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«Economiesuisse ist überhaupt nicht mehr glaubwürdig»

Swatch-Chef Nick Hayek rechnet mit dem Wirtschaftsdachverband ab. Dieser liege auf der Intensivstation und wolle immer noch Arzt spielen. Mehr...


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75 Kommentare

Yves Namel

07.03.2013, 08:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung 23

Die gestrige Entwicklung zeigt deutlich, worum es Hayek ging: Er schlägt öffentlich den Sack (economiesuisse) und meint dabei den Esel (Politiker). Economiesuisse setzte sich für die nun absehbare Lösung bei der Swissness-Vorlage ein, die der Uhrenindustrie die 60%-Schwelle bietet. Herr Hayek ist zum gewöhnlichen Wutbürger degradiert. Wirtschaftlich kreativ, politisch zerstörerisch. Daumen runter. Antworten


tobias meili

07.03.2013, 08:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung 16

Hayek spuckt grosse Töne. Fakt ist: Der Uhrenverband (FH) hat am Kompromissvorschlag, welcher von economiesuisse getragen wird und welcher für die Uhrenindustrie einen Anteil "swissness" von 60% vorgesehen hätte, mitgearbeitet. Es kann aber nicht sein, dass der Uhrenverband anderen Wirtschaftsverbänden (Nahrungsmittel; Maschinenbau, etc.) die eigene Lösung aufzwängt. Antworten


John Meier

07.03.2013, 06:56 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Schade, was man da von der Econimiesuisse hört. Seit ich mich erinnere, war die CH noch nie so schlecht aufgestellt mit ... Früher hatte es noch Chefen in den Unternehmen, die sich für die Untergebenen interessierten. Heute interessiert sie nur noch Zahlen u. sie holen trotz mehreren Arbeitslosen immer noch Leute hinein. Man könnte meinen, sie hätten gerade Freude die CH kaputt zu machen. Schade! Antworten


Bruno Baertschi

07.03.2013, 04:21 Uhr
Melden 18 Empfehlung 2

Economiesuisse sollte doch jetzt einfach mal schweigen und nicht weiterhin mit drohenden Weltuntergangsszenarien (Wegzug von Grossunternehmen) Stimmung zu machen versuchen - das zieht nicht mehr! Einfach akzeptieren, dass hierorts das "e i g e n mächtige Plündern" von Firmenkassen nicht mehr goutiert wird. Wohin wollen jene auch gehen? EU-weit wird das auch nicht mehr geduldet, bald weltweit?! Antworten


michael imhof

06.03.2013, 22:58 Uhr
Melden 18 Empfehlung 2

Economiesuisse ist ein LOBBYverein, genau wie Interpharma...
Gemäss Duden "Interessengruppe, die (in der Lobby) versucht, die Entscheidung von Abgeordneten zu beeinflussen (und die diese ihrerseits unterstützt)
Und ein wenig "bschisse" beim Schweizer Anteil im Produkt, dafür mehr Marge ist halt menschlich (die Managergier lässt grüssen)
Chapeau Herr Hayek!
Antworten


Ulrich Konrad Schweizer

06.03.2013, 20:28 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Für die Spitzen von Economiesuisse ist es wichtiger mit Bundesräten und anderen Topleuten dinieren zu dürfen, als auf Vertreter der KMU zu hören. Antworten


Ben Zibble

06.03.2013, 20:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

Hr. Hayek, viel schlimmer. Viele Verantwortliche haben das Vertrauen verloren.... die Tragik dessen wird noch begriffen werden. Einmal weg, lässt sich Vertrauen kaum mehr festigen... Gemeinsamkeiten werden wertlos, jeder schaut für sich... der Homo Oekonomikus ist geboren um dem Shareholdervalue zu dienen und sonst nichts weiter, getrimmt auf für uns völlig annonyme Renditen und Profite... Antworten


f.a. blume

06.03.2013, 19:38 Uhr
Melden 65 Empfehlung 6

economiesuisse sollte verboten werden
.
mit ihrem geld manipuliert SIE die demokratie
.
im minimum sollten die einsätze bei wahlen und abstimmungen reguliert werden
- d.h. sich nach dem schwächsten ausrichten
.
die economiesuisse könnte sich um die industrie kümmern
- und sollte sich aus der politik raushalten
Antworten


Franz Karl

06.03.2013, 19:16 Uhr
Melden 82 Empfehlung 9

Economiesuisse ist der Killer schweizerischer Wirtschafts-Grundsätze ohne Waffenschein, Wegbereiter des Ausverkaufs der Heimat, und verantwortlich für den Verlust unserer Arbeitplätze, für die Afrikanisierung eines einst dank sozialen Grundsätzen prosperierenden Landes. Antworten


Silvio Keller

06.03.2013, 18:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung 182

Nur zur Erinnerung: Die Swatch Group hat etwa 25'000 Mitarbeiter. Die Unternehmen der Economiesuisse über 1'000'000! Economiesuisse braucht Swatch gar nicht. Und warten wir ab, bis sich die nächste Krise in der Uhrenbranche kommt, dann wird der gefeierte Hayek schön abstürzen. Antworten


Rene Kunz

07.03.2013, 08:04 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

Google, IKEA, und, und... eBay, IBM, KPMG, GE Money Bank, McKinsey, Microsoft, PricewaterhouseCoopers, Procter + Gamble, Philip Morris alles sehr alteingesessene 'Schweizer??' Gesellschaften die sicherlich an der Förderung und dem Wohlergehen der Schweizer Industrie und Ekonomie sehr interessiert und befangen sind. Die Frage ist was eigentlich die Tagesordnung und Mission der Economiesuisse ist.


max bernard

07.03.2013, 06:08 Uhr
Melden 9 Empfehlung 1

Woher wissen Sie, dass sich nicht auch andere Mitglieder mit dem Gedanken befassen Economiesuisse zu verlassen? Schliesslich ist nur allzu bekannt, dass viele KMU's ebenso unzufrieden mit deren Verbandspolitik sind.
Und was soll die blöde Aufrechnerei von Mitgliederzahlen? Soll dies ein Ersatz für ihre fehlenden Argumente sein? Hier geht es um einen der wichtigsten Arbeitgeber in unserem Land!


Rene Kunz

06.03.2013, 21:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

@Silvio Keller: Sehr schöne Referenzen von Schweizer (???) Unternehmen als Mitglieder des 'Economiesuisse' Vereins haben Sie sich da auserwählt. Haben viele diese 'Global Corporations' wirklich großes Interesse an der Stärke, Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Unternehmen oder verfolgen sie ihre eigenen geschäftlichen Interessen im Schweizer Consumer-Markt ist die bedeutende Frage.


Silvio Keller

06.03.2013, 19:32 Uhr
Melden 4 Empfehlung 78

Was ich sagen will: Der Verlust von Swatch ist für Economiesuisse verkraftbar. Schauen Sie mal die Mitgliederliste auf der Webpräsenz an! Roche, Novartis, Google, Lindt, Adeco, Ikea, Implenia, und und. Die wollen ja diesen Verband nicht verlassen.


emil Lädermann

06.03.2013, 18:57 Uhr
Melden 83 Empfehlung 3

warum verlassen denn immer mehr Unternehmer diesen Verband? Swatch ist nicht das erste das den Verband verlässt. Aber so wie sie informiert sind braucht der Verband ja diese Firmen nicht. Weil sie diese ja gar nicht vertreten. Verstehe ich das richtig in Ihren Worten ausgedrückt?


Marco Mueller

06.03.2013, 18:27 Uhr
Melden 112 Empfehlung 1

In der Privatwirtschaft hätte man unfähige Manager wie Gentinetta schon längst entsorgt - wieso soll dies nicht auch für Verbandsfunktionäre gelten?
Ohne personelle Konsequenzen gibts keinen Neuanfang . das sollten die Manager im Economiesuisse-Vorstand auch wissen - oder?
Antworten


Peter Meier

06.03.2013, 18:12 Uhr
Melden 132 Empfehlung 3

Economiesuisse
Das Verfalldatum war schon zur Zeit von Herrn Bührer abgelaufen.
Endlich hat jemand den Mut dies laut zu sagen.
Antworten


Yves Namel

06.03.2013, 17:52 Uhr
Melden 8 Empfehlung 133

Swatch Group stellt Konsum- und Luxusgüter her. Die Reichen bringen die Marge. Herr Hayek täte gut daran, die richtige Kritik intern anzubringen und nicht in der Öffentlichkeit über andere herzuziehen. Sonst beschleicht einen den Verdacht, er selber habe eine "hidden agenda". Würde er im Vorstand der economiesuisse so auftreten, hätte er sofort Unterstützung. So aber, verspielt er die Wirkung. Antworten


Peter Steiner

06.03.2013, 18:20 Uhr
Melden 98 Empfehlung 3

@Yves Namel: Sie kennen das populärste Produkt der Swatch Group? Es heisst Swatch, und die bringen die Marge dank der wir noch eine Uhrenindustrie in der Schweiz haben. Als wir keine Massenwahre sondern nur Uhren im oberen Preissegment herstellten stand die Schweizer Uhrenindustrie vor dem aus.
Das ist die Geschichte von Hayek Sen. und ich denke der Junior kennt sie ;-)


Gianni Rossi

06.03.2013, 17:43 Uhr
Melden 109 Empfehlung 11

Super Herr Hayek ihr Einsatz für die Swissness - wo Schweiz steht, soll auch Schweiz drin sein! Als Schweizer mit Migrationshintergrund sind Sie unser Stolz und beweisen, dass wir Secondos (oder wie man uns auch nennen mag) uns für unsere Schweiz mehr einsetzen als diese ewiggestrigen Eidgenossen Antworten


max bernard

07.03.2013, 06:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung 3

Mehr Pauschalisierungen geht wohl nicht!
Im Übrigen hat es schon seine Gründe, dass Hayek Senior seine Erfolge nicht im Libanon sondern bei den "ewiggestrigen Eidgenossen" feiern konnte. Selbiges gilt für alle HIER erfolgreichen Secondos! Denn um erfolgreich sein zu können bedarf es Voraussetzungen, die einem das Umfeld zur Verfügung stellt oder eben auch nicht. Angefangen bei der Ausbildung .....


Bruno Vittorio Nünlist

06.03.2013, 17:22 Uhr
Melden 141 Empfehlung 3

Bravo Herr Hayek! Endlich redet mal jemand Klartext mit diesem abgehobenen Verband, der für mich überhaupt nichts mit 'suisse', sondern nur mit 'economie' zu tun hat! Die sollten nicht länger den Namen der Schweiz und des Schweizer Volks für ihre Interessen missbrauchen; die Quittung haben sie ja jetzt sogar an der Urne erhalten und auch Sie reden jetzt klartext! Weiter so! Antworten


Marco Tschan

06.03.2013, 17:03 Uhr
Melden 178 Empfehlung 3

Zum Glück gibts noch echte Unternehmer in diesem Land ! Glückwunsch Herr Hayek ! Antworten


Max Meister

06.03.2013, 16:52 Uhr
Melden 169 Empfehlung 4

Hayek kommt offensichtlich auch ohne diesen Abzockerclub aus. "Swissness" interessiert Economysuisse wohl etwa soviel wie sich ein Eskimo für einen Kühlschrank interessiert. Ich würde den Patienten auf der Intensivstation lassen. Jeder Aufwand wäre sinnlose Nervenverschwendung. Antworten


Alex Kramer

06.03.2013, 17:39 Uhr
Melden 72 Empfehlung 3

Wenn Sie denen dazu noch den Stecker ziehen, können Sie Energie und Geld sparen.


Karsten von Burg

06.03.2013, 16:38 Uhr
Melden 198 Empfehlung 5

Economiesuisse unterstützt nur Plutokraten und Finanz-Organisationen. Grosskotzig als Lobbist von "General-Contractors", "Global-Players" mitmischeln um die eigenen Schweizer KMU's mit monopolistischen Absprachen an das zu Messer liefern. Economiesuisse ist der Handlanger der Plutokraten und Oligarchen im globalen Business ! Davos lässt grüssen ! - Economiesuisse please go, we don't need you ! Antworten


Jeannine Deregens

06.03.2013, 15:49 Uhr
Melden 237 Empfehlung 4

Die Party ist vorbei, das schnelle Geld auf Kosten der Allgemeinheit und Arbeinehmern kann die kleine Kidnapper-Elite nicht mehr machen, einzig Herr Hayek hat dies begriffen, die EconomieSuisse muss wohl erst noch wachgeküsst werden. Antworten


Ruedi Strickler

06.03.2013, 17:38 Uhr
Melden 99 Empfehlung 2

MOMENT, Hr.Gross: Diese Unternehmen gehören zum grössten Teil IHM ganz persönlich!!
Hallo, das ist wohl ein Unterschied, ob Unternehmer (Nachfolger seines Vaters) oder Mänätscher!!


Karsten von Burg

06.03.2013, 17:30 Uhr
Melden 132 Empfehlung 3

@Gross
- Uhren sind "nicht lebenswichtig" wie Medikamente
- Uhren sind nicht wirtschaftlich "geschützt" wie die Pharma
- Uhren werden in der Schweiz hergestellt
- Uhren gibt es für alle Budgets (Arme und Reiche)
- Uhrenindustrie musste nicht vom Staat gerettet werden
- Hayek droht nicht ständig die Schweiz zu verlassen !
-
- Deshalb hat die Familie Hayek auch den Bonus verdient - Punkt !


Peter Gross

06.03.2013, 17:06 Uhr
Melden 9 Empfehlung 145

Na ja, Hayek Jr. nimmt sich auch ca. 6-7 Mio jährlich an Salär/Entschädigung 'raus für seine CEO-Tätigkeit.


Hermann Dornauer

06.03.2013, 15:42 Uhr
Melden 217 Empfehlung 3

Besten Dank Herr Hayek, endlich jemand der sagt was Sache ist und mit berechtigter Kritik nicht hinter dem Berg hält.
Bei all den restlichen Weichspülern der Wirtschaft überkommt einem im Ausland ab und zu der Zweifel ob sich überhaupt noch jemand zur Schweiz bekennt.
Antworten


Peter Kaegi

06.03.2013, 15:39 Uhr
Melden 241 Empfehlung 4

Es gibt sie doch noch die jungen alten Patrons. Gut für unser Land. Antworten


Peter Kaegi

06.03.2013, 20:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Gianni Rossi, der Sinn ist entsprechend "die jungen alten Patrons" und bezieht sich nicht auf sein biologisches Alter.


Gianni Rossi

06.03.2013, 17:49 Uhr
Melden 32 Empfehlung 10

@Kaegi also ich finde Herrn Hayek auch super, aber eine bald 60jährigen als jung zu bezeichnen, naja


Ernst Johann Walther

06.03.2013, 15:39 Uhr
Melden 227 Empfehlung 5

Wie der Vater, so der Sohn: grosse Klasse! Antworten


jan rauch

06.03.2013, 15:33 Uhr
Melden 146 Empfehlung 1

Umgangssprachlich spricht man von einer "Fasnachtstruppe" wenn Unprofessionalität Programm ist.... diese Zuordnung der ES würde allerdings den durchaus professionellen Fasnächtlern gar nicht gerecht. Antworten


Hanjörg Blaser

06.03.2013, 15:26 Uhr
Melden 277 Empfehlung 2

Hier zeigt sich auf eindrückliche Art und Weise der Unterschied zwischen Managern und Patrons.
Die einen denken nur in Quartalszahlen und Boni. Die Patrons hingegen an das langfristige Wohlergehen und Fortbestehen der Firma, das auch Eigenverantwortung und Denken verlangt.
Antworten


Fritz Blasimann

06.03.2013, 15:08 Uhr
Melden 304 Empfehlung 5

Der Herr Hayek ist eben ein Patron und kein Manager.... Solche Leute braucht unsere Industrie wieder! Antworten


Tom Lips

06.03.2013, 15:04 Uhr
Melden 199 Empfehlung 5

Und zunehmend beginnen viele Skeptiker zu realisieren, dass Nick Hayek tatsächlich der Sohn seines Vaters ist, aber nicht so, wie sie stets gelästert haben. Antworten


Hedwig Streuli

06.03.2013, 14:57 Uhr
Melden 213 Empfehlung 2

Wieso braucht es überhaupt so eine Organisation, die vorgibt, im Namen aller zu sprechen? Die Wirtschaft ist aus heterogenen Interessengruppen zusammengesetzt. Das ist doch so seltsam wie der Bund der Steuerzahler, der vorgibt, er wüsste, was alle Steuerzahler wollen. Antworten


Froicheaux Dominique

06.03.2013, 14:56 Uhr
Melden 247 Empfehlung 4

Die Economiesuisse ist doch nur noch eine gängelbare Zweitlobby-Krawattentruppe, welche nach der Pfeife der Industriellen und Hochfinanzintermediären tanzt. Im Wissen, dass die Wirtschaft längerfristig in diesem Modus impoldiert, geht es unisono nur noch um die Besitzstandswahrung der oberen 1% - die Klientel der EconomieSuisse. Antworten


Michael Giger

06.03.2013, 14:54 Uhr
Melden 255 Empfehlung 5

Dieser Verband zeichnet sich durch Positionsbezüge aus, die dem CH Mittelstand beträchtlich schaden. (PFZ!) Die Taktik, um an der Urne zu gewinnen, ist Lügenpropaganda gepaart mit gezielten Angstszenarien. Dabei ist diesem Verband die CH total egal. Sie wird als Wirtschaftsstandort betrachtet, der vor allem der persönlichen Bereicherung dienen soll. Eine solche jämmerliche Elite brauchen wir nicht Antworten


Markus Escher

06.03.2013, 14:50 Uhr
Melden 28 Empfehlung 302

So übel wie Herr Hayek im Zorn Economiesuiise darstellt, funktioniert dieser Verband doch nicht. Und die Minder-Initiative war unter keinem Titel zu gewinnen. Die Schweizer Wirtschaft hat ihre Interessen und die nimmt der Dachverband korrekt wahr. Über Sachfragen kann man immer streiten. Und Economiesuiise ist kein Totengräber der Demokratie. Die Gewerkschaftren verfolgen auch ihre Interessen. Antworten


max bernard

07.03.2013, 06:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Yves Namel: Wer Andere der Argumentlosigkeit bezichtigt, der sollte doch zumindest selbst Argumente oder Fakten vortragen - was sich leider in Ihrem Beitrag, im Unterschied zu Uherkovich und Binsberger, nicht finden lässt. Und wer sich wie M. Escher ebenso argumentlos als Apologet von Economiesuisse betätigt, den trifft eine gute Polemik wie die von P. Steiner zu recht.


Thomas Bach

06.03.2013, 20:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

@Yves Nemel: Die von Ihnen erwähnten Personen haben es nicht nötig, Economiesuisse lächerlich zu machen. Das schafft Economiesuisse ganz alleine. Aber höre ich da ein bisschen Mitleid mit Economiesuisse und Bedauern über Econoesuisses tiefem Niveau?


Yves Namel

06.03.2013, 17:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung 39

@Steiner, Binsberger, Uherkovich: Momoll, Ihr könnt aber gut mit anderen Meinungen umgehen. Wer es nötig hat, andere lächerlich zu machen, dem fehlt es nicht nur an sachlichen Argumenten. Eure Auseinandersetzung mit Sachthemen scheint mir im Übrigen auch nicht gerade einer Schweizer Demokratie würdig zu sein. Und das möchtet Ihr doch eigentlich, oder? Nicht so auf Niveau economiesuisse, oder?


Henrik Uherkovich

06.03.2013, 17:06 Uhr
Melden 62 Empfehlung 2

wenn der "Kampf" gegen die Abzocker-Initiative ohnehin nicht zu gewinnen war, frage ich mich, ob ein gut funktionierender Verband, die CHF 8m nicht besser für was anderes, sinnvolleres, eingesetzt worden wären?
na gut, immerhin wurde etwas Künstlersponsoring (Steiner-Flim) betrieben ...


Nadine Binsberger

06.03.2013, 15:17 Uhr
Melden 170 Empfehlung 6

@Escher 14:50: Die Minder-Initiative war zu gewinnen. Sie wurde gewonnen.


Peter Steiner

06.03.2013, 14:59 Uhr
Melden 286 Empfehlung 13

@Markus Escher: Sie sind wohl noch der letzte bezahlte Student der im Auftrag von Economiesuisse schreibt.
Der Krieg ist vorüber, sie können aus dem Dschungel heraus und wieder nach Hause :-)


John Meier

06.03.2013, 14:49 Uhr
Melden 207 Empfehlung 4

Auch ich danke Herr Hayek herzlich! Wir sollten mehr solche noch am Ruder haben. Eine Elite, die zur Schweiz steht, nicht eine Elite, die die CH bald ausverkauft (Politikerlobby etc.) hat! Antworten


Ivo Steinmann

06.03.2013, 14:47 Uhr
Melden 215 Empfehlung 4

Neutrale Berater setzt man eigentlich erst ein, wenn schon ziemlich viel Geschirr zwischen zwei Parteien zerschlagen wurde und kein direktes Gespräch mehr Erfolg verspricht. Oder man setzt sie ein, wenn man dem anderen nicht mehr ins Gesicht schauen kann.... Antworten


Ernst Sägesser

06.03.2013, 20:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

oder einfach nicht selber fähig ist, eine einfache Aufgabee selber durchzuführen.


Otto Mueller

06.03.2013, 17:39 Uhr
Melden 46 Empfehlung 1

...oder keine Verantwortung übernehmen will !


J. Kühni

06.03.2013, 14:33 Uhr
Melden 233 Empfehlung 11

Economiesuisse vertritt – ähnlich wie die meisten "bürgerlichen" Vertreter im Parlament – mitnichten die Interessen der "Wirtschaft" sondern exklusiv diejenigen einer internationalen Elite von ultrareichen Rentiers. Folgerichtig ist der Themenkatalog dieser und anderer Lobbygruppen schon längst auf ein einziges Thema geschrumpft: "Tax cuts for the plutocrats". Antworten


maurus candrian

06.03.2013, 14:31 Uhr
Melden 259 Empfehlung 4

im gegensatz zu all den selbsternannten wirtschafts- und polit-"eliten" (inkl. gewissen "elite"-universitäten) hat die familie hayek wirklich etwas geleistet, nämlich die ch-uhrenindustrie vor dem untergang gerettet und wieder zur weltmarkt-führerschaft zurückgeführt. swatch arbeitet möglichst ohne bankkredite, und entlässt nicht beim kleinsten gegenlüftchen tausende von mitarbeitenden. bravo Antworten


Ralph Geh

06.03.2013, 14:26 Uhr
Melden 226 Empfehlung 5

Das Beispiel mit dem externen Berater zeigt doch, dass es bei Economiesuisse an Empathie und Sozialkompetenz fehlt (wie übrigens bei sehr vielen Gross-Managern). Wenn ich von jemandem eine Meinung zur eigenen Leistung einholen will, dann frage ich direkt an und nicht durch einen Laufburschen. Antworten


Peter Gerber

06.03.2013, 14:25 Uhr
Melden 239 Empfehlung 7

Hayek und Minder: 2 der wenigen Personen welchen man noch mit Respekt und Glaubwürdigkeit verbindet. Die restliche "Elite" schaut doch eh nur für sich selber, sobald sie in der entsprechenden Position ist. Besten Dank Herr Hayek! Ich glaub ich werde mir eine Swatch nur schon aus Prinzip kaufen um sie zu unterstützen. Antworten


Maximilian Gerber

06.03.2013, 14:24 Uhr
Melden 238 Empfehlung 5

Economiesuisse liegt auf der Intensivstation - letzte, unkontrollierte Muskelzuckungen. Das Ende naht.
Ruhe in Frieden!
Das Beruhigende: niemand wird diesen Verein wirklich vermissen.
Antworten


Samuel Koch

06.03.2013, 16:49 Uhr
Melden 78 Empfehlung 3

Doch alle Politiker die sich in Bern von diesem Verband zahlen liessen damit Sie Ihm genehm abstimmen. Und ich bin mir sicher das sind nicht wenige. Inkl. Parteifinanzierung noch viel schlimmer.


Ulrich Röthlisberger

06.03.2013, 15:11 Uhr
Melden 138 Empfehlung 8

Leider doch, ist zu befürchten. Da wären zum Beispiel der Verein weltoffenes Zürich, der Flughafen Zürich und seine Lobby, einige Mitglieder des RR des Kantons Zürich sowie einige tausend Abzocker und Grossverdiener. Allen ist gemeinsam, dass sie für unbegrenztes Wachstum zu Gunsten der eigenen Kassen einstehen, die nagativen Folgen ihrer rücksichtslosen Wachstumsgier aber andere tragen lassen.


Thomas Aeschbacher

06.03.2013, 14:23 Uhr
Melden 183 Empfehlung 4

Bravo, ein Mann mit Rückgrat und einer eigenen Meinung. Vielleicht gelingt es Hayek tatsächlich bei diesem abgehobenen Verband eine gewisse Rückbesinnung auszulösen, ich bezweifle es aber. Und diese Umfrage mit den externen Beratern ist tatsächlich ein Hohn sondergleichen. Weiterhin viel Erfolg, es gibt sie noch die wahren Unternehmer! Antworten


Roland Haller

06.03.2013, 14:19 Uhr
Melden 213 Empfehlung 4

Genau so sehe ich das auch! Habe berufliche mit mehreren Exponenten von economie­suisse zutun gehabt. Diese Arroganz und dieses abgehobene Benehmen ist einfach nur noch lächerlich. Welche reale Leistung haben die schon erbracht. Eine Bande von abgehobenen Verwaltern. Antworten


Peter Kellerhans

06.03.2013, 14:16 Uhr
Melden 171 Empfehlung 21

Endlich redet jemand Klartext mit diesem abgehobenen Verein. Economiesuisse hat massiv mitgeholfen der CH die PFZ einzubrocken, die wohl grösste Katastrophe für CH seit dem 2. Weltkrieg. Obwohl immer noch viele glauben die PFZ sichere uns Wohlstand und Wachstum, einen Scherbenhaufen für unsere Gesellschaft und Arbeitswelt hat sie produziert Antworten


Yves Namel

06.03.2013, 22:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

@Steiner: Wer liberal in Anführungszeichen verwendet, zeigt damit, was er davon hält. Gerade deshalb befürchte ich, dass sich Hayek mit Ihnen und Ihresgleichen nicht gerade grosse Unterstützung anlacht. Aus liberaler Sicht stellt sich eben schon die Frage, was Hayek mit seinem öffentlichen Gepolter erreichen will. Also, bleiben Sie an dieser Sache dran, Steiner, und lernen Sie!


Peter Steiner

06.03.2013, 18:28 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

@Yves Namel: Sie haben ein Verständnisproblem. Eine "liberale" Wirtschaft zu haben bedeutet nicht, sich an keine Regeln zu halten oder sich wie hundsgewöhnlicher Verbrecher aus der Firmenkasse zu bedienen.
Als wir Gesetze gegen Bankraub eingeführt haben, haben sich die Zeiten nur für Bankräuber geändert, nicht aber für die Wirtschaft - das ist jetzt genau so.


Yves Namel

06.03.2013, 18:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung 34

@Kellerhans: Lesen Sie, was Bosse schreibt. Und genau deshalb, sollte Hayek mit seiner Kritik aufpassen. Wie die Blogeinträge hier eindeutig zeigen, erhält er jetzt Applaus von Leuten, die ihn kaum unterstützen werden, wenn er weiterhin auf ein liberales Wirtschaftsumfeld angewiesen sein will. Hayek sitzt im selben Boot. Bei aller Sympathie, auch er riskiert Abgehobenheit mit seinem Rundumschlag.


Magnus Bosse

06.03.2013, 16:09 Uhr
Melden 28 Empfehlung 44

Da werden Sie von Herrn Hayek aber kaum Schützenhilfe bekommen, könnte doch die CH Uhrenindustrie ohne Grenzgänger und gut ausgebildete Uhrmacher vor allem aus FR kaum existieren...


Jürgen Warmbrunn

06.03.2013, 14:11 Uhr
Melden 141 Empfehlung 3

Die Grundidee ECS war sicherlich gut um den Standort CH zu stärken und zu sichern,jedoch die Instanzen welche die Verantwortung dafür zuständig ( waren ) sind waren total unfähig und labten sich in dieser Position. was auch Herr Hayek dazu ermunterte aus diesen Verein auszutreten. Antworten


Paul Müller

06.03.2013, 14:31 Uhr
Melden 152 Empfehlung 7

Die Grundidee mag gut sein, aber ES dient nicht dem Standort Schweiz sondern nur einigen wenigen Abzockern welche den Standort Schweiz zu ihrem persönlichen Vorteil ausschlachten. Die Schweizer Arbeitnehmer sind nur eine Arbeitsressource, welche solange ausgeschlachtet wird bis dies nicht mehr gelingt. Danach wird man auf Swissnes machen und die Arbeitsplätze schamlos auslagern.


Margot Helmers

06.03.2013, 14:10 Uhr
Melden 182 Empfehlung 5

N.Hayek spricht Klartext! Ob der Vorstand von ES das hört, so abgehoben die in höheren Sphären schweben? Antworten


Nadine Binsberger

06.03.2013, 15:22 Uhr
Melden 61 Empfehlung 6

@Helmers 14:10: Besser, sie hören es nicht. Sonst könnten sie noch daraus lernen - und das schlimmste: weitermachen...


rolf bender

06.03.2013, 14:04 Uhr
Melden 126 Empfehlung 4

Auf das Ergebnis hätte man auch schon vor Jahren kommen können..... Antworten


Rolf Raess

06.03.2013, 14:02 Uhr
Melden 724 Empfehlung 10

Endlich sagt einer den Totengräbern der Demokratie, einschliesslich den Abzocker-Banken seine Meinung. Dass es sich dabei um einen erfolgreichen Unternehmer handelt, macht die Kritik perfekt! Gottlob schlägt er seinem Vater nach, der damals die Schweizer Kleinkrämer-Uhrenindustrie gerettet hat. Antworten


p.w. kaizen

06.03.2013, 13:57 Uhr
Melden 777 Empfehlung 15

danke herr hayek, wie ihr vater, super, weiter so, denn sie haben eine bestimmte macht in der schweiz, gratuliere. der verband ist so was von unglaubwürdig und was man heute von kottmann bei roche und dem conomiesuisse-vr gelesen hat, haut einem ja völlig um.
wünsche der swatch-group weiterhin viel erfolg.
Antworten


Chris Gubser

06.03.2013, 15:43 Uhr
Melden 118 Empfehlung 3

Danke, super analysiert. Wir haben selber KMU Betriebe und schon seit längerem gehen mir die abgehobenen Super Helden der Economiesuisse auf den Sack. Entschuldigung, das ich authentisch und 100% ehrlich bin.



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