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Irland zeigt Italien und Spanien, wie's geht

Die irische Regierung konnte am Donnerstag erstmals seit 2010 wieder Anleihen für 5,2 Milliarden auf dem Kapitalmarkt verkaufen. Auch die ausländischen Investoren sind auf die grüne Insel zurückgekehrt. Mehr...

Von Anita Merkt.

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46 Kommentare

Boris Scavezzon

29.07.2012, 19:41 Uhr
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Zitiere "An der hohen Arbeitslosigkeit wird sich wohl vorerst nichts ändern"! Das soll erfolgreich sein? Was für eine schöne Zukunft für IT, SP und GR. Was für ein Bericht - alles gut, wenn nur der Staat weniger Schulden macht und es egal ist, das die fleissigen Bürger auswandern müssen oder arbeitslos bleiben dürfen! Die Bürger scheinen für viele wirklich systemirrelevant zu sein - wie Schafe! Antworten


susi heller

29.07.2012, 08:00 Uhr
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.."Anleihen für 5,2 Milliarden auf dem Kapitalmarkt verkaufen". Ich habe noch nie gehört, dass man Anleihen auf dem Markt verkauft. Fehlt da der wirtschaftliche background? Antworten


Sacha Meier

28.07.2012, 15:00 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Irland steht noch zu seinen Banken. Da wird der Gürtel massiv enger geschnallt, wenn es darum geht, den gnädigen, geldadeligen System-Lords ihre Geldhäuser zu retten und den Staat zu entschulden. Das ist der Neo-Feudalismus, wie er leibt und lebt - und wie er überall im Westen Einzug halten könnte. Antworten


Sven Ploerer

30.07.2012, 15:37 Uhr
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@ Sacha Meier Ich finde es absolut nicht richtig, dass immer gegen die Banker geschossen wird. Der grösste Teil von Ihnen arbeitet sauber und gewissenhaft und bezahlt ebenso die Steuern, welche von Ihnen und "Ihresgleichen" gerne genommen werden. Hat man schon mal daran gedacht, wie hoch die Steuern währen ohne alle die Beträge, welche die Banker and den Fiskus entrichten?


Bruno Bänninger

28.07.2012, 09:47 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Es geht doch! Nach Island jetzt Irland. Und alles ohne grosse Auftritte mit noch grösseren Worten der EU-Eliten, Eurokraten, Finanzjongleure, Politiker und mediengeilen Oekonomen.
Es ist wie es immer war: Nicht Worte, sondern Taten entscheiden.
Antworten


Stefan Sollberger

28.07.2012, 08:29 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

ich hab eine zeitlang in Irland gearbeitet. Der Celtic Tiger und das entsprechende Wachstum war nur möglich dank dem Geld aus der EU, tiefe Steuern (ersten 10 Jahre gar keine Steuern für die Firmen), und dem construction Business, welches aus einfachen Bauern über Nacht Millionäre machte und schlussendlich zum Kollaps führte. Irland hat keine Industrie wie England auch nicht, dass ist das Problem Antworten


Sacha Meier

29.07.2012, 03:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Thomas Müller Die «Verschwörung» hat sogar einen Namen: Globalisierung. Für Multis ist das ein Segen: Ohne Zölle produzieren Sie dort, wo die Löhne und Rohstoffe am billigsten sind - und verkaufen dort, wo die Erträge hoch sind. Die Nebenwirkungen bestehen aus subventionierten Löhnen, um asiatischen Lohnstückkosten die Stirn zu bieten, Deindustrialisierung, sowie unumkehrbare Staatsverschuldung.


Thomas Müller

28.07.2012, 21:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Meier was ist wohl realistischer? Eine Verschwörung aller Unternehmer und Aktionären um die Staatsverschuldung absichtlich zu erhöhen oder gibt es die 1€ Jobber weil Arbeiten für die es kaum Ausbildung braucht in Osteuropa und Asien viel günstiger erledigt werden können? Im Zenit der Sozalen Martwirtschaft gab es ausserhalb des reichen Westeuropas nur die USA als Konkurent im Arbeitsmarkt.


Sacha Meier

28.07.2012, 15:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Stefan Sollberger Wir leben im Westen nun einmal im Neo-Feudalismus. Eine wertschöpfend-innovative Industrie nach dem Muster der ehemaligen sozialen Marktwirtschaft mit fairen Erträgen wäre sogar schädlich, weil es das sorgfältige errichtete Kredit-Schuldengefüge durcheinander brächte. Selbst in DE überlebt die Industrie nur wegen den Lohnsubventionen (Hartz-IV-Aufstocker, 1€-Jobs, etc.)


Carlo Giovanni

27.07.2012, 22:08 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Ja, ja - wir südländer! Macht den Gotthard zu damit ihr mit uns nicht in die Kiste steigt!!! Keine Frage, die ita. Regierung war, ist und wird eine Katastrophe sein! Aber diese Pauschaliesierung nervt nur noch! Eine kleine Zwischenfrage: wo sind die ganzen Mafiagelder und Steuerfluchtgelder bloss hingekommen? Doch nicht in die saubere Schweiz??? Antworten


Claudio Gentile

28.07.2012, 16:57 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Carlo Giovanni:
Aber ein bisschen mehr Selbst-Disziplin wuerde auch "Bella Italia"
gut anstehen, nicht nur im Calcio...


Xil Ren

28.07.2012, 06:22 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Richtig, den Gotthard zumachen. Mafiagelder wurden zuerst einmal irgendwo produziert und irgendjemandem weggenommen. Das das Geld irgendwo landet ist nur die Kozequenz. Es gibt nur eins, viel mehr arbeiten und Staatsbeamte abbauen. Basta.


Hermann Hoffmann

27.07.2012, 21:55 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Auch Lettland ist ein gutes Beispiel.
Heute gibts einen interessanten Bericht auf Financial Times Deutschland (ftd) "Leidgeprüfte Letten verhöhnen Griechenland"
Antworten


Hermann Hoffmann

28.07.2012, 21:04 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Brock, das ist nicht etwa das was ich über die Griechen denke sondern der Titel des Artikels in der FTD!!
Ich denke es ist recht einfach diesen Artikel über google zu finden. Vielleicht lesen Sie diesen erst mal.


Ursi Brock

28.07.2012, 08:20 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Hoffmann, sie können sicher sein das die Leidgeprüften Letten eher nicht die Griechen verhöhnen. Das tun, wen schon, die Elitären Kreise welche das Land und seine Bürger vorher erstmal in den Ruin getrieben haben. Grundsätzlich lässt sich feststellen das die Eliten aller ex. GUS Länder den Kapitalismus völlig Kritikbefreit umarmt haben und die Bevölkerung bezahlt für alle Fehler...


Thierry Grünenwald

27.07.2012, 22:13 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Ich denke, man sollte aufhören auf Griechenland herumzuhacken. Die Schuld liegt bei denen, die GR in die EU und €-Zone aufgenommen haben. Den menschlichen Eigenschaften wurde dabei kein Zugeständnis gemacht; die griechische Mentalität sollte funktionieren wie die deutsche. Das wäre dasselbe, wie wenn man die Einwohner Afghanistans mit denjenigen der Schweiz gleichsetzen würde.


Maurice Eber

27.07.2012, 21:25 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Oh zum Glück! Ich wusste das Irland das pack! Es sind so grossartige, fleissige und gescheite Menschen! Ein hoch auf Irland, das schönste Land der Welt.
In Irland war vor allem die Regierung schuld, genauso am EU-Beitritt. Sie übergingen das Volk einfach, die Iren und die vielen Polen sind aber fleissig und sind auch im Bereich Handwerk unglaublich begabt! Ich glaube an das Land!
Antworten


Anton Schneider

27.07.2012, 21:23 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Merkel verrät Ihre Bürger und die Idee, dass nur ausgegeben werden darf, was auch in der Kasse bzw. finanziert werden kann. War ist nur mit Merkel los, dass Sie dem Investment-Banker Draghi auf den Leim kriecht und dem Geldverteiler Hollande verfällt?
Die Druckerpressen für I und ES werden angeworfen, Geld wird gedruckt und damit Schulden bezahlt? Spinnen wir oder was?
Antworten


Ursi Brock

27.07.2012, 21:07 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Warum werden immer die Situationen als Vorzeigetäter erwähnt welche die eigenen Bürger am härtesten anpacken? Antworten


Thomas Müller

28.07.2012, 21:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Primär weil Irland so offensichtlich erfolgreich ist, was man von den Südländern nicht behaupten kann. Wenn Regierungen einen harten Spahrkurs fahren finden sie auch Investoren welche die Staatsschulden zu moderaten Zinsen finanzieren in der Annahme sie kriegen das Geld auch zurück. In Griechenand investieren nur noch hochrisiko Spekulanten und die EU Steuerzahler (letztere aber nicht freiwillig)


Franz Arouet

27.07.2012, 20:34 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Kelten und vor allem Wikinger haben eben auch ihren Stolz.
Sie regeln ihre Sachen am liebsten selbst...
Antworten


marc schiesser

27.07.2012, 20:33 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Man sieht,dass viele Leute hier keine Ahnung haben. Es ist ein Witz Island als Modell vorzuschlagen. Island hat Probleme. Grosse Inflation und es bildet sich gerade eine Grösse lmmo-Blase.dort wird es bald mächtig krachen. Antworten


Sam Brown

28.07.2012, 13:16 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Aha, und in den € - Ländern gibt es keine Blasen und Krisen. Und die CH sitzt nicht auf Minderwertigen €-BEständen. Und Und Und. Träumen sie doch bitte weiter. Aber wenn Sie dann aufwachen bitte nicht heueln .:)


Hanspeter Niederer

27.07.2012, 20:09 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Wenn ein Land wieder in der Lage ist, Geld aufzunehmen (neue Schulden zu machen!), ist es also über dem Berg. Diese Zinssätze sind jenseits von gut und böse - der nächste Absturz ist vorprogrammiert. Dass ein Land beginnt, vernünftig zu wirtschaften, zeigt sich daran, dass es seine Staatsschulden abbaut ! Antworten


Martin Lerch

27.07.2012, 20:04 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

Der Unterschied: Irland war in der Krise, weil die Regierung Fehler machte. Griechenland war in der Krise, weil die Griechen nicht genug arbeiten, sich früh pensionieren lassen, schwarz arbeiten, Steuern nicht bezahlen. Italien ist in der Krise, weil im Süden die Mafia regiert. Die Iren sind halt Nordländer. Sie wiesen ihre Regierung zurecht, punkt Antworten


Alex Kramer

28.07.2012, 13:07 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

"Menschen, die unter ihren unfaehigen korrupten Politikern leiden"
Die Politiker werden vom eigenen Volk gewählt, ja? Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!
Korruption, Bevorzugung + Vetternwirtschaft beginnt im Kleinen, sozusagen in der Familie, ist aber nicht im Sinne eines geeinten Europas. Dies gilt bei uns wie auch an allen anderen Orten, wo frei gewählt werden darf.


Bruno Froehlich

28.07.2012, 10:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@ Lerch Sehr gut. Alle Griechen werden faul geboren und bleiben es. Alle Schweizer sind die Fleissigsten der Welt stinken aber nach Kuhstall. Diese Verallgemeinerungen nerven einen, der 20 J. in GR Geschaeftsmann war und sind pauschale, unverdiente Verurteilung von Menschen, die unter ihren unfaehigen korrupten Politikern leiden, das nach dem endlich Diktatur ueberwunden war.Heute Armut vor Tuer!


Bruno Froehlich

28.07.2012, 03:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@ Lerch Woher beziehen Sie ihre griech.Weisheiten ? Schon mal dort gewesen und nicht bloss in der Bar ? Empfehle Ihnen eine Olivenernte auf Lesbos (hatte dort 20 J.eig.Ge.) 12 Millio. Baueme, alles Handarbeit ab Nov. wenn Regenzeit beginnt und Ende Maerz finden Sie an keinem Zweig eine Olive, Tageslohn 30 Euro. Pensionsalter 61,7, Beamte nach 35 Dienstjahren, nix Fruehpension. Besser informieren!


Ursi Brock

27.07.2012, 20:56 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die Iren durften sogar mehrfach und unter Drohungen abstimmen und sich auf diese Weise ihre Bestrafung aussuchen... Härteste Zwangssparmassnahmen und das ist auch der Gund das die Investoren wieder kommen. Je mehr Arbeitsstunden und tiefer der Lohn desto höher die Steueroptimierte Rendite. Den Iren bleiben nur lausige Arbeitspätze....Und die Gleiche Regierung


Bruno Oerig

27.07.2012, 19:59 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Gewiss, die Banken wurden gerettet und die Staatsausgaben drastisch heruntergeschraubt. Nur, fragt mal die 3/4 Iren die auf dem Land leben und praktisch alleine von der Landwirts. abhängig sind. Die Kindergelder zum Beispiel wurden so drastisch reduziert, dass auf ein Schlag hundert tausende Familien in die Armut gedrängt wurden, bei Bildung und Gesundheit wurde massiv eingespart, usw. Antworten


Thomas Müller

28.07.2012, 00:50 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Landwirtschaft macht gerade 2% des BIP aus und 5% der Beschäftigung. Ich weiss nicht weshalb das besonders repräsentativ sein soll. Natürlich hat Irland drastische Sparmassnahmen ergriffen die hart sind. Die bösen Banken waren aber nicht nur für den Fall verantwortlich sondern auch für den Aufstieg. 15% Arbeitslosigkeit war in Irand vorher Normalfall


Franz Arouet

27.07.2012, 19:56 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

"Irland zeigt Italien und Spanien, wie's geht";
Island auch...
Antworten


Marcel Senn

27.07.2012, 19:42 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

The Celtic Tiger - noch vor sechs Jahren hatte Irland ein höheres BSP pro Kopf als die Schweiz, nachdem sie vor 25 Jahren das Armenhaus Europas waren und es auch heute wieder in den unteren Regionen rumdümpeln. Aber im Gegensatz zur CH sind die Iren in ihrer Geschichte leiderprobt - für die CH wäre ein solcher Kollaps z.B. durch Grossbankenpleite oder €/SNB Desaster eine ganz neue Erfahrung Antworten


Alex Kramer

28.07.2012, 13:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Reinhart: Sie reden im sehr Konjunktiv über die CH:"dass es die CH-Bürger packen würden, wenn es denn einträfe".
Die Bankenkrise ist auch hier schon längst angekommen, nur noch nicht so durchschlagend fatal wie andernorts. Konsequenzen musste bis heute keiner der Grossbanker tragen, denn die konnten wegen kleineren Affären mit dem Fallschirm abspringen, und leben völlig unbehelligt von Millionen


Walter Reinhart

27.07.2012, 20:37 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Senn. Man soll sich derartige Deaster nicht herbeiwünschen. Aber ich bin davon überzeugt, dass es die CH-Bürger packen würden, wenn es denn einträfe. Gut, wenn der Beweis für diese Aussage nie erbracht werden muss. Aber wer weiss das schon?


Andreas Moser

27.07.2012, 19:56 Uhr
Melden 141 Empfehlung 0

Für mich hat nicht Irland sondern Island gezeigt, wie es gehen kann! Wesshalb kommt Island nicht mehr in den Nachrichten? Das Land liess sich nach dem Bankrott nicht von den internationelen Finanzvertretern erpressen!
Vier Jahre nach Bankenkollaps und Bankrott erwirtschaftet das 320.000-Einwohner-Land Wachstumquoten, von denen die EU-Länder nur träumen können! So auch Schuldenschnitt für Private!
Antworten


Reto Stadelman

01.08.2012, 15:12 Uhr
Melden

@Moser
Sehe ich auch so. Was wollen Sie mir damit sagen? Das Island mit einem aufgeblähten Bankensektor grosse Risiken auf sich nimmt? Sicherlich. Das ändert aber nichts daran das dass BIP durch Anzahl arbeitender Bevölkerung * Produktivität berechnet wird. Zu diesem BIP gehören übrigens die Erträge der Banken dazu.
Aber was hat das alles mit der SNB und den € Ankäufen zu tun?


Andreas Moser

29.07.2012, 11:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ Reto Stadelmann, 14:05 h
Vergleich Schweiz mit Island vor dem ersten Crash:
Das Bankenvolumen
- von Island betrug 10-Mal das Bruttosozialprodukt
(Bruttosozialprodukt = wirtschaftliche Leistung pro Jahr)
- dasjenige in der Schweiz beträgt das 8-Fache
- das der UBS alleine das 4-Fache
- in USA, Grossbritannien, hingegen nur das Einfache
Guten Nacht CH mit dem neuen €-Ankauf!


Reto Stadelman

28.07.2012, 14:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Arout
Aber die Fläche des Landes interessiert die Wirtschaft nur wenig. Es sei denn auf dieser Fläche gibt es viele Rohstoffe oder man kann effektiv Landwirtschaft betreiben. Grob gesagt ist die Produktivität multipliziert mit der Anzahl Menschen viel entscheidender für die Stärke einer Volkswirtschaft.Wie auch immer, Island ist zu klein und speziell um als Beispiel herangezogen zu werden.


Franz Arouet

28.07.2012, 05:50 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Reto Stadelman:
1. Von der Flaeche her, ist Island nicht klein.
2. Die eigene Whg zu behalten, war klug und weitsichtig.
3. Strom oder Heizen praktisch gratis ?
Aber, bis aus heissen Quellen Strom entsteht oder das Wasser in den Heizungen der Haeuser laeuft, muss man etwas tun...


Reto Stadelman

28.07.2012, 01:22 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Island ist
1. Winzig (320'000 Einwohner machen nicht so viele Schulden wie 8'000'000)
2. hat es eine eigene Währung, die isländische Krone und
3. ist es dank der vielen heissen Quellen wirtschaftlich mit vielen Ländern nicht zu vergleichen (Dinge wie Strom oder heizen sind in dem Land praktisch gratis...)
Daher ist das Beispiel Island in keinster Weise interessant.


kevin bär

27.07.2012, 19:34 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

ist eben ein nordland. und ja, wer mit den südländern in die kiste steigt ist selber schuld.... Antworten


Emil Gross

27.07.2012, 20:00 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Genau so ist es Herr Bär. Kein nur halbwegs normaler Geschäftsmann würde in seine gut laufende Firma einen Teilhaber aufnehmen, der nicht mindestens so leistungsfähig wie er selber ist. Er möchte ja vorwärts kommen und nicht langsam, aber sicher in den Ruin mit dem neuen Partner.


Adrian Müller

27.07.2012, 19:40 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Richtig, die Bewohner Irlands leiden nicht an "mediterraner Arbeitsmoral"...


René Keller

27.07.2012, 19:14 Uhr
Melden 127 Empfehlung 0

Super - würden wir aber das r gegen ein s austauschen, hätten wir das Beispiel, welches es allen zeigen würde, wie's am besten geht! Scheint aber Tabu zu sein, von Island gibt es konsequent keine Berichterstattung mehr! Antworten


Peter Weber

27.07.2012, 20:26 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Es kann halt nicht sein was nicht sein darf.
Ein Land welches den Banken (sie ganz kapitalistisch pleite gehen lässt) und der EU ("Wer will schon in ein brennendes Haus einziehen") ganz offen den Finger zeigt und sich dann in Rekordzeit erholt. Das darf es in den "alternativlosen" Denkschemen der Eurolisten nicht geben. Dabei kehren jetzt sogar die Banken nach Island zurück.



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