Wirtschaft

Mehr Blüten sichergestellt

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr mehr falsche Banknoten als im Vorjahr beschlagnahmt worden. Die Schweizerische Nationalbank ist aber nicht beunruhigt.

Trotz der Zunahme an Fälschungen: Der Sicherheitsstandard der aktuellen Banknoten ist nach wie vor hoch.

Trotz der Zunahme an Fälschungen: Der Sicherheitsstandard der aktuellen Banknoten ist nach wie vor hoch.
Bild: Keystone

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

In der Schweiz ist 2009 Jahr deutlich mehr Falschgeld sichergestellt worden als im Vorjahr. Die Zahl der beschlagnahmten falschen Bankkonten betrug rund 4900. Das sind zwar 1800 «Blüten» oder 58 Prozent mehr als 2008, doch im internationalen Vergleich ist diese Zahl aber weiterhin gering.

Wie es im Rechenschaftsbericht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) an die Bundesversammlung heisst, nehmen sich die 16 (Vorjahr: 10) Fälschungen pro Million der sich im Umlauf befindenden Schweizer Banknoten bescheiden aus.

Der Sicherheitsstandard der aktuellen Banknoten sei nach wie vor hoch. Die Einführung einer neuen, noch fälschungssicherern Banknotenserie hat die Nationalbank auf das Jahr 2012 verschoben.

Nachfrage nach Münzen bleibt hoch

2009 erreichte der Notenumlauf im Jahresschnitt 45,3 Mrd. Franken. Er lag damit deutlich über den 41,3 Mrd. Fr. des Vorjahres. Dies ist laut SNB (SNBN 1090 0.00%) darauf zurückzuführen, dass die im Herbst 2008 infolge der Finanzkrise zusätzlich nachgefragten Banknoten - hauptsächlich 1000er-Noten - bisher nur zu einem kleinen Teil zur Nationalbank zurückflossen.

Der durchschnittliche Münzumlauf betrug 2,7 (Vorjahr: 2,6) Mrd. Franken. Die Nachfrage nach Münzen blieb hoch; dies steht gemäss SNB im Einklang mit der weiterhin robusten Konsumnachfrage. (jak/sda/ddp/)

Erstellt: 10.03.2010, 12:52 Uhr

Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre