Wirtschaft
Fliegen mit der Swiss ist für Schweizer teurer
Von Rahel Guggisberg. Aktualisiert am 23.08.2010 55 Kommentare
Revision ist im Gange
Zurzeit wird das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb überarbeitet. Der Bundesrat will auf Druck der Konsumentenorganisationen «den Schutz gegen täuschende Geschäftspraktiken erhöhen». Die Klausel, dass die im Flugschein eingetragenen Strecken in der gebuchten Reihenfolge abgeflogen werden müssen, wird von der Stiftung besonders kritisiert. Mit der Revision erhofft sie sich eine Regelung durch das Gesetz.
Kommentar: Praxis ändern
Mit gesundem Menschenverstand ist es nicht nachvollziehbar, warum bei einem bezahlten Flug, der nur teilweise benützt wird, das ganze Ticket ungültig wird.
Ausser Fluggesellschaften kennen keine anderen Schweizer Transportunternehmen solche Klauseln. In einer Zeit, wo das Flugzeug zum Massenverkehrsmittel geworden ist, dürfte eine solch kundenunfreundliche Praxis keinen Bestand mehr haben.
Unverständlich ist auch, dass Swiss-Flüge ab Zürich massiv teurer sind als ab anderen europäischen Flughäfen. Die Swiss nutzt die höhere Kaufkraft von Schweizer Konsumenten aus. Dass kostenbewusste Schweizer so zu billigeren Umwegen «gezwungen» werden, ist ineffizient und für die Umwelt belastend.
Das Argument der höheren Bequemlichkeit eines Direktfluges erscheint vor diesem Hintergrund mehr als fadenscheinig. Es ist an der Zeit, dass die Swiss Schweizern und Europäern die Flüge zu gleichen Preisen anbietet. Damit verhindert die Airline auch, dass sich ein Schweizer Konsument auf dem ganzen Flug schlecht fühlt, wenn er neben einem Europäer sitzt, der für die gleiche Leistung massiv weniger bezahlt hat. Und eine gerade bei Schweizern hohe Kundenzufriedenheit sollte oberstes Ziel unserer Airline sein. rahel.guggisberg@bernerzeitung.ch
Das Ärgernis dieser Sommerferien: Wer einen Economyflug der Swiss von Zürich nach Delhi bucht, bezahlt beim Onlineticketshop «Airlinedirekt» 909 Euro, inklusive Gebühren. Fliegt der Reisende mit Swiss ab Brüssel nach Zürich und dann nach Delhi, so kostet dieser Flug 625 Euro. Das bedeutet eine Ersparnis von 274 Euro, also rund 390 Franken. Der clevere Konsument, der jetzt denkt, er könne den Flug ab Brüssel buchen und dann erst in Zürich einsteigen, bekommt Probleme: Der Flug wird für ihn annulliert. Er muss den Flug neu buchen und nochmals bezahlen.
Hans-Jörg Leuzinger, Präsident des Schweizerischen Reisebüro-Verbandes, hält nicht viel von dieser Tarifgestaltung: «Aber sie gehört vorläufig noch zum Alltag.» Bisher hat es zu dem Thema noch nie einen Gerichtsentscheid gegeben: «Die Fluggesellschaften wollen dies mit aller Kraft verhindern», weiss er. Sie haben bisher mit den Klägern immer Vergleiche gefunden.
Auch die Flüge ab Paris, Amsterdam oder Brüssel via Zürich sind meist billiger als Direktflüge ab Zürich. Die tieferen Preise gelten auch in der Business- und der Firstklasse.
«Direktflüge sind teurer als Umwegflüge. Das ist in der Flugbranche üblich», sagt Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel. Die höheren Preise bei Direktflügen rechtfertigt er damit, dass Konsumenten auch mehr Komfort hätten.
Ziel der Fluggesellschaften sei, mit vergünstigten Indirektflügen Kunden zum Einsteigen in die eigenen Maschinen zu motivieren. Donzel betont: «Die Swiss muss Mitbewerbern auf den hart umkämpften Plätzen Kunden abwerben. Das kann sie unter anderem mit tieferen Preisen.» Die Swiss müsse so die Flugzeuge auffüllen, da der Schweizer Markt zu klein sei.
Für Sara Stalder von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ist diese Praxis nicht nachvollziehbar: «Würde der Schweizer Markt allein nicht schon rentieren, wären die zahlreichen Fluggesellschaften schon lange nicht mehr hier.» Man versu-che mit allen Mitteln, die Hochpreisinsel Schweiz aufrechtzuerhalten.
Hin-und-zurück-Paket
Ein weiteres Ärgernis betrifft den Retourzwang bei Flugtickets: Hans-Jörg Leuzinger schildert den Fall eines Geschäftskunden, der ein Retourticket Zürich–Paris–Zürich gebucht hatte. Da er auf dem Hinweg mit einem Kollegen im Auto mitfahren konnte, wollte er nur den Rückflug antreten. Am Flughafen in Paris durfte er jedoch das Flugzeug nicht besteigen, weil er den Hinflug nicht angetreten hatte. Der Flug sei verfallen, hiess es.
Auch bei der Fluggesellschaft Swiss kommen solche Fälle vor. Allerdings hielt die Swiss-Praxis letztes Jahr vor dem Basler Zivilgericht nicht stand: Eine Passagierin buchte bei der Swiss einen Flug Paris–Zürich retour. Sie konnte den Hinflug nicht antreten. Somit verfiel auch der Rückflug von Zürich nach Paris. Die Passagierin wehrte sich. Die Swiss erschien gar nicht vor Gericht. In diesen Fällen entscheidet das Gericht aufgrund der Argumentation der Klägerin, sodass die Swiss der Frau eine Entschädigung bezahlen musste. Ein aussagekräftiges Urteil gibt es aber erst, wenn die Swiss am Rechtsfall als Partei auftritt.
Anwalt: Kein Verständnis
Seit etwa einem Jahr muss der Swiss-Kunde bei der Onlinebuchung explizit der Klausel zustimmen, dass die im Flugschein eingetragenen Strecken in der gebuchten Reihenfolge abgeflogen werden müssen.
Die Klausel der Swiss und anderer Fluggesellschaften findet der auf Reiserecht spezialisierte Jurist Rolf Metz rechtlich fraglich: «Es besteht keine Pflicht, bezahlte Leistungen tatsächlich in Anspruch zu nehmen.» Er vergleicht die Ticketpraxis mit dem Menu im Restaurant: «Der Wirt verlangt auch nicht mehr Geld, wenn ich die Vorspeise beiseite lasse und nur den Hauptgang esse.»
Wer in Zukunft von den günstigeren Flugtickets profitieren will, dem bleibt nichts anderes übrig, als Umwege in Kauf zu nehmen. Das kommt auch tatsächlich vor: Laut Branchenkennern nehmen immer mehr Schweizer Passagiere, die Zeit und Geduld haben, einen Umweg in Kauf und sparen so Reisegeld. (Berner Zeitung)
Erstellt: 24.08.2010, 07:22 Uhr
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55 Kommentare
Ich dachte auch die Fluggesellschaften wollen den Umweltschutz. Umweltschutz ist auch den direkten Weg ohne Umwege zu fliegen. Immer wieder wird von den Airlines Ihr engagement im Umweltbereich herausgestrichen. Aber hier wo es tatsächlich effektiv wäre, hier hört man nichts. Dafür wird gross auf Sparlampen usw gesetzt. Und wieder wird Umweltschutz als Lobbyarbeit entlarft. Antworten
Hört doch auf die SWISS immer schlecht zu machen, ich bin kein Fan der SWISS, aber anerkenne, dass sich diese Firma im Markt wieder sehr gut etabliert hat. Da das Fluggeschäft global betrieben wird, hat ein Staat zum Glück nur beschränkten Einfluss auf die Tarifstruktur der Airlines. Lasst doch den Menschen Mensch sein, mit Hilfe des Internets kommt er immer günstig von ZRH in die weite Welt ... Antworten
Frau Guggisberg, ich glaube, Sie haben das Preiskonzept der Airlineindustrie nicht verstanden. Diese Differenzierung der Preise ist ganz normal und wird auch von anderen Airlines angewendet. Der CHer Markt ist viel zu klein, um einen täglichen Langstreckenflug rentabel zu betreiben, somit ist die Swiss auf Umsteigepassagiere angewiesen. Ganz einfach: Wenn die Swiss nur auf den lokalen Markt zählen Antworten
Bei allem Respekt, aber der Journalist scheint nicht wirklich etwas vom Fluggeschäft zu verstehen. Dass Direktflüge teurer sind als Umsteige-Verbindungen ist völlig normal und bei den allermeisten Flughäfen und Airlines so. Ein Flug mit Austrian Airlines nach Asien wird von Wien aus auch mehr kosten als z.B. von Zürich. Mit Benachteiligung der Schweizer hat das nun wirklich nichts zu tun. Antworten
@Johann Hugentobler Würde mal Mailand checken, meist günstiger als LON. 2x15kg Handgepäck? Erlaubt sind ja nur 2x8kg, auch in First. @Marcel Zürcher Stimmt so nicht, der Abflugort ist entscheidend für den Preis. Die Buchungsmaschinen schalten teilweise automatisch um, die Preise bleiben aber gleich. Von wo man bucht ist irrelevant. Allfällige Schranken lassen sich umgehen. Antworten
Die Swissair hatte effektiv dasselbe System, es wurde aber das Wohnsitzland kontrolliert. Als Schweizer mit Schweizer Wohnsitz konnte man kein Ticket zu deutschen Preisen kaufen auch wenn man dort zustieg. Versuchte man es doch wurde das Ticket annulliert. Das wurde den Airlines verboten. Heute kann man unabhängig vom Wohnsitz irgendwo abfliegen. Die Reihenfolge muss man aber einhalten. Antworten
...logisch - auch hier wird geschröpft! ...typisch, dass reklamiert wird, anstatt auf Alternativen auszuweichen. ich fliege schon lange keine swiss mehr und die Bonus Miles sind mir alle verfallen - ist mir auch viel zu blööde, stundenlang nach einem passenden Returnflight ausschau zu halten! Fliege well - Swiss ! Antworten
Wie lange versucht man uns noch vorzugaukeln, dass die SWISS eine schweizerische Fluglinie sei ? Bei jedem anderen Markenartikel wäre schon längst eine Richtig Stellung erfolgt. Warum tun sich damit unsere derzeitigen Rechtsgelehrten so schwer ? Die SWISS ist eine ausländische Fluglinie, deren Steuern im nördlichen Nachbarland die Kassen füllen. Der „Leuenberger'sche Anflug“ einzig ist geblieben. Antworten
Vielleichte in bisschen Off Topic, aber wir sollten uns bewusst sein, dass der Flughafen Zürich einer der grössten Europas ist und wichtiger Transitpunkt. Wir haben die Möglichkeit, Destinationen wie Tokyo, San Francisco, Sao Paulo, Hongkong, Singapur, Johannesburg, etc. direkt anzufliegen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, Zürich ist niedlich klein im internationalen Vergleich. Antworten
Swiss Bashing scheint wieder mal hip zu sein. Euch 'Vielfliegern' empfehle ich: Versucht doch mal eine Buchung auf BA.com oder auf Lufthansa.DE.Spätestens bei der Bestätigung wird ein freundlicher Hinweis erscheinen, dass man aus der Schweiz auch auf der schweizer Seite buchen MUSS. Aber Hauptsache motzen.So nebenbei ist die Swiss die rentabelst Airline Europas,so schlecht kann sie also nicht sein Antworten
@ernst strickler: ganz einfach: je voller der Flug, desto teurer das ticket. buchen 2 zum gleichen zeitpunkt, ist das tickt zu 99,99% gleich teuer. oneway: bei airlines, die eine one-way tarifsytem haben, ist der one-way billiger als das return-ticket. bei airlines, die das nicht kennen, ist dem nicht so. swiss kennt kein one-way tarifsystem. british aber z.b schon. ergo: für london one-way: ba. Antworten
An alle die sich deswegen von der Swiss verabschieden: Das ist bei allen Airlines so! Deswegen ist es ja grade billiger via KLM, British etc zu fliegen. Würdet Ihr in Amsterdam wohnen, wäre die KLM teurer und die Swiss billiger. Es ist eine direkt Verbindung und Kunden sind bereit dafür mehr zu bezahlen. Das hat nichts mit Hochpreisinsel Schweiz per se zu tun. Antworten
Ich lerne hier echt was dazu! Auf den Punkt: Wenn ich mit der Swiss z.B. nach London fliege, dann: 1.) Ist der Hinflug vielleicht teurer als der Hin und Rückflug 2.) Zahlen kaum 2 Passagier den gleichen Preis. 3.) Wollen viele an ein Ziel das 180Grad woanders liegt. 4.) Damit kann man sparen, weil logisch. 5.) Teure Tickets haben nichts mit der Airline zu tun, war immer so. Echte EMIL Nummern! Antworten
Einige der Kommentatoren hier haben es begriffen, die meisten nicht: JEDE Airline macht das so. Aber zum die SWISS schlecht machen, ist der Bericht ja gut genug. Liebe Mitbürger, hier werdet ihr ausnahmsweise nicht als einzige abgezockt - macht den Test. Was mich als als Flugbucher nervt, sind die fehlenden Onewaytarife der SWISS. Aber das werden sie irgendwann schon noch begreifen. Antworten
Noch schlimmer wird diese Swiss Geschäftspolitik, wenn man die Differenz für einen Business-Flug nach Delhi anschaut. Für den gleichen Flug mit Abflug ab Brüssel bezahlt man 1613 Euro also rund CHF 2200, mit Abflug Zürich mehr als das Doppelte CHF 4544. Die Schweizer Kunden werden geschröpft! Antworten
Unterschiedliche Preisgestaltungen sind seit Jahrzehnten üblich. Ein Concorde Flug nach New York mit Zubringer Schweiz-London kostete 50 % weniger als der Flug London-New York. Ein Flugschein Nairobi-Zürich- New York mit der guten SWISSAIR in der 1. Klasse war günstiger als die Strecke Zürich-New York. Es gibt einen Heimat und einen Zubringermarkt. Dies wird so bleiben. Antworten
Die Luftfahrtindustrie verdient mit dem Fliegen seit Jahrzehnten kein Geld (einzelne Firmen und Jahre ausgenommen). Das Business Modell besteht darin, Umsatz mit "Neben"-Geschäften zu generieren und für die "Erreichbarkeit" Steuergelder einzukassieren und rechtliche Privilegien (Steuerbefreiung) auszunützen. Solange mit dem Fliegen soviel Sozialprestige verbunden ist, ändert sich daran nichts. Antworten
@ alle "deutsche-airline-so schlimm" verfechter: vergleichen Sie mal die preise der nonstop flüge ab amsterdam, london, paris etc mit den jeweiligen umsteigepreisen ab zürich oder genf: oh wunder! die schweizer fliegen billiger als die lokalen passagiere. warum?: für nicht-nonstop verbindungen (= länger) werden eben nicht die gleich hohen preise bezahlt. ganz einfach. keine verschwörung. Antworten
Nicht nur im Langstreckenbereich ist die Swiss Teuer auch der Service läst zu wünschen, einmal Swiss und nie mehr Swiss Fliegen, die hätte man besser in den Konkurs gehen lassen, anstatt noch hohe Steuergelder reinschieben und dann für ein Schleuderpreis an die Deutschen Verkaufen. Antworten
Dem Flughafen Kloten ist das auch noch recht, denn dadurch wird er erst zum "wichtigen" Hub, davon träumen die Verantwortlichen doch längst. Das war schon zu Swissair-Zeiten so mit den Tickets. Die Frage bleibt, warum die Swiss wieder dem Grössenwahn der Swissair zusteuert und meint, jede Destination abdecken zu müssen. Dass das Passagiere braucht, ist klar, denn unser lokaler Markt ist klein. Antworten
Die "Konsumentenschützer" sollten endlich begreifen: Die verbilligten Umsteige- und Rückflugpassagiere aus einkommensschwächeren Ländern füllen unsere Direktflüge ab der Schweiz und machen sie billiger. Wenn man das System kippt, sinkt die Auslastung und das Fliegen mit Swiss wird TEURER. @Autorin: Mir ist noch nie auf einem Flug schlecht geworden, weil jemand weniger für das Ticket gezahlt hat. Antworten
Es geht hier um makro-oekonomische Aspekte. Z.B. ist ein Ticket Bangkok-ZH x-fach billiger als ein Ticket ZH-Bangkok. Sonst koennten sich die Thais eine Reise nach ZH schlicht nicht mehr leisten. Dass wir CH generell die teuersten Preise zahlen und damit Subventionsgeber fuer Andere spielen, ist ja mittlerweile die Regel. Generell o.k. ist es nicht, da wir schliesslich auch mehr arbeiten! WEKO? Antworten
Mit Swiss oder deutschen Besitzern hat das nix zu tun und neu ist das auch nicht. Wie Manser richtig geschrieben hat, machen das fast alle Carriers seit Jahrzehnten. Ist ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Man kann nur ausweichen. Ich habe in den letzten Jahren Tausende von Franken gespart, indem ich nicht ab Zürich, sondern ab Basel/Mulhouse, Friedrichshafen oder Stuttgart geflogen bin. Antworten
Ich fliege oft in Business nach Südafrika, und das geht so: Mit Easy nach London, dort steige ich um in den ersten Swiss Flug nach Zürich und nehme dann den Flug nach Südafrika. Beim Rückflug steige ich in Zürich aus und nehme den Zug nach Basel. Gepäck habe ich 2 Stk Handgepäck zu je ca 15 Kg. muss also kein Gepäck checken steige in ZH einfach aus. Einsparung in CHF je nach Saison ca 3500.- Fr Antworten
Freudige Überraschung: Bei Air France konnte ich einen One Way Flug MLH-ORY ORY-MAR zum normalen Preis (d.h. die Hälfte des Preises eines Retourtickets) buchen. Bei der Swiss bezahlt man für einen One Way Flug mitunter doppelt so viel wie für einen Retourflug. Das ist einfach krank. Antworten
@Ernst Strickler: Das war schon bei der SWISSAIR so. Wien-Zürich-NewYork und zurück war günstiger als nur Zürich-NY-Retour. Und schon damals war es nicht erlaubt, nur Zürich-NY-Zürich zu fliegen. Und ebenso wurde diskutiert, ob dies vor Gericht bestand gehabt hätte... Antworten
Das ist nicht neu. Es war schon immer so, dass wir Schweizer die Dummen sind und Airline für die ausländischen Kunden unsere nationalen Airline subventionieren. Seit die Schweiz bei Schengen mitmacht lohnt sich ein Umweg, z.B. über München allewil. Im Übrigen ist der Service der Swiss genau so. d.h. für ausländische Gäste tut man Alles für Schweizer dagegen nur das absolute Minimum. Antworten
Ich wollte es nicht recht glauben und habe für den Oktober einen Flug nach San Francisco gesucht. Und siehe da: Zürich-San Francisco 1500Fr, Brüssel-(Zürich)-San Francisco 1000Fr!!! Unglaublich. Das heisst, man kann zu zweit für 1000Fr nach Brüssel Fahren, dort in einem 5 Stern Hotel übernachten und dann wieder auf Zürich fliegen und spart wahrscheinlich immer noch. Antworten
@ Ernst Strickler. Lieber Herr Strickler, die teureren Tickets haben mit der Lufthansa nichts zu tun. Die gegenüber dem Ausland teureren Direktflüge waren bereits 1998 für mich mitunter Gründe, mich von der Swissair zu verabschieden und via London oder Paris nach Übersee zu fliegen. Antworten
Zum Thema Hin und Rückflug Schauen sie sich mal die Swiss Online-Buchung für einen Flug Zürich – Barcelona an Ein Preisvergleich kann viel Geld sparen. Die einfache Strecke ist um ein vielfaches teurer als Hin- und Rückflug zusammen. Man kann viel sparen wenn die Swiss zwar ausgebucht aber ohne Passagiere zurückfliegt. So was darf doch nicht wahr sein. Antworten
Ist ja nicht nur für Schweizer Passagiere so. Ich bin mal mit Air France nach Südamerika geflogen und zahlte weniger als wer in Paris eingestiegen ist. Abgesehen davon haben wir heute die Möglichkeit, die Preise zu vergleichen und das zu wählen, was uns am besten passt, bzw was wir bereit sind zu zahlen! Antworten
Was in diesem Artikel beschrieben wird ist nicht Swiss spezifisch, sondern courant normal bei vielen Fluggesellschaften. So sind z.B. Interkontinentalflüge der Lufthansa von Athen aus bedeutend günstiger als von einem deutschen Flughafen aus. Es gibt spezialisierte Websites die ein solches Preisgefälle ausnutzen und z.B. signifikant günstigere Business Class Reisen anbieten können. Antworten
Eine hervorragende Entwicklung! Obwohl wir einen Flughafen im eigenen Land haben, ist es günstiger die Flüge über's Ausland zu buchen. Die Schweizer Bürger sind doch immer die Dummen! Wir haben einen Flughafen, den ganzen Lärm und das abgelassene Kerosin, müssen selber aber ins Ausland fahren und somit mehr Emissionen verursachen, um zum Normaltarif fliegen zu können. - Unglaublich! Antworten
Einmal mehr versteht man die Aufregung nicht. Es ist weltweitüblich und eigentlich auch völlig nachvollziehbar, dass ein Direktflug teurer ist wie ein Umsteigeflug. Es geht ja nicht darum, wo mehr Treibstoff verbraucht wird, sondern wo die Nachfrage grösser ist. Es liegt auf der Hand, dass die Nachfrage nach einem Direktflug grösser ist, ergo ist er auch teurer. Eigentlich banal... Antworten
Jede Airline will Umsteigeverkehr über ihren Hub generieren. Das nimmt bisweilen groteske Züge an. So kostete zeitweise ein Flug mit USAirways nach Los Angeles 30 Franken weniger als mit der gleichen Airline bis Philadelphia, wo man für den Los Angeles Flug sowieso umsteigen musste. Retour ca. 8000km Transportleistung mehr für 30.- geschenkt! Antworten
Wir wollen es alle nicht wahrhaben: Das ist eine DEUTSCHE-FIRMA, eine Lufthansatochter! Wir haben diese nur sanieren „dürfen“.Es ist nicht die Firma Swissair (selig)! Den Top-Namen „Swiss“ haben unserer Politiker den Deutschen gegeben und die Markenrechte Swissair hinterhergeworfen(Verjahrungsfrist noch abwarten). Das ist eine DEUTSCHE-FIRMA, die mit Schweizer Profit macht. Also macht sie es auch! Antworten
Die Swiss steht mit dieser Preispolitik nicht alleine. Das macht jede nationale Fluggesellschaft. Ausserdem werden die Passagiere gleich 2 mal pro Flug gezählt, was ein höheres Aufkommen gibt. Von der Umweltbelastung redet keiner. Allerdings gibt es auch Langstreckenflüge, die aber der CH gar nicht geflogen werden, oder nur umständlich. Änderungen müsssten also europaweit geschehen. Antworten
Das überrascht mich gar nicht. Wo ist das nicht so? Bei Medikamenten zahlen wir Schweizer zum Teil auch massiv mehr, als für das gleiche Produkt im nahen Ausland. und dies wohlgemerkt, für etwas was hier produziert wurde. Einfach unglaublich! Antworten
Überrascht es jemanden, dass die deutsche Swiss, wie die meisten anderen Firmen auch, uns Schweizer besonders gerne abzockt? Offensichtlich gibt es hierzulande noch zu viele Menschen die glauben, wenn sie für das Gleiche mehr bezahlen, dass sie auch mehr bekommen. Gegenmittel: Boycott, Konsumverzicht. Zu Hause lässt es sich meist gemütlicher leben als im Rummel der Flughäfen. Antworten
Dies ist bei allen Fluggesellschaften so. Man versucht die Flieger so voll zu kriegen die ab dem Heimatflughafen abfliegen indem man die Preise senkt für die zugebrachten Passagiere. Wenn man von ausserhalb die "Hub's" anfliegt, können sich gewaltige Preisunterschiede auftun. Da lohnt sich ein Vergleich bei allen, speziell auch in der BusinessClass für Langstreckenflüge. Antworten
Das ist nichts Neues. Wäre doch besser darüber zu schreiben, warum die WEKO nicht mehr macht. Die Star Alliance Mitglieder haben faktisch fast die gleichen Preise. Und, was ist mit dem Umweltschutz? Da fliegen Airlines aus Nahost, vollgetankt mit billigst Sprit bis zum max. Landegewicht mit Ultra Langstrecken Jets (zB. A345) nach ZRH, tanken dort nur minimal. Sprit herumfliegen braucht Sprit! Antworten
Das Basler Urteil, bei dem sich die Swiss nicht hat vertreten lassen und offenbar unentschuldigt nicht erschienen ist, ist sehr wohl aussagekräftig. Es stellt ein Leiturteil dar, von dem auszugehen ist, bis allenfalls das Bundesgericht mal ein anderes Urteil fällt. Wer einfach nicht vor Gericht erscheint, kann sich nicht eines ihm lästigen Urteils erwehren dadurch. Antworten
Diese Preispolitik betreiben die meisten Netzwerk Carriers seit Jahrzehnten. Air France, British, Emirates, die Muttergesellschaft Lufthansa und weitere betreiben diese Preispolitik ab der Schweiz im grossen Stil. Manchmal macht es Sinn einen Umweg bspw. über Mailand in Kauf zu nehmen. Die Mehrzeit und die Anfahrtskosten sind aber noch mitzurechnen. Antworten



Dieter Peters
Grundsätzlich ist der Flughafen Zürich einfach sehr teuer, vergleichen Sie einmal Angebote innereuropäisch ab Zürich vs. die ab Basel... Dazu noch 30-40 CHF/Tag fürs Parken... Nach Stuttgart fahren (150km) ist hier meist billiger. Beispiel: AirFrance-Angebote nach Paris. Ab D (alle Flughäfen): 89 € (Lufthansa: 99 €) [= ca. 115/128 sFr.], ab Zürich mit Airfrance ab 187 sFr., mit Swiss 229 sFr. Antworten