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In Europa wächst die Angst vor dem Aus für den A400M
(Bild: Keystone)
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Verhandlungen zwischen den sieben Käuferstaaten und dem Hersteller EADS (EAD 27.28 -2.52%) über die Finanzierung des Militärtransporters Airbus A400M wurden am Freitag ergebnislos vertagt. An dem Geschäft hängen europaweit 40'000 Jobs. Ein EADS-Sprecher sagte, dass Ziel bleibe weiter, bis Ende Monat eine tragfähige Lösung zu finden. Beim Streit geht es um die Aufteilung von Mehrkosten in Milliarden-Höhe.
Das A400M-Programm, das laut Vertrag 180 Flugzeuge zum Festpreis von 20 Milliarden Euro umfasst, könnte bis zu 11 Millairden Euro teurer werden. EADS will, dass die Staaten rund 5 Milliarden Euro übernehmen.
Gemäss einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur dpa könnte der Preispoker zur Chefsache werden. Schon am Donnerstag soll die deutsche Kanzlerin Merkel mit dem französischen Präsidenten Sarkozy telefonisch über den A400M-Streit beraten haben. Frankreich und Deutschland dominieren den europäischen Airbus-Mutterkonzern EADS. (sam/sda)
Erstellt: 22.01.2010, 12:01 Uhr
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