Wirtschaft

In Europa wächst die Angst vor dem Aus für den A400M

Aktualisiert am 22.01.2010

Es geht um Milliarden und 40'000 Jobs: In Europa wächst die Sorge vor einem Scheitern des Milliarden-Rüstungsprojekts Airbus A400M. Verhandlungen wurden heute ergebnislos vertagt

Imposant, aber sehr teuer: Airbus-Militärtransporter A400M.

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Bild: Keystone

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Verhandlungen zwischen den sieben Käuferstaaten und dem Hersteller EADS (EAD 27.28 -2.52%) über die Finanzierung des Militärtransporters Airbus A400M wurden am Freitag ergebnislos vertagt. An dem Geschäft hängen europaweit 40'000 Jobs. Ein EADS-Sprecher sagte, dass Ziel bleibe weiter, bis Ende Monat eine tragfähige Lösung zu finden. Beim Streit geht es um die Aufteilung von Mehrkosten in Milliarden-Höhe.

Das A400M-Programm, das laut Vertrag 180 Flugzeuge zum Festpreis von 20 Milliarden Euro umfasst, könnte bis zu 11 Millairden Euro teurer werden. EADS will, dass die Staaten rund 5 Milliarden Euro übernehmen.

Gemäss einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur dpa könnte der Preispoker zur Chefsache werden. Schon am Donnerstag soll die deutsche Kanzlerin Merkel mit dem französischen Präsidenten Sarkozy telefonisch über den A400M-Streit beraten haben. Frankreich und Deutschland dominieren den europäischen Airbus-Mutterkonzern EADS. (sam/sda)

Erstellt: 22.01.2010, 12:01 Uhr

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