Wirtschaft
Letzte Hoffnung für British-Airways-Passagiere
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Auch die britische Regierung bemüht sich nach Angaben von Verkehrsminister Sadiq Khan darum, den Streik noch abzuwenden. Das Kabinenpersonal wehrt sich gegen einen geplanten Stopp von Lohnerhöhungen in diesem Jahr, die Einführung von Teilzeitarbeit für 3000 Beschäftigte und eine Reduzierung der Flugteams von 15 auf 14 Personen bei Langstreckenflügen. Die Geschäftsleitung hat die Massnahmen als überlebenswichtig bezeichnet.
Der Streik soll nach den bisherigen Plänen der Gewerkschaft Unite am kommenden Samstag beginnen und bis einschliesslich Montag dauern. Am 27. März soll dann ein viertägiger Streik folgen, der erhebliche Auswirkungen auf den Osterreiseverkehr haben würde.
Unite hat auch mit Gewerkschaften in Deutschland, Spanien und den USA über eine Unterstützung ihres Arbeitskampfs gesprochen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di sei zu Unterstützungsaktionen bereit, bekräftigte Sprecherin Cornelia Hass am Donnerstag auf DAPD-Anfrage. Man stehe in ständigem Kontakt. Denkbar seien punktuelle Unterstützungsaktionen beispielsweise bei der Abfertigung, es seien aber auch weitere Möglichkeiten denkbar. (raa/ddp/)
Erstellt: 18.03.2010, 15:37 Uhr


