Wirtschaft

Korruptionsvorwürfe: Panalpina verhandelt über Vergleich

Aktualisiert am 09.12.2009 1 Kommentar

Der Logistik- und Speditionskonzern Panalpina führt mit dem amerikanischen Justizministerium Gespräche. Ein Resultat könnte noch viel Zeit und Geld kosten.

Warnte bereits vor den Folgen der Korruptionsaffäre: Konzernchefin Monika Ribar

Warnte bereits vor den Folgen der Korruptionsaffäre: Konzernchefin Monika Ribar
Bild: Keystone

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Die Verhandlungen könnten mehrere Monate in Anspruch nehmen, wie der Konzern am Mittwoch bekanntgab. Die Untersuchung der US-Justiz wegen angeblicher Verletzung der Bestimmungen über die Bestechung ausländischer Beamter – vor allem in Nigeria – stehe kurz vor dem Abschluss.

Während fast drei Jahren, so Panalpina, (PWTN 92.7 2.54%) seien die operativen Aktivitäten in verschiedenen Ländern untersucht worden – darunter auf den Märkten von Westafrika und Zentralasien. Die Firma erinnerte weiter daran, dass der Konzern wegen der Korruptionsvorwürfe die Organisation in Nigeria und die Geschäftseinheiten in Westafrika geschlossen hat.

Panalpina-Konzernchefin Monika Ribar hatte Anfang Oktober erklärt, dass die Bewältigung der Korruptionsaffäre in Nigeria teurer zu stehen kommen werde als erwartet. Die für 2009 budgetierten 40 Millionen Franken reichten nicht aus. Zudem sehe es danach aus, dass es nicht wie geplant noch dieses Jahr, sondern erst 2010 zu einem Vergleich kommen werde. (raa/ap)

Erstellt: 09.12.2009, 09:13 Uhr

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1 Kommentar

peter a. ziermann

09.12.2009, 09:36 Uhr
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scheinbar ist da ja wirklich was dran? nicht wahr? andererweitig würde sich panalpina ja kaum um einen vergleich bemühen? andererweitig hätte sie wohl auch kaum geschäftsteinheiten geschlossen? wie lange muss ich mir solchen mumpitz noch anhören? geschäfte und gesellschaften wie diese gehören geschlossen, die strafen sollen die verantwortlichen ceo's bezahlen, und gut is... Antworten



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