Wirtschaft
Flughafen Zürich meistert Krise gut
Aktualisiert am 19.03.2010 3 Kommentare
Hat sich gut geschlagen: Flughafen Zürich.
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Der Gewinn der Flughafen Zürich AG stieg um 57 Prozent auf 190,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilt. Allerdings geht dieser Gewinnsprung auf einen Einmaleffekt zurück: Der Verkauf eines Teils der Beteiligung am Flughafen von Bangalore spülte rund 75 Millionen Franken in die Kasse. Ohne den Einfluss dieser Transaktion beträgt der Gewinn 114,9 Millionen Franken, was einem Rückgang von 5,3 Prozent entspricht.
Der Umsatz sank um 4,5 Prozent auf 820,2 Millionen Franken. Der Anteil des Fluggeschäfts am Umsatz beträgt 61,6 Prozent, 38,4 Prozent wurden im Nicht-Fluggeschäft erwirtschaftet.
Rückläufige Erträge
Die Erträge aus dem Fluggeschäft reduzierten sich um 3,9 Prozent auf 505,1 Millionen Franken. Im Nicht-Fluggeschäft gingen die Erträge um 4,3 Prozent auf 315,1 Millionen Franken zurück.
Die Betriebskosten sanken um 3,9 Prozent auf 418 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte sich um 8,9 Prozent auf 213,2 Millionen Franken.
Der grösste Flughafen der Schweiz habe sich in einem schwierigen Umfeld im Vergleich zu anderen europäischen Flughäfen gut behaupten, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Zahl der Passagiere ging um 0,8 Prozent auf 21,9 Millionen zurück.
Stabile Dividende
Während die Zahl der Lokalpassagiere um 3,0 Prozent auf 13,8 Millionen zurückging, nahm die Zahl der Umsteigepassagiere um 3,2 Prozent auf 8 Millionen zu. Die Zahl der Flugbewegungen sank um 4,7 Prozent auf 262'121 Starts oder Landungen. Für das laufende Jahr rechnet die Flughafen-Betreiberin mit einer Zunahme des Passagiervolumens um 3 bis 5 Prozent.
Der Verwaltungsrat beantragt eine ordentliche Dividende von 5 Franken pro Aktie. Das ist gleich viel wie im Jahr davor. Zusätzlich schlägt er aufgrund des Teilverkaufs der Beteiligung in Indien eine Sonderdividende von 2.50 Franken pro Aktie vor. (bru/sda)
Erstellt: 19.03.2010, 09:15 Uhr
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3 Kommentare
Herr Riesen, freuen wir uns doch für den Flughafen Zürich. Das mit dem gratis WLAN ist nicht so trivial wie sie sich das vorstellen, umso weniger an einem Flughafen. Wer haftet denn falls jemand illegalen Inhalt über einen Gratis Hotspot konsumiert? Kommt leider viel zu oft vor, vgl auch die aktuellen Diskussionen im deutschen Bundestag. Antworten
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