«Es wird weniger Arbeitsplätze geben, das ist klar»
Ex-Swisscom-Chef Jens Alder über den Deal zwischen Orange und Sunrise.
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Christoph Brand im Interview
Beide Manager betonen im Gespräch, der Zusammenschluss werde für die Kunden Vorteile haben. «Für sie ist das eine gute Sache» sagt Sunrise-Chef Christoph Brand. Jens Alder, heute Verwaltungsrat der Sunrise-Mutter TDC und Ex-Chef der Swisscom, doppelt nach. Er hält die Aussage des ehemaligen Preisüberwachers Rudolf Strahm für «blanken Unsinn». Der hatte am Morgen erklärt, die Fusion sei eine «Katastrophe» für die Kunden. Nichts Konkretes sagen beide zu einem möglichen Stellenabbau. Alder gesteht immerhin ein, dass ein solcher wohl stattfinden werde.
Auch bezüglich eines möglichen Verdiktes der Wettbewerbsbehörden weichen beide aus. Brand weist darauf hin, dass sie auch die Stellung der Swisscom ins Auge fassen müssten, wenn sie die Marktmacht des zusammengeschlossenen Unternehmens für problematisch erachten würden. Dass der Deal den Wettbewerb behindert, bestreitet Brand: «Wir sind erbitterte Konkurrenten». Sollte der Zusammenschluss doch nicht zustandekommen, würde das auch für Sunrise und Orange weiterhin gelten, sagt er. In diesem Fall würde er seinen Posten bei Sunrise behalten. (bazonline.ch/Newsnetz)
Erstellt: 26.11.2009, 15:56 Uhr
Wirtschaft
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