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Hildebrands private Geschäfte sollen durchleuchtet werden
Von Robert Mayer. Aktualisiert am 07.01.2012 63 Kommentare
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Hansueli Raggenbass, der Präsident des Bankrats der Schweizerischen Nationalbank (SNB), geht grundsätzlich auf das Angebot von SNB-Präsident Philipp Hildebrand ein, alle privaten Kontotransaktionen bis zum Jahr 2003 offenzulegen. Wie er gegenüber dem TA sagte, mache es aber kaum Sinn, sämtliche Bankunterlagen Hildebrands im betreffenden Zeitraum zu überprüfen. Vielmehr sollte man sich dabei auf jene Jahre konzentrieren, in denen «die Nationalbank wegweisende Entscheide getroffen hat».
Raggenbass betonte jedoch, dass dies seine persönliche Meinung sei und er damit einem Entscheid des Bankrates in keiner Weise vorgreifen wolle. Das elfköpfige Gremium ist das Aufsichtsorgan der Nationalbank. Wann dieses zu seiner nächsten Sitzung zusammentritt, wollte sein Präsident gestern nicht sagen.
Gleiche Transparenz für alle
Nach Ansicht von Raggenbass sollten für alle sechs Mitglieder des Erweiterten Direktoriums der Nationalbank die gleichen Transparenzanforderungen gelten wie für den Präsidenten Hildebrand. Somit müssten auch die beiden übrigen Direktoriumsmitglieder sowie die drei stellvertretenden Departementsvorsteher Einblick in ihre Bankkonti geben.
Auf seiner Medienkonferenz am Donnerstag hatte Hildebrand ferner die Bereitschaft bekundet, den E-Mail-Verkehr mit der Bank Sarasin offenzulegen, um mehr Licht in die umstrittenen Devisentransaktionen zu bringen, die er und seine Frau im letzten Jahr veranlasst hatten. Darauf angesprochen, sagte Raggenbass, er würde sich gegen eine solche Veröffentlichung nicht wehren, sie liege aber allein im Ermessen Hildebrands.
Frage des Reglements bleibt offen
Weniger klar äusserte sich Raggenbass zum Vorgehen des Bankrates bei der anvisierten Verschärfung des Reglements betreffend Eigengeschäfte von Mitgliedern des Erweiterten Direktoriums der SNB. (SNBN 1089 2.06%) Dabei werde es sich um einen «längeren Prozess» handeln. Erst einmal werde der Bankrat eine Eintretensdiskussion führen, anschliessend müssten Spezialisten mit der Ausarbeitung konkreter Vorschläge betraut werden.
Ob zum Beispiel Devisenanlagegeschäfte für Direktoriumsmitglieder zu verbieten seien, mochte Raggenbass nicht beantworten. Er wies aber darauf hin, dass es Alternativen gebe, etwa die Erfordernis einer vorgängigen Bewilligung. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.01.2012, 06:33 Uhr
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63 Kommentare
Und noch was. Unsere Regierung muss lernen, dass auch schwerreiche kriminelle wie Ospel und Blocher durchaus von der Justiz hart angefasst werden müssen. MIA dürfen kein Freipass für willkürliches Handeln sein, sonst verspielt Staat u. Justiz jegliche Glaubwürdigkeit. Wenn wir so weitermachen dürfen wir nicht uns nicht wundern, wenn die CH einst geführt wird wie aktuell der FC Xamax. Antworten
Hässliches Spiel. Blocher attackiert ausgerechnet Hildebrand, welcher mit dem Stab-Fund (60 Mia UBS-Ramschpapiere) die UBS rettete. Ospel-Köchlin u. Blocher haben sich mit Insidergeschäften Mia $ zugescheffelt und dabei den too big to fail Moloch UBS gegründet und an den Rand des Ruins gefahren. Schäbiger als Blocher, kann man sich weiss Gott nicht verhalten. ES REICHT BLOCHER, ABTRETEN MARSCH. Antworten
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