Wirtschaft

Diskussion

Flucht aus der griechischen Sackgasse

Das grösste griechische Unternehmen verlegt den Firmensitz nach Zug und die Börsennotierung nach London. Schweizer Linke kritisieren die «Steuerflucht». Doch das dürfte nur ein Teil der Wahrheit sein. Mehr...


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66 Kommentare

Walter Hermann Fröhlich-Gantenbein

15.10.2012, 06:34 Uhr
Melden 0 Empfehlung 3

Geld regiert die Welt. - Das Humankapital wird ohne Moral und Ethik und ohne nachaltige Selbstverantwortung geopfert, egal ob die menschen in eine Notlage kommen..Diese Geldgier sollte auch bei multnationalen Konzernen keine Fortsetzung haben. Antworten


Leonardi Massimo

14.10.2012, 20:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Man muss nur richtig Lesen,hier kommen keine Arbeitsplätze,sonder nur der Holdingssitz wird verlagert,um auf dem Gewinn weniger Steuern zu Zahlen.Und diese Holding haben kaum ein Interesse an Zug,es geht nur um Steuern,produziert+die 2000 Arbeitsplätze bleiben dort.Gibts irgendwo bessere Konditionen sind die sofort weg.Ich habe gehört,Zug hat ein Minus von 13Mill.Budgettiert,und nun Steuern rauf?? Antworten


Frank Meister

14.10.2012, 14:19 Uhr
Melden 14 Empfehlung 22

Auch als Mitglied einer bürgerlichen Partei muss ich sagen, das Vorgehen von Coca-Cola ist unmoralisch und schadet dem Image der Schweiz sehr. Antworten


Erich Zumbach

14.10.2012, 16:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Nokia erhielt seit 1995 von Bund, NRW und der Stadt Bochum Subventionen von insgesamt 88 Mio. Euro und hatte sich im Gegenzug verpflichtet, in Bochum langfristig 2856 Arbeitsplätze
zu erhalten


Gerhard Berger

14.10.2012, 14:46 Uhr
Melden 25 Empfehlung 10

Die Abfüllung mit Tausenden Arbeitsplätzen BLEIBT in Griechenland. Es werden weiterhin etwa dieselben Steuern bezahlt. Die Börse wird gewechselt und bloss einige wenige gehen in die Schweiz. Dafür gibt es für das Unternehmen günstigeres Geld und die Arbeitsplätze in Griechenland sind bis auf weiters gesichert. Was bitte ist unmoralisch? Schadet uns? Und schadet es der Londoner Börse auch?


Andreas Kreis

14.10.2012, 12:49 Uhr
Melden 39 Empfehlung 7

Das Griechenland und die EU für Misswirtschaft und Chaos jetzt die Quittung bekommen ist wohl kaum die Schuld von der Schweiz. Das wäre ja wie wenn der beste Fussball-Klub schuld ist, dass die anderen nicht besser spielen und daher ihr Spiel künstlich schlechter machen müssen. Dem sagt man auch Sozialismus. Alle müssen gleich sein und die Schuld hat nie der Staat oder die Politiker. Schöne Zukunft Antworten


Hans Ernst

14.10.2012, 12:09 Uhr
Melden 37 Empfehlung 8

Diese Verlegung hat andere Gründe als Steuerflucht. Bedenkt man, dass wenn es mit Griechenland weiter so bergabgehen würde, wie in den letzten Jahren, so hätten wir dort in 3-5 Jahren Zustände wie in Somalia. GR ist ein Land im Zerfall. Solche Szenarien bedenkend, ist es klar, dass man das Land als Firma verlässt. Und wenn man schon geht, weshalb nicht gerade die EU mit ihren Problemen verlassen? Antworten


Thomas Stäubli

14.10.2012, 11:33 Uhr
Melden 30 Empfehlung 7

Es ist nichts verwerfliches, dass sich Firmen aus Griechenland überlegen, ihre Aktien an anderen Plätzen kotieren zu lassen. Es gibt auch in Griechenland gute Firmen - Z.B. Intralot - die 90% ihres Umsatzes ausserhalb Griechenlands machen und völlig zu unrecht mit der griechischen Aktienbörse in die Tiefe geritten wurden. Antworten


Hans Meiser

14.10.2012, 11:09 Uhr
Melden 19 Empfehlung 50

Folgendes Szenario: die Schweiz steht wirtschaftlich am Rande des Ruins. Alle Global Players wandern ab nach Deutschland, weil die mit traumhaften Steuersätzen locken. Wie gross wäre da der Aufschrei, dass D das sofort unterlassen soll usw. usw. Solche Aktionen sollten von der EU mit Sanktionen belegt werden. Schande über Cola und Pfui Schweiz für die Verlockungen!! Antworten


Stephan Schiegg

14.10.2012, 14:30 Uhr
Melden 16 Empfehlung 6

Ja nee ist klar. Wir Schweizer sind also wieder mal Schuld! Sie würden also als Konzernleiter in einem Land bleiben, in dem Sie für Kredite massiv mehr bezahlen als anderswo? Und Ihr Spruch "Solche Aktionen sollten von der EU mit Sanktionen belegt werden": Dann ist es also richtig, dass die EU bestimmt wo sie investieren dürfen und wo nicht?


Gerhard Berger

14.10.2012, 12:40 Uhr
Melden 33 Empfehlung 9

Und die bösen Engländer sollen bitte ihre Börse schliessen... dies vergassen Sie, bei Ihren unrichtigen Unterstellungen zu erwähnen.


Daniel Rebstein

14.10.2012, 11:01 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Stabile rechtliche Verhältnisse und faire Abgaben sind eine Lösung für die kriselnden Staaten. Brüssel beschäftigt ein Heer von Juristen, die schaffen es aber nicht eine europäische Verfassung und einheitliche Grundgesetze zu schreiben. Statt Kosmetik an nationalen Gesetzen zu betreiben, könnten mit einem europäischen Standardgesetz gleiche Bedingungen für alle eingeführt und erreicht werden. Antworten


bruno koch

14.10.2012, 10:13 Uhr
Melden 13 Empfehlung 3

Im Oberengadin konnte ich diese Woche erfahren, wie viele Griechen an Hotels und anderen Immobilien massgeblich beteiligt sind. Diese Teufelsspirale scheint kaum mehr zu bremsen sein. Hinterher heisst es dann wohl wieder: die Schweiz locke reiche Ausländer an - gilt übrigens auch für die Region Genf. Antworten


H. Jenni

14.10.2012, 09:41 Uhr
Melden 21 Empfehlung 7

Ich finde es persönlich ja auch schade, dass ausgerechnet ein griechisches Grossunternehmen seinen Firmensitz ins Ausland verlegt. Aber offenbar sind die wirtschaftl., regulat. und steuerl. Zustände in Griechenland derart schlecht, dass sich Firmen (wie auch Menschen) dorthin bewegen werden, wo es ein besseres Umfeld für sie gibt. Wir alle wollen ja eine Marktwirtschaft. Das ist Teil davon. Antworten


Peter Kaegi

14.10.2012, 08:35 Uhr
Melden 9 Empfehlung 21

Für Firmen aus verschuldeten Ländern, die ihren Hauptsitz (Holding) in die Schweiz verlegen, soll das US-Steuergesetz angewendet werden. Somit erhält der Fiskus im verschuldeten Heimatland auch seinen Anteil. Oder mindesten eine Abgeltungssteuer wie bei den Fluchtgeldern geplant. Antworten


Leonardi Massimo

14.10.2012, 00:30 Uhr
Melden 47 Empfehlung 39

Was ist mit Transocean,die sitzt doch auch in Zug,ich Glaube nicht an unbegrenzten Wachstum,ausser mit Kaufen,wegwerfen,Kaufen usw.Transocean hat im Golf von Mexiko eine Umweltragödie angerichtet,man hört nichts mehr,soll alles ok sein,die unabhängigen Expertisen schaffen es nicht in die Medien,die haben mit Geld alles zum Schweigen gebracht.Will die CH-Bevölkerung wirklich solche Holdings hier??? Antworten


Hans Klarer

14.10.2012, 07:29 Uhr
Melden 30 Empfehlung 7

Lieber Leonardi. Verwechseln Sie da nicht etwas? Meinen Sie die Katestrophe wäre nich passiert wenn Transoecean den Hauptsitz in Athen gehabt hätte.


Urs Wälchli

14.10.2012, 00:17 Uhr
Melden 104 Empfehlung 20

Jeder Einkaufstourist macht das selbe wie Coca Cola, um Geld zu sparen. Nur komisch das es da eine gute Tat ist und wenn es eine Firma macht, soll es verwerflich sein. Liebe Leute, ihr seid Scheinheilige! Antworten


rene wetter

14.10.2012, 10:37 Uhr
Melden 11 Empfehlung 28

@waelchli: Die typische Art des Rechten: Hat er keine Argumente lenkt er vom Thema ab. Wenn Sie es als patriotische Pflicht empfinden sich hier von den ausländischen Multis ausnehmen zu lassen ist das Ihre Sache. Aber ich hoffe, dass Sie auch Ihre Wintersportferien hier verbringen und somit Ihre Pflicht erfüllen.


Ursula Brock

14.10.2012, 07:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung 22

Tiefstlohn, Tiefststeuer und Tiefpreissysteme grenzübergreifend auszunutzen zeugte noch nie von grosser Intelligenz noch Sachverstand. Dafür ist das alles viel zu einfach... Herausfordernd, Kompliziert und Aufwendig ist das erts bei gleichen Startbedingungen für alle, doch das ist eben unbequem und hart und brutal und am Endegewinnt nur der stärkste. Alle anderen velieren...


Ursula Brock

13.10.2012, 21:16 Uhr
Melden 33 Empfehlung 26

Keinem Land und dessen Bürgern wünsche ich in den Sog negativer Konsequenzen des globalen Standortwettbewerbs zu geraten... Und doch ist es die Regel, nicht die Ausnahme. Noch schwimmt die Schweiz damit ein bischen höher als andere. Dich schon die nächste Runde... Und wir sparen bereits seit mehr als zwanzig Jahren um vorne beiben zu können. Immer gerade dort wo es innenpolitisch opportun ist... Antworten


André Furrer

13.10.2012, 20:54 Uhr
Melden 36 Empfehlung 21

Nachdenklich ist die Tatsache, dass der Schweizer nicht direkt davon profitieren kann, wenn diese Konzerne ihren Sitz in die Schweiz verlegen. Diese wenigen Angestellte die hier dann den Briefkasten der Konzerne leeren, nur um optimale Kredit Aufnahme Konditionen zu erhalten, bringen uns nicht gerade viel. Die Vermögen sind weiter im internationalen Markt angelegt so wie es vorhin auch war. Schade Antworten


Ian John

14.10.2012, 14:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

@Gerhard Berger
Eben nicht, dieses Unternehmen zahlt NICHT gleich viel Steuern in Griechenland.
Welche Firma hat ihren Wohnsitz in die CH verlegt und zahlt in ihren vorherigen Land gleich viel Steuern?


Gerhard Berger

14.10.2012, 08:54 Uhr
Melden 58 Empfehlung 11

Man könnte es auch so sehen, dank der Schweiz bleiben die Arbeitsplätze in Griechenland erhalten, bezahlt dieses Unternehmen und dem Strich gleich viel Steuern in Griechenland und wir profitieren nicht einmal. Im Gegenzug erhält das Unternehmen günstiger Kapital und kann die Arbeitsplätze erhalten. Schlussendlich trägt der Griechische Filz von damals die Schuld an dieser Misere und keiner sonst.


Hans Blaser

13.10.2012, 20:53 Uhr
Melden 72 Empfehlung 7

HBC ist eigentlich keine Grichische Firma, es ist eine Internationale Firma, die zur Zeit ihren Firmensitz in Grichenland hat. Diese Firma ist im Jahre 2000 entstanden durch eine Fusion von verschiedenen Cola-Abfüllern mit Standorten in 28 Ländern unter anderem auch in der Schweiz. Antworten


Bruno Froehlich

13.10.2012, 23:18 Uhr
Melden 27 Empfehlung 18

@ Blaser Was wollen Sie uns damit sagen? ABB,z.B. ist auch keine CH Firma (war es noch als BBC) und daher Ihnen egal, die wuerde die CH verlassen ? Zudem verwwechseln Sie CCH mit HBC. CCH verlagert und ist eine GR Firma mit 23% USA Beteiligung. Ob die Worte der GL stimmen,dass GR nichts verliert, das kann nur das GR Steueramt in einem Jahr beantworten . Das Signal des Wegzug ist so oder so fatal


Fritz Vomhügel

13.10.2012, 20:44 Uhr
Melden 21 Empfehlung 119

Man sollte Staaten wie Griechenland bankrott gehen lassen und solche wie die Schweiz dafür bestrafen, wenn diese sich weiterhin nicht angemessen benehmen können. Antworten


Carlo Schnydrig

13.10.2012, 20:35 Uhr
Melden 102 Empfehlung 44

Gibt es bei den Linken überhaupt noch etwas, worüber man nichts zu meckern hat? Statt der Zufriedenheit Ausdruck zu verleihen, wird die Verlegung in die Schweiz noch kritisiert. Zusätzliche Arbeitsplätze sind für die Linke nicht wirchtig, wichtiger ist die andauernde und angeborene Kritik und Schühren von Unzufriedenheit über parteifremde Erfolge! "Wirklich unverständlich und beschähmend! Antworten


Fred Raab

14.10.2012, 01:41 Uhr
Melden 32 Empfehlung 12

mit wem sollten wir auch die 2000 Arbeitsplätze besetzen ? Wieder mir Ausländer, sind schon genug da.


Leonardi Massimo

13.10.2012, 23:27 Uhr
Melden 28 Empfehlung 6

Arbeitsplätze ok,aber verlegen ja nur die Holding nach Zug,da kommen die Manager und Gefolge mit,die Abfüllerei bleibt dort,die bringt 2000 Arb.plätze.Den Holdings ist es egal,sobald einer bessere Konditionen gibt,sind die gleich wieder weg.Die sind hier damit sie den Gewinn nicht höher versteuern müssen,aber scheinbar bringt es Zug nicht viel,sie haben 13Mil. minus budgetiert,nun Steuern rauf?


Andreas Hofer

13.10.2012, 20:16 Uhr
Melden 41 Empfehlung 21

Wenn die Griechen(und weitere Länder) kein Geld haben, wer soll dann unsere Produkte kaufen? Wir exportieren 60% der Güter und Dienstleistungen in die EU. Was wenn die im Süden keine deutschen Autos mehr kaufen? Dann geht es den Zulieferer wie 2008. Wir profitierten von den Schulden anderer Staaten, deren Sparprogramme werden auch uns treffen. Antworten


Leonardi Massimo

13.10.2012, 20:13 Uhr
Melden 30 Empfehlung 10

Merkt ihr das nicht, da ziehen keine Unternehmen nach Zug,sondern nur deren Holding.Was hat wohl Zug davon?Die Investieren hier kaum Geld,ja klar in Wohnungen für Ihre Manager.Die Abfüllerei der Coca-Cola bleibt in Griechenland,aber die müssten sie verlegen,da hätte man 2000 Arbeitsplätze.Soviel ich weis Budgetiert Zug ein Minus v.13Mil. für nächstes Jahr,scheint das diese Holdings nicht viel brin Antworten


Nadine Binsberger

13.10.2012, 19:52 Uhr
Melden 50 Empfehlung 101

Eine lokale Bevölkerung kann sich glücklich schätzen, wenn Konzerne wegziehen. Dadurch entstehen wieder kleinräumige, lokale Wirtschaftsstrukturen, in denen jeder einen Platz findet, den er dann sogar eher selber mitgestalten kann. Konzerne mit ihrer global-ökonomischen Rationalität vernichten lokale Strukturen und ersticken entsprechende Job-Potentiale. Antworten


Leo Nauber

14.10.2012, 11:50 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Und so nebenbei: In Kleinunternehmen kann man sich weniger verstecken. Da muss man "an a dSäck". Das ist weniger eine Griechische Tugend. Obwohl es auch dort einige hat, die einigermassen hart arbeiten.


bena habena

14.10.2012, 11:17 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Das tönt jetzt aber recht theoretisch; im konkreten vorliegenden Fall bleibt die Abfüllerei ja am "regionalen Standort" - nur der Briefkasten wechselt in die Schweiz. Im Falle GR ist es sogar so, dass überhaupt keine Arbeitsplätze "gefunden" werden können - sondern täglich welche auf nimmerwiedersehen verschwinden... Konzerne hin - Konzerne her!!!


ueli widmer

14.10.2012, 09:41 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

walter bossert, 13.10.2012, 20:14 Uhr, zu Ihrer information: die marke Valser gehört zu Coca Cola ...


Max Wartenberg

13.10.2012, 21:16 Uhr
Melden 74 Empfehlung 1

Alle Abfüllsanlagen werden weiterhin in Griechenland produzieren, die ziehen nicht weg. Übrigens können kleinräumige, lokale Wirtschaftsstrukturen auch entstehen, ohne dass Konzerne wegziehen. Beispiele: Bierbrauer und auch Schokoladeindustrie. Da haben sich ein par Kleine recht gut entwickelt, weil die Konsumenten den Einheitsbrei der Konzerne satt haben und lokale Produkte vorziehen.


Jolanda Egger

13.10.2012, 21:13 Uhr
Melden 16 Empfehlung 33

Sie haben ja so Recht, Frau Binsberger, bloss sagen darf man das nicht! Grösse ist in (zu) vielen Köpfen immer noch eine Qualität, obwohl wir gigantische Pleiten en masse erlebt haben... Lernfähigkeit? Fehlanzeige! Gross muss es sein - auch im Crash...


André Furrer

13.10.2012, 21:05 Uhr
Melden 36 Empfehlung 5

Frau Binsberger, der Konzern zieht nicht weg von Griechenland. Nur der Firmensitz wird verlegt. Die Produktion vor Ort wird ganz normal weiter gefahren und hoffentlich auch ausgebaut. Ach ja, die Aktien werden zusätzlich noch in London kotiert. Das ist eigentlich alles was abgeht um im Wettbewerb bestehen zu können.


Peter Faber

13.10.2012, 20:28 Uhr
Melden 49 Empfehlung 10

Ich war vor zwei Wochen in Griechenland und traf 5 frische Uni Abgänger. Alle Ingenieure mit sehr guter Ausbildung. Nur einer war glücklich, denn er hatte einen Job - für 500 Euro/Monat! Erzählen sie diesen Menschen doch mal, dass sie jetzt ohne Konzerne viel bessere Jobpotentiale haben...


walter bossert

13.10.2012, 20:14 Uhr
Melden 51 Empfehlung 6

Liebe Frau Binsberger, die Grosskonzerne konkurrenzieren die Kleinbetriebe unabhängig davon, wo auf der Welt sich der Firmensitz befindet. Da ist doch Coca- Cola das Paradebeispiel dafür! Sie glauben doch nicht im Ernst, das mehr Valserwasser verkauft würde, wenn wir Coca- Cola von der Schweiz fernhalten könnten?


Arthur Muller

13.10.2012, 19:51 Uhr
Melden 73 Empfehlung 12

Wen wunderts, dass ein solches Unternehmen in ein politisch stabiles Land umsiedelt! Das korrupte Politsystem griechenlands begeht ja politische Reformen im Schneckentempo und wird noch weitere Unternehmen verlieren. Antworten


Reto Stadelman

13.10.2012, 19:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung 3

@Beckmann Steuern werden (nach CH-Recht) erst nach der Investition in Forschung und Entwicklung erhoben und so dürfte es auch in den meisten anderen Staaten sein. Bitte um Korrektur falls dem nicht so ist. Sie sehen also, dass F&E Argument ist ein altes Märchen. Antworten


Jonas Bähler

13.10.2012, 19:36 Uhr
Melden 68 Empfehlung 10

M. le Président Hollande dürfte in absehbarer Zeit einen ähnlichen Effekt beklagen müssen.
Sein verheerender Raubzug auf vermögende Franzosen (75% Steuer) zeigt bereits erste Auswirkungen. Exodus in die CH Romandie. Die Immobilenpreise steigen.
Antworten


ueli widmer

14.10.2012, 09:44 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Max Wartenwerg, der reichste Franzose ist NICHT nach Belgien ausgewandert, er hat lediglich (auch) die belgische staatsangehörigkeit beantragt.


Max Wartenberg

14.10.2012, 08:11 Uhr
Melden 18 Empfehlung 5

Die Schweiz ist für reiche Franzosen nicht die einzige Alternative. Der reichste Franzose ist nach Belgien ausgewandert. Bis jetzt hat noch kein Exodus in die Romandie stattgefunden.


Rene Wetter

14.10.2012, 00:28 Uhr
Melden 26 Empfehlung 24

@Bähler: Und Sie als Kleiner werden nicht davon profitieren und von den reichen Neuankömmlingen ökonomisch an die Wand gedrückt weren.
Aber vielleicht haben die umliegenden Länder bald die Nase voll von unseren Praktiken und drehen uns den Hahn ab. Wenn man jemand verspottet von dessen Elend man profitiert kann es leist sein dass man was auf den Latz kriegt


Hannes Müller

13.10.2012, 19:34 Uhr
Melden 68 Empfehlung 22

Wer Gewinn erwirtschaften muss, versteht das. Wer am Tropf des Steuerstaates hängt, findet das entsetzlich. Antworten


Hans Abbühl

14.10.2012, 10:17 Uhr
Melden 13 Empfehlung 4

@ Emanuel Dettwiler Typischer Verdreher-Kommentar. Herr Müller sagt weder dass diese Leute vollkommen unnötig seien noch dass sie bloss sein Geld kosten. Er hat bloss recht.


Emanuel Dettwiler

14.10.2012, 00:16 Uhr
Melden 21 Empfehlung 22

Also alle Krankenschwestern, Lehrer, Polizisten, Strassenreiniger, Abfallbeseitiger, und die vielen anderen armselig Abhängigen, auf die sie noch so gerne verzichten, da sie vollkommen unnötig sind und nur ihr Geld kosten.


Urs Holzapfel

13.10.2012, 19:33 Uhr
Melden 40 Empfehlung 50

Klar,die bösen Linken sind natürlich schuld.Und die Firma kommt natürlich nur,weil die Landschaft in Zug so schön ist.Sonst noch Märchen? Antworten


Frederic Bieger

13.10.2012, 19:29 Uhr
Melden 62 Empfehlung 18

Was hat die Linke für ein Problem? Mehr Arbeitsplätze in der Schweiz und weniger Enttäuschte die links wählen? Hier hat ein Unternehmen ganz legal seine freie unternehmerische Entscheidung getroffen in die Schweiz zu ziehen. Sollte für Griechenland ein Zeichen sein endlich Bürokratie abzubauen. Antworten


paul Werther

13.10.2012, 19:11 Uhr
Melden 59 Empfehlung 14

Herr Oerig, es will ja nicht heissen, dass wenn es in der Schweiz für unternehmen besser ist als in Griechenland, wir hier nicht Verbesserungwürdig sind. Antworten


Franz Beckmann

13.10.2012, 19:09 Uhr
Melden 281 Empfehlung 172

Die CH pauschalsteuern sind ein segen für jede Firma die Geld sparen will um es in forschung etc. zu investieren,wir können nichts dafür wenn Griechenland,Deutschland,USA,EU und andere sich in Steuerwüsten legisieren und denen dann die Leute und die Firmen weg ziehn. Es ist gut für die CH Bevölkerung wenn diese Firmen hier sind,wir alle profitieren direkt oder indirekt davon. Antworten


Maria Garcia

14.10.2012, 13:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Herr Beckmann, welche Pauschalsteuer? Die Firma wird ordentlich besteuert. Die Manager sind in der Schweiz erwerbstätig und somit auch nicht für eine Pauschalbesteuerung qualifiziert.


Roland Peter

13.10.2012, 20:38 Uhr
Melden 40 Empfehlung 26

@Beckmann: Sorry Herr Beckmann aber ich musste laut Lachen. Seit wann wollen Firmen Geld sparen und das gesparte in die Forschung investieren? 1.) Eigenkapital der CH-KMU ist 15%! 2.) Das Gesparte fliesst in die Boni. 3.) Forschung betreiben nur die wenigsten Produzierenden Firmen. 4.) Und die profitierende CH-Bevölkerung ist wohl so gegen 1% angesiedelt!


ueli widmer

13.10.2012, 20:18 Uhr
Melden 42 Empfehlung 30

`um es in forschung etc` zu investieren ... da lachen ja die hühner. es geht alleine um`s shareholder value und um nichts anderes. und die EU bzw. Deutschland, immerhin platz 1 bzw platz 4/5 im BIP -ranking (auch wenns weh tut: die Schweiz ist nur platz 19 bzw 37!! - quelle: Wikipedia) als `steuerwüste` zu bezeichnen ist reine, bewusste verunglimpfung. WIR mästen uns an der amoralität anderer ..


Ronnie König

13.10.2012, 19:04 Uhr
Melden 77 Empfehlung 17

Man muss wissen, dass das Kapital keinen Patriotismus kennt und keine sozialen Ambitionen. Höchstens die Menschen dahinter. Und die müssen nebst humanen Aspekten auch den Fortbestand einer Firma sichern. Sonst geht alles den Bach runter. Die griechischen Politiker Banken und Firmen sind an der Misere alle mitschuldig und gewisse Nationen setzten sich mit ins Boot mit ihrer Sparwut. Das Volk rudert Antworten


Bruno Oerig

13.10.2012, 18:57 Uhr
Melden 325 Empfehlung 207

Und da wollen uns die schweizer Bürgerlichen und Wirtschaftfreunde weissmachen, wir hätten immer noch schlechte Bedingungen für Unternehmen, zu hohe Steuern etc. malen Schwarz, damit Herr und Frau Durchschnitts-Schweizer glauben es brauche noch bessere Bedingungen für Unternehmen und Bürger auch davon profitieren würden. Unsinn, wie dieser Fall einmal mehr zeigt. Antworten


Thomas Stäubli

14.10.2012, 11:27 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Ja. Die Unternehmen orientieren sich bei der Standortwahl eben nicht am Durchschnitt, sondern wählen zwischen den paar attraktivsten Standorten aus. Singapur, Hongkong, Zug, London, Luxemburg. Wenn Sie in den Fachhandel gehen, so fragen Sie ja auch nicht nach dem durchschnittlichsten Fernseher, sondern nach dem besten, dem günstigsten oder nach dem mit dem besten Leistungs/Preis-Verhältnis.


walter bossert

13.10.2012, 20:29 Uhr
Melden 27 Empfehlung 9

Bruno Oerig,wer nicht vorzu alles vergisst was noch vor wenigen Jahren war, der weis das insbesondere die SP während der letzten Kriese in der Schweiz lautstark nach Standortverbesserungen schrie um die wachsende Zahl der Arbeitslosen aufzufangen! Sagt Ihnen vielleicht das Wort Fusionitis etwas ?Das Ihre " Bürgerlichen" wie das Freizügigkeitsabkommen die Hilfe der SP gerne entgegen nahm ist klar


peter ess

13.10.2012, 18:41 Uhr
Melden 69 Empfehlung 119

Auch eine Art von Wirtschaftsflüchtlinge ... quo vadis CH? Söldner, Griechische Getränkeabfüller, Marode US Oel Multi's, Undurchsichtige Traders .... wir sind das Panama von Europa und wollen uns von Liberia abheben ? Antworten


Peter Kamber

14.10.2012, 13:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung 2

Also wenn eine Firma für die gleiche Anleihe einen dreimal höheren Zins bezahlen muss nur weil sie in Griechenland und nicht in der Schweiz domiziliert ist, ja dann muss sich eine Firmenleitung tatsächlich Gedanken machen. Steuern sparen sie anscheinend nicht wirlich. Was auch okay ist.


Gerhard Berger

14.10.2012, 08:49 Uhr
Melden 15 Empfehlung 7

Lesen Sie doch bitte nochmals den Artikel langsam durch, Herr Gattlen. Sie liegen hier wirklich daneben.


roman gattlen

13.10.2012, 21:21 Uhr
Melden 28 Empfehlung 44

Ja wirklich traurig dass die Fa. mit Brand Nr. 1 welweit sich nicht die 70 Mio (€?) pro Jahr an steuern leisten kann. Wieviel bezahlen die in Zug?? Nur noch 20 Mio und 50 Mio Steuersubstrat sind verloren!!? Immer mehr kommt mir die Schweiz vor wie eine blutsaugende Zecke auf Europa (Rosinenpicker ist viel zu milde ausgedrückt!). 20 % Steuern für alle Unternehmen in ganz EU (inkl. CH ) wären OK!


Ronnie König

13.10.2012, 19:19 Uhr
Melden 31 Empfehlung 18

Ja schon nicht ganz, aber es zeigt unser kleinkrämerisches Denken und die Mutloskeit der Zukunft gegenüber. Und auch diese Passivität, die heute selten einer als Gefahr sieht, wird zum Risiko für die Zukunft. Glaubt eh keiner so recht, aber die Geschichte ist voll von solchen halbmutigen Fällen. Und doch sind wir dadurch nicht verarmt. Weder finanziell, noch moralisch. Andere sind noch schlimmer.



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