Wirtschaft
Hedgefonds verlangt Milliarden von Goldman Sachs
Aktualisiert am 10.06.2010 1 Kommentar
Noch ein Krisenherd: Goldman Sachs-Konzernchef Lloyd C. Blankfein steht unter Druck. (Bild: Keystone )
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Der Fonds Basis Yield Alpha Fund beschuldigt Goldman Sachs, ( 96.7 -0.17%) beim Kauf von verbrieften Hypothekenkrediten (CDO) 2007 durch falsche Informationen betrogen worden zu sein. Das Geschäft habe die Insolvenz des Fonds beschleunigt. Wie aus der Klageschrift am Mittwoch (Ortszeit) hervorgeht, verlangt das Unternehmen vom amerikanischen Kreditinstitut einen Schadenersatz von einer Milliarde Dollar.
Der Hedgefonds habe durch den Kauf der Papiere, die «Timberwolf» genannt wurden, Verluste von 56 Millionen Dollar erlitten. Ein Goldman-Sachs-Sprecher sagte, die Klage sei ein fehlgeleiteter Versuch von Basis, seine Investitionsverluste auf die Grossbank zu abzuwälzen.
Die Anschuldigungen kommen für Goldman Sachs zu einer ungünstigen Zeit. Die US-Börsenaufsicht SEC hatte bereits Mitte April Klage gegen die Bank eingereicht und ihr vorgeworfen, Anlegern bewusst wichtige Informationen über ein komplexes Investmentprodukt vorenthalten zu haben. Der Schaden beläuft sich demnach auf rund eine Milliarde Dollar. Goldman Sachs hat die Vorwürfe zurückgewiesen. (raa/sda)
Erstellt: 10.06.2010, 06:35 Uhr
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1 Kommentar
Hedgefonds gehören verboten. Weil man als Inhaber von Aktien an einer Firma beteiligt ist und somit auch die Verantwortung teilt, was Hedgefonds nicht machen, da geht es nur um Spekulation. Wenn ich lese, dass Aktionäre BP verklagen wollen, kommt mir die Galle hoch. Als Aktionäre haftet man erstmal durch die Verluste für den Schaden mit. An der GV kann das Mgmt dann entlassen werden... Antworten
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