Wirtschaft
Mehr Passagiere für die BVB
Aktualisiert am 28.05.2010 3 Kommentare
2009 verzeichnete die BVB einen Passagierzuwachs. (Bild: Henry Muchenberger)
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Die BVB transportierten letztes Jahr ingesamt 126 Millionen Fahrgäste. Davon benutzten knapp 90 Millionen das Tram und 36 Millionen den Bus, wie aus dem am Freitag den Medien präsentierten Geschäftsbericht 2009 hervorgeht. Das Passagieraufkommen hat seit 2005 um 5,5 Prozent zugenommen.
Das Wachstum führte BVB-Direktor Urs Hanselmann namentlich auf den zielgerichteten Ausbau des Angebots aus. Besonders gut angekommen sind 2009 zwei Buslinien: Dank der Verlängerung der Linie 38 nach Grenzach-Wyhlen registrieren die BVB täglich 650 Fahrgäste, die im Bus die Landesgrenze überschreiten.
U-Abo-Verlängerung via Automaten
Die erst im Dezember 2009 eingeführte neue Buslinie 48 wird laut Hanselmann zudem täglich von mehr als 1000 Passagieren benützt. Der 48-er ist auf Pendler ausgerichtet und fährt von Montag bis Freitag jeweils morgens und abends zu den Hauptverkehrszeiten vom Basler Bahnhof SBB via Neubadquartier ins Allschwiler Industriegebiet Bachgraben.
Erfolgreich abgeschlossen haben die BVB im vergangenen Jahr den Ersatz der Billettautomaten. Nach Angaben des BVB-Direktors wird inzwischen jedes vierte U-Abo an einem der 440 neuen Automaten erneuert. Im Einzusgebiet des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW) stehen insgesamt 576 solcher Geräte.
Acht neue Biogas-Busse
Noch im Gang ist dagegen die Erneuerung der Fahrzeugflotte, die letztes Jahr 213 Trams und 92 Busse umfasste. Erst in den letzten Tagen haben die BVB acht neue Biogas-Busse erhalten, die demnächst in Betrieb genommen werden. Mit den 30 Biogas-Bussen, die bisher eingesetzt wurden, sparten die BVB letztes Jahr 1050 Tonnen CO2.
Zufrieden zeigte sich Hanselmann mit dem vergangenen Jahr auch in finanzieller Hinsicht. Wie schon im Vorjahr blieben den BVB 2009 bei einem Umsatz von rund 200 Millionen Fr. unter dem Strich 0,9 Millionen Franken. Der Verkehrsertrag verharrte bei 112,9 Millionen Franken. Die Abgeltungen des Kantons Basel-Stadt erhöhten sich um 4,2 Millionen Fr. auf 58,7 Mio. Franken.
Beim Personalaufwand als grösstem Ausgabenposten wurde ein Rückgang um 2,5 Mio. Fr. auf 108,8 Mio. Fr. verzeichnet. Einerseits mussten keine Rückstellungen für die Pensionskasse gebildet werden, anderseits konnten Abläufe verbessert werden, wie es im Bericht heisst. Die Zahl der Vollzeitstellen sank um 4,2 auf 950,5. (jg/sda)
Erstellt: 28.05.2010, 11:50 Uhr
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3 Kommentare
Wann wird endlich bei den Monats- und Jahresabo die Zonen eingeführt ? Denn die Einwohner von der Stadt Basel bezahlen mit diesem einfachen System wie es zur Zeit geführt wird Schweizweit viel mehr als wenn es Abos in Zonen geben würde. Es wird Zeit zu handeln !!! Antworten
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