Lohndrücker Deutschland

Jetzt warnt auch Migros-Chef Herbert Bolliger vor der deutschen «Geiz ist geil»-Mentalität. Er hat recht.

Segen oder Fluch?: Die neuen Mitbewerber Aldi und Lidl.

Segen oder Fluch?: Die neuen Mitbewerber Aldi und Lidl.
Bild: Keystone

Natürlich vertritt er auch eigene Interessen, wenn Migros-Chef Herbert Bolliger von einem «brutalen Preiskampf» der deutschen Discounter Aldi und Lidl spricht. Von einem Preiskampf, der «ganze Unternehmen und Existenzen» vernichtet und bei dem den «Milchbauern noch der letzte Cent herausgewürgt» wird. Doch nicht nur einzelne Unternehmen wie Migros oder einzelne Branchen wie die Bauern leiden. Die deutsche Wirtschaftspolitik wird zu einer Bedrohung für unsere Volkswirtschaft. Das blindwütige Drehen an der Sparschraube, das schwachsinnige Bejubeln einer «Geiz ist geil»-Mentalität fordert seinen Tribut. «Am Schluss zahlen alle Steuerzahler die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger», stellt Bolliger fest.

Bolliger ist der richtige Mann für die harte Kritik an den Deutschen. Migros und Coop sind schliesslich mehr als nur erfolgreiche Detailhändler. Das ewige Duell der beiden hat auch segensreiche sozialpolitische Folgen für das ganze Land. Beide Grossverteiler sind Genossenschaften. Sie sind also nicht allein dem Shareholder-Value verpflichtet, sie haben auch einen Sinn für das gesellschaftliche Gesamtinteresse. Bei Migros ist das so, weil der legendäre Gründer Gottlieb Duttweiler es so wollte; bei Coop, weil seine Wurzeln in der Arbeiterbewegung liegen. Migros und Coop verteilen deshalb nicht nur Kulturprozente und Förderpreise, sie bezahlen vor allem auch ihre ungelernten Angestellten anständig. Weil beide zu den bedeutendsten Arbeitgebern gehören, ist der Schweiz bisher ein unseliger Streit über Mindestlöhne weitgehend erspart geblieben.

Nix mit blühenden Landschaften

Ganz anders ist die Entwicklung in Deutschland verlaufen. Nach der Euphorie der Wiedervereinigung folgte der grosse volkswirtschaftliche Kater. Nix war mit den von Kohl versprochenen blühenden Landschaften im Osten, die Kosten der Misswirtschaft in der ehemaligen DDR drohten die deutsche Wirtschaft zu ersticken. Die Politik reagierte. Deutschland, einst Vorbild für Sozialstaat und anständig bezahlte Arbeitnehmer, entwickelte sich zum Geizkragen der Weltwirtschaft. «In keinem anderen Land Europas sind die Nominallöhne in diesem Jahrzehnt so wenig gestiegen wie in Deutschland», stellt der Ökonom und «Wirtschaftsweise» Peter Bofinger fest.* «Im Jahr 2008 lagen die Reallöhne brutto wie netto um rund zwei Prozent unter dem Niveau des Jahres 2000. Auch weltweit nimmt Deutschland damit eine Sonderstellung ein. Nur im deflationären Japan ist eine noch zurückhaltendere Lohnentwicklung zu beobachten.»

Selbst die rot-grüne Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder setzte diese unsinnige Sparpolitik fort, ja sie erreichte mit der Agenda 2010 gar einen unrühmlichen Höhepunkt. Das Resultat ist paradox: Deutschland wurde zum Exportweltmeister, doch die Arbeitnehmer hatten davon nichts. Ihre Löhne stagnieren oder schrumpfen. Konsequenterweise ist die Binnenwirtschaft eingebrochen. Deutschland leidet seit Jahren an einer zu schwachen Nachfrage.

Anschluss ans deutsche Niveau

Auch Deutschlands Nachbarn leiden. Die Mitglieder von Euroland leiden, weil die deutschen Geizhälse langsam aber sicher zur Gefahr für die Einheitswährung werden. Die Exporterfolge werden auf dem Buckel der anderen erzielt. «Wenn wir verhindern wollen, dass die Währungsunion auseinanderfällt, können wir mit einer Rückkehr zu einer produktivitätsorientierten Lohnpolitik den anderen Ländern die Möglichkeit geben, bei den Lohnstückkosten wieder den Anschluss an das deutsche Niveau zu finden», stellt Bofinger fest.

In der Schweiz haben sich die Sozialpartner in den letzten Jahren mehr oder weniger auf eine solche produktivitätsorientierte Lohnpolitik einigen können, will heissen: Die Löhne sind im Gleichschritt mit dem Wachstum der Produktivität gestiegen. Die Nachfrage ist deswegen nicht eingebrochen. Das macht sich jetzt auch volkswirtschaftlich bezahlt: Der Einbruch der realen Wirtschaft ist bisher deutlich milder ausgefallen als in Deutschland. Diesen Erfolg stellen Aldi und Lidl tatsächlich infrage. Nicht weil sie Lebensmittel ein paar Rappen billiger verkaufen, sondern weil sie im schlimmsten Fall dazu führen können, dass die erfolglose deutsche Wirtschaftspolitik auch in der Schweiz Fuss fassen wird.

*Peter Bofinger: «Ist der Markt noch zur retten?» Econ Verlag. Berlin. 2009. (bazonline.ch/Newsnetz)

Erstellt: 28.12.2009, 16:38 Uhr

KOMMENTAR SCHREIBEN







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

192 KOMMENTARE

Nic Peterhans

29.12.2009, 20:55 Uhr

Die Löhne von Lidl CHund Aldi CH wurden mit denen von den Schweizern (Migros, Coop...) anhand der Lohnausweise verglichen. Die oberen Löhne sind bei den Schweizern höher und die unteren sind bei den Deutschen höher! So scheint Herr Bolliger wohl vor allem um sein eiges, hohes Gehalt Angst zu haben.


Rolf Schlumpf

29.12.2009, 19:51 Uhr

Ich kaufe normalerweise bei Coop ein, ganz einfach, der Laden liegt bei mir gleich um die Ecke. Die paar Franken mehr pro Jahr nehme ich gerne in Kauf, man kennt sich und das Angebot entspricht meinen Wünschen. Natürlich habe ich auch schon Aldi *probiert*, aber so viel billiger sind die (zumindest in der Schweiz) auch nicht. Was mich beim Kauf eher nervt: das unglaubliche Überangebot von allem...


Hanspeter Widmer

29.12.2009, 19:13 Uhr

Hoffentlich hat die Hetzkampagne gegen Aldi nichts mit Hr. Beringhaus, Mitglied der MGB Geschäftsleitung, zu tun, der sich laut neusten Medienberichten zwar geläutert hat, der aber immerhin der Migros für viel Geld den wohl wertlosen Denner andrehte. Gaydoul wird ihm ewig dankbar sein! War da nicht bei Rewe auch mal was mit einer überteuerten Firma, die dank Beringhaus die Hand wechselte?


Andreas Müller

29.12.2009, 18:39 Uhr

MIgros ist schon lange nicht mehr "heilig": Meiner 16-Jährigen Tochter wurden in einer Migrolino Tankstelle von einem Phillip Morris Angestellten Zigretten zum Testen angeboten. (Migrolino vermietet die Flächen in den Tankstellen offensichtlich an Philipp Morris). Der Filialleiter sagte mir, dass der Zigarettenverkauf ja gem. Gesetz an 16-jährige erlaubt sei. Herr Bolliger, ist dies "nachhaltig"?


Martin Steiner

29.12.2009, 17:42 Uhr

Der Genossenschaftsgedanke von M ging sowieso schon verloren, was allen Gewinn den Kunden retour geben, von was hat dann die M Denner, Globus, Officeworld gekauft mit Hosenknöpfen. Ich finde es gut fertig mit geschützter Werkstatt und echte Konkurrenz, den Kunden freuts!


Benno Kaelin

29.12.2009, 17:20 Uhr

Es ist noch nicht lange her, dass Herr Bolliger den Markteintritt von Lidl und Aldi positiv gesehen hat: Er sagte dass Konkurrenz gut tut und Ansporn sei, die Leistung zu verbessern. Was hat nun plötzlich denn Sinneswandel herbeigeführt? Ich vermute, dass es ihm nicht gelungen ist die Leistung zu verbessern und das Gejammer soll nun abklenken von seinem eigenen Versagen.


Markus Meier

29.12.2009, 16:14 Uhr

@Dietmar Klischat: Nein, Aldi und Lidl dürfen in den Medien ihren Standpunkt nicht vertreten.Sie sind nicht in den richtigen Serviceclubs, wie Lions oder Rotarier. Auch nach Links sind sie nicht vernetzt. Ergo fehlen ihnen die Verbindungen zu den wichtigen Meinungsmachern und Medienleuten. Schweigen ist aber ohnehin besser. Auf PR Lügen fallen fallen die Schweizer nämlich in der Regel nicht rein.


Markus Meier

29.12.2009, 15:07 Uhr

Als Migros vor Jahren nach Österreich expandieren wollte, gelang es der dortigen Konkurrenz, die Konsumenten gegen Migros so aufzuhetzen, dass sie aufgeben musste. Das selbe wolltet nun Bolliger mit Aldi und Lidl anstellen. Das Interview im Sonntag war nur der Auftakt zu einer geplanten Hetzkampagne, die aber gründlich daneben ging. Resultat:: Der Volkszorn richtet sich gegen die Migros.


Hans Leser

29.12.2009, 15:06 Uhr

Eines kann ich ganz sicher bestätigen: Ich bin seit einigen Jahrzehnten Migros-Kunde. Und seitdem Gottlieb "Dutty" Duttweiler die M nicht mehr führen kann, konnte man, praktisch vom Tag weg zusehen, wie sich brutale Management-Praktiken in den Migrospreisen niederschlugen! Zum Teil doppelt- und dreifach so hohe Preise (z.B. Obst und Gemüse) und das Zunehmen von Gewichts-Mogelpackungen allerorts!


Hans Schmid

29.12.2009, 12:31 Uhr

Coop und Migros können von Glück reden, dass ihnen nur zwei Discounter ein wenig Konkurrenz machen. Wenn ausländische "Full-Service"-Supermarktketten in grossem Stil in die Schweiz kämen, dann müssten C+M sich bei Preisen, Produktauswahl und Kundenservice ganz gewaltig verbessern. Leider wird das mangels verfügbarer Standorte und wegen unsinnig strenger Parkplatz-Gesetzgebung kaum passieren.


oliver keller

29.12.2009, 10:54 Uhr

@Ruth Chatrand: ja, Sie täuschen sich leider auch hier. Irren ist halt menschlich.


Kurt Vetterli

29.12.2009, 09:43 Uhr

Was soll das Gejammer? Lidel und Aldi sind nicht die einzigen Detailhändler in Deutschland. Auf gleichem Niveau wie M und Coop findet man in Deutschland EDEKA, REAL, REWE ... . Gegen diese Detailhändler sind M und Coop mit ihrem Warenangebot nur noch mit Dorfläden zu vergleichen. Richtige Konkurenz haben Lidel und Aldi mit ihrem Beschränkten Angebot bis jetzt nicht gebracht.


Josef Müller

29.12.2009, 09:21 Uhr

herr bollinger hat absolut recht!¨ - brauchen wir in jedem 3 dorf auf grüner wiese einen aldi oder lidel markt ? wollen wir diesen landverschleiss. - wollen wir das gewerbler wie bäcker, metzger, etc. aussterben, wollen wir leere dörfer ohne gewerbe wie in deutschland oder österreich. - ist geiz wirklich geil? brauchen wir den china-discount schrott der jede woche angeboten wird wirklich?


Jens Gloor

29.12.2009, 09:03 Uhr

Die Globalisierung hat uns keinen Fortschritt gebracht und wird immer noch propagiert. Es wird Zeit, dass wir uns wieder auf die 'inneren Werte der Schweiz' konzentrieren. Diese EU-Hörigkeit ist ein Graus - wir sollten uns davon definitiv verabschieden, wenn wir unser Land retten wollen - ansonsten gehen wir zusammen mit der EU unter... Ein 'Revival' der Tante Emma-Läden wäre angesagt!


roman oesterle

29.12.2009, 08:36 Uhr

Wer ist schuld dass die kleinen Dorfläden zumachen mussten? Ich und du und niemand anders.Uns hat niemand gedroht ,ihr dürft nicht mehr in den Dorfladen.Aber es ist natürlich schöner zu sagen, Migros und Coop sind schuld .Einfach lächerlich.Wenn ich am Anfang des Kreislaufes jemandem(zBsp. Reifenhändler) einen Respektablen Gewinn gönnen mag,trifft es am Ende des Kreislaufs mich.So einfach ist das


hans zumstein

29.12.2009, 07:14 Uhr

Das Bolliger Eigengoal! Wieso hinterfragt er nicht seine Preispolitik? Dass das Personal bei Coop und Migros derart besser als bei L&A bezahlt sei, ist an den Haaren herbeigezogen, eine billige Ausrede für überhöhte Preise bei M&C. Wieso sind die Parkplätze bei A&L immer sehr gut belegt? Der CH Konsument hat die M&C Propaganda durchschaut. Hatte "Dutti" vor 70 Jahren nicht wie A&L begonnen???


Reto Huber

29.12.2009, 07:01 Uhr

Migros und Coop haben geschlafen, sich gegenseitig nicht allzu weh getan und Speck angesetzt. Konkurrenz belebt das Geschäft.


Guido Fischer

29.12.2009, 03:48 Uhr

Nun Herr Bolliger sollte vor der eigenen Türe wischen statt andere zu beschuldigen. Das gleiche geschieht mit Zulieferern von M+C. Herr Bolliger kann dort gerne mal die Mindestlöhne für ungelernte Arbeiter erhöhen. 3'200 CHF mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit und Alter 35. Zu viel zum sterben, zu wenig zum Leben. Herr Bolliger kann dort die Löhne mal aus der persönlichen Tasche erhöhen. Vorwärts!


Jan Holler

29.12.2009, 02:17 Uhr

Bravo an die allermeisten Schreiber/innen hier. Ein schwer verdaulicher Brocken für Migros und Coop. Erst die Marktgesetze gnadenlos nutzen (Bsp Verkaufswagen contra Dorfläden) und dann Fairplay verlangen, ein Armutzszeugnis! - Geiz ist nicht geil. D ist schon ein Beispiel, wohin das führen kann. Immer nur sparen führt zu nichts, verdient will auch sein! Man kann sich auch selber wegoptimieren.


Markus Weber

29.12.2009, 00:33 Uhr

Herr Bolliger - viele Ihrer Angestellten (Kassiererinnen, Regalauffüller usw.) sind auch ohne Aldi und Lidl schon immer halb Sozialfälle gewesen, trotz hoher Gewinne der Migros. Versuchen Sie doch von 3'500 Fr. zu leben (oder sind es noch weniger?). Jetzt haben Sie noch einen Vorwand mehr gefunden, um ihnen keine höheren Löhne zu zahlen, nämlich Aldi und Lidl...


jean cannizzaro

29.12.2009, 00:10 Uhr

Wieso sollen LIDL und ALDI Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unfreundlich sein? Ich kann das gar nicht bestätigen. Wenn ich freundlich Grüsse und dabei in die Augen sehe, kommt mir auch ein freundlicher Gruss entgegen. Wenn ich aber ein saures Gesicht mache und halbazzig Morgä sage, muss ich mich nicht wundern wenn es genauso zurück kommt. Aber das lernt man schon als kleines Kind.


Richard Kunz

28.12.2009, 23:52 Uhr

Natürlich stimmt es wenn einige hier vermerken, dass wir von Migros, Coop über Jahrzehnte ausgenommen wurden. Bauern, Lieferanten wurden+werden ausgequetscht. Dennoch sollte niemand träumen. Aldi, Lidl sind auch keine Wohltäter. Zudem haben wir auch mit der Hochpreisinsel CH einer der höchsten Lebensstandards halten können. Wenn Tiefpreise einen Segen wären, dann wäre ja die EU besser dran als wir


Georg Thies

28.12.2009, 23:21 Uhr

Dieser Artikel ist kein Bekenntnis zur freien Marktwirtschaft, die gerade fuer die Schweiz Grundlage ihres Wohlstandes ist. In der Schweiz scheint es eine Nachfrage nach guenstigen, hochwertigen Produkten und Arbeitsplätzen im Niedriglohnsektor zu geben. Beides wird von A/L im Gegensatz zu M&C befriedigt. Letztere positionieren sich in anderen Bereichen/bei anderen Kunden oder gehen pleite.


Eric Poupoun

28.12.2009, 23:06 Uhr

@E. Vogt Zunächst sei angemerkt dass ich gebürtiger und residierender Bayer bin, nie in der Schweiz weilte und dies nie werde. Uns geht es mindestens genauso gut wie "den Schweizern"! Soviel zum Thema "erfolglos", darüber hinaus finde ich die konnotierte Logik dass der "mit dem dicksten Geldbeutel" auch per se die besten Argumente hat reichlich abstrus. Nichts für ungut der Herr, auf Wiederschau'n


Leo Stern

28.12.2009, 22:50 Uhr

Würden Coop und Migros ihre Angestellten auch nur noch Halbtags einstellen, 90% der Filialen schliessen (ist doch egal wo der Bergler einkauft, soll er selber schauen), die Qualität auf Aldi- und Lidl-Niveau senken, dann wären sie auch so billig. Und wir arm.


Hans Graber

28.12.2009, 22:04 Uhr

Dieser Artikel ist für M+C keine Werbung, sondern Propaganda. Ganz deutlich spürt man in den Kommentaren einen deutlichen Rechtsrutsch, die Schweizer solidarisieren sich mit ihren Grossisten. Alles aus dem Ausland ist schlecht und gefährdet das eigene Potemonnaie. ABER, schaut doch mal, wo die Waren hergestellt wurden: alles Made in China. Hauptsache beim Genossenschafter des Vertrauens gekauft.


peter ess

28.12.2009, 21:55 Uhr

Ich gehe um lokalen Lidl und siehe da, der Nuesslisalat kommt aus der Region - das Brot uebrigens auch. Die Fruechte sehen zum Essen gut aus und das Personal ist deutschsprachig und hilfsbereit. Nun der Knueller ... die Kunden sehen auch zufrieden aus. Das was ich hier einspare, gebe ich anderweitig wieder aus - und zwar in der Region. Beim Bauernladen. Der grosse Verlierer ist Migros u. Coop.


Bert Hermann

28.12.2009, 21:50 Uhr

Als Deutscher bin ich mehr bei Migros oder Coop und Denner als bei Aldi. Lidl hat es keinen in meiner Nähe. Es gibt bestimmte Produkte, die kaufe ich hier oder dort. Aldi Suisse ist für mich nicht vergleichbar mit Aldi Nord in Deutschland. Eigentlich finde ich es aber nicht wichtig, dass ich in einem "Tempel" wie bei Migros, mit Idealbeleuchtung einkaufe - sondern die Preise sind wichtig.


E. Vogt

28.12.2009, 21:34 Uhr

Tatsache ist, dass die erfolglose deutsche Wirtschaftspolitik auch in der Schweiz Fuss fassen wird und zum Teil schon gefasst hat. Schlafen HSG, ETH wieder einmal? Nur so eine schüchterne Frage. Angemerkt sei, dass die anderen EU Länder auch nicht das Gelbe vom Ei sind.


johannes Zgraggen

28.12.2009, 21:28 Uhr

Coop hat sich in den letzten Jahren enorm gemacht, sind von der Qualität her sehr gut. Das schöne ist, ich bekomme dort an einem Ort was ich brauche und bin sehr zufrieden. Die Migros ist irgendwie stehen geblieben. Das gleiche wie schon vor Jahren.


Thomas Schneider

28.12.2009, 21:18 Uhr

Die reichsten Deutschen sind die Besitzer von Aldi (geschätzte 17 + 16 Milliarden Euro) vor Lidl (geschätzte 10 Milliarden Euro). Na ja, von irgendwoher wird das Geld ja kommen. Die CH-Häuser sind auch keine Heiligen, aber das Geld wird auf viel mehr Menschen verteilt. Im Grunde ist es ganz einfach: Wenn nichts mehr einen Wert hat, dann haben wir selbst als Menschen auch keinen Wert mehr.


Ursula Haass

28.12.2009, 21:17 Uhr

Alle Supermärkte versuchen die Kunden hereinzulegen - das weiss man doch. Aber bei Coop und Migros wird man viel teurer hereingelegt! Also wird Aldi und Lidl bevorzugt - das ist billiger. Jeder ist sich selbst der Nächste!


DIETMAR KLISCHAT

28.12.2009, 21:07 Uhr

Wir hätten uns alle unsere Kommentare sparen können. Prof. R. Eichenberger hat Hrn. Bolligers Standpunkte treffend, schonungslos uns vor allem emotionslos zerzaust.


Hans Meier

28.12.2009, 21:07 Uhr

Hoffe all die Aldi und Lidl Shoppers haben dann auch Verständnis wenn Ihr Lohn dann bald auch mal etwas unter Druck gerät und jammern nicht wenn es anstatt Lohnerhöhungen Lohnsenkungen gibt....


Beat Zbinden

28.12.2009, 21:05 Uhr

Lächerlich, dieser larmoyante Herr Bolliger. Als wenn sich schweizer Unternehmen darum scheren würden, welchen Effekt ihr Auftreten im Ausland hat. Keiner ist gezwungen, bei Discountern einzukaufen - aber ihr schiere Existenz in Frage zu stellen, zeugt doch von einem seltsamen Weltbild.


mathias ott

28.12.2009, 21:00 Uhr

@Hans Tanner / Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von Nichts den Wert kennt. Oscar Wilde


Johannes Becker

28.12.2009, 20:43 Uhr

Was ist denn das? Unter der Überschrift "Lohndrücker Deutschland" (!) geht es um zwei deutsche Einzelhandelsketten in der Schweiz (!). Das ganze wird zusammengemanscht mit pauschalen Beleidigungen wie "die deutschen Geizhälse", obskuren Theorien über die deutsche Wirtschaftspolitik und den Thesen eines linkslastigen deutschen Ökonomen. Fertig ist die übliche deutschfeindliche Sosse.


Eric Poupoun

28.12.2009, 20:41 Uhr

Diese Discounter sind in der Bundesrepublik keine normalen Supermärkte wie Edeka, Real oder Rewe, daher auch nicht mit Migros vergleichbar. Aber Deutschen-Bashing fällt bei unseren südwestlichen Nachbarn offenbar auf immer fruchtbareren Boden. Wir haben wohl auch das schlechte Wetter erfunden! Wenn's sche macht...


DIETMAR KLISCHAT

28.12.2009, 20:40 Uhr

Man kann für oder gegen ALDI u Lidl sein, auch kann Hr. Bolliger seine Meinung kund tun. Die grosse Zahl der Kommentare zeigt aber, dass Hr.Löpfe verpasst hat, Hrn. Bolligers Aussagen zu hinterfragen. Bekommt ALDI u LIDL nun auch eine Gelegenheit, sich widerspruchslos zu äussern, und COOP auch, oder hat Hr. Bolliger auch für COOP gesprochen?


Hans Lips

28.12.2009, 20:35 Uhr

Lidl + Aldi sind wahre Rosinenpicker mit dem dürftigen Sortiment.. Sie braucht es nicht, hingegen Migros und Coop.Migros kann seine Personalkosten sofort senken, wenn er das Pensionsaler von 63 auf 65 Jahre erhöht. Bolliger kennt seine Stärken nicht gut. Lidl und Aldi werden trotzdem Erfolg haben, siehe Ausland. In Gefahr ist Denner, der eigentlich nicht viel bietet, ausser Alkohol-Produkten..


Peter Hunziker

28.12.2009, 20:17 Uhr

Warum sind die Lohndrücker drüben wohl Milliardäre geworden? Das sollte sich jeder Geizhals hier einmal fragen, wenn er wegen ein paar Rappen gespartem Einkaufsgeld die Angestellten dieser neuen "Läden" für einen Hungerlohn schuften sieht. Da kauf ich lieber die gewohnte Qualität von unseren Häusern und freue mich über freundliches, weil zufriedenes Personal.


Katharina Verena Sieber

28.12.2009, 19:51 Uhr

Die erfolglose deutsche Wirtschaftspolitik soll dort bleiben wo sie ihren Ursprung hat.


peter baenziger

28.12.2009, 19:43 Uhr

Migros und Coop setzen enorm viele Inserate in die schweizer Medien. Dranbleiben ist unmöglich!


Felder Willi

28.12.2009, 19:31 Uhr

Ich finde es bezeichnend was hier abläuft. Viele Konsumenten, laufen wie Lemminge zu den ausländischen Discountern. Dass sie ihre eigenen Arbeitsplätze damit gefährden, sollten sie eigentlich wissen. Letztlich ist jeder Konsument auch Produzent. Vielleicht erwachen sie, wenn es auch für sie zu spät ist. Willi Felder


Markus Meier

28.12.2009, 19:31 Uhr

Ui, das ist aber gründlich schief gegangen. Der PR Megagau!. Wer hat Sie da beraten, Herr Bolliger? Schwierig, gegen diese Konkurrenz zu bestehen, ohne Möglichkeit zur informellen Preissabsprache und mit dem Wettbewerbsgesetz im Nacken! Jetzt heissts Gas geben. Rauf mit der Qualität und runter mit den Preisen. Noch richtet sich die Wut der Konsumenten nur gegen Sie, und nicht gegen die Migros.


H.U. Streit

28.12.2009, 19:15 Uhr

Dieser Rundumschlag von Herbert Bolliger ist scheinheilig und ein Zeichen von Schwäche. Maxime von Migros ist längst die Gewinnmaximierung; die angehäuften Gewinne werden für Expansionen ausgegeben, die ausschliesslich Marktmacht zum Ziel haben. Mit der Einverleibung von Denner steht Migros A & L in nichts nach. Störend dabei ist, dass Migros als "Genossenschaft" kaum Steuern bezahlt.


Dieter Wundrig

28.12.2009, 19:12 Uhr

Weshalb die Deutschen für alles Negative herhalten müssen ist mir schon schleierhaft.Löhne wurden in der Schweiz schon immer gedrückt,da hat noch niemand von Aldi/Lidl geträumt.Man soll doch eimal hinterfragen, wie bei Denner, Migros,Gastgewerbe und Reinigungsfirmen u.s.w.in den vergangenen Jahren gedrückt wurde.Obere Kader haben sich selbst bedient,das ist nun mal so gewollt,begreifen sollte man.


Fritzb Liebig

28.12.2009, 19:08 Uhr

Oh je! Es klappt nicht mehr, wie man die Schweizer Bürger jahrzehntelang ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans. Warum soll ich nicht TOP Ware, die zum Teil 50% preiswerter ist, bei Lidl oder Aldi kaufen?? Auch die schaffen in der Schweiz Arbeitsplätze. Dazu ist der Wein auch preiswerter, den auch Migros - Coop und Co aus Südamerika etc. importiert. Nachdenken lohnt.


otto scherrer

28.12.2009, 19:05 Uhr

Bolliger hätte besser die Angriffe kontra Aldi u. Lidli unterlassen, wäre auf dem Chefstuhl leise in sich gegangen. Evtl. mit der Erleuchtung: M + C haben ihre Kunden zu lange frech geschröpft. Lidl u. Aldi sind jetzt da, haben den M+C Bossen die Augen geöffnet. Schlechte Gewissen ? Kaum. Wäre aber angesagt, nicht Gezeter dieser fast steuerfreien Genossenschaften. Konkurrenz tut gut. O.Scherrer


Sibylle Weiss

28.12.2009, 18:59 Uhr

Migros / Coop beukottieren ist blödes Geschwätz!Wo sollen sollen denn die Angestellten hin! Noch mehr Arbeitslose???Die Deutschen brauchen keine CH-Jammerer;die jammern für sich selbst!Ich bleibe jedenfalls bei Migros u.Coop, da mir die Arbeitsplätze der Inländer sicher näher liegen!


Remo Heinzer

28.12.2009, 18:58 Uhr

Migros und Coop - da jammern ja gerade die richtigen! Bitte ein Taschentuch - ich muss mir die Tränen aus den Augen wischen. Gut dass es die deutschen Discounter gibt.


Raul Laaser

28.12.2009, 18:56 Uhr

Ich kaufe viele Sachen beim Türken um die Ecke. Er ist meistens billiger als Aldi, Lidl, Coop und Migros, obwohl er die Waren bei den gleichen Lieferanten bezieht. Da kann ja was mit Aldi, Lidl, Coop und Migros nicht stimmen!


Susann Geiger

28.12.2009, 18:54 Uhr

Ich arbeite für ein multinationales Unternehmen. Mein Lohn ist schon längst direkt davon abhängig, was jemand für den gleichen Job in Singapur, Berlin, Warschau oder London verdient. Das ist der Nachteil der Globalisierung. Der Vorteil sollte sein, dass Einkäufe sowie Dienstleistungen ebenfalls billiger werden. Darauf warte ich noch.


Reto Friedrich

28.12.2009, 18:43 Uhr

schade dass hier billiges marketing vom migros boss nicht nur wiedergegeben, sondern auch noch unterstützt wird. und: deutschland hat nicht zu billige discounter sondern zu teure sozialleistungen.


Armin Mazenauer

28.12.2009, 18:38 Uhr

Ich war jahrelang im Vorstand der Obstbörse Luzern. Wie dort der Migros-Vertreter die Preise der Bauern drückte, war mehr als nur unschön. Es ist total daneben,wenn sich heute Herr Bolliger als Vertreter eines durch Aldi und Lidl unterdrückten Bauernstandes aufspielt, wenn man deren bescheidene Marktmacht mit dem grossen M vergleicht. Diese ist offenbar in ihrem Stolz als Marktleader tief verletzt


Frank Meier

28.12.2009, 18:36 Uhr

Was für ein polemischer Artikel, so ganz und gar nicht NZZ Niveau. Oder kann mir bitte mal jemand erklären, was "blühende Landschaften" damit zu tun haben, dass ich bei uns in der Schweiz 50-80% mehr für Babymilch oder über 100% mehr für Gemüse und Fleisch zahle. Mag ja sein, dass in Deutschland die Wirtschaftspolitik nicht gut ist, warum soll ich aber mein Geld an Migros und Coop verschenken?


Werner Sugi

28.12.2009, 18:34 Uhr

Ob Migros, COOP oder LIDL, eins können diese 3 Firmen von ALDI lernen: ALDI hat die beste GARANTIE in der Schweiz und zwar: 3 Jahre absolutes Rückgaberecht, und das unbürokratisch und problemlos Service-Garantie und Reparatur-Garantie ab Haustüre und das GRATIS und ZURUECK!


Albert Grüninger

28.12.2009, 18:29 Uhr

Der gute Herr Bolliger - Auf seine alten Tage hin muss er sich noch dem Wind des "harten" Marktes aussetzen. Migros und Coop haben jahrzehntelang ihr Hochpreisspiel mit den Konsumenten getrieben. Jedem sein Gärtli, wo ein Migros-Center eröffnete, hatte es sicher auch einen Denner (für Alk und Tabak). Was Aldi und Lidl nun, ist M und C unter Heimatschutz nun mit Räplispiel in die Suppe zu spucken.


Robert Koch

28.12.2009, 18:28 Uhr

Migros kann gegen A + L nur bestehen, wenn sie ihr Sortiment so schnell wie möglich CO2-neutral gestaltet (wie. z.B. aus der Region - für die Region). Und wenn sie den Gedanken der Genossenschaft wieder ins Zentrum rückt (wie z.B. Rabatte nur für Genossenschafter).


Bernhard Dobler

28.12.2009, 18:27 Uhr

Auf mich hat der Artikel nur einen Effekt: ich werde jetzt ganz bewusst mehr bei Aldi und Lidl einkaufen und um die Produkte des Genossen Bollinger ein weiten Bogen machen - diese Dreistheit kann man doch nich einfach hinnehmen!


Matthias Müller

28.12.2009, 18:26 Uhr

Also ich habe zwischen 1995 und 2000 in DE-Konstanz gewohnt. Der dortige Aldi war zu 100% mit CH-Autonummern belegt. Ist es also doch geil in Deutschland einzukaufen. Kein Wunder bei den Migros und COOP Preisen. Die ja teilweise bis 500% höher als bei Aldi Schweiz sind. Siehe Haribo Tropifrutti. 80gr an der Kasse 2.50 CHF (COOP) bei Aldi Suisse 300 gr für 1.80 CHF.


Christian Gloor

28.12.2009, 18:22 Uhr

Wer spricht hier von Geiz? Migros und Coop haben über Jahre viel zu hohe Preise verlangt und sie tun es heute und jetzt noch!. Wieso kosten denn die genau gleichen Weihnachtskerzen hergestellt in Deutschland bei Aldi und Lidl 1 Fr. und bei Migros und Coop 3.50 bzw. 4.20 Fr.? Wieso kostet ein und dasselbe Duschgel hergestellt von der Mibelle in Buchs bei Müller in Deutschland 1/3 des Migrospreises?


Ruth Chartrand

28.12.2009, 18:01 Uhr

Schon als ich vernommen habe, dass Lidl die Angestellten überwacht, sogar wenn sie auf die Toilette gehen, wusste ich, dass ich nie einen Fuss in diesen Laden setzen werde. Und so ist es auch geblieben, ich glaube doch dass Coop und Migros die Angestellten besser behandeln, oder täusche ich mich ?


Moritz Nauer

28.12.2009, 17:45 Uhr

Die vorwiegend negativen Kommentare hier zeigen doch klar: Die Migros hat ihren Sympathiebonus schon lange verspielt und die Rückzugsgefechte und Scheinargumente ihrer Bosse werden immer mehr als solche entlarvt. Eine erfreuliche Entwicklung!


Stefan Guggisberg

28.12.2009, 17:26 Uhr

Als Schweizer Unternehmer berücksichtige ich Schweizer Unternehmen und bin froh, wenn Schweizer auch mein Unternehmen berücksichtigen, damit ich meine Schweizer Angestellten bezahlen kann.


alfred bleuler

28.12.2009, 17:22 Uhr

was soll dieses gejammer -- während jahren haben migros, coop, post & co. alles gemacht um mehr umsatz / gewinn zu generieren -- womit, mit klein-filialen schliessen und in den grösseren geschäften wird ALLES verkauft auf kosten von kleinen detail-handels-geschäften. -- und wie lidel und aldi zeigen noch zu überhöten gewinnen -- sie sollen die managergehälter senken und danach die preise richten


Rolf Iseli

28.12.2009, 17:21 Uhr

Die "5er" auf dem Parkplatz gehören ja wohl nicht den Schweizern. Im übrigen verloren Migros und Coop schon vor der Betriebsaufnahme von Aldi und Lidl in der Schweiz. Unzählige Grenzanwohner (40km) fuhren und fahren einmal die Woche ins benachbarte Ausland zum Wocheneinkauf. Vielleicht hats Migros und Coop nicht bemerkt, aber Aldi und Lidl dazu bewogen die "Weide zu den Kühen" zu verlegen.


Verena Hunziker

28.12.2009, 17:18 Uhr

Wer glaubt, Bolliger geht es um die Bauern und die kleinen Mitarbeiter, der ist naiv. Wenn die Gewinne sinken, gibts weniger Mio zu verteilen im oberen Management. Darum geht es! Und ausser Lebensmitteln kommt sonst fast alles in der Migros aus China. Dort werden die Arbeiter gnadenlos ausgebeutet, Gewerkschaften sind nur ein Alibi und eine Farce. Aber das kümmert Bolliger nicht.


Peter Gloor

28.12.2009, 17:07 Uhr

Natürlich jammern die Monopolisten wenn es endlich etwas Konkurrenz gibt. Erinnert mich an die Zeit bei der Einführung der Kartellgesetze, als die Kartellisten allen Ernstes behaupteten, dass früher mit den Kartellen es doch 'allen' besser ging. Natürlich ist es schön Milliarden-Gewinne auf Kosten aller einzuheimsen. Aber zu behaupten dass es so allen besser ginge ist schon ein bisschen frech.


giovanni bernasconi

28.12.2009, 17:07 Uhr

was die migros hier von sich gibt, ist verteidigung des eigenen (grossen) profit, also des eigenen geiz! wer klug ist und etwas denkt kauft schon lange, das gleiche fuer viel weniger geld, im ausland. es ist zeit, dass das abzocken ein ende hat. mehr konkurrenz wird nich schaden.


Urs Meier

28.12.2009, 17:07 Uhr

@Bruno Fröhlich Kann das mit der Hochpreisinsel dann nicht nachvollziehen, wenn "identische" Waren wie Ananas oder Bananen (spreche nicht von Bio) völlig verschiedene Preise haben. Wo waren denn Prix Garantie oder M-Budget Produkte früher? Bei Kassensturz fällt mir schon lange auf, dass Aldi fast immer einen Spitzenplatz in puncto Qualität einnimmt, aber Vorurteile müssen gepflegt werden, klar.


Willi Ammann

28.12.2009, 16:54 Uhr

Wer hier behauptet Coop u. Migros hätten sich jahrelang mit zu hohen Preisen bereichert und die kleinen Detailisten ausgehungert sollte sich mal überlegen wer hauptsächlich dazu beigetragen hat. Es sind die Konsumenten, die dem Dorfladen den Rücken gekehrt haben und scharenweise zu den beiden Grossverteilern abgewandert sind. Und warum? Ganz nach der Devise "Geiz ist geil", C &M ist billiger!


anton meier

28.12.2009, 16:53 Uhr

Schon lustig. Zuerst jammern alle über die ungebremste Zuwanderung welche nota bene die Löhne massiv runterdrücken wird. Dann wenn jemand anständigen Lohn für anständige Arbeit bezahtl ists auch wieder nicht recht. Man muss sich halt fragen ob man dieses multi-kulti-Wachstum will oder halt eher auf ein moderateres Wachstum "mit Anstand" abzielt. Bei letzterem ists jedem wöhler. Garantiert.


Alfred Christen

28.12.2009, 16:53 Uhr

Wenn Herr Duttweiler noch leben würde, würde er wie ich auch bei Aldi in Deutschland einkaufen und die MwSt. zurückerstattet erhalten.


Paula Bolano

28.12.2009, 16:52 Uhr

Die Migros entwickelt sich immer mehr zum Monopol - Staatsbetrieb. Ein Beispiel ist, dass im Migrosrestaurant die Angestellten den Kunden die Sitzplätze wegnehmen. Sie sind wie die Beamten in Bern. Von Kunde König ist die Migros weit weg.


Ronnie König

28.12.2009, 16:52 Uhr

Ich frage jene Kommentatoren was sie dazu sagen, wenn dereinst die Läden aller 4 Anbieter geplündert werden, weil die Not zu gross geworden ist? Gibts bei uns nicht? Gut, dann schlaft weiter. Die zunehmende Kriminalität wird euch wecken. Und die Schattenwirtschaft! Solche Dinge müssen auch die Machthaber in Kenia und Indien, wo ich oft bin, respektieren. Geiz ist nicht alles, fragt dort einmal.


Hans Kuhni

28.12.2009, 16:49 Uhr

Ältere erinnern sich, dass wir das alles schon einmal erlebt haben, als Migros sich vor 50 J. auf dem Buckel der kleinen Dorfläden breit machte und keine Rücksicht nahm. Wieviele Hersteller hat der Multi bis heute in den Ruin getrieben und dann übernommen? Migros-Manager haben am wenigsten Grund Moralapostel zu spielen, lange wurden wir abgezock. Wie ist das mit den Steuern bei Genossenschaften?


Reto Gerber

28.12.2009, 16:44 Uhr

Lasst die Leute nur sparen, sie sollen sich wie die Deutschland zu Tode sparen, wenn ihre Arbeitgeber dann an Ihren Löhnen sparen, werden genau diese Leute am meisten aufschreien, das Verständnis der Zusammenhänge lässt halt manchmal etwas zu wünschen übrig.


Moritz Nauer

28.12.2009, 16:40 Uhr

Die vorwiegend negativen Kommentare hier zeigen doch klar: Die Migros hat ihren Sympathiebonus schon lange verspielt und die Rückzugsgefechte und Scheinargumente ihrer Bosse werden immer mehr als solche entlarvt. Eine erfreuliche Entwicklung!


Jakob Stutz

28.12.2009, 16:35 Uhr

Herr Bolliger sorgt sich weder um die Konsumenten noch um die Volkswirtschaft. Er betreibt reine Interessenvertretung. Die Migros hat erkannt, dass der Markteintritt von Aldi und Lidl die Preise bis zu 30 % drücken wird. Nun wird versucht, gezielt den Ruf von Aldi und Lidl zu schädigen. Ihre Masche funktioniert nicht bei mir, Herr Bolliger.


Ariane Widmer

28.12.2009, 16:33 Uhr

Nein, Herr Bolliger hat nicht recht. Ueber Jahrzehnte dominiert die Migros den Markt und verdient dicke. Hier geht es nur um Eigeninteressen - damit die Margen und somit der Gewinn nicht noch kleiner werden (anstatt multi-zig Mrd. nur noch Mrd.). Die Preise werden wanken - dank Aldi und Lidl. Die Migros muss ja auch überall die Finger drin haben (Food, Gas, Bank, Kreditkarten, Handy, Meds, etc.)


Thomas Bosshard

28.12.2009, 16:32 Uhr

Ich bin und bleibe Stammkunde von Migros. Lieber zahle ich für dieselben Produkte ein paar Rappen mehr als bei Aldi oder Lidl. Dafür werden die Angestellten der Migros besser entlöhnt, was wiederum zur Folge hat, dass der Staat weniger Sozialleistungen finanzieren muss, und dies kommt schlussendlich uns allen Steuerzahlern zu Gute.


Andreas Spring

28.12.2009, 16:31 Uhr

Wer behauptet, Aldi und LIDL seien Preisdrücker, der versteht diesen Markt nicht. Die beiden sind Harddiscounter. Die bieten kein Einkaufserlebnis. Beide sind faire Handelspartner. Jeder Lieferant weiss worauf er sich einlässt und entscheidet freiwillig. Die Einkaufspreise von Coop oder Migros liegen zum Teil unter den Discountern. Wo der Gewinn bleibt? Im Einkaufserlebnis und den Kassen von M u C.


Hans Tanner

28.12.2009, 16:30 Uhr

Bravo, Aldi/Lidl. Ein Preisrutsch tut Not in der Schweiz. Die Löhne für Verkäuferinnen sind marktgerecht. Verkäuferinnen werden ohnehin in absehbarer Zeit durch automatische Scanner ersetzt. Personen ohne echte Qualifikationen (keine Berufslehre oder Lehre und keine internat. anerkannte Weiterbildung) werden in den nächsten 10 Jahren - zurecht - mit deutlich sinkenden Löhnen zu rechnen haben.


Markus Meier

28.12.2009, 16:24 Uhr

Ich bin Migrosgenossenschafter und Herr Bolliger mein Untergebener Ich verbiete ihm ausdrücklich, dass er die schweizerischen Kosumenten gegen die erfolgreiche Konkurrenz aufhetzt. Entweder hält er sich an meine Vorgaben, die Qualität hoch und die Preise tief zuhalten, oder ich setze ich ihn ab. Übersetzte Bezüge für das Management akzeptiere ich nicht. Bolliger wird nicht bezahlt um zu jammern.


Niklaus von-Melchtal

28.12.2009, 16:20 Uhr

Migros und Coop sollten von Genossenschaften in Aktiengesellschaften (zwangs-) umgewandelt werden, damit die auf ihren Millionen-Gewinnen endlich einmal Steuern bezahlen müssen !


H. Lang

28.12.2009, 16:18 Uhr

Herr Bolliger, ist das blöde Gerede gegen ALDI und LIDL ihr einziges Konzept. Mit dem Einstieg in USA, FR und DE etc. geht die Migros noch schneller den Bach runter. M haben schon im 1993 in Austria total versagt und jetzt folgt noch der Grössenwahn m.dem Einstieg in o. Länder. Migros ist für den Intern. Handel gar nicht aufgestellt, schon gar nicht mit ihnen. Zurück zu Duttweilers Grundideen.


Robert Kalt

28.12.2009, 16:15 Uhr

Geiz ist blöd!


Marco Lardi

28.12.2009, 16:15 Uhr

Ein kluger Zug von Herr Herbert Bolliger, mit erhobenem Finger auf die anderen Zeigen. Auch die Migros hat skandlöse anstellungsbedingungen, z.B. angestellte auf Abruf. Die Migros täte gut daran anstatt auf andere zu Zeigen, endlich mal die Preise an das Aldi & Lidl Niveau zu senken. Der Migros geht es doch auch nur um satte Gewinne und nicht um das Wohl ihrer Angestellten.


Peter Meyer

28.12.2009, 16:12 Uhr

Was, die Löhne in der Schweiz sollen im Gleichschritt mit dem Wachstum der Produktivität gestiegen sein? Da lach' ich ja. Vielleicht für Banker & Konsorten; der durchschnittliche Schweizer Arbeitnehmer hat doch seit Jahren effektiv weniger Geld im Portemonnaie, wenn man die Teuerung richtig berechnet. Darum kaufe ich bei Aldi - das ist nämlich endlich wieder mal eine echte Lohnerhöhung!


lorenzo De Fries

28.12.2009, 16:11 Uhr

@markus meier. Bravo - Analyse trifft voll ins Schwarze. Bezüglich Gesamtkosten enervieren sich die Meisten im Einflussbereich von wenigen Prozenten! Ich wünsche mir den gleichen Enthusiasmus gegen immer höhere Krankenkassenprämien.


Lena Harmann

28.12.2009, 16:06 Uhr

Die Aussagen von Bolliger triefen vor Arroganz und Selbstmitleid. Die fetten Strukturen der Migrosführung werden immer fetter und entfernen sich meilenweit vom Gedankengut eines Dutti. Warum machen Bolliger und seine Genossen nicht einfach ihren Job, mit einfachen Strukturen dem Konsumenten ein preiswertes Sortiment bieten. Statt dessen studieren sie wie der Postchef an fatalen Auslandabendteuren


Urs Schluep

28.12.2009, 16:04 Uhr

Ich komme aus der Landwirtschaft und weiss, dass Migros und Coop die Preise unserer landw. Produkte drückten, wo sie nur konnten, dies noch vor Aldi und Lidl. Damals hatten sie eine ungeheure Marge. Ich kann allen Konsumenten versichern, die beiden Unternehmen haben noch sehr viel Spielraum gegen unten. Man sehe sich nur einmal ihre Prunkbauten (zB Westside) an, sie sie gebaut haben.


Konrad Geissler

28.12.2009, 16:03 Uhr

Was wird da immer von Löhnen etc geredet. Migros und Coop zahlen genau gleich schlechte Löhne wie Aldi und Lidl. Nur wollen uns Migros und Coop glauben lassen, dass ihre Löhne was besseres sind. Alles nur leere Worthülsen. Migros und Coop nutzen ihre Monopolstellung gnadenlos aus, wie jedes andere Unternehmen auch. Übrigens was hat eine Orange aus Spanien mit unseren Löhnen zu tun? nicht viel!


Bruno Froehlich

28.12.2009, 15:58 Uhr

@ Urs Meier, es sind zwei Gruende fuer den Unterschied. Schweiz ist Hochpreisinsel und davon profitieren auch die Anbieter in sehr vielen Geschaeftsbereichen. Nur ein Beispiel: Nirgendwo in Europa ist ein Auto teurer, sog. CH Ausstattung ist ein Trick. Beispiel Lebensmittel. Markt Deutschland 8-mal groesser wie CH. Wer mehr einkauft hat bessere Preise. Der Markt dirigiert.


Sandro Wölfler

28.12.2009, 15:54 Uhr

Selbe oder bessere Qualität und halber Preis ... was gibts da noch zu Diskutieren? Hat nichts mit geiz ist geil zu tun. Nicht die Neuen, sondern Migros und Coop sollten boykotiert werden, weil sie sich über Jahrzehnte unanständig an uns bereichert haben. (Swisscom übrigens auch).


Dani Kobler

28.12.2009, 15:53 Uhr

Schaut euch mal auf einem Aldi Parkplatz um. Also was die Autos angeht ist der Kundschaft nur deutsche Mittelklasse gut genug. Besser ein bisschen beim Poulet gespart dann reichts auch noch für den Durst des 5er.


Peter Kuster

28.12.2009, 15:52 Uhr

Aldi und Lidl haben die selbern Einkaufspreise wie die Migros und Coop. Warum ist dann alles teuerer bei Migros und Coop? Wer hat alle die kleinen Läden kabutt gemacht, wer hat Lieferanten gedrückt und als diese am Anschlag waren für ein Butterbrot gekauft. Wer hat seine Marktmacht immer zu seinen Gunsten genutzt: Coop und Migros. Wer hat gelacht und meinte wir müssen uns nicht vorbereiten?


Ruthild Auf der Maur

28.12.2009, 15:50 Uhr

Nun wird auch die M vom Thron "als nationale Institution" herabsteigen müssen. Abgesehen davon ist M selbst seit Jahren im Ausland vertreten und profitiert von ausländischen Arbeitskräften sowohl in D wie auch in F.


Dani Kobler

28.12.2009, 15:50 Uhr

Vielen die hier Kommentieren scheint es egal zu sein, was sie essen und wie das Verkaufspersonal und die Lieferanten bezahlt werden. Hauptsache der Food ist billig. Wünsche einen Guten Appetit, auf das euch eurer Billig Hot Dog nicht im Halse stecken bleibt und das nicht das drin ist was drauf steht.


Philipp Krebs

28.12.2009, 15:49 Uhr

Der Artikel ist ausgesprochen schlecht recherchiert. Schon Wikipedia hätte gereicht, um herauszufinden, dass Peter Bofinger quasi der Vertreter der deutschen Gewerkschaften im Rat der "Wirtschaftsweisen" ist. Dort passt der Erfolg von Deutschland seit Lohnzurückhaltung und Hartz IV natürlich nicht ins Konzept. Es handelt sich bei ihm also eher um politische als um wissenschaftliche Aussagen.


Markus Meier

28.12.2009, 15:48 Uhr

Deutschland ist praktisch ein sozialistischer Staat. Über 40% leben vom Staat.. 50% zahlen keine Steuern. Der Rest viel zu hohe. Die grosse Umverteilung ist am Ende, weil es nur noch Schulden zu verteilen gibt. Der Erfolg von Aldi ist nicht die Ursache, sondern die Folge dieser Entwicklung, von der die Linken ja auch in der Schweiz träumen. Aldi zahlt in der Schweiz die gleichen Löhne wie Migros!


Bruno Bänninger

28.12.2009, 15:45 Uhr

Erstaunlich was der Migros Boss von sich gibt. Er wäre gut beraten die Organisationsstrukturen von Aldi und Lidl zu studieren. Die Overhead- und Administrationskosten sind 62% tiefer als bei Migros. Stabstellen, gefüllt mit hunderten von teuren Theoretikern, die so tolle Produktnamen wie "I am" (!) kreieren, gibt es nicht! Und jetzt will Migros nach Amerika, Da wird sich Wallmart fürchten.


Klara Minder

28.12.2009, 15:44 Uhr

Vor 40 Jahren war es die Migros, die andere Firmen in den Ruin getrieben hat mir ihrer Preispolitik. Danach konnte alles billigst übernommen werden, viele Eigenmarken der Migros sind so entstanden. Die Konsumenten klatschten. Aber man ist feiss und fett geworden. Man hat das Monopol und jetzt benimmt man sich wie die konkurenzlose Staatswirtschaft SBB, Swisscom, etc.... Doch Konkurenz beflügelt


Rolf Huber

28.12.2009, 15:41 Uhr

Aldi und Lidl boykottieren. punkt


Janosch Farbstein

28.12.2009, 15:39 Uhr

Ich bin der Meinung, dass in der heutigen Zeit ein Lidl und Aldi mit ihrer Preispolitik den gesunden Wettbewerb nur fördern, denn eine Familie, die mit den heutigen Löhnen auskommen muss, sollte auch die Möglichkeit haben, anständig zu essen. Wer war am grossen Lädelisterben in der Schweiz schuld Hr. Bolliger? Ich denke, dass dies wohl Migros und Coop waren, die die Kleinen aushungerten?


Stefan Jost

28.12.2009, 15:37 Uhr

Die Preise in der Schweiz werden in den nächsten Jahren fallende Tendenz haben, im Gleichschritt werden auch die Mindestlöhne sinken, das ist eine unumgängliche Konsequenz aus der Personenfreizügigkeit.


Gerhard Graf

28.12.2009, 15:37 Uhr

Herr Bolliger, berechnen Sie doch mal den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch den immensen Kaufkraftverlust entsteht, den die Schweizer Konsumenten hinnehmen müssen, weil sie im Vergleich zum restlichen Europa Phantasiepreise bezahlen müssen für Grundnahrungsmittel, Kosmetika, Haushaltsgeräte etc.


Mathias Jäggi

28.12.2009, 15:35 Uhr

Wenn man die Nachhaltigkeit der Detailhändler vergleicht ist Migros Europaweit top & Aldi am Schluss! Arbeiter werden bei Aldi/Lidl teilzeit angestellt, um weniger Sozialleistungen zahlen zu müssen & praktischere Kündigungsbedingungen zu haben. Besuchen sie die einzelnen Webseiten und schauen sie unter "Nachhaltigkeit" oder "Verantwortung". Danke Migros, danke Coop!


Sibylle Weiss

28.12.2009, 15:33 Uhr

Ich denke nicht,dass dies mit Stimmungsmache gegen Deutsche zu tun hat,sondern eher einen volkswirtschaftlichen Hintergrund birgt.Man darf nicht vergessen,dass auch die Migros/Coop-Angstellte bezahlt werden müssen,was bei zu tiefen Preisen u.den daraus folgend sinkenden Löhnen über kurz od.lang nicht mehr möglich wäre. Fazit = noch mehr Arbeitslose!


Peter Zurbrügg

28.12.2009, 15:32 Uhr

Ich finde die Einstellung vieler Kommentarschreiber kurzsichtig, und falsch. Hier in der Schweiz den grossen Lohn verdienen, und dann Ausländische Produkte kaufen! Es wäre nicht verboten auch beim Einkaufen zu denken! Und beim nächsten Arbeitsplatzabbau in der Schweiz, soltten sich diese Leute dann auch nicht verwundern, tragen sie doch massgeblich dazu bei!


Markus Burkhardt

28.12.2009, 15:31 Uhr

Spielt Herr Bolliger Mimöschen ? Komisch ist es ja schon wenn Herr Bolliger all das verurteilt was Die Migros schon seit Jahren macht. Ich kenne die Mogros von der Lieferantenseite aus und bin glücklich das ich seit 2 Jahren aus diesem Sumpf heraus bin. Wenn die Lieferanten der Migros das Klagelied von Herr Bollige lesen dürfte den meisten kötzübel werden.


Ruthild Auf der Maur

28.12.2009, 15:29 Uhr

H. Bolliger verschweigt, dass G. Duttweiler mit denselben Waffen, nämlich auf dem Buckel hunderter von billigen weiblichen CH-Arbeitskräften die M zu dem machte, was sie heute ist. Nun blättert der Imagelack langsam ab und man appelliert an die Kundschaft. Mit der PFZ hat sich nicht nur der Arbeitsmarkt, sondern auch das Kaufverhalten geändert.


klaus brause

28.12.2009, 15:28 Uhr

Wenn ein ähnliches Produkt gleicher Herkunft bei Aldi weniger als die Hälfte kostet, warum dann ein Unternehmen stützen dem der genossenschaftliche Gedanke schon lange abhanden gekommen ist. Die Lohn- u. Einkaufspolitik der Migros sowie der Umgang mit den Angestellten ist hier ebenso zu hinterfragen.Am Ende endscheidet der Konsument zu welchem Preis er welche Qualität (Made in China) kauft.


Paul Zürcher

28.12.2009, 15:27 Uhr

Was für ein verlogenes Gejammer von Migros und Coop. Das Problem von Migros und Coop ist, dass sie jetzt "plötzlich" nicht mehr so riesige Gewinnmargen auf ihren Produkten haben können, weil es Konkurrenz gibt. Die Ausreden sind einfach nur billig und absolut unglaubwürdig. Die gute Migros, wie es sie früher mal gab gibt es schon lange nicht mehr, sondern sie ist ein gnadenloses Gewinnunternehmen.


Roland Peter

28.12.2009, 15:26 Uhr

Wer einen gesunden Verstand besitzt, geht nicht bei Aldi und Lydl einkaufen. Vor allem dann nicht, wenn vor allem bei Lydl fast sämtliche Gesetze gebrochen worden sind! Herr und Frau Schweizer müssen sich mal im klaren werden was sie eigentlich wollen! Tiefstpreise dafür Workingpoor und mehr Soz.fälle, oder mehr bezahlen dafür anständige und faire Löhne.


Tom Schneider

28.12.2009, 15:18 Uhr

Migros ist völlig selber schuld. Dadurch dass sie ständig die Verpackungen verkleinern, bei gleichem oder sogar höheren Preis, wenden sie Abzocker-Strategien an, welche ich als Konsument nicht goutieren kann. Da lobe ich mir die Newcomer wie Aldi, welche ihre Preise transparent gestalten und kommunizieren (sogar auf Preiserhöhungen ist schon hingewiesen worden!). So eine Ehrlichkeit schätze ich.


Marco De Micheli

28.12.2009, 15:16 Uhr

Eine naive Sicht der Dinge in diesem Artikel. Erstens: Coop und Migros sind genau so knallhart dem Gewinn und Wachstum verschriebene Unternehmen. Zweitens: Endlose Preiskämpfe lieferten sich Migros und Coop schon vor Lidl und Aldi. Drittens: Migros drückt bei ihren Lieferanten Preise genau so ohne Rücksichten. Viertens: Nicht Gejammer ist angesagt, sondern die richtige und kluge Gegenstrategie!


Marcel Keller

28.12.2009, 15:15 Uhr

Die Zielkunden von Aldi und Lidel sind dann die ersten die auf der Strasse landen. „Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“. Sowohl für Gläubige und Atheisten ist „Geiz“ und „Geilheit“ wirklich keine Tugend und sind Teil der 7 Todsünden (Wollust = Geilheit, Habsucht = Geiz, Völlerei; Zorn, Hochmut, Missgunst, Trägheit). Saturn warb vor Weihnachten in Basel mit dem Slogan „Die geilste Bescherung“. Pervers!


Roman Günter

28.12.2009, 15:15 Uhr

Natürlich kann man das Lädelisterben oder das Verschwinden der Metzgereien ins Feld führen, nur wird dabei leider vergessen unter welchen Umständen die damaligen Angestellten dieser Läden oder bei Bauern gearbeitet haben. Vielfach war die Grenze zu Sklaventum nicht weit - nein, das ist jetzt nicht übertrieben.


martin meier

28.12.2009, 15:15 Uhr

Nicht nur ein möglichst tiefer Preis ist für den Konsument wichtig, auch die Qualität muss stimmen und diese sollte von unabhängiger Stelle überprüft werden (Schadstoffe, Sicherheit, Inhaltsstoffe, Frische...) . Ich denke da wird noch zuwenig gemacht, der Konsument sollte besser informiert werden.


Elsa Lüthi

28.12.2009, 15:14 Uhr

Der Migros-Boss wirft Aldi und Lidl vor, was die Migros von Beginn an gemacht hatte. Preise bei den Produzenten in den Boden gedrückt, vorgekaukelt, der günstigste Anbieter zu sein, usw. Die Migros hat mitzuverantworten, dass unzählige kleine Lebensmittel- und andere Branchen-geschäfte zu Grunde gegangen sind. Die Migros ist ein Grosskonzern und verdient viel zu viel. Wasser predigen u Wein trinke


Peter Wyss

28.12.2009, 15:14 Uhr

Endlich jemand der Klartext redet. Jagen wir die Discounter zum Teufel. Der volkswirtschaftliche Schaden den sie anrichten ist grösser, als die Ersparnis. Ich habe jedenfalls keine Lust noch mehr Sozialabgaben und Steuern zu bezahlen...


otto scherrer

28.12.2009, 15:12 Uhr

Hr. Holligers Klage ist Eigennutz. MIGROS und COOP sind schon lange als Preisdrücker speziell bei landw. Produkten. Das Gejammer ist Heuchelei, weil man befürchtet, dass viele nun ALDI und Lidl-Läden bevorzugen. Migros und Coop haben uns über Jahrzehnte viel zu hohe Preise abverlangt. Jetzt kann man plötzlich auch Aktionen (10 - 40 % ) anbieten. Ziemlich offensichtlich die Attacke. Otto Scherrer


Urs Meier

28.12.2009, 15:09 Uhr

Erklär mir mal einer warum es bei Aldi Ananas gibt für 1.59 Franken, ebenso Bananen, in der Migros oder bei Coop kosten die gleichen Artikel, gleiche Herkunft (nicht Bio!) das Dreifache. Nur ein Beispiel von vielen, ich rede hier nicht von Unterschieden im "Rappenbereich". Hinzu kommt die erfrischend neue Gestaltung im NonFood Bereich, deren Angebote ich sehr zu schätzen weiss.


Moritz Nauer

28.12.2009, 15:08 Uhr

Was für ein jämmerlicher Beitrag. Oh die arme Migros, die jahrelang Hungerlöhne zahlte, Denner schluckte und sich von Aldi und Lidl trotz allem überrumpeln liess?! Tatsache ist, die Preise bei den Discountern sind nicht nur tief, weil sie die Zulieferer drücken, sondern auch, weil sie ein schlankes Management haben und nicht wie M&C für jede Zahnseide einen extra Category Manager beschäftigen.


Adrian Müller

28.12.2009, 15:07 Uhr

Tatsache ist, dass in der Schweiz seit Jahrzehnten ein de facto Kartell -bestehend aus Migros, Coop und Bauern- dem Schweizer Konsumenten überhöhte Preise für Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Gemüse und Milchprodukte diktiert. Aldi und Lidl brechen dieses Kartell auf. Man nennt dies freie Marktwirtschaft. Schon mal davon gehört, Herr Bolliger?


Kurt Dolder

28.12.2009, 15:06 Uhr

Die deutsche Konkurrenz bei ihrem Start în der Schweiz belächeln und jetzt jammern. Vereint haben haben Coop und Migros über die Jahre die Preise hochgehalten, dann unter dem Konkurrenz-Druck Günstig-Linien eingeführt und jetzt merkt man erst noch, dass auch Aldi und Lidl frisches Gemüse und viele Produkte in erstklassiger Qualität am Markt absetzen. Jeder Baum wirft halt Schatten, anstengen bitte


ali kazemi

28.12.2009, 15:04 Uhr

Man muss sachlich bleiben. wirtschaftliche Probleme in Deutschland haben mit Vereinigung u. Globalisierung zu tun. Da kann man nicht Aldi u. Lidl für alle Probleme verantwortlich machen. Entweder leben wir in einer globalisierten Welt u. akzeptieren eine Öffnung oder wir machen gleich alles Dicht,dann kann aber unsere export orientierte Wirtschaft auch von anderen Ländern keine ÖFFNUNG VERLANGEN.


fredy Brülhart

28.12.2009, 15:02 Uhr

Merkwürdig unter dem Migros Dach gibt es div. Migrosproduktionsfabriken (Mibelle Cosmetic Buchs, Frey Chocolate Buchs, MIFA Frenkendorf) welche bis zu 50% billiger Produkte herstellen für Deutsche Discounter wie Penny + Aldi) Auf dem Produkt führt man die Konsumenten irre, da steht dann z.B. Mifa Produktion Hafenstrasse DE-Weil am Rhein. Lustig dort gibt es nur Lager vom Rhenus keine Fabriken.


Guido Scheerer

28.12.2009, 15:00 Uhr

Herr Bolliger, arroganter könnte es nicht mehr tönen. Seit 10 jahren verdiene ich nominal immer weniger pro Jahr und da gabs Aldi und Lidl noch nicht in der Schweiz. Dafür sind wir weiter gefahren und zwar ins benachbarte Deutschland um einzukaufen. Die Margen sind im internationalen Vergleich viel zu hoch.


Willi Wim

28.12.2009, 14:59 Uhr

Wieder einmal aus dieser Ecke unter dem Deckmantel des Journalismus eine Hetze gegen Deutschland, die jeglicher Grundlage entbehrt. Erschreckend ist die zunehmende Frequenz mit der hier (Baz/Tagi) versucht wird gegen alles Ausländische, zunehmend Deutschland, Stimmung zu machen. Und lieber Migroschef, erklären sie einmal warum jahrelang Migros Eigenmarken bei ALDI in D verkauft wurden?


Max Meier

28.12.2009, 14:57 Uhr

Was für ein Artikel! Seit wann sind Löhne staatlich reguliert? Die deutsche Staatsverschuldung ist mit über 1.7 Billionen EUR oder 21k pro Kopf seit den 90er Jahren explodiert. Die Deutschen leben wie die meisten anderen Staaten über ihre Verhältnisse. Ich nehme an er hat keine Kinder, denn diese müssen das ausbaden. Auch hier kfr. Denken bis zum Abwinken. Nach uns die Sintflut! En guete Rutsch!


Patric Ilg

28.12.2009, 14:54 Uhr

Mit Migros und Coop hat die Schweiz zwei Genossenschaften, die auch soziale Verantwortung übernehmen, nachhaltig agieren und anständige Löhne bezahlen, im totalen Gegensatz zu Aldi und Lidl. Statt dass die Gewinne in die Taschen von Multi-Miliardären wandern, kommen sie bei Migros und Coop zu einem guten Teil der Allgemeinheit zu Gute.


Pierre Rappazzo

28.12.2009, 14:52 Uhr

Auf das Gejammer Bolligers hereinzufallen, ist lächerlich!


peter müller

28.12.2009, 14:52 Uhr

Herr Bofinger hat insofern Recht, als das die Deutschen Geizhälse ihre eigene Wirtschaft mit der GEIZ IST GEIL Mentalität zu Grunde richten bzw. schon gerichtet haben. Wer nicht bereit ist, für Service/Produkte den wirklichen Preis zu bezahlen, der spürt dies zu einem späteren Zeitpunkt mit Lohnkürzungen oder Stellenabbau etc. Alles hat seinen Preis!!


Urs Meier

28.12.2009, 14:49 Uhr

Ich kann das Gejammer nicht mehr hören. Wir wurden jahre lang von Migros & Coop verar....was die Preise angeht. Würde es heute Aldi oder Lidl nicht geben , wären wohl "M-Budget" oder "Prix-Garantie" Produkte nach wie vor nicht vorhanden. Weiter so, nur mit Preiskampf erreicht man endlich, dass das Schweizer Lebensmittelkartell weiter wegbricht! Das peinliche Gejammer zeigt nur, dass es wirkt!


Peter Baur

28.12.2009, 14:49 Uhr

Ich habe einen Aldi gleich um die Ecke. Die lieblose Verschachtelung der Waren, die unfreundliche Bedienung auf Ihnen unangenehme Fragen wie ist das wirklich BIO nach Schweizer Vorschrift, Lastwagen von Polen, Ukraine usw., welche Lebensmittel bringen... NEIN, da gehe ich lieber zum Bauern, die Migros und in den Coop! So wird die Schweizer Wirtschaft besser unterstützt.


Ueli Kaiser

28.12.2009, 14:49 Uhr

Die Schweiz muss einfach stärker auftreten. Ausländische Firmen sollten einen gewissen Prozentsatz Schweizer einstellen müssen, sage wir mal 80%, der Rest kann von Deutschland kommen. So ist es westlich des Teichs auch: Einwanderung nur für kluge Leute, gesunde Leute, und sonst muss eine Million $ investiert werden, und 10 Arbeitsplätze entstehen, sonst kommt niemand mehr nach USA, Kanada.


hansruedi hermann

28.12.2009, 14:49 Uhr

Der Arbeiter und Angestellter ist seit der Personenfreizügigkeit voll der Konkurrenz ausgesetzt. Coop und Migros hingegen wollen keine Mitbewerber. Diese müssen nun die Preise laufend senken, früher wurden wir also massiv ausgenommen von den Grossverteilern.


Jürg Bühler

28.12.2009, 14:48 Uhr

In der CH sind Nahrungsmittelpreise völlig überteuert. Gut dass nun Aldi und Lidl den Markt aufmischen. Und Migros jammert, dass sie nicht wieder Rekordgewinne machen konnten. Unser volkswirtschaftliches Interesse soll wohl sein dere Gewinne zu optimieren? Dass in der Krise Preise und damit geringfügig Umsatz auch mal fallen könne ist doch nur gut.


Urs Mueggler

28.12.2009, 14:47 Uhr

Als einer, der nach dem Krieg die Sturm- und Drangzeit eines Gotlieb Duttweiler erlebt hat, kann ich nur feststellen: Migros ist nicht mehr Migros, wie sie eigentlich gedacht war. G.D. wuerde sich wahrscheinlich im Grabe drehen, wenn er liest, was Hr. Bolliger heute zu sagen hat. Jammern und heulen statt kaempfen und inovativ denken - genau das hat G.D. so gehasst. Loest Bolliger ab!


walter schöb

28.12.2009, 14:47 Uhr

migros verursachte das endgültige AUS für die viele gewerblichen metzgereien in zürich (ca. 1970-75). selbst grössere ketten wurden aufgelöst, wie z.b. Geiser AG. Das Jammern des Migros-Bosses ist unerträglich. migros, coop, aldi oder liedl handeln genau gleich, nämlich marktmächtig. könnte es nicht sein, dass aldi u. liedl mehr leute einstellen, als die konkurrenz entlässt?


Ernst Bolliger

28.12.2009, 14:46 Uhr

Rückblickend auf die letzten 10 Jahre ist mein Reallohn massiv gesunken. Krankenkasse.Teuerung,zwei Stellenverluste und minimale Lohnerhöhungen trugen dazu bei das mir ende Monat Jahr für Jahr immer weniger bleibt. Ich gebe es offen zu das ich froh um Aldi und Lidl bin, so kann ich mir auch einmal, wenn auch bescheidene, Ferien leisten. Gönnt doch den Wenigverdienenden auch etwas.


Alain Ott

28.12.2009, 14:43 Uhr

Jeder der denkt das die Migros wegen dem Genossenschaftsprinzip ein Sozialer Arbeitgeber ist wie er sich selber immer deklariert, sollte mal auf migros.unia.ch gehen. Dort wird er eines anderen belehrt. Herr Bolliger sollte wohl hier nicht so grosse Töne spucken und ich denke auch nicht das es Ihm um seine Mitarbeiter geht sondern auch nur um das liebe Geld.


Johannes Wigger

28.12.2009, 14:39 Uhr

Lidl und Aldi zum trotz verdient die Migros nach wie vor Geld wie Heu und weiss kaum wohin damit. Eigentlich wäre es klar: Als Genossenschaft müssten die Gewinne an die Kunden ausbezahlt werden bzw. die Produkte verbilligt werden. Wer genau hinschaut merkt, dass genau das Gegenteil geschieht. Nur ein Beispiel: Candiada Zahnpflegeprodukte etwa sind in den letzten Jahren massiv teurer geworden.


Javier López

28.12.2009, 14:38 Uhr

Solange in der Schweiz hergestellte Produkte in der Schweiz teurer sind als im Ausland, ist in diesem Land zuerst mal Schweigen angesagt. Bevor man über andere motzt sollte man den eigenen Stall ausmisten. Der Konsument in der Schweiz wird täglich mit Zustimmung der Politik und den Behörden über den Tisch gezogen.


Leo Stern

28.12.2009, 14:35 Uhr

Gottlieb Duttweiler hat vor 70 Jahren eine reife Zitrone ausgepresst, die Deutschen wollen jetzt von der ausgedorrten Frucht noch die Rinde abraspeln. Wenn Aldi und Lidl so tolle Arbeitgeber sind, wieso sieht man im Laden immer so gestresste Gesichter? Seit es Aldi in der Schweiz gibt schaue ich ein Mal im Monat rein, aber die Gesichter des Personals wird immer länger.


hansruedi hermann

28.12.2009, 14:33 Uhr

Der Arbeiter und Angestellter ist seit der Personenfreizügigkeit voll der Konkurrenz ausgesetzt. Coop und Migros hingegen wollen keine Mitbewerber. Diese müssen nun die Preise laufend senken, früher wurden wir also massiv ausgenommen von den Grossverteilern.


Patrick Tanner

28.12.2009, 14:33 Uhr

Herr Bolliger ist ein klarer Befürworter der bilateralen Verträge und insbesondere der Personenfreizügigkeit. Durch die PFK werden die Reallöhne der hiesigen Arbeitnehmer in Zukunft tendenziell stagnieren oder gar sinken (im Tessin sind sie schon derart gesunken, dass sie aktuell 15% unter dem schweizer Durchschnitt liegen). Um den Wohlstandsverlust einwenig auszugleichen, müssen die Preise sinken


david müller

28.12.2009, 14:26 Uhr

Ich bin Deutscher.Und auch ich sehe diese ganze "Aldi-undLidelkultur" äusserst ungern.Das hat in Deutschland in der Tat viel kaputt gemacht und negativ beeinflusst.Überall wird wie bekloppt gespart und das schlimmste daran ist,dass diese Denkweise auch in der Kultur Einzug hält.Der Artikel oben ist mir jedoch zu extrem geschrieben."Geiz-ist-Geil"-Mentalität und"die deutschen Geizhälse"ist zu viel!


Erich Deiss

28.12.2009, 14:26 Uhr

Als ich noch ein kleiner Junge war, da war Migros der Böse, danach war Denner der Böse, jetzt sind Aldi und Lidl die Bösen.


oliver keller

28.12.2009, 14:26 Uhr

Billige Löhne schreien eben nach billigen Einkaufsmöglichkeiten. Bolliger beklagt die Geister, die er selbst rief.


Patrick Frei

28.12.2009, 14:25 Uhr

Ich kann nur dem Kommentar von Herrn Vogelsang zustimmen. Echt Migros sowie Coop sind ja wirklich auch nicht billig (Gemüse wird nicht günstiger sondern stets teurer und schlechter!, da können sie mit Budget-Artikeln ihr Defizit gut ausgleichen), zudem kopieren sie sämtliche Artikel, die zuerst ein Kleinunternehmer auf eigene Kosten und Gefahr entwickelt hat ! (z.B. jetzt mit Out-door-Kleidern !).


felix simon

28.12.2009, 14:24 Uhr

Deutschland ist seit 2009 nicht mehr Exportweltmeister sondern China !!! Das deutsche Niveau liegt so nieder, weil 16 Millionen Menschen aus der ehemaligen DDR integriert werden mussten..in die Krankenkassen....Renten... und vieles mehr...und diese Leute haben niemals einbezahlt...Der schweizer Export und damit die schweizer Volkswirtschaft lebt von Deutschland...mehr ???


Schreier Ueli

28.12.2009, 14:20 Uhr

Letztendlich bleibt es jedem Verbraucher selbst überlassen, wo er was einkauft. - Aldi und Lidl geben sich Mühe, Schweizer Produkte zu verkaufen. - Migros und Coop kommen von Ihrem hohen Ross herunter. - Migros z.B. verkauft einen sehr grossen Anteil an Waren "Made in China". Ist das gut? Soll man das unterstützen? Der Verbraucher ist heute gefordert, bewusst einzukaufen, egal wo.


Rene Wetter

28.12.2009, 14:20 Uhr

Es ist schwachsinnig, den Markteintritt von Lidl und Aldi den Bilateralen zuzuschreiben. Wir sollte froh sein, dass die Hochpreisinsel etwas weniger hoch ist, übrigens "Geiz ist Geil" wurde nicht vom Konsumenten, sondern vom Verteiler lanciert. Wenn die Leute keine Lohnerhöhung bekommen, was seit den 90er die Regel ist, müssen halt die Preise fallen


Ruedi Lais

28.12.2009, 14:18 Uhr

Kein Tag ohne einen Beitrag zur Anti-Ausland-Kampagne! Wohin soll das führen? Wir haben uns unsere Gesetze selber gegeben - dazu gehören die Handels- und Gewerbefreiheit und die Freiheit, in einer Gewerkschaft für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. An letzterer haben allerdings die hiesigen Medienkonzerne aus gutem Grund weniger Freude...


Dominik Vogt

28.12.2009, 14:16 Uhr

@Lukas Vogelsang. Im Unterschied zu Aldi und Lidl welche die grossen Steuern in Deutschland abliefern, bezahlt Denner seine Steuern in der Schweiz was wiederum jedem von uns zugute kommt!


Sascha Hiltebrand

28.12.2009, 14:14 Uhr

Das Schreiben über die 'bösen Deutschen' ist in der schweizer Medienlandschaft leider zur Gewohnheit geworden. Allerdings muss ich in diesem Zusammenhang Hr. Löpfe absolut recht geben. Es bleibt zu hoffen dass sich die deutsche Unternehmenskultur wieder etwas mehr an J. Keynes orientieren wird!


Jan Maurer

28.12.2009, 14:13 Uhr

@Sibylle Weiss: Soweit ich mich daran erinnere, war die SVP damals sehr dafür, von der Personenfreizügigkeit wirtschaftlich zu profitieren, die waren lediglich gegen die von den linken eingebrachten flankierenden Massnamen, die Anständige Löhne garantieren sollten.


Christian Maier

28.12.2009, 14:09 Uhr

Es wurde höchste Zeit dass unsere Grossen echte Konkurrenz bekommen haben. Sie haben die kleinen Dorfläden reihenweise zum Sterben gebracht, endlich bekommen sie jetzt konkurrenz. Gut für die Konsumenten. Es geht Ihnen immer noch gut genug, auch wenn sie die Preise senken müssen!


Hans-Heiri Dahinden

28.12.2009, 14:08 Uhr

Eigentlich hat Bollinger Recht. Aber eben nur eigentlich! Bollinger ist selbst ein grosser Gewerkschaftsgegner und muss hier Aldi oder Lidl nicht ins schiefe Licht setzen. Wann Herr Bollinger setzen Sie sich mit der UNIA an einen Tisch. Vorher ist Ihr Gejammer unglaubwürdig.


Anton Zagar

28.12.2009, 14:07 Uhr

Hoffentlich wird der Mann erhört! Aldi und Co. sollte man boykottieren.


Michael Lahn

28.12.2009, 14:07 Uhr

Seit ich in der Schweiz lebe (Aldi kam später) habe ich noch keinen Fuss in diese Filialen gesetzt. Mit ein bisschen gesunden Menschenverstand ist jedem klar, dass der Wirtschaftskreislauf nur mit fairen Lohn und fairen Preisen erhalten werden kann. In der deutschen Politik fehlt dieser Verstand und die EU duldet diesen Raubbau.


Liselotte Weber

28.12.2009, 14:06 Uhr

ich finde es schon sehr einfach die schuld den bösen deutschen grossverteilern zuzuschieben. auch migros/coop schauen doch in erster linie darauf, dass sie auf ihre rechnung kommen. der verwaltungsaufwand und die gehälter der kaderleute sind da auch nicht gerade sehr bescheiden. ausserdem gibt es viele familien die auf noch günstiger waren als bei migros/coop erhältlich angewiesen sind.


Hans Schmid

28.12.2009, 14:04 Uhr

Natürlich ist die "Geiz ist geil"-Mentalität nicht gut, aber was soll denn diese widerliche Coop- und Migros-Lobhudelei, Herr Löpfe? Diese Duopolisten stellen eine Pervertierung des Genossenschaftsgedankens dar und verhalten sich wie ordinäre Gewinnmaximierer. Die vielen Tricks zur Verschleierung von Preiserhöhungen, die "Aktuell"-Schilder um Aktionen vorzutäuschen, etc., etc.


Marcel Zufferey

28.12.2009, 14:01 Uhr

Was Herr Bolliger hier sagt, ist globalisierungskritischen Kreisen schon längst bekannt. Erstaunlich, dass gewisse Damen und Herren aus Politik und WIrtschaft erst jetzt erwachen! Unter vorgehaltener Hand wird Deutschland ja bereits schon als das Billiglohnparadies im Herzen Europas bezeichnet. Mit seiner Arbeitsmarktpolitik drückt die Bundesrepublik das Lohnniveau in ganz Europa nach unten.


Lukas Vogelsang

28.12.2009, 14:00 Uhr

Interessant: Die MIGROS schreit über Aldi und Lidl - gleichzeitig, ist es doch gerade die MIGROS, die in unserem Land die kleinen Quartierläden verdrängt, die Hersteller drückt und "umseverrecke" den tieferen Preis als COOP anbieten will. Nicht zu vergessen, dass DENNER, der grösste Preisdrücker, auch der MIGROS gehört - und Herbert Bolliger ja gerade des Lobes voll ist für DENNER...


Hans Renggli

28.12.2009, 14:00 Uhr

Lidl und Aldi sind für die Schweiz viel gefährlicher als ein paar Minarette. Warum der freie selbstzerstörerische kapitalistische Marktwahnsinn der SVP egal ist, bleibt weiterhin schleierhaft.


Rene Meier

28.12.2009, 13:58 Uhr

Ein bizarres Wirtschaftsverständnis - was ist daran "schwachsinnig", wenn eine Privatperson ihre persönlichen Ausgaben tief halten will (ob man dies "Geiz ist geil" nennen will oder nicht) ? Und wenn Nominallöhne in Deutschland seit 2000 nur wenig gestiegen sind, kann das auch heissen, dass sie vorher im Vergleich zur Wirtschaftsleistung zu hoch waren (ausserdem war 2000 Hochkonjunkturjahr).


Gerhard Meier

28.12.2009, 13:58 Uhr

Zu den Anfängen der Migros kann man bei Hans Munz (Das Phänomen Migros, 1973) auf S. 69 lesen: "Duttweiler der die Preise senkte und weiten Volkskreisen damit zu höherem Lebensstandard verhalf, wurde zum halben Verbrecher gestempelt...Man nannte ihn ungestraft Totengräber der gesunden Volkswirtschaft." Die Argumentation von Hr. Bolliger bringt leider keine zukunftsgerichtete Lösungsansätze.


Axel Isler

28.12.2009, 13:58 Uhr

Das Lamento von Bolliger und Loosli ist vor dem Hintergrund eines jahrzehntelangen Duopols von Migros und Coop peinlich. Die Milliardengewinne von M. & C. liessen sich nur aufgrund eines inexistenten Wettbewerbs beim Lebensmitteldetailhandel in der Schweiz erzielen. Beide Grossisten konnten bei mehr als 80% ihres Sortiments traumhafte Margen erzielen. Danke Aldi, danke Lidl, dass das ein Ende hat.


Sibylle Weiss

28.12.2009, 13:56 Uhr

Tja;dies sind eben die hübschen kleinen Side-effects der Billateralen Verträge;alles kann man nun nicht haben;wäre aber diese Einsicht von der SVP geäussert worden, dann ojeh! Am Schluss ist der volkswirtschaftliche Schaden grösser als der Nutzen.Aber dann werden die entsprechenden Herrschaften sicher wieder einen Dreh finden,das Ganze ins Positive zu drehen = Strohhalmeffekt.


Serafin Kistler

28.12.2009, 13:55 Uhr

Ein typischer Tagi-Artikel. Zuerst wird jahrelang die Kartellpolitik kritisiert. Dann kommt ein netter Anzeigekunde und man schreibt - über Deutschland. Interessant wäre einzig, ob ALDI etc. die Löhne in der Schweiz drücken. Aber wahrscheinlich nicht, sonst hätte man hier auch zu Sache schreiben können.


Walter Albiez

28.12.2009, 13:54 Uhr

Hallo Herr Bolliger Was machen Sie, zum den Lohn zu drücken, Sie bauen einfach 10% der Belägschaft ab, in allen Läden, was zum Migros Konzern gehören, wie auch Globus usw.


Leo Ruegg

28.12.2009, 13:54 Uhr

I.B. auf Deutschland hat der Herr Bolliger ja vielleicht recht. Aber leider drueckt doch der Schuh auch im eigenen Laden! Verkauft doch auch M Produkte aus Fernost mit 1000% Aufschlag. Verschiedene Landwirtsch. Produkte aus der EU mit sagenhaften 2000% Aufschlag! Eine Frechheit von "Sozialpartnerschaft", zu reden. Zu viele Themen und Zusammenhaenge undifferenziert in "Eigener Sache" im Artikel.


Sandro Meier

28.12.2009, 13:54 Uhr

Ich war schon oft in Aldi Filialen. SIcher 3/4 die dort arbeiten sind Deutsche. Das bringt überhaupft keine neuen Arbeitsplätze für Schweizer, diese werden vom grossen Kanton gleich mitgebracht.


Christian Mueller

28.12.2009, 13:54 Uhr

Aldi & Lidl boykottieren. Aus, Amen. Wenn nur diejenigen bei Aldi/Lidl einkaufen gingen, die es *wirklich* nötig hätten, würde sich das Geschäft für diese zwei Verteiler wohl kaum lohnen.


Dominik Huber

28.12.2009, 13:51 Uhr

Wacht mal endlich auf! Wenige Jahre nach der Personenfreizügikeit so ein "Puff"! Viel zu hohe Einwanderung, kaum mehr bezahlbare Immobilien, Lohndruck (mittelfristig auch bei den Schweizern), Zubetonierung der Landschaft, überforderte SBB usw... !


Jan Maurer

28.12.2009, 13:51 Uhr

Dann wollen wir hier auch noch festhalten, dass unsere lieben Rechten in Kampagnen gerne gegen Ausländer wettern, im täglichen politischen Betrieb aber vor allem verhindern, dass solche Dumpinglohnverhältnisse gesetzlich verboten werden. "Die Linken" fördern solche Verhältnisse bestimmt nicht. Die können dann die Folgen ausbaden und sich damit unbeliebt machen.


Michael Zgraggen

28.12.2009, 13:50 Uhr

Die Lohnsteigerungen kommen daher, dass es was zu verteilen gab, und zwar nach Steuern. Und nach Steuern siehts in D bitter aus. Bevor nur ein Cent an Steuern gezahlt wird, werden die Gewinne durch Steuerberaterhonorare geschmälert. Dann kommt noch der Fiskus und langt ordentlich zu. Danach gibts häufig schlicht nicht mehr viel zu verteilen. Dafür Aldi und co. verantwortlich zu machen ist Unsinn.


Hans Frei

28.12.2009, 13:47 Uhr

Vor ca. 70 Jahren hat es von Seiten der Detailhändler etwa gleich getönt, als G. Duttweiler die Migros gegründet hat. Genützt hat es nicht viel. Auch die Angstmacherei vor der deutschen Wirtschaftspolitik ist Unsinn, denn weder Aldi noch Lidl machen in der Schweiz Wirtschaftspolitik, da sind andere Lobbies am Werk.. Sicher ist Geiz keine besonders gute Eigenschaft, aber immer noch besser als GIER.


-evi Waldäus

28.12.2009, 13:44 Uhr

Man kann ja gegen Aldi und Lidl polemisieren, aber die Zulassung der beiden Brutal-Discounter erfolgte ja nicht zufällig in dieser Zeit. Gebe es sie nicht, so müssten sehr viele Konsumenten beim Einkaufen subventioniert werden, weil sonst das Geld nicht reicht. Oder es müssten einfach noch mehr verbilligte Caritas-Läden hingestellt werden. Auch Duttis Migros startete erst im Armutsjahr 1925..


Viktor Troska

28.12.2009, 13:43 Uhr

Wer billige Preise fordert muss auch bereit sein zu tiefem Lohn arbeiten zu gehen und sollte beim nächsten Lohngespräch nicht aufmupfen und mehr Lohn verlangen.


Jonas Strebel

28.12.2009, 13:42 Uhr

Einfach nur schlimm was wir mit diesem Land angerichtet haben in den letzten Jahren! Viel zu hohe Einwanderung (schleichende Überfremdung) , Preisdruck, Immobilienmangel.


Peter Duschek

28.12.2009, 13:41 Uhr

Eher einen Bedrohung für die abgeschottete Preispolitik im Lande. Geiz ist nicht Geil, sondern einen Folge der Wirtschaftskrise. Migros war selbst jahrelang Kunde bei Aldi. Von wegen Genossenschaft - jahrelange Tiefstlohnpolitik. Wie lange soll der Kunde mit solchen Artikeln noch hinters Licht geführt werden? Duttweiler würde sich im Grabe umdrehen !!


Arthur Bassi

28.12.2009, 13:39 Uhr

.."beide Grossverteiler sind Genossenschaften" stimmt nur sehr bedingt. Sämtliche Regiebetriebe und die meisten Zukäufe sind lupenreine Aktiengesellschaften und sehr wohl dem Shareholdervalue verpflichtet (sprich MGB und COOP Schweiz). Im übrigen gehe ich mit den Ausführungen von Herr Löpfe einig. LIDL und ALDI passen nicht besonders in den schweizerischen Markt. Aber eben, der Kunde entscheidet


Friedrich Lorenz

28.12.2009, 13:37 Uhr

Oh je ! Gute Qualität möglichst günstig anzubieten: anscheinend eine Todsünde in Switzerland.


Tom Müller

28.12.2009, 13:34 Uhr

Ein Lidl befindet sich direkt bei mir um die Ecke. Ich war zweimal dort, hab aber beim zweiten Mal gar nichts mehr eingekauft. Es ist vielleicht billig, aber hat nichts, gar nichts mit unserer schweizer Einkaufskultur zu tun, bei der man in Migros und Coop durch ansprechende Waren-Landschaften wandern kann. Alles ist einfach nur lieblos aufgestapelt, die Waren haben null Emotionen. Nein danke.


peter ess

28.12.2009, 13:32 Uhr

Just im Jahr wo die Wirtschaftskrise auch die Schweiz einholt, appeliert Bolliger dass ...... eben, das geht nicht ganz auf. Was ist falsch dabei wenn man im Warenkorb ein bischen mehr Nahrungsmittel Platz hat als sonst. Just im Jahr wo die Migros die Redimensionierung Ihres Luxuspalastes in Abtwil feiert .... Was die Migros jeden Tag als Obst- und Gemüseschund wohl wegschmeisst


Heinz Gfeller

28.12.2009, 13:30 Uhr

Wieso verwechseln die meisten schweizer Journalisten Meinungsbildung mit Stimmungsmache? Dieser Artikel ist ein erschreckendes Beispiel für die Qualität des Journalismus. Sollte dies ein Kommentar sein, wäre dies klar anzuzeigen!



Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft

Neu: Alle Dossiers auf einen Blick

Die Frage


Publireportage

Lernen, wann und wo man will

Lernen wo man will.

Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobsuche

Kaum wird irgendwo ein Job frei, ist er auf jobwinner.ch.

Weiterbildung

Weiterbildung AusbildungFinden Sie die passende Schule für Ihre Weiterbildung in Beruf und Freizeit.
Jetzt nach Weiterbildung suchen:

BMI-Teaser

Body-Mass-Index Rechner



[Alt-Text]



© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten