinen Platz. So ein Quatsch. Antworten
Der Rest Europas schaut seit langem mit Eifersucht auf das Schweizer Bahnnetz, weil es das dichteste, pünklichste und beste Europas ist. Viele Touristen kommen in die Schweiz für die Bahn. Als Student hatte ich kein Auto in Zürich, weil ich eben mit dem ÖV überall hingehen konnte ohne gross die Umwelt zu belasten. Will der Bund jetzt all diese Errungenschaften kaputt machen? Antworten
Wenn während der Stosszeiten kaum ein Sitz frei ist, heisst das noch lange nicht, dass die Strecke insgesamt rentiert. Der unrentablen durchschnittlichen Belegung stehen die hohen Fixkosten gegenüber, für die niemand gerade stehen will. Das schleckt keine Geiss weg - aber die Verlagerung auf die Strasse wäre eine Katastrophe! Antworten
Als eifriger Bahnbenutzer macht man sich dazu auch seine Gedanken,(ähnlich wie der Bundesrat?) so wachsen doch die Bevölkerungzahlen in unserem Land ungebremst weiter, was in den Ballungzentren eine prekäre Bodenknappheit und hohe Bodenpreise zu Folge hat, Die Arbeitnehmer deswegen also zwingt in Randgebiete auszuweichen, wodurch die Anforderungen an eine erhöhte Mobilität laufend zunehmen muss. Antworten
Da bin ich anderer Meinung. Die Probleme sind hausgemacht. Herr und Frau Schweizer brauchen immer mehr Quadratmeter Wohnfläche je Person. Und das gute ÖV- und Strassenangebot verlockt zum Wohnen auf dem Land bzw. die globalisierten Firmen sitzen in der Stadt. Die Einwanderung mag dies verschärfen, aber das Problem selbst ist hausgemacht.
"VCS, spricht von einem «Widerspruch, wenn der öffentliche Verkehr immer teurer wird und das Angebot abgebaut werden soll" Sorry, aber verfügt beim VCS niemand wenigstens über KV-Grundwissen? Wenn man unrentable Angebote abbaut, sinken die Kosten auf den anderen Sprecken. So einfach ist das. Viel grundlegender geht es ja gar nicht mehr. Einfach nur peinlich ein solches Statement. Antworten
Jonas Brunner, bei Ihrer Logik liegen ziemlich daneben. Lassen Sie sich das einmal von einem Betriebswirtschaftler mit Durchblick erklären, wie richtig gerechnet werden muss. Für hier wäre es zu lang. Viele dieser Verluste würden nämlich auch ohne Betrieb anfallen.Wie gesagt, das ist nicht einfach zu verstehen, Die Berechnungsregeln sind aber allgemein anerkannt, Sie dürfen sie ruhig glauben.
Dummerweise sinken die Kosten nicht. Ein Monopolist behält die Monopolrente für sich. Und wohin mehr Konkurrenz auf der Schiene führt, sieht man in Grossbritannien: Das Angebot wird noch schlechter.
Die Preise steigen, die Leistung sinkt. Den Gewinn teilen Geschäftsführung und Aktionäre unter sich auf. Die Rechnung bezahlen die die einfachen ÖV-Benutzer. Adieu service public. Die Schweiz hatte früher einen erstklassigen ÖV. Das Gewinnstreben macht das kaputt. Schade. Antworten
Dann ueberlegen wir doch mal, wer denn die Aktionaere der SBB sind... Richtig! Zu *100%* der Bund! Aber Hauptsache mal wieder Kapitalismus-Bashing, oder?
Da kommt mir das Grauen. Vielleicht gibt es wirklich Strecken, die besser mit dem Bus erschlossen werden können. Aber bei den meisten vorgeschlagenen Linien funktioniert das auch finanziell nicht. Da müssen neue Busse beschafft werden. Anpassungen der Strassen (Buslinien) - insbesondere in den Agglomerationen - werden Unsummen verschlingen. Und die Umwelt bleibt auch auf der Strecke. Weg damit! Antworten
So aufgegleist ist diese Übung wohl eher ein Leerlauf. Ich kann nicht erkennen, was der Sinn davon sein soll. Diskutieren von teuren und nicht benutzen Angeboten: Ja sicher. Aber eine Liste in diesem Umfang und dieser Fragwürdigkeit? DAS Geld könnte man sich sparen...! Antworten
Service public heisst eben, dass der öffentliche Verkehr möglichst die ganze Öffentlichkeit mit Dienstleistung versorgt. Seit die SBB in eine AG umgewandelt wurde, stehen leider die Löhne und Boni der Konzernleitung im Vordergrund. Das nennt sich dann Gewinn erwirtschaften anstatt von Kundendienst. Antworten
Dies ist leider so denn es sind keine Unternehmer mehr sodern Manager. Diese Manager sind der Tod eines jeden Unternehmens da für sie nur der Bonus zählt.
Erstens ist es nicht die SBB, die Strecken abbauen will. Zweitens erwirtschaftet sie auch keinen Gewinn, weshalb es absurd ist hier mit irgendwelchen Banker-Platitüden zu argumentieren. Und drittens gibt es mehrere hundert Transportunternehmnungen in der Schweiz, auf der Berner S-Bahn beispielsweise fährt kein einziger Zug der SBB.
Ich halte es in meinem Geschäft so: wer nichts bezahlt oder gar Verluste verursacht, ist kein Kunde. Für solche gibt es auch keinen Kundendienst.
Wenn Randregionen mit tiefen Immobilienpreisen und Steuersätzen locken dürfen sie nicht erwarten, dass sie auf Staatskosten versorgt werden wie die Zentren. Der Fünfer und d's Weggli kriegt man nicht einfach so, sondern nur auf Kosten anderer. Antworten
Auf's Häuschen würde manch eine Familie sogar noch verzichten. Aber wo gibt es in ZH eine moderne (=ernergiesparende) 5 Ziimmer Whg mit 110 bis 120 m2 für max 800'000 zu kaufen? Auf der Fläche baut man 3.5 Zi Whg. 200m2, nur um 5 Zi zu haben, können sich aber viele nicht leisten. 30 bis 50 km von ZH gibt es zu dem Preis ein neues (oder junges) Haus.
Natürlich geht's auch um die Agglomeration, aber auch dort ziehen die Leute hin, weils günstiger ist. Fragt sich nur auf wessen Kosten dass es dort günstiger ist.
Und dass viele Strecken gar nicht auf Bus umgestellt werden können/sollten ist mir auch klar. Es sollte nur ein Denkanstos sein: Öffentlichen Verkehr kann man nämlich auch kaufen, nicht nur sich schenken lassen.
Wenn ich mir die Liste ansehe, geht es nicht nur um Randregionen, sondern auch um Gebiete , die in unmittelbarer Nähe grosser Städte liegen (z.B. Aaretal zwischen Bern und Thun). In den Zeiten, in der Pendler unterwegs sind, sind die Züge überfüllt. Da wäre jedes Bussystem komplett überfordert. Bliebe nur das Auto und das bei bereits überfüllten Autobahnen. Diese Studie ist ein absoluter Mumpitz!
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